Wahrnehmungsstörungen

Wahrnehmungsstörungen und sensorische Integration – Was ist das?

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Du nimmst die Welt mit all deinen Sinnen wahr!
Umgangssprachlich verfügen Menschen über fünf Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten.

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Entdecke deine Kraftquellen

Finde und nütze deine Kraftquellen

Wir alle haben manchmal Zeiten, wo es uns nicht so gut geht.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Stress am Arbeitsplatz, Beziehungskrampf, Sorgen um Kinder oder Eltern, gesundheitliche Probleme

Eines haben alle diese Situationen gemeinsam. Sie bringen die Betroffenen aus der Balance und zehren an den Kräften.

In solchen Situationen ist es fein, wenn du die inneren Kraftquellen anzapfen kannst. So kannst du diese Krisen überstehen.

Dazu musst du deine Kraftquellen zuerst einmal kennen oder entdecken

Im Idealfall hast du deine Kraftquellen schon gefunden und weißt ganz genau, was dich motiviert und dir in Extremsituationen einen Schub vorwärts gibt.

Wenn nicht, dann bleibt es dir leider nicht erspart, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Leider gibt es keine allgemeingültige Landkarte auf dem Weg zu den Kraftquellen. Jede Person, muss diese Wege selbst finden.
Ich kann dir in diesem Artikel Inspirationen geben und Möglichkeiten aufzeigen.

8 Möglichkeiten, sich Kraftquellen zu erschließen

1. Körperliche Kraftquellen

Schlaf

Sorge für ausreichend Schlaf. Das klingt banal und ist doch in Stresszeiten nicht einfach. Genau dann haben viele Menschen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten.
Schlechter Schlaf führt aber zu einer schlechten Erholung und bringt gleichzeitig den Kreislauf durcheinander.

Pausen

Pausen sind wichtig, damit du dich zwischendurch erholen kannst. In diesem Artikel habe ich mehr über Pausen geschrieben und hier findest du Ideen, wie du deine Pausen gestalten kannst.

Gesunde Ernährung

Achte auf deine Ernährung. Du weißt schon, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Iss wenig Zucker und möglichst langkettige Kohlehydrate. Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber.

Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber. Klick um zu Tweeten

Das Auge isst mit

Essen soll auch Spaß machen. Trotz gesunder Ernährung soll der Genuss nicht zu kurz kommen. Auch das Auge isst mit. Oft ist eine gesunde Mahlzeit ansprechender, wenn sie liebevoll und bunt zubereitet ist. Manche Menschen lieben es, ihre Mahlzeiten durch essbare Blüten aufzuwerten. Probiere es einfach aus!

Wasserversorgung

Nicht nur unser Körper, auch unser Gehirn braucht Wasser, um wirklich störungsfrei zu funktionieren. Manche Menschen – so wie ich – vergessen leider in Stresszeiten auf das Wasser trinken. Mir hilft in diesem Fall ein App auf dem Handy, die mich erinnert, dass es Zeit für das nächste Glas Wasser ist. Eine andere Methode, die sich bewährt hat, ist es nach jedem Gang auf die Toilette ein Glas Wasser zu trinken. So wird der Tank gleich wieder aufgefüllt.

Die eigenen Grenzen anerkennen

Es ist manchmal wirklich nicht leicht zu akzeptieren, dass wir nicht Superman oder Superwoman sind. Gerade, wenn wir motiviert sind, die momentane Krise zu überwinden, heißt es vorsichtig sein, dass wir uns nicht dabei überlasten. Darum horch immer wieder einmal in dich hinein und stell dir die Fragen: „Wie geht es mir jetzt? Was brauche ich im Moment?“ – Und dann versuche auch, die Antworten zu nützen und umzusetzen.

2. Sport und Bewegung

In Stresssituationen werden Stresshormone ausgeschüttet. Diese brauchen lange, um wieder vom Körper abgebaut zu werden. Milde Bewegung hilft dabei. Die Betonung liegt auf mild.
Also kein Wettbewerb; auch keiner gegen dich selbst.
Gut ist hingegen, wenn du dich so bewegst, dass du dich nebenbei noch ohne Atemprobleme unterhalten kannst. Diese Bewegung hilft dem Körper die Stresshormone abzubauen und auszuscheiden.

Outdoor

Wandern, laufen, klettern … es gibt unendliche Möglichkeiten sich draußen zu bewegen. Alles, wo du nicht standortgebunden bist (wie Tennis oder Fußball auf dem Platz), bietet zusätzlich zur Frischluft noch eine Menge anderer Vorteile. Du kannst die Landschaft und die Natur wirklich genießen.

Dein Auge kann schweifen. Dieser Blick in die Weite entspannt das System. Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur.

Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur. Klick um zu Tweeten

Indoor

Aber auch innen gibt es keine Ausreden. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten sportlich aktiv zu werden, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. (Da würde ein eigener Blogartikel draus :-) )

Du musst nicht einmal aus dem Haus gehen, wenn du keine Lust hast. Yoga, Training mit dem eigenen Körpergewicht, Pilates und Slingtrainer sind nur einige Methoden, die du auch gut in den eigenen vier Wänden praktizieren kannst. Bei diesen Methoden kommt neben der Übung für die Muskulatur auch noch ein großer Entspannungseffekt dazu.

3. Musik

Musik ist für viele Menschen eine hervorragende Kraftquelle. Nichts beeinflusst die Stimmung so schnell, wie Musik. Sie kann dich aufmuntern, aufputschen und auch zur Ruhe bringen.

Singen

Singen hilft hervorragend gegen Angstzustände. Wenn du singst, kannst du keine Angst haben. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen singen, wenn sie in den dunklen Keller müssen.

Auch die Marschlieder wurden erfunden um Ängste abzubauen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Aktiv Musik machen

Menschen die ein Instrument spielen können sich oft wunderbar entspannen, während sie üben oder improvisieren. Sie sind dann ganz im Hier und Jetzt bei der Tätigkeit, die sie gerade ausüben – bei ihrem Instrument. Genau das lässt sie zur Ruhe kommen und Kraft sammeln.

Deine Playlist

Mach dir eine Playlist von Liedern verschiedener Stilrichtungen. Du kannst sie gliedern in Lieder, die dich aufbauen und motivieren, Lieder bei denen du in Bewegung kommst und Lieder, die dir helfen abzuschalten.

4. Beziehungen

Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst, dann wirst du gestärkt. Du bekommst Hilfe, wenn du sie benötigst und erhältst Trost, wenn du ihn brauchst. Gleichzeitig sind Beziehungen eine Kraftquelle für sich selbst.

Partnerschaft

Eine gute Partnerschaft unterstützt dich dabei, dich selbst weiterzuentwickeln. Idealerweise ist dein Partner der Mensch, dem du deine Ängste und Sorgen anvertrauen kannst. Der Mensch, der dich so nimmt, wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und brauchst keine Masken aufzusetzen. Er fordert und fördert dich. Er freut sich aber auch, wenn er mit dir Lachen kann, oder wenn du erfolgreich bist.

Freunde

Richtige Freunde richten dich auf, wenn es dir einmal dreckig geht. Sie sind da, wenn du Unterstützung brauchst, haben Verständnis und sind dennoch neutral genug, dir auch einmal den Kopf zu waschen, wenn du dich selbst verrannt hast oder in Selbstmitleid zerfließt. Im Idealfall teilst du auch noch einige Interessen mit ihnen und hast auch in der Freizeit Spaß mit ihnen.

Familie

Ja, die Familie ist oft die Ursache von Stress und Schwierigkeiten, gleichzeitig gibt sie viel Kraft. Meistens ist es ja so, dass wir die Familienmitglieder mit all ihren Eigenheiten gut kennen und daher können wir auch immer wieder auf sie zu gehen. Wir wissen, wie wir den anderen behandeln müssen. Das gibt uns Sicherheit und Halt.

5. Beruf

Auch der Beruf kann eine Kraftquelle sein. Viele Menschen erhalten dort Anerkennung und können ihr Arbeitsumfeld einigermaßen frei gestalten.

Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es Zeit für eine Veränderung. Aber bitte nicht gerade mitten in der Krise. Es sei denn der Beruf ist die Ursache.
Ich habe eine Freundin, die ihren Tumor nur überlebt hat, weil sie sich mit all ihrer Energie in ihren Beruf gestürzt hat. So musste sie nicht den ganzen Tag an ihre Krankheit denken. Ihre Kunden sind durchwegs liebe Menschen, die ihr zusätzlich Selbstbestätigung und Anerkennung gaben.

6. Kreativität

Auch Kreativität könnte eine deiner Kraftquellen sein. Es gibt Menschen, die haben 100-te Ideen und setzen auch eine Menge davon um. Jede umgesetzte Idee ist wie ein Baby, dem sie das Leben schenken. Hier können sie sich verwirklichen und ausleben.

Malen

Malerei ist ein wunderschönes Hobby. Menschen, die gut zeichnen oder malen gehen ganz in dieser Beschäftigung auf. Auch wenn du nicht zu den Superbegabten zählst, kann es sein, dass du durch das Spiel mit Form und Farbe tiefe Befriedigung verspürst.

Ich selbst bin auch kein Ass, was die künstlerische Gestaltung betrifft. Ich habe aber ein gutes Gefühl für Farben und ich male einfach gerne. Es ist für mich ein sinnliches Erlebnis. Dabei nehme ich auch ganz gerne einmal meine Finger zur Hilfe um die Pastellkreide zu verschmieren. Das hat was!

