Die Musikalische Reise ins Zahlenland 2021

Nur im Garten

Auch heuer haben wir die musikalische Reise ins Zahlenland fast ausschließlich im Seminarraum im Garten und im Garten abgehalten. Wir hatten einen einzigen Regentag, den wir im Bewegungsraum verbracht haben.

So konnten wir die Natur und das Wetter genießen.

Größtmögliche Sicherheit

Sicherheit ist uns ein großes Anliegen. Lisa und ich sind zwei Mal geimpft und haben uns auch 2 Mal wöchentlich getestet. Die Eltern der Kinder haben am Montag und am Freitag (Tag der Aufführung) einen 3-G-Nachweis erbracht. Bei den Kindern haben wir die Testung freigestellt.
Allerdings sind viele Eltern und Kinder unserem Ersuchen nachgekommen. Eine bessere Durchlüftung als im Garten konnten wir uns nicht wünschen.

Daher konnten wir drei unbeschwerte Wochen verbringen.

Zahlenland 2021 in Bildern

Sorgfalt im Umgang mit Kinderfotos

Wie immer haben wir Fotos gemacht. Um die Kinder zu schützen wurden die Fotos mit Stickern versehen. So sind die Gesichter nicht zu erkennen. Trotzdem geben diese Fotos immer einen schönen Eindruck der Wochen und daher wollen wir nicht darauf verzichten.

Heuer haben wir uns entschlossen den teilnehmenden Kindern Fotos auf USB-Sticks zur Verfügung zu stellen. Daher gibt es hier nicht so viel Fotos in der Nachschau.

Wir achten immer darauf die Kinder nur in Spiel- und Arbeitssituationen zu fotografieren. So ermöglichen wir die größtmögliche Privatsphäre. Die Fotos sind zudem noch mit einem Wasserzeichen versehen, damit sie nicht missbräuchlich verwendet werden können. Für alle Eltern deren Kinder noch nie bei uns waren: Wir holen uns selbstverständlich vor dem Kurs eine schriftliche Fotografieerlaubnis ein. Nur wenn wir die Erlaubnis der Eltern erhalten, werden die Kinder fotografiert. Wir verwenden die Bilder nur dann, wenn wir eine gesonderte Veröffentlichungserlaubnis haben.

Allerdings ist uns schon zu Ohren gekommen, dass diese Fotos für die Kinder den Ausschlag zur Buchung gegeben haben: „Diese Kinder haben so viel Spaß. Da will ich auch hin!“
Genau so soll es sein. Noch schöner ist es für Lisa Culk und mich, wenn uns die Kinder nach der Aufführung bei der Verabschiedung zurufen: „Bis zum nächsten Jahr! Ich bin sicher wieder dabei.“

Musikalische Reise ins Zahlenland

Für alle Kinder, die Spaß an Zahlen entdecken wollen, gibt es die Musikalische Reise ins Zahlenland. Natürlich können auch Kinder teilnehmen, die nicht an einer Montessorieinrichtung sind. So kommen auch sie in den Genuss des Montessori-Arithmetik-Materials.
Der Kurs ist altersübergreifend und dein Kind kann sowohl Mengen, Zahlen und Begriffe erarbeiten, als auch den Umgang mit den Zahlen und den Grundrechenarten und Stellenwerten festigen.

Ab Mitte September findest du hier die neuen Termine für 2022.

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Mitgliederbereich für Mamas

„Mach einen Membershipbereich für Mütter!“, sagte mir meine Mastermindkollegin schon vor einem Jahr. „Ich? Nie! Das ist mir viel zu viel Arbeit. Das kann ich nicht. Das traue ich mir nicht zu.“, war meine Antwort. „Außerdem fehlt mir dazu die Zeit. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles aufbauen soll.“ Jede Menge Ausreden hatte ich parat.

