5 Möglichkeiten deinen Lebenstraum zu finden

Hast du einen Lebenstraum?

Dieser Blogartikel wurde erstmals am 23. Oktober 2015 veröffentlicht und wurde am 20.09.2019 überarbeitet unn aufgefrischt.

Einen so richtig großen? Ja! – Glückwunsch!
Nein? – Möchtest du deinen Lebenstraum finden?

5 Möglichkeiten deinen Lebenstraum zu finden

Ich habe einen. Mein Traum ist es, dass Familien ein gelassenes und ausgeglichenes Leben führen können. Grob und kurz umrissen heißt das: Weg vom Stress und den endlosen Diskussionen – hin zu einem entspannten und gelassenen Familienleben.
Ich bin überzeugt, dass zu einem entspannten Familienleben jeder sein Schärflein beitragen kann und soll. Ein entspanntes und ausgeglichenes Familienleben bildet die Basis für das Lebensglück aller Familienmitglieder. Diesem Traum folge ich nun schon seit 2014 mit ganzer Kraft.

Ich habe Wege eingeschlagen, die ich mir anfangs gar nicht vorstellen konnte. Ich coache Familien, ich halte Vorträge und ich leite immer wieder Workshops und Seminare. Auch Online entwickle ich mich Stück für Stück weiter.

Ich glaube auch fest daran, dass jeder für sein Lebensglück selbst verantwortlich ist. Das ist eine gute Nachricht, denn das bedeutet, dass auch du bei dir ansetzen kannst, wenn du nicht wirklich zufrieden bist und es nicht so gut läuft.

Und das bringt mich zu deinen Träumen

Kennst du deine Lebensträume? Oder fühlst du nur ein schwammiges, undefinierbares Gefühl, das dir sagt, da muss noch mehr sein? Schreit etwas in dir: „Das kann noch nicht alles gewesen sein!“ Siehst du deine Träume und Visionen nur verschwommen?

Auch wenn dir deine Lebensträume noch nicht bewusst sind, unbewusst suchst du danach oder nimmst sie schon wahr. Genau diese unendlich große Weisheit deines Bewusstseins, werden wir heute anzapfen.

Ausgeglichenheit hilft dir, deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Nur im ruhigen Wasser kannst du dein Spiegelbild sehen.

Nur im klaren Wasser kannst du dein Spiegelbild sehen. Klick um zu Tweeten

Deinem Lebenstraum auf der Spur

Gleich stelle ich dir einige Übungen, wie auch du deinen Lebensträumen auf die Spur kommen kannst. Es kann sein, dass eine Übung dich eher anspricht als eine andere. Probier aber trotzdem alle aus.

5 Möglichkeiten deinen Lebenstraum zu finden

1. Was brauchst du gerade jetzt?

Nimm dir doch einen Augenblick Zeit, atme und lass die Unruhe des Alltags kurz hinter dir. Sie wartet auf dich. Fest versprochen. Wenn du sie nachher zurückwillst, nimmst du sie einfach wieder mit :-)
Vielleicht hilft dir dieser ruhige Moment, zu sehen, was du verändern willst. Wo deine Lebensträume verborgen sind.
Also: Setz dich kurz hin, atme ruhig ein und aus, spüre in dich hinein. Fühle die Sitzfläche des Sessels, nimm die Lehne wahr, an der du möglicherweise angelehnt bist. Hmmm …. Ist das nicht angenehm?
Wie fühlst du dich gerade?
Was brauchst du im Moment?
Was willst du in der Zukunft noch erreichen? Wo willst du in deinem Leben hin?
Was willst du noch erreichen?

Wenn du diese Übung wirklich in Ruhe und ganz entspannt machen willst, dann lade dir das Audio herunter. So kannst du sie dir anhören und dich dabei tief entspannen. Der Genuss wird dabei viel größer sein, denn im Audio ist noch mehr verpackt, als in diesem kurzen Text.

Bist du wieder hier? – Sehr schön. Dann hast du ja sicher einige Ideen mitgebracht.

