Traumweihnachten

Heuer ist alles anders!

Es will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Ja, die Kekse sind schon gebacken. Es wird auch schon dran genascht.
Aber irgendwie …
Die Weihnachtskarten sind auch noch nicht geschrieben

Im Coaching gibt es einen Grundsatz:
„Du bist verantwortlich für deinen Zustand und deine Gefühle und ich bin verantwortlich für meinen Zustand und meine Gefühle.“
Das ist erleichternd. Für beide, Coach und Coachee.

Diesen Grundsatz werde ich heute befolgen und mich in Weihnachtsstimmung bringen. Eine Woche vor Weihnachten ist es ja auch Zeit dafür ;-)
Es ist ja nicht so, dass ich heuer für Weihnachten noch nichts getan hätte. Im Gegenteil; alles ist bis jetzt reibungslos gelaufen.
Die Kekse warten in den Dosen. Die Geschenke sind besorgt.

Traumweihnachten

Traumweihnachten
noch ist es nicht so weit …

Was also kann ich heute tun, damit ich mich in die richtige Stimmung versetze?
Ab heute gehe ich es etwas ruhiger an!
Ich habe heute noch einige Außentermine, aber ins Auto kommt heute eine CD mit … nein nicht Weihnachtsliedern, sondern mit stiller Harfenmusik.
Abends werde ich dann endlich die Weihnachtspost erledigen. (Das schiebe ich heuer ein wenig vor mir her.)
Gleichzeitig sende ich meinen letzten Newsletter für heuer aus.
Morgen werde ich dann die Päckchen machen.
Allein wenn ich das hier beschreibe, kommt schon ein zartes Gefühl von Weihnachten auf.
Aber es geht noch besser: ein Feuerchen im Kamin, einige Kerzen in der Wohnung verteilt ..
Ja, das fühlt sich gut an. Ich werde diese Woche also langsamer als sonst ausklingen lassen.

  • Wie steht es um deine Weihnachtsvorfreude?
  • Bist du schon in Weihnachtsstimmung?
  • Und wenn nicht, was kannst du dafür tun, um in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen?
  • Was gehört für dich untrennbar zu Weihnachten?

Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle! Bring dich in die richtige Stimmung, um die Feiertage zu genießen.
Ich weiß schon, jeder hat andere Vorstellungen von einem gelungenen Fest.
Ich gehöre zu den „ich mach es mir zu Hause gemütlich“ Typ.

Aber es gibt auch noch andere:

  • den „ich will lieber in den warmen Süden“-Typ
  • den „Weihnachten kann mir gestohlen bleiben“-Typ
  • dann hätten wir auch noch den „Hauptsache gutes Essen“-Typ
  • und „ich fürcht mich schon so vor dem Familienremmidemmi“-Typ

Wobei wir diese Typen nach ihrer Motivation unterscheiden können. Die einen sind „hin zu“, das heißt, sie wissen was sie wollen und versuchen es zu erreichen. In unserem Fall sind das der „ich mach es mir zu Hause gemütlich“, der „ich will in den warmen Süden“ und der Hauptsache gutes Essen“-Typ.
Die anderen sind „weg von“. Sie wissen ganz genau, was sie nicht wollen. Dadurch haben sie es wesentlich schwerer. Denn wenn sie definieren sollen was sie wollen, dann wissen sie es nur selten. Oder sie wissen es, und trauen sich nicht, es einzugestehen.

Jetzt ist es aber so, dass unser Unbewusstes kein nein und nicht kennt.
(Du kennst das sicher aus dem Beispiel: Denk nicht an einen rosa Elefanten. Und schon entsteht er vor deinem geistigen Auge und es kostet einige Arbeit ihn da wieder wegzuschieben. :-) )

Somit ziehen wir alles, was wir nicht wollen an, wenn wir ständig dran denken. Ebenso, wie wir Dinge anziehen, die wir wollen, wenn wir uns auf sie fokussieren.

Ist es dann nicht besser, genau zu wissen, was du willst?

Damit steigt die Chance, es zu erreichen.

Wie also willst du dein Weihnachtsfest verbringen?
Erlege dir fürs Erste keine Beschränkungen auf. Schreib es auf! Nur für dich.
Wenn es dein Traum ist, Weihnachten unter Palmen zu verbringen, dann schreib es auf.
Auch wenn du Bedenken hast, damit deine Familie zu vergrätzen. Darüber kannst du dir später Gedanken machen.
Schreib dir deine Idealvorstellung von Weihnachten auf.

Morgen kümmern wir uns dann darum, was du mit deinen Wünschen machst.

