Effizienz bis zur Selbstaufgabe?

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist das berühmt-berüchtigte Beispiel, in dem wir uns alle manchmal wieder erkennen.

Sie hat zwei Kinder. Sie liebt es Mutter zu sein. Sie liebt auch ihren Mann, ihr Haus, ihren Beruf.

Petras Tag

Schon morgens um 05:00 Uhr steht sie vor den anderen auf.
Um 05:15 wirft eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und geht mit dem Hund spazieren.
Circa um 06:00 Uhr ist sie zurück, putzt das Bad, macht die Betten und räumt im Schlafzimmer auf.
Um 06:20 macht sie Frühstück und weckt die Kinder.
Während die Kinder aufstehen, wirft sie noch schnell eine weitere Maschine Wäsche in die Waschmaschine und hängt die Wäsche auf.
Da alle sportbegeistert sind und sie einen Mann hat, der stets adrett gekleidet sein muss, fällt jede Menge Wäsche an.
Auch Petra hat jede Menge Berufswäsche. Sie ist Masseurin. Weiterlesen

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Von Erwachsenen kannst du viel über das Thema Kindertrauer lernen

Das Thema Kindertrauer ist mir ein großes Anliegen.
Spannenderweise beginnen sich auch immer mehr Erwachsene zu öffnen, wenn sie hören, dass Kindertrauer eines meiner Themen ist. Viele von ihnen erzählen mir dann nicht von den Erlebnissen mit ihren Kindern. Nein, sie schildern mir Erlebnisse, die sie als Kinder hatten und die sich tief in ihr Gedächtnis eingegraben haben. Nach heute nach teilweise 40 Jahren beschäftigen sie diese Erlebnisse.

vermeide diese 6 Dinge beim trauernden Kind

Es sind traurige Erlebnisse, die sie in der Kindheit hatten und in denen die Erwachsenen nicht ideal reagiert haben. Genau aus diesen Geschichten lerne ich immer wieder dazu. Wenn ein Thema eine erwachsene Person nach so vielen Jahren noch beschäftigt, kann ich annehmen, dass sie für das Kind zumindest prägend gewesen sein muss; wenn es nicht gar traumatisch war.

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Wie du in deiner KITA oder Kindergartengruppe gut mit dem Thema Trauer umgehen kannst

Ein Erfahrungsbericht vom Umgang mit Trauer und Tod im Kindergarten

Was-tun-wenn-ein-Kindergartenkind-stirbt, Engelsstatue-im-Wald

Kürzlich habe ich durch eine Kollegin in meinem Mastermind Kontakt zu einer Kindergartenpädagogin bekommen. Diese mutige Frau war so freundlich mir ihre Erfahrungen mit dem Thema Tod und Trauer im gelebten Kindergartenalltag zu berichten.
Aus Gründen der Diskretion werden hier weder der Kindergarten noch die Namen der Beteiligten genannt. Die Erfahrungen selbst sind aber zu wertvoll, um sie unter Verschluss zu halten. So habe ich mich gemeinsam mit dieser Kindergartenpädagogin dazu entschlossen, ihren Bericht anonymisiert niederzuschreiben. (Damit dieser Tatsachenbericht nicht zu emotionslos rüberkommt, habe ich mich entschieden Namen und Orte zu erfinden!)

Die Vorgeschichte

Frau Burger ist Erzieherin in einer deutschen Großstadt. Sie wird von ihren Schützlingen liebevoll nur bei ihrem Vornamen Eva gerufen.
Vor ungefähr einem Jahr passierte im Kindergarten, in dem Eva arbeitet das, wovor alle Erzieherinnen Angst haben. Ein Kind verstarb!
Das gehört zu den Schreckensszenarien aller Eltern und auch aller Pädagoginnen.

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Wie deine Angst die Trauer deines Kindes beeinflusst

Wie deine Angst die Trauer deines Kindes beeinflusst

Zu diesem am 10.05.2019 überarbeiteten Blogartikel gibt es einen passenden Podcast vom 3.5.2017, den du im Anschluss an den Artikel findest.

Wie deine Angst die Trauer deines Kindes beeinflusst

Was deine Ängste mit der Trauer deines Kindes zu tun haben

Heute widme ich mich dem schwierigen Thema Kindertrauer bei chronischer Krankheit oder Verlust von Angehörigen.

Wenn Kinder trauern geht das den meisten Eltern ganz schön an die Nieren.

  • Sie leiden mit.
  • Sie versuchen zu trösten.
  • Sie fühlen sich hilflos.
  • Sie würden ihrem Kind gern die Situation ersparen.

All das ist verständlich.

Die eigenen Ängste und Dämonen

Wenn dein Kind trauert musst du dich als Elternteil auch noch deinen eigenen Dämonen und Ängsten stellen. Und genau diese Ängste können die Trauer deines Kindes beeinflussen. Du möchtest deine Ängste nicht auf dein Kind übertragen? Dann ist es wichtig, dass du deine Ängste kennst!