Tanz

Beim Tanz verbindet sich Musik mit Bewegung und geht eine Symbiose ein. Du hast die einmalige Möglichkeit die Stimmung, die die Musik in dir auslöst körperlich auszudrücken. Das kann sehr befreiend sein und viel Spaß machen.

Bewegung zur beschwingten Musik schenkt Motivation und löst buchstäblich Kraft aus.

Schreiben

Schreiben macht nicht nur den Kopf frei, sondern du kannst es auch benutzen, um dich auf verschiedene Aspekte zu fokussieren.
Für Scanner (das sind Menschen, die sich für 1000 Dinge interessieren) ist ein Ideenbuch gut geeignet.
Ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine tolle Sache, wenn du selbst erfahren willst, wie Dankbarkeit dein Leben verändern kann.
Tagebuchschreiben hat sich schon für Generationen von Menschen bewährt. Es hilft einerseits, seine Gedanken zu sortieren und seine Erlebnisse zu ordnen. Andererseits liefern uns Tagebücher auch viele Informationen über verstorbene Angehörige oder berühmte Personen.
Freies, unzensiertes Schreiben bringt die Kreativität in Gang.

7. Erdige Tätigkeiten

Mit erdigen Tätigkeiten meine ich alles, was uns mit der Erde verbindet. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig in der Erde zu wühlen. Es kann aber Spaß machen.

Gartenarbeit

Gartenarbeit verbindet viele der schon genannten Elemente. Du kannst kreativ gestalten, bewegst dich, forderst deine Muskulatur, bist in der Natur und du hast guten Kontakt zu Erde; vielleicht sogar mit nackten Füßen am Boden. Das ist schon etwas ganz Besonderes.

Brot backen

Eine Tätigkeit, die mich sehr erdet ist Brot backen. Es hat so etwas Ursprüngliches, ist mit einigem Kraftaufwand verbunden und es hilft mir auch immer, mich zu besinnen, wie wichtig mir natürliche Lebensmittel sind. Ein selbstgebackenes Brot schmeckt nicht nur herrlich, sein Duft erfüllt auch das ganze Haus.

8. Zeit für dich

Alles, wo du Zeit nur mit dir selbst verbringst, ohne dich einsam zu fühlen. All-ein-sein ist eine wunderbare Sache. Die meisten Menschen können es nicht mehr und fühlen sich dabei unwohl.

Wenn du dir Zeit für dich nimmst, dann ist es beinahe egal, wie du diese Zeit verbringst. Hauptsache es erfüllt dich, tut dir gut oder macht Spaß! Ob es dann ein gutes Buch, eine Tasse Tee oder ein Spaziergang ist, ist Nebensache.

Was sind deine Kraftquellen?

Zum Schluss nehme ich meine Anfangsfrage noch einmal auf. Du hast ja jetzt verschiedene Anregungen bekommen. Spür in dich hinein. Was bringt deine Seele zum Singen und Klingen?

Bleib gelassen!

P.S.: Einen schönen Artikel, wie du die Kraft der Symbole nutzen kannst, findest du hier.

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Fingerspiele

Fingerspiele

Dieser Artikel wurde am 29. September 2017 verfasst und am 22. September 2019 überarbeitet.

Fingerspiele gibt es in vielen Varianten. Sie sind vom Kleinkind bis zum Schulkind passend. Je nach Altersgruppe haben sie unterschiedliche Ziele und Wirkungen. Eines ist jedoch sicher: Die meisten Kinder lieben sie.

In Kinderkrippe, Kindergarten, Kita und Schule gehören Fingerspiele zum Alltag.

Die Fingerspiele dienen dazu den eigenen Körper kennen zu lernen, berührt zu werden, die Sensorik zu trainieren. Aber auch etwas Neues zu erfahren und sich Inhalte leichter zu merken.

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Das Lebenskräfte-Modell und der Caduceus
Das Lebenskräfte-Modell und der Caduceus

Das Lebenskräfte-Modell repräsentiert die 5 Ebenen der menschlichen Natur und ihre Kräfte. Die Evolutionsgeschichte, der Weltbau, findet sich in diesem Modell wieder.

Wie hat sich die Welt entwickelt?

Energie – Materie – Pflanzen – Tiere- Mensch

Selbstverständlich stellt dieses System nicht die einzige, allein seligmachende Wahrheit dar. Es ist ein Konstrukt, das uns hilft, uns selbst und unsere Umwelt besser zu verstehen. Es unterstützt uns dabei, unsere Ressourcen zu entdecken und unser Potential zu entfalten.


Die materielle Kraft

Energie manifestiert sich in Form von Materie. Das ist die Substanz, aus der wir und die Welt um uns herum bestehen.