2. Mach die Collage deiner Träume

Eine weitere gute Möglichkeit, dir deine Träume bewusst zu machen, ist eine Collage.

Nimm dir einen Packen Zeitschriften (je mehr Fotos, desto besser), Schere, Klebstoff, einen wirklich großen Bogen Papier und Stifte.

Und jetzt blättere mal in den Zeitschriften. Schneide ohne groß nachzudenken, alles was dich anspricht aus. Wenn du fertig bist, dann ordne diese ausgeschnittenen Bilder auf den großen Bogen Papier an. Die Ausschnitte können sich dabei ruhig überlappen.
Du kannst auch Schlagworte oder Überschriften über die Bildbereiche setzen. Wenn du magst, kannst du deine Collage auch mit Bändern, Muscheln oder bunten Holzteilen bestücken.

Wenn du meinst, das Bild ist fertig, lasse es auf dich wirken.

Was ist darauf zu sehen? Wo will dein Herz hin?

Ich fand auf so einer Collage einmal ein Haus am Strand und Einzelbilder von der Wüste.
Ich konnte damit nicht wirklich etwas anfangen. Von 2014 – 2015 wohnte mein Mann in einem Land, in dem es Strand, Meer und Wüste gibt und ich besuchte ihn dort regelmäßig. Ich fühlte mich in diesem Land sehr wohl. Auch heuer wird mein Mann wieder in ein Mittelmeerland ziehen und ich kann ihn dort immer wieder besuchen.

3. Achte auf deine Träume

Ich rede hier wirklich von den Träumen im Schlaf. Oft will uns unser Unbewusstes etwas mitteilen. Wenn wir am Tag unruhig und beschäftigt sind, hören wir nicht zu. Darum wählt es manchmal die Träume als Hilfsmittel. Leider sind sie nicht immer auf Anhieb zu verstehen.

Ich zum Beispiel träume die letzten Tage sehr intensiv. Ich stelle Unterlagen zusammen, sehe mich beim Sport und laufe auf verschiedene Ämter.

Tatsächlich beschäftigt mich das Thema Sport im Moment sehr. Ich habe wieder angefangen wirklich regelmäßig Sport zu betreiben und Bewegung zu machen. Mein Unbewusstes hilft mir dranzubleiben und Zeigt mir auch Bilder, wie es in einem Jahr aussehen kann. Beruflich stelle ich gerade einen neuen Kurs zusammen und so kann ich mir auch das mit den Unterlagen erklären.

Damit du wirklich mit deinen Träumen arbeiten kannst, führe ein Traumtagebuch. Schreib alles, was du dir von deinen Träumen merkst auf. Auch wenn das nur Bruchteile sind, oder vielleicht auch nur die Tatsache: „Heute Nacht habe ich geträumt“. Du holst dir damit dein Unbewusstes ins Boot. Du zeigst ihm: „Ich versuche zu verstehen, was du mir zu sagen hast. Es ist mir wichtig!“

Das führt dazu, dass deine Träume allmählich klarer werden und du sie dir auch besser merken kannst. Wenn es nicht gleich klappt, hab Geduld.

Ich habe beim ersten Mal Wochen gebraucht, bis ich mir einen Traum durchgehend gemerkt habe. Heute sind meine Träume meist sehr klar, oder ich merke mir genau die Teile, die von Bedeutung sind. Ich achte aber auch schon seit meinem 20 Lebensjahr auf meine Träume :-)

4. Erlaube dir Tagträume

Das ist jetzt etwas ganz Anderes. Ich meine damit nicht: „Baue Luftschlösser!“

Sondern setz dich in ein paar ruhigen Minuten hin und lasse deine Gedanken treiben. Schau ihnen dabei zu, wie du den Booten auf einem ruhigen Fluss zusiehst. Oder den sich bewegenden Bilder auf einer Kinoleinwand. Beobachte sie und nimm sie wahr. Wo treiben (dich) deine Gedanken hin?