Ich selbst habe in meinem Leben schon einige Verluste erlitten und traurige Situationen erlebt.
Ich habe ein Sternengeschwisterchen, musste mich von mehreren Haustieren verabschieden und als ich 13 Jahre alt war, verlor ich meine geleibte Oma. Als unsere Söhne 5 und 2 Jahre alt waren, verloren sie ihren Uropa und 3 später einen ihrer Großväter. Dabei habe ich sie gut begleitet.
Das sind nur einige meiner Erlebnisse.

Gott sei Dank bin ich in einer Familie aufgewachsen, in der Trauer kein Tabu-Thema war. So kann ich auch mit belastenden Situation unbefangen umgehen.

Ich kenne also die Nöte und Ängste eines Kindes genauso, wie die Sorgen einer Mutter.

Wenn dein Kind trauert

Wenn dein Kind trauert, dann willst du es möglichst gut begleiten.

  • Du machst dir Sorgen, ob es diesen Verlust unbeschadet übersteht.
  • Du willst es trösten und beschützen.
  • Wahrscheinlich bist du dir nicht sicher, ob und wie viel du mit deinem Kind reden sollst.
  • Sprichst du von dir aus die Situation an, oder wartest du ab, bis das Kind von sich aus kommt?
  • Sollst du es ermutigen seinen Gefühlen und Tränen freien Lauf zu lassen, oder lenkst du es besser von seinem Schmerz ab?

Gerade was das Thema Trauer anbelangt, sind die eigenen Ängste in Bezug auf das Thema für das Kind oft entscheidend, wie frei oder wie belastend es traurige Situationen empfindet.
Eltern sind nun einmal Vorbilder für das Kind. Kinder übernehmen die Sorgen, Ängste und Befürchtungen oft ganz automatisch.

Soll das jetzt heißen du bist schuld, wenn dein Kind sehr trauert, oder in einem Trauerprozess steckenbleibt?

Nein, das bist du nicht! Ich bin gegen diese Beschuldigungen und gegen Eltern-Bashing.

Auch du warst in deinem Leben vielen Einflüssen ausgeliefert, die dich in deinem Verhalten geprägt haben.
Diese Verhaltensweise laufen ja auch ganz unbewusst ab. Du denkst dir nicht vorher: „Jetzt zeige ich meinem Kind einmal ganz massiv meine eigene Angst, damit es nicht auf den Buam klettert.“ Es passiert einfach. Es passiert auch dann, wenn du versuchst, deine eigene Angst zurückzudrängen. Dein Kind fühlt die Angst hinter deinen ermunternden Worten. Das konntest du sicher schon selbst beobachten.

Selbstreflexion ist in der Erziehung sehr wichtig!

Durch Selbstreflexion hast du die Möglichkeit zu erkennen, wie dein eigenes Verhalten, dein Ängste und auch deine positiven Seiten, das Leben deines Kindes beeinflussen. Nachfolgend findest du einiger dieser Ängste und die Auswirkungen auf dein Kind.

Die Ängste in Bezug auf Kindertrauer

Was sind also die Ängste, die Erwachsene in Bezug auf Kindertrauer blockieren oder im Verhalten beeinflussen?
Wie beeinflussen die Eltern ihr Kind mit dieser Angst?
Was kannst du tun, um deine Ängste in den Griff zu bekommen und nicht an dein Kind weiter zu geben?

Die Angst, das Kind zu überfordern

Viele Eltern haben Angst, das Kind mit zu vielen Informationen über Krankheit und Tod zu überfordern. Das ist verständlich. Sie wollen ihr Kind beschützen und so lange als möglich die schweren Erlebnisse von ihren Kindern fern halten.

Dabei vergessen die Erwachsenen eines. Wenn jemand in der Familie krank ist oder stirbt, dann bekommen Kinder durch ihre feinen Antennen ohnehin mit, dass etwas anders ist. Sie merken die Stimmung im Haus. Wenn niemand mit ihnen spricht, dann kann es sein, dass sie die bedrückte Stimmung auf sich beziehen. Manche Kinder denken dann, sie hätten etwas falsch gemacht. Ein persönliches Erlebnis kannst du in diesem Video ansehen.

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Die Beeinflussung

Du siehst also, dass die Angst das Kind zu überfordern, zu etwas viel Schwerwiegenderem führen kann. Im Video hatte das Kind das Gefühl nicht traurig sein zu dürfen. Schließlich „wusste“ es offiziell noch nicht Bescheid. Doch Erwachsene wollen für Kindertränen eine Erklärung. Sie fragen nach, weil sie sich Sorgen machen. Wie könnte das Kind aber sagen: „Ich habe Angst um den Opa!“, oder „Ich bin traurig, weil Opa krank ist!“, wenn es offziell noch gar nichts weiß. Das Kind spürt mit dieser Erklärung würde es das Weltbild der Eltern erschüttern und so hält es seine Tränen zurück.