Das Lebenskräftemodell-die materielle Kraft

Der Mensch hat sich diese Elemente – die Erde und ihre Produkte – nutzbar gemacht und ihnen Bedeutung und Wert gegeben. Dadurch gestatten wir aber materiellen Dingen auch Macht über uns zu gewinnen (Auto, Geld, Haus, etc.). Trotzdem kommt auch unsere spirituelle Grundlage von der Erde.  Aus der Materie macht der Mensch sowohl Kunst als auch Werkzeuge die ihm nützlich sind.

Materie ist aber auch der Ursprung unserer äußerden Form, unseres Erscheinungsbildes. Der Boden ist also auch eine Metapher für die Herkunft unseres Körpers, für unser Erbgut und unsere Eigenschaften. Es ist das Fundament, auf dem wir ruhen. Durch diesen Vergleich erkennen wir aber auch, wie die positiven und negativen Aspekte unseres familiären Erbes auf uns wirken. Sie sind der Boden, auf dem wir gedeihen. Hier ruht unser ganzes Potential und die Anlagen unseres Seins.

Körperliche Entsprechung der materiellen Ebene

Diesem Bereich entspricht auf der körperlichen Ebene die DNS aber auch der Beckenboden mit den Sexualorganen, die lokalen Reflexe und das Reptiliengehirn.

Auf dieser Ebene bemerken wir absichtslos. Unsere Aufmersamkeitist entweder an oder ab. Wir können uns das vorstellen wie das einfachste Binärsystem 0 und 1. Manchmal ist die Aufmerksamkeit eben auf 0. Diese Bereiche liegen dann im Dunkeln. Es sind entweder unsere sogenannten blinden Flecke (vgl. Johari-Fenster) oder aber auch Bereiche, die gänzlich im Unbewussten liegen.

Die pflanzliche Kraft

Die pflanzliche Welt repräsentiert unsere Wahrnehmung und unsere Gefühlswelt.
Eine Pflanze nimmt Nährstoffe aus dem Boden auf und gibt CO2 an die umgebende Luft ab. Das kommt schon einer Art Verdauungsprozess gleich. Der Boden verändert sich durch Assimilation und Dissimilation der Pflanze.
Die Zeit rinnt für eine Pflanze bereits deutlich schneller als für Materie in Form von Fels oder Stein. Trotzdem ist der Rhytmus einer Pflanze eher langsam, aber andauernd. Eine Pflanze ist standortgebunden und kann auf ungünstige Bedingungen nicht schnell reagieren. Allerdings haben einige Pflanzen Anpassungsmechanismen entwickelt, die einer – horizontalen – Fortbewegung ähneln. Ebenso neigen Pflanzen dazu, langfristig jeden Lebensraum zurückzuerobern. Denk nur an die alten Ruinen der Maya oder in Angkor im Vientnam.

pflanzliche Welt

Körperliche Entsprechung der pflanzlichen Ebene

Die Pflanze entspricht im körperlichen Bereich dem Verdauungssstem, aber auch dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Allem, wodurch wir nähren und genährt werden. Dies stellt aber auch die beginnende Ausrichtung zwischen Himmel und Erde und die Ausrichtung zum Licht hin dar. Alles, was nährt, kann sich bei Missbrauch gegen uns wenden. So fallen auch sämtliche Süchte in das Königreich dieser Lebenskraft.

Auf dieser Ebene werden wir bestimmter Dinge gewahr. Wenn sie dich betreffen, dann kannst du sie aber noch nicht aktiv ändern. Bis zu einem gewissen Grad bist du den Umständen ausgeliefert. Genau wie die Pflanze. Wenn die klimatischen Verhältnisse nicht mehr passen, kann sie sich nicht einfach auf den Weg machen und sich eine andere, bessere Umgebung suchen. Sie kann sich aber – so gut sie es vermag – an die gegebenen Umstände anpassen.

Die tierische Kraft

Nun kommen wir zur tierischen Kraft. Es ist wohl der – in unserm Kulturkreis – am meisten missverstandene Bereich. Es ist die Kraft, die wir oft ablehnen und verleugnen. Dabei lassen wir aber außer Acht, dass die tierische Natur auch viele Ressourcen zur Verfügung stellt, die wir im alltäglichen Leben brauchen.

Das Tier besteht aus Materie und hat pflanzliche Kräfte in sich. Es nimmt teilweise pflanzliche Nahrung auf und kann durch seine Exkremente die Bodenzusammensetzung verändern. Somit kann es neues pflanzliches Leben ermöglichen und unterstützen.

Unser tierische Natur nennen wir auch Instinkt. Klar erkennbar wird das in der Konkurrenz oder in Grenzsituationen wie z. B. beim Autofahren, im Streit, beim Sport …
Wir würden der tierischen Natur aber Unrecht tun, wenn wir sie darauf reduzieren. Wir verdanken ihr unseren Mut, die Ausdauer, unsere Kraft und Stärke, aber  auch unseren Ehrgeiz.

