Rollenklarheit

Rollenklarheit

Rollenklarheit ist ein ziemlich abstrakter Begriff und er ist sehr vielschichtig. Er wird sowohl im beruflichen, als auch im privaten Kontext verwendet. Ich möchte heute mit dir klären, warum Rollenklarheit als Frau und Mutter so wichtig ist.

Was sind Rollen?

Der Begriff Rolle stammt ursprünglich aus dem Theater. Später wurde dieser Begriff – weil er so passend war- von der Soziologie und Sozialpsychologie entlehnt.
Laut Ralph Linton fasst die soziale Rolle die Gesamtheit der zugeschriebenen Modelle dar, die mit einem Status (Mutter, Vorgesetze, Ärztin, Priester, Chefin etc.) verbunden werden. Dazu gehören Erwartungen, Werte, Handlungsmuster, Verhaltensweisen …

Warum Rollenklarheit als Frau und Mutter so wichtig ist

Wie ein Schauspieler muss sich ein sozialer Akteur seinen Rollen gemäß verhalten. Sonst ist seine Umwelt irritiert.

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Aufgabenliste, mental-load-falle

Warum du deine Aufgaben sammeln und in einer Aufgabenliste aufschreiben solltest

Kennst du den Begriff mental-load-Falle, oder mentale Last?


Dieser Begriff fasst all die Anforderungen zusammen, die Menschen so müde machen, dass sie fast zusammenbrechen. Es sind nämlich nicht nur die Dinge, die wir tun, die uns ermüden, sondern auch jene, an die wir denken. Das führt zu Überforderung.

Die Summe der Anforderungen ist der Grund für die mentale Last

Aufgabenliste, mental-load-falle, Frau schreibt in Kalender

Schon immer war es so, dass all die Tätigkeiten, die Frauen stillschweigend verrichtet und im Hintergrund organisiert und bedacht haben, nicht aufgefallen sind.

Das bisschen Haushalt, fällt doch gar nicht auf ..

sang schon Johanna von Koczian in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Frauen sind vielfältigen Anforderungen ausgesetzt. Die Aufgaben sind mehr geworden. Sie sind schneller zu erledigen. Oftmals passieren sie parallel.
Wie viele das sind, dessen sind sie sich nicht einmal selbst bewusst. So viele Tätigkeiten sind ihnen schon selbstverständlich geworden. Sie gehören zum Alltag und werden nicht beachtet.

Du hast alles im Kopf?

Das glaube ich dir. Aber ob das so gut für dich ist, ist eine andere Frage.
Außerdem kann deine Familie nicht in deinen Kopf hineinschauen. Sie kann sich dieses Kopfes nur bedienen.

Deine Familie kann in deinen Kopf nicht hineinschauen. Sie kann sich dieses Kopfes nur bedienen. – Und laufend Fragen stellen. Klick um zu Tweeten

„Hast du xy gesehen?“
„Wann treffen wir uns mit den Meiers?“

Und schon hast du die Antwort parat.

Bei uns im Haus gibt es einen Spruch:

Wenn Mama nicht weiß, wo es ist, dann ist es wirklich verloren.

Einfach, weil ich mit offenen Augen und aufmerksam durch die Wohnung gehe und ständig alles im Blick habe. Genau hier liegt die mental-load-Falle.

Genau deshalb plädiere ich dafür sich einmal die Zeit zu nehmen um alle Aufgaben zu sammeln und aufzuschreiben. Wichtig ist, dass du große Aufgaben auch aufteilst in all die kleinen Dinge, an die du denken musst und die du so nebenher erledigst. Mach also nicht einfach eine To-Do-Liste, sondern berücksichtige alles, was mit den To-Does einher geht.

Also nicht nur: Lukas fährt auf Schikurs.
Sondern: E-card und Impfpass zurechtlegen, Schibindung kontrollieren lassen, überprüfen ob die Schischuhe noch passen, Helm überprüfen, Koffer aus dem Keller holen, Sonnencreme nachkaufen, Schwimmsachen bereitlegen, 2 Tage vorher Wäsche waschen, packen, im Büro Bescheid sagen, dass du am Tag der Abfahrt eine Stunde später kommst …

Vielleicht fragst du dich jetzt, was das bringen soll. – Nun, ich nenne dir ein paar gute Gründe.