Denkst du an die Wäsche, die du noch machen musst? – Lass es ziehen.
Ein Geschäftsbrief ist noch zu schreiben? – Auch der darf im Moment weiterziehen.
Du brauchst noch ein Geschenk, weil dein Sohn zu einer Geburtstagsparty eingeladen ist? – Aha.

Wenn du das eine Weile machst, werden deine Gedanken langsam ruhiger werden, die Gedanken über das Tagesgeschehen werden weniger und es werden Gedanken auftauchen, bei denen es dir warm ums Herz wird, wo du auf einmal besser atmen kannst, weil du in deinem Brustraum mehr Platz hast. Gedanken, die es hell um dich werden lassen.

Wenn solche Gedanken auftauchen, dann sei ganz aufmerksam. Was sind das für Gedanken?
Mit welchen Träumen und Zielen sind sie verbunden?

5. Hör auf dein Herz

Dieser Punkt ist ganz eng mit dem letzten verbunden.

Es gibt Situationen, Wünsche und Gedanken, die unser Herz hüpfen und tanzen lassen. Dort schau genau hin!
Meist fühlt es sich dann leicht an, auch wenn es mit großer Anstrengung verbunden ist.

Einer meiner Wünsche, der mich viel Kraft gekostet hat, war es in einem Haus zu wohnen.
Ich bin selbst zuerst in einer Wohnung und später in einem Haus aufgewachsen. Ich wollte meine Kinder immer in einem Haus aufziehen. Dafür habe ich einiges in Kauf genommen. Mein Mann ist ein typischer Wohnungsmensch und noch heute gehen ihm alle mit dem Haus verbundenen Aufgaben auf die Nerven. So war für viele Dinge ich allein verantwortlich.
Trotzdem hat es sich immer leicht angefühlt, wenn meine Kinder im Garten spielen konnten. Das war genau das Bild, das ich in meinem Herzen hatte.
Heute weiß ich, dass dieser Wunsch auch eng mit meinem Bedürfnis nach Freiheit verbunden ist. Ich wollte nicht so eng an Nachbarn wohnen.

Auch das kann sich ändern. Heute kann ich mir durchaus vorstellen in eine Wohnung zu ziehen ;-)

Was bringt dein Herz dazu Saltos zu schlagen? Was begeistert dich so richtig?

Egal welche dieser Möglichkeiten du nützt, sie werden dir helfen, deinen Lebensträumen auf die Spur zu kommen.
Der nächste Schritt ist ganz klar. Wenn du deine Träume verwirklichen willst, dann musst du aktiv werden.

Fang einfach an

Egal wie groß deine Träume sind. Das ist mein Bonus-Tipp an dich.
Denn alles hängt davon ab, ob du aktiv wirst und etwas tust.

Du kannst dir noch so tolle Dinge vorstellen. Sie werden nicht von allein passieren. Du kannst sie nur verwirklichen, indem du deinen Teil dazu beträgst.

In kleinen Schritten. Du musst deine Ziele nicht in einem Tag verwirklichen. Bei den meisten wird das auch gar nicht möglich sein.
Bereite dich darauf vor und arbeite darauf hin.

Du willst eine Weltreise machen? – Fang an zu planen, rechne dir aus, wie du sie finanzieren kannst.
Du willst endlich einen Beruf und nicht nur einen Job? – Schau dich um, lies Inserate, frag Freunde und Bekannte; und bewirb dich.
Du willst dich selbständig machen? – Erstell deinen Businessplan, erwirb die erforderlichen Qualifikationen und spring. Der Sprung in die Selbständigkeit fühlt sich fast immer an, wie ein Sprung ins kalte Wasser.

Ganz, ganz wichtig bei all deinen Vorhaben: Gib nicht auf! Es wir vielleicht die Zeit kommen, wo die ersten Hindernisse im Weg liegen. Schau, ob du drüber klettern kannst. Hab Geduld und räume sie aus dem Weg.