Membership für Mamas

Im Februar dieses Jahres launchte ich mein großes Online-Programm „Mama Miracle – Die Kunst alles unter einen Hut zu bringen“. Im Vorfeld sprach ich mit einigen Interessentinnen. Sie meinten: „So ein großes Programm dauert mir zu lange, aber einen Raum für Mütter, wo ich mich austauschen kann … das würde ich mir wünschen.“
Ehrlich, ich verstand die Welt nicht mehr: Genau das war doch mein Online-Programm. Ich konnte auch mit einer Hand voll sehr ambitionierter Teilnehmerinnen starten. Anfangs meinten alle, dass 6 Monate eine sehr lange Zeit wären. Bereits nach 2 Monaten sahen sie das ganz anders. Gegen Ende des Programms kamen sie mit der Frage auf mich zu: „Und wie geht es jetzt weiter?“

Tja und da war es an der Zeit mich mit der Idee eines Mitgliederbereichs für Mütter noch einmal auseinander zu setzen.

Kann ich das überhaupt?

Es tauchten wieder all diese Fragen in mir auf:

  • Kann ich das überhaupt?
  • Schaffe ich das vom Arbeitsaufwand?
  • Werde ich es in meinen derzeitigen Lebensstil eingliedern können?
  • Wie werde ich sowohl meinen Teilnehmerinnen als auch mir selbst gerecht?
Mitgliederbereich für Mamas gewünscht

Versprochen ist versprochen

Allerdings hatte ich auch meinen Abonnentinnen und Teilnehmerinnen versprochen ihnen gut zuzuhören und auf ihre Wünsche einzugehen. Ein Membership-Bereich ist das, was die Mamas brauchen. Sie wollen einen Raum, wo sie sich austauschen können und ein verständnisvolles Ohr finden.

Klärung meiner Grundfragen

Meine Hauptfrage war: Wie kann die Struktur und das Zeitmanamgent für so einen Membershipbereich aussehen, damit es für alle passt?

Also bin ich in mich gegangen und habe mich mit meinem Mastermind-Team beraten:

Wie könnte ein Membership-Bereich für Mütter aussehen, mit dem ich die Bedürfnisse der Mamas abdecke und mich selbst nicht unter Druck setzen? Denn ich möchte ja den Mamas auch Vorbild sein. Struktur und Zeitmanagement sind im Familienalltag sehr wichtig und das soll sich auch in diesem Membershipbereich für Mütter widerspiegeln.

Was kann ich tun, wenn meine spezielle Lebenssituation mir ein Schnippchen schlägt? Ich lebe – wie du vielleicht weißt – derzeit in Beirut. Die Zustände hier sind ganz anders, als ich sie von zu Hause gewohnt bin. Ich kann mich nicht zu 100 % auf die Infrastruktur verlassen. Ich brauche immer einen Plan B. Stromknappheit und Internet-Ausfälle sind an der Tagesordnung. Bisher ist allerdings alles gut gegangen. Ich habe gelernt mich an die ungeschriebenen Regeln zu halten.
Ehrlich, da lerne ich mir die österreichischen Gegebenheiten wirklich zu schätzen.

Es gibt immer wieder zeiten zu denen ich unterwegs bin. Entweder bin ich in Österreich und halte Kinderferienkurse – so wie gerade eben im August. Oder ich bin eben auch einmal auf Urlaub.
Wie kann ich dann garantieren, dass meine Mitglieder nicht auf neue und aktuelle Inhalte verzichten müssen?

Bin ich dem langfristigen Commitment gewachsen?

Was soll in diesen Membership-Bereich alles hinein?

Meine Zielgruppe hat selbst wenig zusätzliche Zeit. Also gilt es den Bereich so aufzubauen, dass sie mit geringem Zeitaufwand einen hohen Nutzen generieren.

Struktur im Membershipbereich

Ich stand also vor der Herausforderung alles möglichst knapp und gut strukturiert zu halten.

Vom Online-Programm „Mama Miracle – Die Kunst alles unter einen Hut zu bringen“ wusste ich, dass die Teilnehmerinnen die Fragerunden am meisten schätzten. Genau diese Fragerunden halfen alles Fragen zu klären, dran zu bleiben und den Mut nicht zu verlieren.

14-tätige Meetings

Das machte mir klar, dass das Kernstück dieses Memberships 14-tägige zoom-Meetings sein werden. Das ist für mich ein zeitlicher Aufwand. Von der Vorbereitung her sind diese Meetings relativ unkompliziert. Die Teilnehmerinnen können vorab bereits in einer begleitenden FB-Gruppe oder per Mail ihre Fragen stellen. Ich kann sie durchsehen und weiß, welche Fragen ich spontan beantworten kann und wo ich selbst Vorbereitung brauche um ein gutes Buch empfehlen zu können, eine Übung parat zu haben oder wo ich noch mit Fragen tiefer gehen möchte.