Der mögliche Ausweg

Versuche in einer ruhigen Situation deinem Kind in kindgerechter Sprache zu erklären, was Sache ist. Bleib dabei so sachlich, wie möglich und zeige dennoch deine Gefühle. Es ist ok., wenn dir dabei die Tränen über die Wangen rinnen. Du kannst deinem Kind ruhig sagen: „Weißt du, das macht mich auch sehr traurig!“
Erzähle lieber etwas zu wenig als zuviel. Wenn der Opa Krebs hat, dann reicht es zu sagen, dass Opa sehr krank ist und in nächster Zeit öfter im Krankenhaus sein wird.
Wenn dein Kind genauer nachfragt, dann erkläre ihm alles, was es wissen will so gut es geht und so einfach, wie möglich.

Die Angst, dass das Kind nicht versteht

Oft glauben Erwachsene auch, dass vor allem kleine Kinder ohnehin nicht verstehen, was passiert. Sie denken, dass Kinder unter zwei bis drei Jahren ohnehin vergessen.
Das stimmt bis zu einem gewissen Grad. Wenn ein Kind zwei, drei Jahre alt ist, wenn der Opa stirbt, dann wird es keine bewusste Erinnerung an diesen Opa haben. Es wird aber eine diffuse Erinnerung haben. Es wird sich vielleicht auch später an eine Zeit erinnern können, als alle durchs Haus geschlichen sind und die Stimmung komisch war. Es wird vielleicht den zeitlichen Ablauf durcheinander bringen. Mehr dazu in diesem Video. An meiner Frisur kannst du unschwer erkennen, dass ich mich schon lange mit diesem Thema beschäftige ;-)

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Meine Erfahrung ist es, dass Kinder immer verstehen, wenn wir Erwachsene uns bemühen die Situation kindgerecht zu erklären und aufzubereiten.

Die Beeinflussung

Im Video schildere ich ein eigenes Erlebnis. Meine Mutti hat ein Kind verloren, als ich drei Jahre alt war. Ich habe dieses Ereignis abgespeichert, ich habe es allerdings lange Zeit emotional mit einem Auffahrunfall in Zusammenhang gebracht, der nach diesem Ereignis war.
Sehr gut kann ich mich noch an die gemeinsamen Gute-Nacht-Gebete erinnern, als meine Mutter mit meinem Bruder schwanger war. Sie endeten immer mit dem Satz: „Lieber Gott mach, dass die Mutti ein gesundes Baby bekommt.“ Ich weiß nicht, ob dieser Satz meine Idee war. Ich weiß nur, dass ich ihn sehr ernst genommen habe und er sich in mein Hirn eingegraben hat. Und ich hatte große Angst, als meine Mutter tatsächlich zur Geburt ins Spital musste. Danach hat mein vierjähriges Ich alles getan, um die Mutter zu entlasten.

All diese Beeinflussungen passieren im Normalfall völlig wohlmeinend und aus guter Absicht. Oft braucht es eine Außensicht, um nicht in diese Falle zu tappen.

Der möglich Ausweg

Wenn das Kind sehr klein ist, dann nimm es auf den Schoß. Rede mit ihm. Vielleicht wird es deine Worte nicht verstehen. Es wird aber fühlen, worum es geht. Es wird deine Stimmung aufnehmen, sowohl deine Trauer, als auch die Absicht es einzubeziehen und zu erklären, so gut es geht.
Mach aber dein Kind nicht für die Lösung des Problems verantwortlich. Genau das ist mit den Abend-Gebeten bei mir passiert. In meinem magischen Denken habe ich mit dem lieben Gott eine Art Vertrag abgeschlossen: „Ich bin besonders brav und angepasst und du sorgst für ein gesundes Kind!“

Die Angst, die eigene Trauer zu zeigen

Eltern wollen ihr Kind nicht unnötig belasten. Genau deshalb bemühen sie sich in manchen Fällen, ihre eigene Trauer nicht vor dem Kind zu zeigen. Sie geben sich betont lustig und unbeschwert.

Kinder merken aber bald, dass dieses Gehabe nicht echt ist. Sie sind gute Beobachter und sie erkennen, dass die Körpersignale wie: Haltung, Körperspannung und Mimik nicht zu den lustigen Worten passen. Sie erhalten also zwei Botschaften. Der Körper sagt: Ich bin traurig. Mit Worten und Stimme wird vermittelt: Es ist alles in Ordnung.