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peripheres Sehen

Claudia Kauscheder wirft in ihrem 13 Wochen Fokus eine interessante Frage auf.
Wie sehr sollen wir fokussiert sein, damit wir einerseits unser Ziel nicht aus den Augen verlieren
und andererseits auch noch genug von dem mitbekommen, was rund um uns passiert?

Claudia kommt zu dem Schluss, dass Fokus mit Randschärfe gefordert ist.
Das ist eine wunderschöne Formulierung und auch Claudias Bilder zeigen ganz deutlich, was passiert.

Was aber wäre, wenn wir die Zone der Randschärfe erweitern könnten?

Wir könnten fokussiert bleiben, das Ziel im Auge behalten und noch mehr von unserer Umgebung wahrnehmen.

Ist das möglich?

Ich behaupte: „Ja!“
In der Kinesiologie gibt es den sogenannten Lernstate.
Du kannst ihn folgendermaßen herbeiführen: Schiele  mit beiden Augen ganz bewusst locker nach oben an die Decke.
Diese Stellung wird kurz gehalten und dann schaust du wieder nach vorne. Du wirst bemerken, dass dein Blickfeld weiter wird.
Du kannst alles, was sich vor dir befindet gut verfolgen, aber du nimmst auch Dinge in der Umgebung wahr.
Das wird peripheres Sehen genannt. normalerweise laufen wir mit einem fovealen Blickfeld durch die Welt, d. h. unser Blickfeld ist relativ eng.
Mit der oben beschriebenen Übung kannst du also dein Blickfeld aufspannen.

peripheres Sehen

Peripheres Sehen bedeutet: dein Blick geht weit über deinen Körperrand hinaus.

  • es ermöglicht uns leichter zu lernen
  • wir nehmen Dinge in der Umgebung besser wahr
  • wir können auch Dinge wahrnehmen, die hinter uns liegen
  • es macht uns offen für Neues

In vielen Kulturen trainieren Meister dieses periphere Sehen.

  • Meistern der Kampfkünste (aller Kulturen) wird nachgesagt, dass sie genau wissen, was hinter ihnen vorgeht
  • japanische Bogenschützen trainierten diese Art der Wahrnehmung
  • in verschiedenen Meditationstechniken, wird das periphere Sehen geschult
  • Schamanen beherrschen diesen Blick

Ich benütze diesen Zustand auch, wenn ich etwas Wichtiges erledigen möchte. Also, wenn ich ein neues Konzept entwickeln muss oder ich einen wichtigen Brief schreibe. Ich habe festgestellt, dass mit dem Blickfeld auch meine Gedanken weiter werden. Ich tue mir leichter „seitwärts“ zu denken.
Probier es einfach mal aus!
Ich freue mich über Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

 

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Mein Sohn hat ein neues Projekt. Er näht einen Mantel!

Ich muss sagen, er hat mich damit ziemlich überrascht – und auch herausgefordert.

Mein Sohn hat eine neue Leidenschaft: Conventions und Cosplay.
Für alle, die so wie ich vor einigen Monaten, keine Ahnung haben: Conventions sind große Treffen gleichgesinnter. Meine Generation kennt das noch von den Star-Treck Conventions, die es aber meines Wissens in Europa nicht gab.
Cosplay hat direkt mit diesen Conventions zu tun. Ein echter Fan geht dort nämlich verkleidet hin. Im Stil seines Lieblings Manga Helden. Und dass mir jetzt ja keiner Comic-Held sagt, das ist nämlich ganz etwas anderes ;-) Weiterlesen

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Wie gehst du an ein Thema heran, das dich beschäftigt?
Ich hab eine Freundin, die unbedingt mit jemandem reden muss. Beim Reden wird ihr Kopf klarer, beim Erzählen schafft sie Ordnung in ihren Gedanken – und die so entstandene Struktur erleichtert es ihr, ihre Situation entspannter und neutraler zu sehen.
Andere Menschen wiederum setzen sich hin und schreiben Listen. Sie zählen für sich die positiven und negativen Aspekte einer Geschichte auf, und erhalten damit eine Grundlage für ihr weiteres Vorgehen.

Bei beiden Vorgangsweisen handelt es sich in weitesten Sinne um eine Analyse des Themas. Dabei können wir uns natürlich immer nur mit den Aspekten beschäftigen, derer wir uns auch bewusst sind. Anders ist es bei der ontologischen Kinesiologie. Hier wird mit dem kinesiologischen Muskeltest und Mudras gearbeitet. Weiterlesen

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