Am meisten stresst mich tatsächlich die Unsicherheit bezüglich Strom und Internet in Beirut. Doch mit dieser Vorgangsweise kann ich im Notfall zeitversetzt arbeiten. Die vorher gestellten Fragen kann ich im Notfall auch in einem Video beantworten, das ich den Teilnehmerinnen schicke. Das wird höchstwahrscheinlich nicht notwendig sein. Aber dieser Plan B entlastet mich gewaltig.

Monatliche Masterclass

Einmal monatlich gibt es eine Masterclass zum Monatsthema. Hier bereite ich eine Powerpoint-Präsentation und passende Übungen, Checklisten und Arbeitsblätter vor. Anschließend gibt es eine Übungssequenz in der die Teilnehmerinnen in Gruppen arbeiten. So wächst die Gruppe zusammen. Außerdem werden sich die Teilnehmerinnen ihrer eigenen Kompetenzen bewusst.

Begleitende FB-Gruppe

Vorerst werde ich keinen eigenen Membership-Bereich auf meiner Kursseite einrichten. Das wird „on-the-go“ passieren. Anfänglich werden wir über die FB-Gruppe kommunizieren. Dort werden die Teilnehmerinnen alle Inhalte und Impulse finden. Es ist sozusagen die Drehscheibe, wo die links zu Materialien verteilt werden. Die Inhalte liegen entweder auf meiner Kursseite oder auf einer externen Plattform.

Wöchentlich wird es kleinere Impulse auf FB zum Monatsthema geben. Das kann ich einerseits vorbereiten und vorplanen. Andererseits kann ich zeitversetzt zu meinen Teilnehmerinnen aktiv sein.

Mitgestaltung bei den Inhalten

Natürlich habe ich Themen im Kopf, die in den Mitgliederbereich einfließen werden. Das charmante ist jedoch, dass sie noch nicht in Stein gemeißelt sind. Die Inhalte für die ersten beiden Monate habe ich festgelegt. Ab dem dritten Monat werde ich Themenvorschläge machen und die Teilnehmerinnen können abstimmen, welches Thema ihnen am wichtigsten ist. So bekommen die Teilnehmerinnen genau das, was sie gerade brauchen und haben Mitspracherecht. Ich hingegen habe die Sicherheit nicht an den Mitglieder vorbei zu produzieren. Wir gewinnen also alle bei dieser Vorgangsweise.

6-Monats-Bindung

Während dieser Betaphase mache ich etwas, das bei Mitgliederbereichen nicht unbedingt üblich ist. Es wird eine 6-Monats-Bindung geben. Wer dabei sein will, verpflichtet sich für 6 Monate. Dafür bekommen meine Gründungs-Mamas einen supergünstigen Einstiegspreis. Somit kann die Gruppe gut zusammenwachsen. Ich bekomme laufend von denselben Menschen Feed-back und kann mich auf ihre Bedürfnisse einstellen. Das erleichtert und allen das Leben.

Du bist neugierig und möchtest mehr über diesen Membership-Bereich für Mütter wissen?

Hier findest du alle Details und kannst auch gleich buchen.

Wir starten am 17.09.2021!

Kernstück sind die 14-tägig stattfindenden zoom-Meetings, wo du deine Fragen stellen kannst und auch Platz für den Austausch mit andern Müttern ist.

Einmal monatlich halte ich eine Masterclass ab, wo ich einen Miniworkshop mit anschließenden Übungseinheiten anbiete.

Das ganze wird in einer privaten Facebook-Gruppe begleitet. Sobald alle Mitglieder an Bord sind, kann die Gruppe von außen nicht mehr gefunden werden und auch die Konversation ist von nicht-Mitgliedern nicht sichtbar.