Das Tier kann auf seine Wahrnehmungen reagieren und ist im Gegensatz zur Pflanze nicht an einen Standort gebunden. Sein Rhythmus ist wesentlich schneller als der der Pflanze und des Bodens.
Eigenschaften der tierischen Natur sind z. B.: Mut, Treue, Neugierde, Schnelligkeit, Bewegung und Sexualität.
Animalische Eigenschaften sind nicht von vornherein negativ. Das Tier als Teil der Schöpfung ist an sich unschuldig. Gerät es in uns außer Kontrolle, so ist dies auf ein Versagen unserer menschlichen Ebene zurückzuführen, die das Tier in uns nicht mehr kontrollieren kann und mit den zur Verfügung gestellten Kräften und Eigenschaften überfordert ist, bzw. nicht richtig umgeht.

Körperliche Entsprechung der tierischen Ebene

Körperlich entsprechen dem Tier das limbische System und das Riechhirn. Aber auch bestimmte Reflexe wie Nackenstell– oder Augenreflex. Natürlich auch die Organe des Brustraumes wie Herz und Lunge, denn sie sind maßgeblich an unserer Kraft und Ausdauer beteiligt.

Die menschliche Kraft

Unserem äußeren Erscheinungsbild nach sind wir alle Menschen. Wir sehen so aus, bewegen uns meist so – aber benehmen wir uns auch immer wie Menschen, das heißt human, menschlich? Manchmal werden unsere Handlungen und Gedanken von anderen Kräften bestimmt. Das merkt man dann auch ;-) . Das zu erkennen ist schon der erste Schritt wirklich Mensch zu werden. Denn ab diesem Augenblick kann ich gegensteuern. Ich kann danach trachten, dass meine menschliche Kraft wieder die Führung gewinnt und die anderen Kräfte im Zaum hält.

Das ist jene Kraft, die über die 3 vorher genannten (materielle Kraft, pflanzliche Kraft und tierische Kraft) reflektieren, d. h. nachdenken kann und sollte. Sie kann sich die dargebotenen Kräfte zunutze machen. Der Mensch kann sich selbst beobachten und hat daher die Wahl. Ein Tier kann das nicht; es reagiert auf den stärksten Reiz und ist in seiner Reaktion verhaftet.

Das Lebenskräfte-Model, die menschliche Kraft

Solange der Mensch die zur Verfügung stehenden Kräfte mit Bedacht einsetzt, kann er seiner Bestimmung folgen. Die 3 vorher genannten Kräfte sind dann dienstbar im besten Sinne des Wortes. Kann er das nicht, so gewinnt eine der anderen Kräfte die Oberhand und übernimmt für diesen Moment die Führung. Der Mensch ist also  bezüglich dieser bestimmten Situation dem Schicksal (scheinbar hilflos) ausgeliefert und fühlt sich getrieben.

Typisch menschliche Eigenschaften sind Verstand, Bewusstsein, Vorstellung, Beurteilung und Verurteilung, Grübeln, Zwispalt und die Beantwortung einer Situation. Aber auch Anerkennung gehört dazu!

Körperliche Entsprechung der menschlichen Ebene

Auf körperlicher Ebene entspricht dieser Welt das Großhirn.

Auf der menschlichen Ebene kann man eine dargebotene Situation beantworten und ist in der Lage gedanklich achtsam damit umzugehen.

Schicksal

  • von inneren und äußeren Einflüssen mitgerissen zu werden.
  • vom kollektiven Unbewussten und unerlösten Mustern der Vorfahren beeinflusst zu sein.

Bestimmung

  • der in Übereinstimmung mit seiner Natur und seinem eigenen Inneren handelt.
  • der mit seinen „Höheren Lebenskräften“ in Kontakt tritt und Dankbarkeit und Demut in seinen Handlungen zeigt.

Die noble Kraft

Die noble Kraft ist unser volles Potential. Sozusagen der göttliche Funke in uns. Die Inder nennen ihn Atman, im christlichen Raum sprechen wir von Seele, im hebräischen wäre es das Wort „ruach„.
Im Prinzip können wir es umschreiben mit „etwas das größer ist“.

Diese Kraft ist die wohl am schwersten erklärbare. Sie ist nur zu erfassen und zu erspüren

Die Brückenkräfte oder der Caduceus

Der Caduceus ist ein altes Heilsymbol. Er kommt in verschiedenen Kulturen vor. Daher gibt es auch ganz verschiedene Darstellungen. Die Prinzipien dieser Darstellungen sind aber immer gleich.

Der Caduceus symbolisiert aber auch die Brückenkräfte zwischen den Ebenen des Lebenskräfte-Modells.

Der Caduceus
Der Caduceus

Die Integrität

Der Caduceus - Integritaet

Das Wort Integrität leitet sich von den lateinischen Wörtern integritas (unbeschädigter, unverdorbener Zustand) und integrare (unbeschädigt, heil) her.
Davon leitet sich auch das Wort integer ab, was soviel wie unversehrt, unbefangen, unbescholten heißt.

