Die drei Basis-Sinne und die Entwicklung des Kindes

Die drei Basissinne?
Wenn wir von unseren Sinnen sprechen, dann fallen den meisten Menschen die 5 Sinne: sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken ein.

Aber unser Sinnessystem ist viel differenzierter und viel ausgeklügelter.

Wir unterscheiden zwischen Fernsinnen – also sehen, hören und riechen

Und Nahsinnen – also Geschmackssinn, Gleichgewichtssinn, Tastsinn und Eigenwahrnehmung.

Die drei Basissinne und die Entwicklung des Kindes, Kind auf einer Schaukel

Unter den Nahsinnen nehmen die Basissinne noch einmal eine gesonderte Stellung ein. Sie sind die ersten Sinne die gebildet und geschult werden. Sie bilden – wie ihr Name schon sagt – die Basis.

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wie lernen Kinder richtig lernen

Lernen lernen

„Wie lernt mein Kind richtig lernen?“

Das ist ein Stoßseufzer vieler Eltern.
Erwachsene erwarten von Kindern, dass sie lernen. Das können die meisten Kinder auch gut, so lange sie klein sind und einfach nur ihren Interessen nachgehen dürfen. Sie machen das, was sie wollen und werden darin besser. Dabei ist es egal, ob es sich um das Trinken aus einem Glas, das Gehen lernen, Fahrrad fahren, malen oder etwas Anderes handelt.

Sicher hast du aber bemerkt, dass dein Kind bei all diesen Dingen etwas tun darf. Es ist aktiv. Es macht Bewegungen, übt sie ein und lernt dabei. Dein Kind macht genau das, was es gerade interessant findet. In diesem Alter lernen Kinder scheinbar mühelos und von selbst.

lernen lernen, 2 Kinder mit globus und lernmaterial

Dann kommt die Schule und mit ihr Wissenserwerb. Die meisten Kinder lernen in Volks- und Grundschule noch sehr gut. Sie freuen sich auf die Buchstaben, wollen das erste Buch lesen und freuen sich, dass sie rechnen können. Aber schon hier tauchen bei manchen Kindern Schwierigkeiten auf. Sie mühen sich ab und plagen sich.

Sie erkennen, dass sie aktiv üben müssen. Weil von ihnen aber erwartet wird, dass sie etwas üben, das im Moment alle machen und was sie vielleicht im Moment gar nicht interessiert, wird es mühsam. Daher sollten Kinder spätestens jetzt Unterstützung bekommen und lernen, wie sie richtig selbst lernen.

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Lernen mit Kindern zu Hause

Lernen mit Kindern zu Hause

Eltern waren in den letzten drei Wochen ganz schön gefordert. Schul- und Kindergartenschließungen aufgrund der Covid19-Krise. Neben Home-office kam auch oft noch unfreiwilliges Home-schooling unter erschwerten Bedingungen und der Lagerkoller dazu.

Lernen mit Kindern zu Hause

Die Betonung liegt auf unfreiwillig und unter erschwerten Bedingungen

Da du beziehungsweise ihr die Situation noch eine ganze Weile durchhalten müsst, solltet ihr euch diese Tatsache immer vor Augen halten.

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Spielideen für zu Hause

Spielideen für zu Hause

Im Moment ist in vielen Familien die Situation prekär. Die Eltern brauchen das Interent, um online zu arbeiten. Die Kinder sind zu Hause und sollen den Schulstoff selbst erarbeiten.

Spielideen für zu Hause

Das können und wollen sie aber nicht immer. Denn Kinder brauchen erstens mehr (und kürzere) Pausen als Erwachsene. Sie brauchen aber auch problemfreie Räume. Diese problemfreien Räume entstehen unter anderem durch das Spiel.

Im Moment ist die Anzahl der sozialen Kontakte beschränkt. Man nennt das #socialdistancing. Das erschwert es den Kinder aber mit anderen Kinder zu spielen.
Damit sie den Kontakt zu Freunden nicht verlieren ist es sinnvoll und notwendig, dass die Kinder die technischen Möglichkeiten jetzt nutzen. SMS und WhatsApp an Freunde sind durchaus erwünscht. Auch Videotelefonie gibt den Kindern und Jugendlichen das Gefühl nicht den Anschluss zu verlieren. Freundschaften die jetzt gepflegt werden haben die Chance besonders intensiv zu werden, weil die Kinder und Jugendlichen auch ihre Sorgen und Ängste miteinander teilen.