Überblick verschaffen

Du verschaffst dir einen Überblick über all die vielfältigen Aufgaben und packe sie in deine Aufgabenliste. Du wirst merken, wie viel du scheinbar nebenher erledigst.

Du erkennst selbst, was du leistest

Du wirst merken, wie viel du schaffst und möglicherweise bist du zum ersten Mal so richtig stolz.

Denn viele Frauen fragen sich oft am Ende des Tages, wieso sie eigentlich so müde sind. Gefühlt haben sie gar nichts geschafft.

Meistens ist es viel mehr als du vermutest. Manchen Frauen wird sehr schnell klar, dass sie sich aus guten Grund überlastet fühlen und nicht zickig, wehleidig oder nicht belastbar sind. Im Gegenteil sie staunen auf einmal verwundert, warum sie nicht schon viel früher schlapp gemacht haben.

Der Vergleich macht sicher

Sofern du nicht Alleinerziehend bist, ist es sinnvoll, wenn dein Partner oder deine Partnerin auch eine solche Aufgabenliste machen.

Viele Frauen berichten mir immer wieder, dass ihnen – und auch dem anderen Elternteil – erst bei dieser Übung klar wird, welches Ungleichgewicht besteht.
Denn gerade hilfsbereite Männer sind oft überrascht. Ihr Argument „Aber ich mache doch alles, was du mir sagst.“, zählt plötzlich nicht mehr. Sie sehen, an wie vieles noch zu denken ist, das sie gar nie bemerken.

Aufteilen kann man nur, was aufgeschrieben ist

Je genauer du deine Tätigkeitsliste machst, desto besser kann sie nachher als Grundlage für eine bessere Arbeitsaufteilung dienen. Die Liste wird bei den meisten Frauen und Müttern schier endlos.

Das hat drei Effekte

  1. Sie macht Aufgaben sichtbar, über die sonst nie gesprochen wird.
  2. Sie rüttelt auf. Denn der andere Elternteil erkennt plötzlich: „Ich wusste gar nicht, was du alles machst.“
  3. Einmal aufgeschrieben ist in vielen Fällen auch aus dem Kopf und das ist wichtig.

Das Gehirn hat ein paar Eigenheiten

Unser Gehirn ist ein wunderbares Organ. Es kann ganz vieles. Leider hat es auch eine nicht so tolle Eigenschaft. Wenn du an eine Sache denkst, dann empfindest du sie als genau so anstrengend, wie wenn du sie tatsächlich tust. – Und genau diese Eigenschaft kommt bei der mental-load-Falle zum Tragen!

Wenn du also fünf Mal am Tag daran denkst, dass du die Betten noch überziehen willst, wenn du nach Hause kommst, dann ist es für dein Gehirn und deinen Empfinden so, als hättest du es tatsächlich fünf Mal gemacht.

Wenn du es auf eine Liste schreibst, dann kannst du sicher sein, nichts zu vergessen und brauchst dich erst damit zu befassen, wenn dafür Zeit ist.

Die Liste entlastet also buchstäblich auch körperlich.

Die Liste hilft beim Delegieren

Wenn du genau weißt, welche Aufgaben anstehen, dann kannst du sie auch besser auslagern. Denn ehrlich: Meistens scheitert das Delegieren daran, dass dir keine passende Aufgabe einfällt, wenn jemand seine Hilfe anbietet. Oder du denkst dir: „Bevor ich es jetzt lange erkläre, mache ich es lieber selbst. Das geht schneller!“ – Solche Gedanken kennst du, oder?

Wenn du genau weißt, welche Aufgaben anstehen, dann kannst du sie auch besser auslagern. Klick um zu Tweeten

Die Liste hilft anderen selbständig für deine Entlastung zu sorgen

Wenn es eine Liste gibt, kann dein Partner oder deine Partnerin oder auch deine lesenden Kinder täglich darauf schauen und Aufgaben übernehmen und auch kennzeichnen. So weißt du genau worum du dich nicht kümmern musst.

Wer denkt dran? Versus Wer setzt es um?