Lt. Wikipedia ist „Persönliche Integrität ist die fortwährend aufrechterhaltene Übereinstimmung des persönlichen Wertesystems mit dem eigenen Handeln.“

Integrität in Bezug auf das Lebenskräfte-Modell

Das beschreibt ganz gut, was Integrität im Bezug auf das Lebenskräfte-System bedeutet. Wir verstehen darunter die Fähigkeit, uns selbst und anderen gegenüber treu und loyal zu sein. Nur wenn ich mir selbst gegenüber treu und loyal bin, kann ich auch anderen gegenüber ehrlich und aufrichtig sein.

Das Symbol für Integrität

Symbolisert wird die Integrität durch einen Stab.
Welch einfaches Symbol für einen komplexen und vielschichtigen Begriff!
Denn Integrität ist auch unser Rückgrat, das wir zeigen, wenn wir durchs Leben gehen. Auf Menschen mit Rückgrat kann man sich verlassen, ihnen kann man vertrauen. Das schafft Verbindung und gibt Halt. Diese Fähigkeit gibt uns Ausrichtung und stellt eine Art inneren Kompass dar.
Sie hilft uns ein Problem zu benennen und den Finger drauf zu legen.

Integrität bedeutet aber auch für sich und andere einzustehen und notfalls mal im übertragenen Sinn „auf den Tisch zu hauen“.

Im Lebenskräftesystem ist Integrität die Brücke zwischen der materiellen und der pflanzlichen Kraft. Sie ist – bildlich gesprochen – die Stütze, an dem die Pflanze nach oben wachsen kann, die sie unterstützt, in den Himmel zu wachsen.

Die Flexibilität

Ursprünglich bedeutet dieser Begriff nichts anderes als Biegsamkeit wird aber auch als Synonym für Anpassung verwendet. Weitere Bedeutungen ergeben sich aus der Verwendung zu den Gegenbegriffen Starrheit oder Leblosigkeit.

Flexibilität im Lebenskräfte-Modell

Dies umfasst schon ziemlich gut, wie der Begriff im Lebenskräfte-System verwendet wird. Wie auch die Integrität, ist die Flexibilität eine Brückenkraft.
D. h. eine Kraft, die eine Verbindung zwischen zwei der primären Lebenskräfte darstellt. Im Fall der Flexibilität ist es die Verbindung von der pflanzlichen Ebene zur tierischen Kraft.

Die Pflanze ist noch standortgebunden und muss sich mit verschiedenen Umweltbedingungen einfach abfinden. Sie kann nicht sagen: „Hier hab ich schlechte Bedingungen, ich mach mich jetzt auf den Weg und suche mir einen neuen Platz.“ :-)
Zumindest nicht so einfach. Die Pflanze ist dabei auf Hilfe angewiesen: vom Wind oder den Tieren, die die Samen vertragen und dafür sorgen, dass die nächste Generation andere – und möglicherweise bessere – Bedingungen vorfindet.

Beim Tier finden wir schon mehr von dieser Anpassungsfähigkeit, weil hier Bewegung ins Spiel kommt. Ein Tier ist in der Lage, seinen Standort zu wechseln, wenn die Bedingungen nicht stimmen. Auf dieser Ebene kommt Bewegung ins Leben!

Symbolische Darstellung der Flexibilität

Der Caduceus - Flexibilität
Bildquelle Nadja, Pixelio.de; http://www.pixelio.de/media/436594

Im Lebenskräftesystem wird diese Brückenkraft durch eine Schlange dargestellt.

Unsere Anpassungsfähigkeit kann sich in verschiedenen Lebenssituationen und auf mehreren Ebenen äußern.

  • Anpassung an äußere Umstände
  • Evolutionäre Anpassung
  • Einstellen der Sinnessystem an äußere Reize
  • Anpassung des Gehirns an äußere Reize
  • Anpassung im Sinne der Sozialisation

Wir sehen schon, diese Kraft ist wichtig für uns. Sie ermöglicht uns, Veränderungen einzuleiten, auf etwas im weitesten Sinne zu reagieren. – Und sie stellt den Gegenpol zur Integrität dar:

Wo uns die Integrität Ausrichtung gibt, zeigt uns die Flexibilität neue Wege.
Wo uns die Integrität fest auf einem Standpunkt verharren lässt, hilft uns die Flexibilität Neues anzunehmen.
Wo uns die Integrität auf unseren Meinungen beharren lässt, lässt es die Flexibilität zu, die Dinge auch Mal von einer anderen Seite zu betrachten.