Die Beeinflussung

Das führt zu Verunsicherung des Kindes. Was soll es jetzt glauben? Soll es seiner Wahrnehmung vertrauen oder dem, was gesagt wird? Im Normalfall vertrauen Kinder ohnehin der Körpersprache. Dann zeigt das Kind „Ich habe dich verstanden.“ Vielleicht wird es nachfragen: „Papa, warum bist du traurig?“ Wenn Papa dann abstreitet traurig zu sein, ist das Kind irritiert. Es wird wahrscheinlich weitere Versuche starten, um zu überprüfen, ob sein Gefühl richtig ist. Erhält es immer eine abweisende Antwort, dann lernt es im schlimmsten Fall dadurch: Ich kann Menschen nicht richtig einschätzen. Es vertraut sich selbst nicht mehr.

Der mögliche Ausweg

Zeig deinem Kind deine Trauer. Es kann damit besser umgehen, als die meisten Erwachsenen. Für Kinder ist Trauer noch ein vollkommen natürliches Gefühl. Es ist unangenehm, aber sie bewerten es nicht als schlecht. Diese Zuweisung erfolgt eher durch Erwachsene.

Wenn du deine Trauer zeigst, kann das der Anfang eines wunderbaren Gespräches über den Grund der Trauer sein.

Die Angst vor der Intensität kindlicher Gefühle

Kinder zeigen ihre Gefühle noch sehr ungefiltert. Allerdings nicht immer so, wie Erwachsene sie erwarten. Gerade bei Trauer kann es sein, dass Kinder ganz anders reagieren. Sie sind wütend, auf den Überbringer der traurigen Nachricht. Sie ziehen sich scheinbar gleichgültig zurück. Sie reagieren aufmüpfig, wenn sie nicht in der Lage sind ihre Trauer zu zeigen. Oder sie weinen bittere Tränen.

All das machen sie mit einer Ausschließlichkeit, die für Erwachsene oft verstörend ist.

So denken sich viele Erwachsene: Besser ich konfrontiere mein Kind erst gar nicht mit diesem Thema, dann erspare ich mir zusätzlichen Ärger und dem Kind dieses Gefühlschaos.

Die Beeinflussung

Gefühle haben viele verschiedene Arten zum Ausdruck zu kommen. Keine ist richtig oder falsch.
Auch bei Erwachsenen trauern die einen laut, die anderen klagen und wieder andere ziehen sich zurück und sind für ihre Angehörigen kaum zu erreichen. Hier wird die Verschiedenheit des Verhaltens weitgehend akzeptiert.
Warum glauben wir zu wissen, wie man am besten trauert?

Der mögliche Ausweg

Ich weiß, es ist manchmal schwer: Sei offen gegenüber dem Verhalten deines Kindes. Du kannst ihm seine Trauer nicht abnehmen. Das wäre gar nicht gut. Diese Trauer ist notwendig für seine Entwicklung. Sie hilft dem Kind, die Geschehnisse zu verarbeiten.

Das Beste, was du tun kannst ist da zu sein. Präsent sein – gesprächsbereit sein – zuzuhören. Damit hilfst du deinem Kind aktiv, seine Trauer zu bewältigen.

All diese Ängste beeinflussen im Verhalten mit dem Thema Verlust und Trauer.

Tabuthemen

Dazu kommt, dass Trauer, Verlust, Krankheit, Schmerz und Tod in unserer Gesellschaft Tabuthemen sind, die an sich schon Angst machen.

Technik und Wirtschaft verleiten uns zu dem Eindruck, alles unter Kontrolle zu haben. Alles scheint sofort verfügbar. Geräte funktionieren auf Knopfdruck.

Alles, was nicht kontrollierbar ist, macht uns Angst. Dazu gehören Naturkatastrophen, Krankheiten und der Tod. Wir versuchen uns zu schützen, so gut es geht. Wir bauen Häuser erdbebensicher, schließen Versicherungen gegen Hagel und Überschwemmungen ab. Täglich werden neue Mittel gegen Krankheiten erfunden. Institutionen arbeiten daran menschliche Körper einzufrieren, bis ein geeignetes Heilmittel gefunden ist. Allein, das nützt alles nichts. Es gibt immer noch Dinge, gegen die wir mit all unserem Wissen und all unserer Technik nicht ankommen.

Für dich ist es nicht nur wichtig, deine eigenen Ängste zu verstehen, sondern auch auf die Ängste deines Kindes vorbereitet zu sein. Nur so kannst du wirklich gut unterstützen.

Ängste der Kinder

Demgegenüber stehen die Ängste der Kinder. Ja, auch Kinder haben Ängste, die wir mit unserem Verhalten oft schüren. Sie entstehen durch missverständliche Aussagen.