Heute hab ich einen Spruch gelesen, mit dem ich gerne enden will:
I didn´t come this far, to only come this far.
Auf gut deutsch: Ich bin nicht so weit gekommen, um nur so weit zu kommen.

Wenn du so weit gekommen bist, wie du geglaubt hast kommen zu können, geh noch ein Stück weiter! – Deinen Träumen entgegen! Klick um zu Tweeten

Ich helfe dir gerne dabei deine Träume in Angriff zu nehmen. Mutter zu sein, muss dich nicht limitieren!
Nimm mit mir Kontakt auf, wenn du dir Unterstützung wünscht.

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Mut zur Lücke
Mut zur Lücke

Hab Mut zur Lücke

Spürst du es auch. Alles strebt nach Perfektion. Vor allem Frauen sehen sich diesem Ideal ausgesetzt und sie spielen in vielen Fällen auch noch bereitwillig mit. „Mut zur Lücke!“ würde ich ihnen am liebsten zurufen.

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Effizienz bis zur Selbstaufgabe?

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist das berühmt-berüchtigte Beispiel, in dem wir uns alle manchmal wieder erkennen.

Sie hat zwei Kinder. Sie liebt es Mutter zu sein. Sie liebt auch ihren Mann, ihr Haus, ihren Beruf.

Petras Tag

Schon morgens um 05:00 Uhr steht sie vor den anderen auf.
Um 05:15 wirft eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und geht mit dem Hund spazieren.
Circa um 06:00 Uhr ist sie zurück, putzt das Bad, macht die Betten und räumt im Schlafzimmer auf.
Um 06:20 macht sie Frühstück und weckt die Kinder.
Während die Kinder aufstehen, wirft sie noch schnell eine weitere Maschine Wäsche in die Waschmaschine und hängt die Wäsche auf.
Da alle sportbegeistert sind und sie einen Mann hat, der stets adrett gekleidet sein muss, fällt jede Menge Wäsche an.
Auch Petra hat jede Menge Berufswäsche. Sie ist Masseurin. Weiterlesen

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Entdecke deine Kraftquellen

Finde und nütze deine Kraftquellen

Wir alle haben manchmal Zeiten, wo es uns nicht so gut geht.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Stress am Arbeitsplatz, Beziehungskrampf, Sorgen um Kinder oder Eltern, gesundheitliche Probleme

Eines haben alle diese Situationen gemeinsam. Sie bringen die Betroffenen aus der Balance und zehren an den Kräften.

In solchen Situationen ist es fein, wenn du die inneren Kraftquellen anzapfen kannst. So kannst du diese Krisen überstehen.

Dazu musst du deine Kraftquellen zuerst einmal kennen oder entdecken

Im Idealfall hast du deine Kraftquellen schon gefunden und weißt ganz genau, was dich motiviert und dir in Extremsituationen einen Schub vorwärts gibt.

Wenn nicht, dann bleibt es dir leider nicht erspart, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Leider gibt es keine allgemeingültige Landkarte auf dem Weg zu den Kraftquellen. Jede Person, muss diese Wege selbst finden.
Ich kann dir in diesem Artikel Inspirationen geben und Möglichkeiten aufzeigen.

8 Möglichkeiten, sich Kraftquellen zu erschließen

1. Körperliche Kraftquellen

Schlaf

Sorge für ausreichend Schlaf. Das klingt banal und ist doch in Stresszeiten nicht einfach. Genau dann haben viele Menschen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten.
Schlechter Schlaf führt aber zu einer schlechten Erholung und bringt gleichzeitig den Kreislauf durcheinander.

Pausen

Pausen sind wichtig, damit du dich zwischendurch erholen kannst. In diesem Artikel habe ich mehr über Pausen geschrieben und hier findest du Ideen, wie du deine Pausen gestalten kannst.

Gesunde Ernährung

Achte auf deine Ernährung. Du weißt schon, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Iss wenig Zucker und möglichst langkettige Kohlehydrate. Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber.

Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber. Klick um zu Tweeten

Das Auge isst mit

Essen soll auch Spaß machen. Trotz gesunder Ernährung soll der Genuss nicht zu kurz kommen. Auch das Auge isst mit. Oft ist eine gesunde Mahlzeit ansprechender, wenn sie liebevoll und bunt zubereitet ist. Manche Menschen lieben es, ihre Mahlzeiten durch essbare Blüten aufzuwerten. Probiere es einfach aus!

Wasserversorgung

Nicht nur unser Körper, auch unser Gehirn braucht Wasser, um wirklich störungsfrei zu funktionieren. Manche Menschen – so wie ich – vergessen leider in Stresszeiten auf das Wasser trinken. Mir hilft in diesem Fall ein App auf dem Handy, die mich erinnert, dass es Zeit für das nächste Glas Wasser ist. Eine andere Methode, die sich bewährt hat, ist es nach jedem Gang auf die Toilette ein Glas Wasser zu trinken. So wird der Tank gleich wieder aufgefüllt.

Die eigenen Grenzen anerkennen

Es ist manchmal wirklich nicht leicht zu akzeptieren, dass wir nicht Superman oder Superwoman sind. Gerade, wenn wir motiviert sind, die momentane Krise zu überwinden, heißt es vorsichtig sein, dass wir uns nicht dabei überlasten. Darum horch immer wieder einmal in dich hinein und stell dir die Fragen: „Wie geht es mir jetzt? Was brauche ich im Moment?“ – Und dann versuche auch, die Antworten zu nützen und umzusetzen.

2. Sport und Bewegung

In Stresssituationen werden Stresshormone ausgeschüttet. Diese brauchen lange, um wieder vom Körper abgebaut zu werden. Milde Bewegung hilft dabei. Die Betonung liegt auf mild.
Also kein Wettbewerb; auch keiner gegen dich selbst.
Gut ist hingegen, wenn du dich so bewegst, dass du dich nebenbei noch ohne Atemprobleme unterhalten kannst. Diese Bewegung hilft dem Körper die Stresshormone abzubauen und auszuscheiden.

Outdoor

Wandern, laufen, klettern … es gibt unendliche Möglichkeiten sich draußen zu bewegen. Alles, wo du nicht standortgebunden bist (wie Tennis oder Fußball auf dem Platz), bietet zusätzlich zur Frischluft noch eine Menge anderer Vorteile. Du kannst die Landschaft und die Natur wirklich genießen.

Dein Auge kann schweifen. Dieser Blick in die Weite entspannt das System. Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur.

Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur. Klick um zu Tweeten

Indoor

Aber auch innen gibt es keine Ausreden. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten sportlich aktiv zu werden, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. (Da würde ein eigener Blogartikel draus :-) )

Du musst nicht einmal aus dem Haus gehen, wenn du keine Lust hast. Yoga, Training mit dem eigenen Körpergewicht, Pilates und Slingtrainer sind nur einige Methoden, die du auch gut in den eigenen vier Wänden praktizieren kannst. Bei diesen Methoden kommt neben der Übung für die Muskulatur auch noch ein großer Entspannungseffekt dazu.

3. Musik

Musik ist für viele Menschen eine hervorragende Kraftquelle. Nichts beeinflusst die Stimmung so schnell, wie Musik. Sie kann dich aufmuntern, aufputschen und auch zur Ruhe bringen.

Singen

Singen hilft hervorragend gegen Angstzustände. Wenn du singst, kannst du keine Angst haben. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen singen, wenn sie in den dunklen Keller müssen.

Auch die Marschlieder wurden erfunden um Ängste abzubauen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Aktiv Musik machen

Menschen die ein Instrument spielen können sich oft wunderbar entspannen, während sie üben oder improvisieren. Sie sind dann ganz im Hier und Jetzt bei der Tätigkeit, die sie gerade ausüben – bei ihrem Instrument. Genau das lässt sie zur Ruhe kommen und Kraft sammeln.