Genau hier liegt aber auch oft das erste Fehlverständnis. Oft gelingt es uns nicht, diese beiden Kräfte auseinander zu halten. Wir sehen in ihnen oft zwei Seiten, derselben Medaille. Es ist aber jede für sich eine eigene Kraft, sie bedingen sich nicht einmal gegenseitig.

Die Reflexion

Das Wort Reflexion kommt aus dem Lateinischen reflexio was soviel heißt wie zurückbeugen.

Nach dem Duden versteht man darunter:

  • Das Zurückgeworfenwerden von Wellen und Strahlen bzw. die Spiegelung
  • Bildungsprachlich das Nachdenken, die Überlegung, die prüfende Betrachtung, die Erwägung

In der Philosophie wird dieser Begriff für die Tätigkeit des Nachdenkens und Überlegens verwendet.

Die Reflexion im Lebenskräfte-Modell

Im Lebenskräfte System stellt die Reflexion die Brückenkraft zwischen der tierischen Kraft und der menschlichen Kraft dar.

Genau dieses Nachdenken bzw. überlegen ist es, was es uns ermöglicht auf einen Reiz nicht nur zu reagieren wie ein Tier es tut, sondern diesen Reiz auch angemessen zu beantworten.

Wir sind in der Lage, geistig einen Schritt aus der Situation heraus zu machen, zu überlegen, unsere Eindrücke und Gefühle zu ordnen und zu überlegen, welche Handlung zum Wohl des Ganzen ist.

Das Symbol der Reflexion

Das Symbol für die Reflexion ist der Adler. Nicht nur im Lebenskräftesystem sondern auch in vielen Kulturen. Der Grund dafür ist folgender: Ein Adler ist in der Lage hoch in die Lüfte aufzusteigen und sich einen großen Überblick zu verschaffen. Er sieht dabei aber auch die kleine Maus, die er fangen möchte, um zu überleben. D. h.: Ein Adler ist fähig, sich einen Überblick zu verschaffen und die Aufmerksamkeit auch auf kleine Details zu richten.

Der Caduceus - Reflexion
Bildquelle Berggeist 007; www.pixelio.de

Diese Fähigkeit wünschen wir uns auch für unseren Verstand. Aber genau wie der Adler hat unser Verstand einen Nachteil: Hat er sich in etwas verkrallt, fällt es ihm sehr schwer loszulassen. Wir können uns geistig in unseren Problemen festbeißen, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

Dann hilft es oft, ein Stockwerk tiefer zu gehen und zu sehen, was der Bauch (die pflanzliche Kraft) dazu sagt oder aber – wenn das Thema ganz groß ist – ein Stockwerk hinauf zu steigen (noble Kraft)  und dieses Thema vertrauensvoll loszulassen und zu übergeben.

Die Hingabe

Definitionsgemäß bedeutet Hingabe eine starke Leidenschaft für etwas oder eine starke innere Berührung durch etwas. Dies zieht oft die Bereitschaft nach sich, sich für diese Sache sehr einzusetzen.

Hingabe bedeutet eine bewusste Entscheidung für das Göttliche. Es ist die Fähigkeit voll und ganz in etwas aufgehen zu können. Leben wir Hingabe, dann beginnen wir zu erahnen, welches Potential in uns steckt. Sie bezieht sich auf unser inneres und äußeres Leben.

Die Hingabe:

  • Füllt das Herz mit Freude
  • Befähigt wirklich zu lieben
  • Ermöglicht uns, Verantwortung zu übernehmen, für die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen

Die Hingabe im Lebenskräfte-Modell

Hingabe zu einem Menschen ermöglicht es uns, uns willentlich ganz zu öffnen, Vertrauen aufzubauen und die eigene Verletzlichkeit preiszugeben.

Sie ist gleichzeitig der Schlüssel zu wahrer Selbstverwirklichung.

Die Symbole für Hingabe

Das Symbol für die Hingabe ist einerseits die Taube und andererseits die Schale.

Hingabe ist die Brückenkraft von der menschlichen Kraft zur noblen Kraft. Sie ist die Fähigkeit, die uns das „lassen“ ermöglicht. Ein-lassen, Sein-lassen , Los-lassen und Zu-lassen.

Der Caduceus - Hingabe
Sabine Rothenbücher; www.pixelio.de

Einlassen auf andere Menschen, neue Meinungen, Situationen

Seinlassen im Sinne von „so-sein-lassen“, wie etwas ist, nicht immer alles verändern und beeinflussen wollen

Loslassen von Ängsten, Sorgen, Konflikten …

Zulassen der Meinung anderer, aber auch im wahrsten Sinne des Wortes zu lassen, d. h. nicht überall nachbohren wollen, nicht jedes Geheimnis ergründen wollen.

Der Wert bzw. die Wertschätzung

Die letzte Brückenkraft die uns am Ende der Lebenskräfte-Serie beschäftigen wird, ist ein ziemlich harter Brocken. Jeder will sie, manchmal erhaschen wir sie, aber meiner Erfahrung nach, laufen ihr viele Menschen nach.