Die Angst nicht mehr aufzuwachen

Es kann sein, dass dein Kind mit seinen großen Ohren Sätze hört, die nicht für das Kind bestimmt sind. Vielleicht hört es die Nachbarin sagen: „Meine Mutter ist friedlich eingeschlafen.“

Wenn es die Mutter der Nachbarin kannte und feststellt, dass sie auf einmal nicht mehr auftaucht, dann kann es schon sein, dass dein Kind falsche Schlüsse zieht. Die alte Dame ist eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Hoffentlich passiert mir das nicht auch.

Die Lösung

Vermeide Umschreibungen und nütze einfache klare Formulierungen.

Die Angst allein zu sein

Wenn Angehörige sterben, dann merkt dein Kind, wie alle leiden. Auch wenn ihr nicht darüber sprecht. Wenn der Opa stirbt und die Oma bleibt allein zurück dann sehen das die Kinder. Sie sehen, wie sich die Oma kränkt und dass sie auf einmal allein lebt. Da kann schon die Angst auftauchen, durch ein unvorhergesehenes Ereignis allein dazustehen.

Viele Kinder sprechen das dann auch aus. Sie sagen immer wieder den Satz: „Lass mich nicht allein!“ oder „Mama du stirbst aber noch nicht!“

Wie reagierst du als Mutter da richtig?

Einerseits kannst du ja deinem Kind nicht versprechen noch lange nicht zu sterben, denn du hast keinen Einfluss darauf. Andererseits willst du dein Kind natürlich in seiner Angst ernst nehmen und beruhigen.
Vielleicht gefällt dir etwas in der Art:
„Ich weiß nicht, wann ich sterben werde. Aber ich will dich auf gar keinen Fall allein lassen. Ich bleibe bei dir so lange es mir möglich ist. Schau mal, ich bin ganz lebendig. Fühl mal, wie mein Herz schlägt.“

Die Angst Schuld zu sein

Gerade Kinder, die noch im magischen Alter sind; also rund um das 5. Lebensjahr – geben sich oft selbst Schuld an Lebensereignissen. Vor allem dann, wenn sie kurz vorher etwas falsch gemacht hatten und deswegen ein schlechtes Gewissen haben.

Ich gebe dir ein kurzes Beispiel: Ein Kind hat eine Katze und die Aufgabe sie zu füttern. Es vergisst darauf und wird von den Eltern darauf aufmerksam gemacht – vielleicht sogar geschimpft. Am darauffolgenden Abend kommt die Katze nicht nach Hause. Sie wurde von einem Auto überfahren. Da kann es schon sein, dass das Kind seine Verfehlung (das Vergessen des Fütterns) mit dem Ausbleiben der Katze in Verbindung bringt. Es empfinden das Überfahren werden der Katze als Strafe.

Die Ängste der Eltern bedingen und schüren die Ängste der Kinder

Das gemeine an der Sache ist, dass die Ängste der Eltern, die Ängste der Kinder entweder bedingen und verursachen. Oder sie werden durch die Ängste der Eltern noch geschürt und vergrößert. Genau das wünschen wir uns doch für unsere Kinder nicht.

Was kannst du dagegen tun

Meines Erachtens hilft hier nur Achtsamkeit und Offenheit. Achtsamkeit dir selbst und deinen Gefühlen gegenüber. Es ist keine Schande Angst zu haben. Steh dazu und sprich deine Angst offen an. Dadurch zeigst du deinem Kind auch, dass es sich um deine Angst handelt.

Achtsamkeit dem Verhalten des Kindes gegenüber. Wenn dir irgendetwas komisch vorkommt, sprich es an. Rede mit deinem Kind. Immer altersgemäß und in seiner Sprache. Du wirst sehen, Kinder begreifen so viel mehr, als wir glauben.

Wenn du mit deinen Gefühlen offen umgehst, dann ermöglichst du auch deinem Kind offen darüber zu sprechen. Es kann weinen und toben. Es kann seinem Schmerz freien Lauf lassen.

So wird der Weg frei für gemeinsame Gespräche und Rituale. Diese Rituale werden euch helfen eure Trauer gut zu verarbeiten und mit dem Verlust abzuschließen.

Willst du dein Kind in seinem Trauerprozess wirkungsvoll begleiten?

Dann ist mein Online-Workshop „Kindertrauer“ genau das richtige für dich.
Für die Teilnahme brauchst du nur einen PC oder Laptop, eine stbile Internetverbindung, eine Kamera und ein Mikro. Schon bist du startklar.

Im Online-Workshop zeige ich dir:

Wie du mit deinem Kind ins Gespräch kommst

Woran du erkennst, dass dein Kind genug Information hat

Warum es wichtig ist, deine eigene Trauer zu zeigen

Mit welchen Ritualen du dein Kind unterstützen kannst

Der nächste Workshop wird am 26.09.2020 statt.

Wenn dich das Thema berührt und beschäftigt, dann trag dich gleich für die Interessentenliste ein.