Geholfen ist dir nur, wenn die Person die eine Aufgabe übernimmt auch die Verantwortung trägt und selbständig dran denkt. Denn sonst trägst du wieder die mentale Last. Die anderen lassen sich zwar bereitwillig einteilen, aber denken und koordinieren musst du. Das entlastet dich nicht.

In welcher Regelmäßigkeit fallen die Aufgaben an

Falls beide Partner eine Liste machen, ist es entscheidend, dass ihr achtet, wie oft die Aufgaben anfallen. Denn es gibt Aufgaben, die nur wöchentlich oder quartalsweise anfallen. Andere müssen täglich gemacht werden. Es ist also ein Unterschied ob ich den Rasen mähe, oder für Waschmaschine und Geschirrspüler verantwortlich bin. Schaut also nicht nur wie viele Punkte ihr auf eurer Liste habt, sondern wie oft sie erledigt werden müssen.

Die Not-to-do-Liste

Vielleicht fallen dir in diesem Zusammenhang auch Dinge auf, die gar nicht so wichtig sind. Diese kannst du ganz von deiner Liste streichen oder auch auslagern.

Seid also in dieser Hinsicht genau und kleinteilig!

Glaubst du immer noch, es sei Luxus, sich die Zeit nehmen, um so eine Liste zu machen?
Oder hast du Blut geleckt und wirst jetzt einmal eine Woche mitschreiben, um einen noch besseren Überblick zu haben?

Vielleicht willst du es einmal mit einer solchen Liste versuchen.

Bleib gesund und gelassen!

Deine

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6 Blitzentspannungsmethoden für Eltern

6 Blitz-Entspannungsmethoden für Mütter

Eltern müssen wirklich viele Herausforderungen stemmen. Dabei bleiben die eigenen Bedürfnisse manchmal auf der Strecke. Stress und Burn-out bei Eltern werden immer häufiger diagnostiziert.

6 Blitzentspannungsübungen für Mütter, Frau ruht sich im Gras aus

Doch damit muss Schluss sein. Denn nur zufriedene und entspannte Eltern haben glückliche Kinder! Darum zeige ich dir heute 6 Blitz-Entspannungsmethoden für Eltern. Warum steht dann in der Überschrift Entspannung für Mütter? – Naja, meistens sind es die Mütter die auch in diesem Bereich Verantwortung übernehmen, weil sie spüren, dass es so nicht weiter gehen kann.

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Kinder und Beerdigung, Sollen Kinder mit auf die Beerdigung

Soll dein Kind mit auf die Beerdigung?

Wenn es einen Trauerfall in der Familie gibt, dann stellen sich Eltern oft folgende Fragen:

Sollen Kinder mit auf eine Beerdigung?
Ab welchem Alter kann ich meinem Kind diese Situation zumuten?
Traue ich es mir als Elternteil überhaupt zu, mein Kind in dieser Situation gut zu begleiten?

Sollen Kinder mit auf eine Beerdigung, Kinder und Beerdigung, steinerner Engel

So viele Fragen. Bei der Entscheidung solltest du verschiedene Faktoren berücksichtigen. Sie hängt unter anderem vom Alter und dem Reifegrad deines Kindes ab. Aber die wichtigste Person bei dieser Entscheidung ist dein Kind selbst.

Trau deinem Kind die Entscheidung zu

Kinder spüren wenn Erwachsene traurig sind und es ihnen nicht gut geht. Ein Trauerfall in der Familie lässt sich also nicht vor ihnen geheim halten.

Kinder verkraften oft auch viel mehr als Erwachsene vermuten.

Ich bin immer dafür, auch die Kinder zu befragen, was sie wollen. Diese Überzeugung entspringt einerseits meiner jahrelangen Erfahrung mit Kindern, andererseits meinen Gesprächen mit Erwachsenen. Denn tatsächlich beklagen sich viele Erwachsene, dass sie mit einem Trauerfall nicht abschließen konnten, weil sie als Kind vom Begräbnis ausgeschlossen waren.