Der Wert ist etwas, das uns von Natur aus gegeben ist. Wir müssen dafür nicht tun oder leisten. Wir müssen nicht besonders brav oder nett sein.
Leider vergessen wir das immer wieder. Unter anderem, weil wir selbst und auch andere Wert auf bestimmte Dinge und Verhaltensweisen legen.

Der Edelstein als Symbol für den Wert

Er wird symbolisiert durch einen Edelstein. Diese Analogie finden wir auch in der Sprache wieder. Wie oft sprechen wir von einem Menschen, der uns lieb und teuer ist. Wir sagen dann: „Sie/Er ist ein Schatz!“ „Sie/Er ist eine wahre Perle!“

Der Caduceus - Wert

Ist der Wert gleichbedeutend mit Selbstwert?
Nun, der Wert im Lebenskräftemodell hat zwar mit dem Selbstwert zu tun, ihn aber darauf zu reduzieren, wäre zu wenig.
Vielmehr geht es um Wert(schätzung) aller Ebenen und auf allen Ebenen.

Genau das ist aber das Vertrackte: Nur wenn wir uns selbst wertschätzen können, werden es auch andere tun. Nur durch echte Wertschätzung entsteht Selbstwert.

Genau das ist einer der Gründe dafür, warum viele Menschen von sich sagen: „Es gibt Situationen, da bin ich mir meines Wertes bewusst; – und dann wieder gibt es solche, wo mein Selbstwert in den Keller fällt.“ Meist handelt es sich dabei um Situationen, in denen wir mit uns selbst unzufrieden sind. Aber was passiert, wenn wir mit uns unzufrieden sind? Wir lehnen Handlungen, die wir setzen und somit einen Teil von uns ab, zumindest aber schätzen wir diesen Teil nicht.
Das ist schade, denn möglicherweise, macht uns gerade dieser Teil von uns selbst auf etwas aufmerksam. Haben wir z. B. in einer Situation Angst, dann hilft es uns wenig, uns für diese Angst selbst zu verachten. Es ist nicht immer leicht, aber wesentlich zielführender ist es, zu erkennen, dass uns diese Angst etwas mitteilen möchte. Dann können wir die Angst für diese Aufgabe, die sie übernommen hat schätzen und sie an der Hand nehmen.

Der Wert liegt in uns. Manchmal erkennen wir ihn nicht, aber jedes Lebewesen bekommt ihn mit auf seinen Lebensweg, es muss sich weder dafür anstrengen, noch etwas dafür tun. Der Wert ist da! Manchmal braucht er aber etwas Zuwendung. Wenn wir ein schönes Schmuckstück haben, dann lassen wir es ja auch von Zeit zu Zeit aufpolieren. Sind wir im Besitz von Familiensilber, dann putzen wir es ja auch, um seinen Glanz zu erhalten. Tun wir dies nicht, läuft es an, und wird fast schwarz. Von seinem ursprünglichen Glanz ist dann nichts mehr zu sehen.

Der Caduceus - Werte

Wie können wir unseren Wert polieren und pflegen? Nun einfach indem wir uns mit uns selbst beschäftigen, achtsam und bewusst mit uns umgehen. Wenn sich das Bewusstsein um den eigenen Wert nicht einstellen will, dann kann eine Kinesiologie-Sitzung helfen zu sehen, was sich ins Blickfeld geschoben hat. Manchmal verlagern wir unseren Wert nach außen, häufen Besitztümer an, legen Wert auf unsere Abstammung, nehmen nur unsere Gefühle wichtig oder glauben, ein schöner Körper sei alles.

Edelstein-Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dr. Thomas Schröck

Das Symbol der Hingabe

Das Symbol für Hingabe ist ein Edelstein.

Was können Lebenskräfte-Modell und der Caduceus für dich tun?

Einerseits hilft die Symbolik des Lebenskräftemodells im Coachin Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Andererseits kann man die einzelen Lebenskräfte und Brückenkräfte auch aufstellen. Das Besondere an dieser Art der Aufstellung ist es, dass es in erster Linie um dich selbst und dein Verhalten geht. Es geht um deine Dynamik.

Du beurteilst Situationen also nicht im Hinblick auf Schuld/Unschuld oder Opfer/Täter. Du bleibst ganz bei dir.
Die essentiellen Fragen sind immer:

  • Was macht das mit mir?
  • Wie reagiere ich?
  • Welche meiner Kräfte regiert mein Verhalten?

Wenn du Lust hast, dir deine Dynamiken einmal unter diesen Gesichtspunkten anzusehen, dann nimm mit mir Kontakt auf.

Hier kannst findest du eine Meditation über das Lebenskräfte-Modell und den Caduceus.

Bleib gelassen!

Deine

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