Du erhältst dafür als Bonus Vorschläge für verschiedene Trauerrituale.

Leider können wir unsere Kinder nicht vor allem schützen. Daher finde ich es wichtig auf für einen Trauerfall vorbereitet zu sein. Das ist eine besondere Ausnahmesituation, in der wir selbst alles andere als gelassen sind.

Bildquellen:
getstencil.com
123.rf

Wie deine Angst die Trauer deines Kindes beeinflusst

Eltern können es gar nicht verhindern, dass ihre eigenen Ängst, sie in ihrem Erziehungsverhalten beeinflussen. Mütter wollen ihre Kinder nicht auf Bäume klettern lassen, weil sie Angst vor Verletzungen haben. Väter machen Stunk, wenn die Tochter fortgehen will, weil sie Angst haben, ihrem kleinen Mädchen könnte etwas zustoßen. Die Liste ist unendlich.

Wenn es um Krankheit, Verlust, Tod und Trauer geht, dann werden wir alle mit unseren Ängsten konfrontiert. Stellen diesen Themen doch die Tabus unserer Gesellschaft dar. Das merkst du schnell, wenn du selbst erkrankst und sich Menschen vor dir zurückziehen, weil sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Geht es darum, diese Themen Kindern zu vermitteln oder gemeinsam mit ihnen aufzuarbeiten, dann stoßen viele Erwachsene an ihre Grenzen.

Ich stelle dir hier die drei wichtigsten Ängste von Erwachsenen in Bezug auf Kindertrauer vor. Sie gehen mit den Ängsten der Kinder einher, verursachen sie oder verstärken sie. Je nach Temperament des Kindes.

Hier kannst du die Folge anhören:

Hier kannst du die Episode herunterladen. (Einfach auf den link klicken, danach die rechte Maustaste klicken und „Audio speichern unter“ wählen)

Weiter unten kannst du einen Blogbeitrag zu diesem Thema lesen.

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Entdecke deine Kraftquellen

Finde und nütze deine Kraftquellen

Wir alle haben manchmal Zeiten, wo es uns nicht so gut geht.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Stress am Arbeitsplatz, Beziehungskrampf, Sorgen um Kinder oder Eltern, gesundheitliche Probleme

Eines haben alle diese Situationen gemeinsam. Sie bringen die Betroffenen aus der Balance und zehren an den Kräften.

In solchen Situationen ist es fein, wenn du die inneren Kraftquellen anzapfen kannst. So kannst du diese Krisen überstehen.

Dazu musst du deine Kraftquellen zuerst einmal kennen oder entdecken

Im Idealfall hast du deine Kraftquellen schon gefunden und weißt ganz genau, was dich motiviert und dir in Extremsituationen einen Schub vorwärts gibt.

Wenn nicht, dann bleibt es dir leider nicht erspart, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Leider gibt es keine allgemeingültige Landkarte auf dem Weg zu den Kraftquellen. Jede Person, muss diese Wege selbst finden.
Ich kann dir in diesem Artikel Inspirationen geben und Möglichkeiten aufzeigen.

8 Möglichkeiten, sich Kraftquellen zu erschließen

1. Körperliche Kraftquellen

Schlaf

Sorge für ausreichend Schlaf. Das klingt banal und ist doch in Stresszeiten nicht einfach. Genau dann haben viele Menschen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten.
Schlechter Schlaf führt aber zu einer schlechten Erholung und bringt gleichzeitig den Kreislauf durcheinander.

Pausen

Pausen sind wichtig, damit du dich zwischendurch erholen kannst. In diesem Artikel habe ich mehr über Pausen geschrieben und hier findest du Ideen, wie du deine Pausen gestalten kannst.

Gesunde Ernährung

Achte auf deine Ernährung. Du weißt schon, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Iss wenig Zucker und möglichst langkettige Kohlehydrate. Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber.

Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber. Klick um zu Tweeten

Das Auge isst mit

Essen soll auch Spaß machen. Trotz gesunder Ernährung soll der Genuss nicht zu kurz kommen. Auch das Auge isst mit. Oft ist eine gesunde Mahlzeit ansprechender, wenn sie liebevoll und bunt zubereitet ist. Manche Menschen lieben es, ihre Mahlzeiten durch essbare Blüten aufzuwerten. Probiere es einfach aus!

Wasserversorgung

Nicht nur unser Körper, auch unser Gehirn braucht Wasser, um wirklich störungsfrei zu funktionieren. Manche Menschen – so wie ich – vergessen leider in Stresszeiten auf das Wasser trinken. Mir hilft in diesem Fall ein App auf dem Handy, die mich erinnert, dass es Zeit für das nächste Glas Wasser ist. Eine andere Methode, die sich bewährt hat, ist es nach jedem Gang auf die Toilette ein Glas Wasser zu trinken. So wird der Tank gleich wieder aufgefüllt.