Deine Playlist

Mach dir eine Playlist von Liedern verschiedener Stilrichtungen. Du kannst sie gliedern in Lieder, die dich aufbauen und motivieren, Lieder bei denen du in Bewegung kommst und Lieder, die dir helfen abzuschalten.

4. Beziehungen

Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst, dann wirst du gestärkt. Du bekommst Hilfe, wenn du sie benötigst und erhältst Trost, wenn du ihn brauchst. Gleichzeitig sind Beziehungen eine Kraftquelle für sich selbst.

Partnerschaft

Eine gute Partnerschaft unterstützt dich dabei, dich selbst weiterzuentwickeln. Idealerweise ist dein Partner der Mensch, dem du deine Ängste und Sorgen anvertrauen kannst. Der Mensch, der dich so nimmt, wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und brauchst keine Masken aufzusetzen. Er fordert und fördert dich. Er freut sich aber auch, wenn er mit dir Lachen kann, oder wenn du erfolgreich bist.

Freunde

Richtige Freunde richten dich auf, wenn es dir einmal dreckig geht. Sie sind da, wenn du Unterstützung brauchst, haben Verständnis und sind dennoch neutral genug, dir auch einmal den Kopf zu waschen, wenn du dich selbst verrannt hast oder in Selbstmitleid zerfließt. Im Idealfall teilst du auch noch einige Interessen mit ihnen und hast auch in der Freizeit Spaß mit ihnen.

Familie

Ja, die Familie ist oft die Ursache von Stress und Schwierigkeiten, gleichzeitig gibt sie viel Kraft. Meistens ist es ja so, dass wir die Familienmitglieder mit all ihren Eigenheiten gut kennen und daher können wir auch immer wieder auf sie zu gehen. Wir wissen, wie wir den anderen behandeln müssen. Das gibt uns Sicherheit und Halt.

5. Beruf

Auch der Beruf kann eine Kraftquelle sein. Viele Menschen erhalten dort Anerkennung und können ihr Arbeitsumfeld einigermaßen frei gestalten.

Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es Zeit für eine Veränderung. Aber bitte nicht gerade mitten in der Krise. Es sei denn der Beruf ist die Ursache.
Ich habe eine Freundin, die ihren Tumor nur überlebt hat, weil sie sich mit all ihrer Energie in ihren Beruf gestürzt hat. So musste sie nicht den ganzen Tag an ihre Krankheit denken. Ihre Kunden sind durchwegs liebe Menschen, die ihr zusätzlich Selbstbestätigung und Anerkennung gaben.

6. Kreativität

Auch Kreativität könnte eine deiner Kraftquellen sein. Es gibt Menschen, die haben 100-te Ideen und setzen auch eine Menge davon um. Jede umgesetzte Idee ist wie ein Baby, dem sie das Leben schenken. Hier können sie sich verwirklichen und ausleben.

Malen

Malerei ist ein wunderschönes Hobby. Menschen, die gut zeichnen oder malen gehen ganz in dieser Beschäftigung auf. Auch wenn du nicht zu den Superbegabten zählst, kann es sein, dass du durch das Spiel mit Form und Farbe tiefe Befriedigung verspürst.

Ich selbst bin auch kein Ass, was die künstlerische Gestaltung betrifft. Ich habe aber ein gutes Gefühl für Farben und ich male einfach gerne. Es ist für mich ein sinnliches Erlebnis. Dabei nehme ich auch ganz gerne einmal meine Finger zur Hilfe um die Pastellkreide zu verschmieren. Das hat was!

Tanz

Beim Tanz verbindet sich Musik mit Bewegung und geht eine Symbiose ein. Du hast die einmalige Möglichkeit die Stimmung, die die Musik in dir auslöst körperlich auszudrücken. Das kann sehr befreiend sein und viel Spaß machen.

Bewegung zur beschwingten Musik schenkt Motivation und löst buchstäblich Kraft aus.