Wie Kinder (und natürlich auch Erwachsene) über das Internet miteinander spielen können, zeigen dir Dina Beneke und ich in diesen Videos.

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Aber es braucht natürlich auch Spielideen für zu Hause und ich werde jetzt einmal in meinem Fundus graben. Denn ich sammle seit meine Kinder klein waren alle möglichen Spielideen.

Ich werde auch das ungefähre Alter angeben, ab wann diese Spiele geeignet sind.

Mit den Händen spielen

Schere, Stein, Papier oder Schnick-Schnack-Schnuck

Dieses Spiel bedarf wahrscheinlich keiner großen Erklärung. Es ist weit verbreitet und allgemein bekannt.

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Da es dieses Spiel mit Gesten verbunden ist, verlinke ich dir hier ein Video.

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Morra

Alter: ab ca. 5 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Ziel des Spieles ist es entweder gut zu raten oder sehr schnell zu reagieren.

  1. Die Spieler stehen sich gegenüber mit den Händen hinter dem Rücken.
  2. Die beiden Spieler sagen gleichzeitig eine Zahl zwischen 0 und 5.
  3. Dabei wird gleichzeitig dir rechte Hand nach vorne gestreckt und eine beliebige Zahl gezeigt. Die Null wird durch eine geschlossenen Faust dargestellt.
  4. Wenn deine gezeigte Zahl mit der vom Gegenspieler ausgesprochenen übereinstimmt, bekommst du einen Punkt
  5. Mit der linken Hand werden hinter dem Rücken die Punkte gezählt.

Zufallsspiele

Kopf oder Zahl

Alter: ab ca. 5 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Eine Münze

Es geht darum die Münze hochzuwerfen und zu erraten, welche Seite oben liegen wird.

  1. Der erste Spieler wirft eine Münze in die Luft, sodass sie sich ein paar Mal dreht.
  2. Der zweite ruft in dieser Zeit „Kopf“ oder „Zahl“.
  3. Wenn er richtet geraten hat, bekommt er einen Punkt.
  4. Wenn nicht, geht der Punkt an den Werfer.
  5. Das Spiel ist beendet, wenn einer 5 Punkte erreicht hat.

Wortfallen

Alles, was Flügel hat fliegt

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

  1. Alle Spieler machen eine Faust und strecken den Zeigefinger aus.
  2. Jetzt wird mit den Fingern in schneller Abfolge auf den Tisch getrommelt.
  3. Der Spielleiter überlegt sich Lebewesen oder Gegenstände und verbindet sie mit dem Begriff „fliegen“. Ein Vogel fliegt. Eine Hummel fliegt. Das Schwein fliegt.
  4. Wenn es stimmt, dann müssen beim Wort „fliegt“ die Hände angehoben werden.
  5. Wenn es nicht stimmt, dann wird einfach weiter auf den Tisch getrommelt.
  6. Wer dreimal (leichte Variante) bzw. einmal (schwieriger) einen Fehler gemacht hat, scheidet aus.

Erde, Luft und Meer

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Ein Stück Kreide oder ein Stück Malerkrepp

Bei diesem Spiel geht es um die Aufmerksamkeit und die Reaktion.

  1. Zuerst wird der Spielbereich mit einer Bodenmarkierung geteilt.
  2. Dann stellen sich alle Mitspieler auf eine Seite.
  3. Ein Spieler ist der Ansager und steht direkt auf der Linie.
  4. Der Spielführer ruft die Begriffe Erde, Luft oder Meer.
  5. Jeder dieser Begriffe ist mit einer Bewegung verbunden.
    Bei Erde bleiben alle auf der Stelle stehen.
    Bei Luft wird auf der Stelle beidbeinig gehüpft.
    Bei Meer hüpfen die Spieler mit geschlossenen Beinen auf die andere Seite der Linie.
  6. Der Spielführer kann die Begriffe in beliebiger Reihenfolge und auch mehrmals nacheinander rufen.
  7. Jeder Fehler ergibt einen Strafpunkt. Wer 5 Punkte hat, scheidet aus.