Drittens kann ich aber auch auf sehr persönliche Erlebnisse als Mutter zurückgreifen. Als mein Großvater starb, war unser älterer gerade 4 ½ Jahre alt. Ich habe damals versucht ihm die Situation so gut es ging zu erklären. Mein Großvater hatte ein Geschäft. Dementsprechend groß war auch das Begräbnis. Darauf bereitete ich meinen Sohn in einfachen Worten vor. Ich erklärte ihm, dass ein Begräbnis so etwas wie ein Abschiedsfeier sei. Ein Pfarrer und wahrscheinlich auch einige andere Leute würden eine Rede halten. Ich erklärte ihm, dass der Sarg in die Erde kommt und dass auch alle bei der Familie vorbeigehen und sagen, wie leid ihnen der Verlust seines Uropas tut.

Unser Großer hörte sich das interessiert an und meinte dann: „Nein Mama, da will ich nicht mit. Ich gehe nachher mit dir zum Grab und lege eine Zeichnung und einen schönen Stein hin.“ – So haben wir das dann auch gemacht.

Beim Begräbnis meines Schwiegervaters ein paar Jahre später war unser älterer Sohn 8 Jahre und unser jüngerer 5 Jahre. Für beide stand es außer Frage, dass sie beim Begräbnis dabei sein wollten.

Das Begräbnis als Abschiedsritual

Ein Begräbnis ist ein wichtiges Abschiedsritual in unserem Kulturkreis. Mit dem Begräbnis wird für viele Angehörige der Verlust erst konkret. Vorher ist noch so viel zu erledigen, es herrscht hektische Betriebsamkeit. Endlich dürfen alle trauern.

Ein Begräbnis ist aber nicht nur Abschied. Es ist das letzte Fest zu Ehren dieses Menschen.

Ich bin normalerweise eine Befürworterin den Kindern Entscheidungen abzunehmen oder möglichst leicht zu machen. Im Fall von Begräbnissen, glaube ich aber, dass Kinder ein sehr gutes Gespür haben, was sie brauchen, um gut Abschied nehmen zu können.

Warum haben viele Erwachsene Bedenken ein Kind zum Begräbnis mitzunehmen

Häufig sehen sich Eltern mit guten Ratschlägen von außen konfrontiert: „Das könnt ihr doch dem Kind nicht zumuten!“ oder „In dem Alter versteht das Kind das ohnehin nicht.“

In Wirklichkeit steht da oft die Angst der Erwachsenen dahinter. Denn oft sind es die Erwachsenen die Angst vor der Macht der Gefühle haben, die über sie hereinbrechen.

Eltern haben oft Sorge, dass sie selbst in ihren Gefühlen gefangen sind und alle Energie brauchen um sich einigermaßen aufrecht zu halten. Sie fürchten ihren Kindern dann nicht mehr gerecht zu werden und sie nicht schützen und stützen zu können. Damit haben sie sogar oft Recht. Aber auch das lässt sich regeln.

Kinder trauern ganz natürlich

Kinder trauern sehr direkt und doch ganz anders als Erwachsene.
Der Tod gehört zum Leben dazu. Das kannst du vor deinem Kind nicht verbergen. Es ist eine Tatsache.

Somit haben die meisten Kinder auch keine Schwierigkeiten mit einer Beerdigung.

Außerdem gehören Kinder eben auch zur Familie und haben das gleiche Recht an einer Beerdigung teilzunehmen, wie alle anderen.

Vorbereitung ist essenziell

Allerdings ist die richtige Vorbereitung wichtig. Erkläre deinem Kind in einfachen Worten und knappen Sätzen, wie die Beerdigung ablaufen wird. Was passiert mit dem toten Menschen? Wie ist das mit dem Grab?

Ermutige dein Kind alle Fragen zu stellen, die ihm auf dem Herzen liegen. Bereite dich selbst darauf vor, dass es für dich vielleicht schwierig und fordernd wird. Manche Kinder stellen durchaus auch Fragen wie: „Wie lange braucht so ein Körper, bis er wieder zu Erde wird?“

Erkläre deinem Kind auch wie es sich verhalten soll und wie sich andere Personen verhalten werden. Bereite es darauf vor, dass einige Menschen weinen werden.

