Pubertät als Chance

Die Pubertät wird oft als eine unangenehme Zeit gesehen, in der Kinder schwierig sind und unüberlegt reagieren.

All diese Verhaltensweisen sind den körperlichen und geistigen Veränderungen geschuldet, denen die Teenager unterworfen sind.

Was dabei aber oft übersehen wird:

Pubertät als Chance

Die Pubertät ist eine gewaltige Chance!

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Pubertät ist der Wechsel des Betriebssystems bei voller Nutzung.

Quelle leider unbekannt

Dieser Spruch ist mir unlängst untergekommen und er ist so passend.

Stell dir vor du hättest einen Computer. Der vorhandene Speicherplatz ist gut gefüllt. Und jetzt sollst du zu allem Übel noch das Betriebssystem wechseln.

Sicher würdest du erst eine Sicherung der Daten machen. Erst danach würdest du dich ans Werk machen und ein neues Betriebssystem aufsetzen. An diesem Tag wärst du wahrscheinlich gut beschäftigt. Denn nach so einem grundsätzlichen Wechsel des Fundaments (Betriebssystems) müsstest du wahrscheinlich auch noch einige Anpassungen vornehmen, damit wieder alles reibungslos funktioniert. Es würde etliche Programm-Updates nach sich ziehen, da die vorhandenen Programme nicht kompatibel wären. Du müsstest dich an die neue Oberfläche gewöhnen.

Ein Horror? – Finde ich auch!

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Wenn Gleichaltrige schulen und helfen

In meinem letzten Blogartikel habe ich über Peergroups geschrieben.

Eltern haben vor allem vor dem schlechten Einfluss der Peergroups Angst. Zu diesem kommt es nur dann, wenn schlechtes Verhalten von der Peergroup gebilligt und unterstützt wird.

Nicht jede Peer-group ist eine Gefahr. Geschlecht, Schulbildung, Ausbildung und der gesellschaftliche Hintergrund spielen eine Rolle. Z. B. zeigen fahren Jungs häufiger alkoholisiert mit dem Mofa als Mädchen. Es verunglücken mehr Jugendliche aus Sonderschulen und Hauptschulen, als Gymnasiasten bei Mutproben wie Auto-Surfen, Überqueren belebter Straßen vor herannahenden Autos ec.

So kamen Forscher auf die Idee Präventionsarbeit dort zu leisten, wo die Betroffenen zu finden sind: in Schulen, Jugendclubs, Lokalen und bei dieser Arbeit auch geschulte Jugendlichen einzusetzen. Denn Jugendliche lernen gerne von anderen Jugendlichen.

Das Ganze nennt sich dann Peer-Education.

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Peergroups – ein Wort, das bei manchen Eltern Angst und Panik auslöst. Sie merken, dass die Clique für ihre Kinder immer wichtiger wird. Gleichzeitig scheinen sie selbst abgeschrieben. Dem eigenen Kind ist es auf einmal egal, was die Eltern denken. Nur mehr die Freunde sind wichtig.

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Letzte Woche habe ich ja über die 3-P-Formel im Familienalltag geschrieben. Ganz am Schluss habe ich erwähnt, dass diese Formel für viele andere Gebiete anwendbar ist; unter anderem auch für Schüler.

Natürlich ist die 3-P-Formel im Schulalltag eher für ältere Kinder geeignet. Ich würde meinen, dass Kinder ca. ab dem 8. – 9. Lebensjahr wirklich davon profitieren können.

Die 3-P-Formel kann deinem Kind helfen, sich selbst zu organisieren und zu strukturieren.

Die 3-P-Formel im Schulalltag

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