Reimspiele

Den Einkaufskorb füllen

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Bei diesem Spiel geht es darum Wörter mit der Endung – ein zu finden und das Gedächtnis zu trainieren.

  1. Die Spieler setzen sich auf den Boden oder um einen Tisch.
  2. Sie legen ihre Hände in die Mitte und bilden mit den Händen eine Schale.
  3. Ein Kind fragt den rechten Nachbarn: „Was darf rein in mein Körblein?“
  4. Der Nachbar muss darauf mit einem Begriff antworten, der auf „-ein“ endet. Danach stellt er dem nächsten Nachbarn die Frage.
  5. Wenn ein Spieler zu lange zögert oder ein Wort sagt, das schon in den Korb gelegt wurde, scheidet er aus.

Anregungen für Worte auf –ein: ein Stück vom Schwein, eine Flasche Wein, Futter fürs Zicklein, …

Variante: Ihr sammelt Dinge, die ins Körbchen kommen. Es muss also alles auf –chen enden: ein Törtchen, ein Baby-Söckchen …

Ich gebe dir mein Taschentuch

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Bei diesem Spiel geht es darum eine Reimgeschichte zu erfinden, wobei ganze Sätze gebildet werden müssen.

  1. Die Kinder sitzen im Kreis.
  2. Der erste Spieler sagt zum linken Nachbarn: „Ich gebe dir mein Taschentuch?“
  3. Der zweite fragt den nächsten: „Warum gibt er mit sich Taschentuch?“
  4. Der dritte Spieler greift die Frage auf und bildet einen Reim, der auf „-uch“ endet.
  5. Der folgende Spieler stellt wieder eine Frage?

Beispiel:
Ich gebe dir ein Taschentuch.

Warum gibt er mir sein Taschentuch?

Er gibt dir sein Taschentuch, weil ich es tausch gegen ein Buch.

Warum tauschst du das Taschentuch gegen ein Buch?

Er tauchst das Taschentuch gegen ein Buch, weil ich heute die Oma besuch.

Warum besuchst du heute die Oma?

Ich besuche die Oma und bring ihr ein Tuch.

….

Tabuworte

Nicht ja, nicht nein

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 2

Dieses Spiel braucht Aufmerksamkeit und Kreativität.

  1. Der Spielführer startet das Spiel mit unterschiedlichen Fragen.
  2. Der Spieler der gefragt wird, darf bei seiner Antwort die Begriffe „ja“ und „nein“ nicht verwenden. Er muss also umschreiben. Wenn er einen Fahler macht, scheidet er aus.
  3. ACHTUNG. Wenn du gefragt wirst musst du antworten und du darfst weder Gesten verwenden noch schweigen.

Variante: Wer ausscheidet, wird automatisch Spielleiter.

Variante 2: um das Spiel noch schwieriger zu machen dürfen auch noch andere Ausdrücke nicht verwendet werden z. B. schwarz- weiß, groß – klein, dick – dünn

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Bleib gelassen!

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5 Fähigkeiten zur Krisenbewältigung

5 wichtige Fähigkeiten zur Krisenbewältigung

5 Fähigkeiten zur Krisenbewältigung

Diesen Artikel über 5 wichtige Fähigkeiten zur Krisenbewältigung habe ich Ende 2016 geschrieben und ich habe ihn Anfang April 2020 noch einmal überarbeitet. Nie hätte ich gedacht, dass er so eine allgemeine Aktualität erlangen könnte.

2016 hatte ich ein heftiges Jahr. Damals fragte mich eine Freundin: „Sag mal, wie hast du das eigentlich alles geschafft?“

Meine Antwort kam schnell uns spontan: „Mit Prioritäten, Fokus und Präsenz!“

Sie lachte und meinte: „Darüber solltest du einmal ein Artikel schreiben.“

Alles was ich damals geschrieben habe, ist heute aktueller denn je. Denn all die Fähigkeiten, die mich damals durch diese schwere Zeit getragen haben, helfen mir auch jetzt wieder, mit den Herausforderungen rund um Covid19, Ausgangsbeschränkungen & Co gut umzugehen.

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