Schreiben

Schreiben macht nicht nur den Kopf frei, sondern du kannst es auch benutzen, um dich auf verschiedene Aspekte zu fokussieren.
Für Scanner (das sind Menschen, die sich für 1000 Dinge interessieren) ist ein Ideenbuch gut geeignet.
Ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine tolle Sache, wenn du selbst erfahren willst, wie Dankbarkeit dein Leben verändern kann.
Tagebuchschreiben hat sich schon für Generationen von Menschen bewährt. Es hilft einerseits, seine Gedanken zu sortieren und seine Erlebnisse zu ordnen. Andererseits liefern uns Tagebücher auch viele Informationen über verstorbene Angehörige oder berühmte Personen.
Freies, unzensiertes Schreiben bringt die Kreativität in Gang.

7. Erdige Tätigkeiten

Mit erdigen Tätigkeiten meine ich alles, was uns mit der Erde verbindet. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig in der Erde zu wühlen. Es kann aber Spaß machen.

Gartenarbeit

Gartenarbeit verbindet viele der schon genannten Elemente. Du kannst kreativ gestalten, bewegst dich, forderst deine Muskulatur, bist in der Natur und du hast guten Kontakt zu Erde; vielleicht sogar mit nackten Füßen am Boden. Das ist schon etwas ganz Besonderes.

Brot backen

Eine Tätigkeit, die mich sehr erdet ist Brot backen. Es hat so etwas Ursprüngliches, ist mit einigem Kraftaufwand verbunden und es hilft mir auch immer, mich zu besinnen, wie wichtig mir natürliche Lebensmittel sind. Ein selbstgebackenes Brot schmeckt nicht nur herrlich, sein Duft erfüllt auch das ganze Haus.

8. Zeit für dich

Alles, wo du Zeit nur mit dir selbst verbringst, ohne dich einsam zu fühlen. All-ein-sein ist eine wunderbare Sache. Die meisten Menschen können es nicht mehr und fühlen sich dabei unwohl.

Wenn du dir Zeit für dich nimmst, dann ist es beinahe egal, wie du diese Zeit verbringst. Hauptsache es erfüllt dich, tut dir gut oder macht Spaß! Ob es dann ein gutes Buch, eine Tasse Tee oder ein Spaziergang ist, ist Nebensache.

Was sind deine Kraftquellen?

Zum Schluss nehme ich meine Anfangsfrage noch einmal auf. Du hast ja jetzt verschiedene Anregungen bekommen. Spür in dich hinein. Was bringt deine Seele zum Singen und Klingen?

Bleib gelassen!

P.S.: Einen schönen Artikel, wie du die Kraft der Symbole nutzen kannst, findest du hier.

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Diesmal steuert die wunderbare Heidi Duda ihre KISSS-Tipps bei. Diesmal stehen – wie könnte es bei Heidi anders sein – die Alleinerziehenden Mütter im Fokus. Wobei ich überzeugt bin der eine oder andere Tipp ist auch für Mütter in einer liebevollen und aufrechten Beziehung geeignet. Schließlich neigen wir Frauen von Natur aus dazu, uns unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen.

5 goldene KISSS-Tipps um Stress als Alleinerziehende zu vermeiden

Vielen Dank an Ilse Lechner für die Einladung, einen Gastartikel für ihre KISSS-Aktion für Mütter beizusteuern. Denn wenn es Mütter gibt, die KISSS-Input gebrauchen können, dann wohl Alleinerziehende…

Aber fangen wir von vorne an: Unter KISSS versteht man die Art, Dinge leichter zu machen und nicht schwieriger („keep it short, smart and simple“).

Kinder großziehen ist eine Herausforderung

Wir Insider wissen es schon längst, die anderen Mütter ahnen es – alleine Kinder großzuziehen ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber ich möchte dich an dieser Stelle herausfordern und den einen oder anderen deiner gewohnten Zeitfresser auf den Prüfstand stellen, mit dem du dir als Alleinerziehende das Leben unnötig schwer machst.

Da geht nämlich noch einiges!

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