Wenn Eltern mit dem Wort Erziehung Probleme haben, dann höre ich oft: „Ach, ich mache das nach Bauchgefühl!“

Das klingt erstmal ganz einleuchtend und gleichzeitig kann es Probleme verursachen.

Du willst wissen warum? Dann lies einfach weiter.

Erziehung nach Bauchgefühl

Erziehung nach Bauchgefühl ist ein Mythos

Weiterlesen
Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!

Bereits sehr junge Kinder bringen sehr deutlich zum Ausdruck, was sie wollen und was sie nicht wollen. Sie zeigen durch ein Lächeln, was ihnen angenehm ist und durch weinen oder das Wegdrehen des Kopfes, was sie nicht mögen.

Allerdings ist so ein Menschenkind ein sehr unfertiges Wesen, wenn es zur Welt kommt. Es ist abhängig von der Liebe und Fürsorge der erwachsenen Bezugspersonen. Im Gegenzug dazu sind die Erwachsen für das Wohlergehen verantwortlich. Die Kindheit steht als Entwicklungsphase unter stattlichem Schutz. Erwachsene sind verpflichtet die Kinderrechte zu beachten und umzusetzen.

Beim Recht nach Fürsorge ist das noch relativ einfach.

Aber wie steht es um das Recht nach Beteiligung und Mitbestimmung? Wie kann das umgesetzt werden? Und vor allem: Ab welchem Alter?

Diese Fragen stellen sich viele junge Familien, die engagiert dafür eintreten, dass ihre Kinder unbelastet aufwachsen und ihre Persönlichkeit wirklich entfalten dürfen.

Weiterlesen
Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!
Pubertät als Chance

Die Pubertät wird oft als eine unangenehme Zeit gesehen, in der Kinder schwierig sind und unüberlegt reagieren.

All diese Verhaltensweisen sind den körperlichen und geistigen Veränderungen geschuldet, denen die Teenager unterworfen sind.

Was dabei aber oft übersehen wird:

Pubertät als Chance

Die Pubertät ist eine gewaltige Chance!

Weiterlesen
Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!

Pubertät ist der Wechsel des Betriebssystems bei voller Nutzung.

Quelle leider unbekannt

Dieser Spruch ist mir unlängst untergekommen und er ist so passend.

Stell dir vor du hättest einen Computer. Der vorhandene Speicherplatz ist gut gefüllt. Und jetzt sollst du zu allem Übel noch das Betriebssystem wechseln.

Sicher würdest du erst eine Sicherung der Daten machen. Erst danach würdest du dich ans Werk machen und ein neues Betriebssystem aufsetzen. An diesem Tag wärst du wahrscheinlich gut beschäftigt. Denn nach so einem grundsätzlichen Wechsel des Fundaments (Betriebssystems) müsstest du wahrscheinlich auch noch einige Anpassungen vornehmen, damit wieder alles reibungslos funktioniert. Es würde etliche Programm-Updates nach sich ziehen, da die vorhandenen Programme nicht kompatibel wären. Du müsstest dich an die neue Oberfläche gewöhnen.

Ein Horror? – Finde ich auch!

Weiterlesen
Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!

Wenn Gleichaltrige schulen und helfen

In meinem letzten Blogartikel habe ich über Peergroups geschrieben.

Eltern haben vor allem vor dem schlechten Einfluss der Peergroups Angst. Zu diesem kommt es nur dann, wenn schlechtes Verhalten von der Peergroup gebilligt und unterstützt wird.

Nicht jede Peer-group ist eine Gefahr. Geschlecht, Schulbildung, Ausbildung und der gesellschaftliche Hintergrund spielen eine Rolle. Z. B. zeigen fahren Jungs häufiger alkoholisiert mit dem Mofa als Mädchen. Es verunglücken mehr Jugendliche aus Sonderschulen und Hauptschulen, als Gymnasiasten bei Mutproben wie Auto-Surfen, Überqueren belebter Straßen vor herannahenden Autos ec.

So kamen Forscher auf die Idee Präventionsarbeit dort zu leisten, wo die Betroffenen zu finden sind: in Schulen, Jugendclubs, Lokalen und bei dieser Arbeit auch geschulte Jugendlichen einzusetzen. Denn Jugendliche lernen gerne von anderen Jugendlichen.

Das Ganze nennt sich dann Peer-Education.

Weiterlesen
Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!