Sag deinem Kind, dass es jederzeit seine Meinung ändern darf. Es kommt immer wieder vor, dass sich Kinder im letzten Moment anders entscheiden und doch nicht oder doch auf die Beerdigung mitgehen wollen.

Eine Möglichkeit der Vorbereitung ist mein Online-Workshop Kindertrauer

Willst du dein Kind in seinem Trauerprozess wirkungsvoll begleiten?

Dann ist mein Online-Workshop „Kindertrauer“ genau das richtige für dich.
Für die Teilnahme brauchst du nur einen PC oder Laptop, eine stbile Internetverbindung, eine Kamera und ein Mikro. Schon bist du startklar.

Im Online-Workshop zeige ich dir:

Wie du mit deinem Kind ins Gespräch kommst

Woran du erkennst, dass dein Kind genug Information hat

Warum es wichtig ist, deine eigene Trauer zu zeigen

Mit welchen Ritualen du dein Kind unterstützen kannst

Der nächste Workshop wird am 26.09.2020 statt.

Sorge für eine Bezugsperson

Wenn du selbst eine direkte Angehörige bist und selbst im Trauerprozess bist, dann sorge dafür, dass es eine Bezugsperson gibt, die sich gegebenenfalls um dein Kind kümmern kann und ihm auch während der Feier alle Fragen beantwortet.

Diese Bezugsperson ist dann auch bereit, falls dem Kind alles zu viel wird und es sich doch entschließt, dass es jetzt nach Hause möchte. Das ist in Ordnung!

Kinder sorgen auch oft für unbeschwerte Momente

In ihrer Unbefangenheit sorgen Kinder aber auch oft für rührende und unbeschwerte Momente. Sie zaubern trotz aller Trauer den Anwesenden oft ein kleines Lächeln ins Gesicht.

Ein Mädchen sagte z. B. während der Beerdigung ganz laut: „Opa sei nicht so traurig. Ich verspreche dir, wir bringen der Oma jede Woche die lila Blumen, die sie so mag.“

Außerdem vermittelt die Anwesenheit von Kindern auf ganz leise Weise, dass das Leben weitergeht und ein Stück von den Verstorbenen weiterlebt. Das kann von einigen Menschen als sehr tröstlich empfunden werden.

Gute Nachbereitung

Erinnerungen schaffen

Eine Beerdigung beschäftigt Kinder oft noch im Nachgang. Da hilft es sich schöne Erinnerungen an die verstorbene Person zu vergegenwärtigen.

Vielleicht magst du ja mit deinem Kind nachdenken, was ihr mit der verstorbenen Person verbindet, welche schönen Erlebnisse ihr gemeinsam hattet und wie sie in eurem Herzen weiterlebt.

Fragen im Nachgang

Auch im Nachgang werden Fragen auftauchen. Manche entstehen durch die Beerdigung selbst. Andere zeigen, dass das Kind das Erlebte verarbeitet, sich eigene Gedanken macht und vielleicht auch neue Ängste entwickelt.

Das ist aber normal. Viele Kinder machen sich nach einem Trauerfall im Familienkreis Gedanken, ob die Eltern auch weiterleben. Manche Kinder fragen auch ob sie selbst sterben müssen.

Sei offen für diese Fragen und gib Antwort so gut du es vermagst.

Wie du solche Fragen beantworten kannst, kannst du im Artikel 21 Tipps mit Kindern über den Tod zu sprechen nachlesen.

Bleib gesund und gelassen!

Deine

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mit Kindern über den Tod sprechen

21 Tipps – So kannst du mit Kindern über den Tod sprechen

Mit Kindern über den Tod zu sprechen ist immer wieder herausfordernd. Wenn Kinder Fragen zum Tod haben, sind Erwachsene oft schockiert.
Einerseits stellen Kinder ihre Fragen oft zu den unpassendsten Zeitpunkten. Andererseits sind sie oft schockierend sachlich und pragmatisch.

22 Tipps um mit Kindern über den Tod zu sprechen, Mutter mit Tocher auf dem Bett liegend im Gespräch

Über Grundsätzliches zum Thema Kindertrauer habe ich ja schon hier geschrieben.

Hier erfährst du mehr über das Todesverständnis von Kindern in verschiedenen Altersstufen.

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