Die eigenen Grenzen anerkennen

Es ist manchmal wirklich nicht leicht zu akzeptieren, dass wir nicht Superman oder Superwoman sind. Gerade, wenn wir motiviert sind, die momentane Krise zu überwinden, heißt es vorsichtig sein, dass wir uns nicht dabei überlasten. Darum horch immer wieder einmal in dich hinein und stell dir die Fragen: „Wie geht es mir jetzt? Was brauche ich im Moment?“ – Und dann versuche auch, die Antworten zu nützen und umzusetzen.

2. Sport und Bewegung

In Stresssituationen werden Stresshormone ausgeschüttet. Diese brauchen lange, um wieder vom Körper abgebaut zu werden. Milde Bewegung hilft dabei. Die Betonung liegt auf mild.
Also kein Wettbewerb; auch keiner gegen dich selbst.
Gut ist hingegen, wenn du dich so bewegst, dass du dich nebenbei noch ohne Atemprobleme unterhalten kannst. Diese Bewegung hilft dem Körper die Stresshormone abzubauen und auszuscheiden.

Outdoor

Wandern, laufen, klettern … es gibt unendliche Möglichkeiten sich draußen zu bewegen. Alles, wo du nicht standortgebunden bist (wie Tennis oder Fußball auf dem Platz), bietet zusätzlich zur Frischluft noch eine Menge anderer Vorteile. Du kannst die Landschaft und die Natur wirklich genießen.

Dein Auge kann schweifen. Dieser Blick in die Weite entspannt das System. Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur.

Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur. Klick um zu Tweeten

Indoor

Aber auch innen gibt es keine Ausreden. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten sportlich aktiv zu werden, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. (Da würde ein eigener Blogartikel draus :-) )

Du musst nicht einmal aus dem Haus gehen, wenn du keine Lust hast. Yoga, Training mit dem eigenen Körpergewicht, Pilates und Slingtrainer sind nur einige Methoden, die du auch gut in den eigenen vier Wänden praktizieren kannst. Bei diesen Methoden kommt neben der Übung für die Muskulatur auch noch ein großer Entspannungseffekt dazu.

3. Musik

Musik ist für viele Menschen eine hervorragende Kraftquelle. Nichts beeinflusst die Stimmung so schnell, wie Musik. Sie kann dich aufmuntern, aufputschen und auch zur Ruhe bringen.

Singen

Singen hilft hervorragend gegen Angstzustände. Wenn du singst, kannst du keine Angst haben. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen singen, wenn sie in den dunklen Keller müssen.

Auch die Marschlieder wurden erfunden um Ängste abzubauen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Aktiv Musik machen

Menschen die ein Instrument spielen können sich oft wunderbar entspannen, während sie üben oder improvisieren. Sie sind dann ganz im Hier und Jetzt bei der Tätigkeit, die sie gerade ausüben – bei ihrem Instrument. Genau das lässt sie zur Ruhe kommen und Kraft sammeln.

Deine Playlist

Mach dir eine Playlist von Liedern verschiedener Stilrichtungen. Du kannst sie gliedern in Lieder, die dich aufbauen und motivieren, Lieder bei denen du in Bewegung kommst und Lieder, die dir helfen abzuschalten.

4. Beziehungen

Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst, dann wirst du gestärkt. Du bekommst Hilfe, wenn du sie benötigst und erhältst Trost, wenn du ihn brauchst. Gleichzeitig sind Beziehungen eine Kraftquelle für sich selbst.

Partnerschaft

Eine gute Partnerschaft unterstützt dich dabei, dich selbst weiterzuentwickeln. Idealerweise ist dein Partner der Mensch, dem du deine Ängste und Sorgen anvertrauen kannst. Der Mensch, der dich so nimmt, wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und brauchst keine Masken aufzusetzen. Er fordert und fördert dich. Er freut sich aber auch, wenn er mit dir Lachen kann, oder wenn du erfolgreich bist.

Freunde

Richtige Freunde richten dich auf, wenn es dir einmal dreckig geht. Sie sind da, wenn du Unterstützung brauchst, haben Verständnis und sind dennoch neutral genug, dir auch einmal den Kopf zu waschen, wenn du dich selbst verrannt hast oder in Selbstmitleid zerfließt. Im Idealfall teilst du auch noch einige Interessen mit ihnen und hast auch in der Freizeit Spaß mit ihnen.

Familie

Ja, die Familie ist oft die Ursache von Stress und Schwierigkeiten, gleichzeitig gibt sie viel Kraft. Meistens ist es ja so, dass wir die Familienmitglieder mit all ihren Eigenheiten gut kennen und daher können wir auch immer wieder auf sie zu gehen. Wir wissen, wie wir den anderen behandeln müssen. Das gibt uns Sicherheit und Halt.

5. Beruf

Auch der Beruf kann eine Kraftquelle sein. Viele Menschen erhalten dort Anerkennung und können ihr Arbeitsumfeld einigermaßen frei gestalten.

Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es Zeit für eine Veränderung. Aber bitte nicht gerade mitten in der Krise. Es sei denn der Beruf ist die Ursache.
Ich habe eine Freundin, die ihren Tumor nur überlebt hat, weil sie sich mit all ihrer Energie in ihren Beruf gestürzt hat. So musste sie nicht den ganzen Tag an ihre Krankheit denken. Ihre Kunden sind durchwegs liebe Menschen, die ihr zusätzlich Selbstbestätigung und Anerkennung gaben.

6. Kreativität

Auch Kreativität könnte eine deiner Kraftquellen sein. Es gibt Menschen, die haben 100-te Ideen und setzen auch eine Menge davon um. Jede umgesetzte Idee ist wie ein Baby, dem sie das Leben schenken. Hier können sie sich verwirklichen und ausleben.

Malen

Malerei ist ein wunderschönes Hobby. Menschen, die gut zeichnen oder malen gehen ganz in dieser Beschäftigung auf. Auch wenn du nicht zu den Superbegabten zählst, kann es sein, dass du durch das Spiel mit Form und Farbe tiefe Befriedigung verspürst.

Ich selbst bin auch kein Ass, was die künstlerische Gestaltung betrifft. Ich habe aber ein gutes Gefühl für Farben und ich male einfach gerne. Es ist für mich ein sinnliches Erlebnis. Dabei nehme ich auch ganz gerne einmal meine Finger zur Hilfe um die Pastellkreide zu verschmieren. Das hat was!

Tanz

Beim Tanz verbindet sich Musik mit Bewegung und geht eine Symbiose ein. Du hast die einmalige Möglichkeit die Stimmung, die die Musik in dir auslöst körperlich auszudrücken. Das kann sehr befreiend sein und viel Spaß machen.

Bewegung zur beschwingten Musik schenkt Motivation und löst buchstäblich Kraft aus.

Schreiben

Schreiben macht nicht nur den Kopf frei, sondern du kannst es auch benutzen, um dich auf verschiedene Aspekte zu fokussieren.
Für Scanner (das sind Menschen, die sich für 1000 Dinge interessieren) ist ein Ideenbuch gut geeignet.
Ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine tolle Sache, wenn du selbst erfahren willst, wie Dankbarkeit dein Leben verändern kann.
Tagebuchschreiben hat sich schon für Generationen von Menschen bewährt. Es hilft einerseits, seine Gedanken zu sortieren und seine Erlebnisse zu ordnen. Andererseits liefern uns Tagebücher auch viele Informationen über verstorbene Angehörige oder berühmte Personen.
Freies, unzensiertes Schreiben bringt die Kreativität in Gang.

7. Erdige Tätigkeiten

Mit erdigen Tätigkeiten meine ich alles, was uns mit der Erde verbindet. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig in der Erde zu wühlen. Es kann aber Spaß machen.

Gartenarbeit

Gartenarbeit verbindet viele der schon genannten Elemente. Du kannst kreativ gestalten, bewegst dich, forderst deine Muskulatur, bist in der Natur und du hast guten Kontakt zu Erde; vielleicht sogar mit nackten Füßen am Boden. Das ist schon etwas ganz Besonderes.

Brot backen

Eine Tätigkeit, die mich sehr erdet ist Brot backen. Es hat so etwas Ursprüngliches, ist mit einigem Kraftaufwand verbunden und es hilft mir auch immer, mich zu besinnen, wie wichtig mir natürliche Lebensmittel sind. Ein selbstgebackenes Brot schmeckt nicht nur herrlich, sein Duft erfüllt auch das ganze Haus.

8. Zeit für dich

Alles, wo du Zeit nur mit dir selbst verbringst, ohne dich einsam zu fühlen. All-ein-sein ist eine wunderbare Sache. Die meisten Menschen können es nicht mehr und fühlen sich dabei unwohl.

Wenn du dir Zeit für dich nimmst, dann ist es beinahe egal, wie du diese Zeit verbringst. Hauptsache es erfüllt dich, tut dir gut oder macht Spaß! Ob es dann ein gutes Buch, eine Tasse Tee oder ein Spaziergang ist, ist Nebensache.

Was sind deine Kraftquellen?

Zum Schluss nehme ich meine Anfangsfrage noch einmal auf. Du hast ja jetzt verschiedene Anregungen bekommen. Spür in dich hinein. Was bringt deine Seele zum Singen und Klingen?

Bleib gelassen!

P.S.: Einen schönen Artikel, wie du die Kraft der Symbole nutzen kannst, findest du hier.

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