Content-Produktion und Zeitmanagement

Nachdem es Monatsthemen geben wird, habe ich vor eine Contentwoche einzuplanen, in der ich die Inhalte für den Membership-Bereich produziere. Der Rest des Monats gehört der Einzelarbeit, den bestehenden und ev. neuen Kursen und dem täglichen Kleinkram. Nachdem ich dieses Jahr bisher noch keinen Urlaub gemacht habe und sehr viel gearbeitet habe möchte ich ein wenig leiser treten. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Diese Vorgangsweise erlaubt mir auch für einen Urlaub vorzuproduzieren und vorzuplanen. Ich muss dann nur bei den Meetings aktiv anwesend sein und zweimal täglich in die FB-Gruppe schauen. Das sollte zu schaffen sein.

Ich hab immer noch Bammel

Ehrlich, ich hab immer noch Bammel und doch bin ich bereit mich dieser Herausforderung zu stellen und gemeinsam mit meinen Gründungs-Mamas zu wachsen. Denn ich liebe meine Arbeit und ich liebe meine Teilnehmerinnen. Diese Liebe ist es, was uns alle verbindet. Denn auch bei meinen Mamas geht es um Kinder, Arbeit und Liebe. Es ist nicht immer einfach das alles unter einen hut zu bringen. Aber ich weiß, mit guten Willen und Planung ist es zu schaffen. Und sind es nicht gerade die Herausforderungen, die ein wenig Unbehagen bereiten, an denen wir wachsen?

Dieser Blogbeitrag entstand aufgrund der Content-Parade von Claudia Kauscheder. Sie hat mich mit diesem Thema unwissentlich auch ein wenig ermuntert das Thema Mitgliederbereich durchzudenken und in Angriff zu nehmen.

Bleib gesund und gelassen!

Deine

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Teilzeitselbständigkeit als Mama: Das klingt nach viel Sicherheit, Ruhe zum Aufbau des eigenen Business und entspannter Entwicklung. Gerade für Mütter ist das aber oft nicht so. Denn ihre Teilzeitselbständigkeit ist oft „eigentlich“ eine Dreifachbelastung: Haushalt und Kinder, Teilzeitjob und Teilzeitselbständigkeit. Wenn man das so liest, dann ist schon klar, dass sich das nicht wirklich gut ausgeht. Wo ist der Fokus? Was ist am Wichtigsten?

Als ehemals teilzeitselbständige Mama stehe ich dem Thema gespalten gegenüber. Denn es kann sein, dass du dich durch deine Teilzeitselbständigkeit bremst, um deine Weiterentwicklung drückst, oder durch die scheinbare Bequemlichkeit blockierst.

Teilzeitselbständikgeit als Mama

Gedanklich ist Teilzeitselbständigkeit als Mama so verführerisch

Klar, es klingt alles so verführerisch. Die Sicherheit eines Teilzeitjobs und die Erfüllung durch das, was du gerne tust. Während dieser Zeit bekommst du trotzdem dein regelmäßiges Gehalt. Du steuerst etwas in die Familienkasse bei, statt dass du sie belastest. Du hast Zeit, dich um die Kinder zu kümmern. Du kannst es langsam angehen. Dich drängt ja nichts. Und irgendwann wird dein Business schon anfangen zu laufen.

Die Wahrheit sieht anders aus

Du hast einen Brötchenjob, der zum Leben beiträgt. Im besten Fall macht er dir sogar Spaß und du arbeitest in einem Team, das du magst. So war es bei mir. – Und das nicht nur einmal.

Diese an sich tollen Voraussetzungen führen allerdings auch dazu, dass du vollen Einsatz zeigst. Ein junger Kollege sagte einmal zu mir: „Weißt du, du arbeitest in deinen 20 Stunden fast so viel, wie ich in 40 Stunden. Du kommst um 8 Uhr und machst bis 12 Uhr nur Pause, um auf die Toilette zu gehen.“

Wertschätzend? Ja. Er hat gesehen, mit welchem Einsatz ich dabei bin.

Der Nachmittag gehörte meinen Kindern und der Familie. Zwischendurch habe ich mir ein paar Stunden ein paar Stunden für mein Business abgezwackt und abends habe ich auch noch Zeit hineingebuttert.

Meine Aufmerksamkeit zerspragelte sich zwischen den drei Bereichen. Ich war ständig am Rande der Überforderung und wenn etwas liegen bleiben musste, dann war es die Teilzeitselbständigkeit als Mama. Denn die hatte ja Zeit. Alles andere kam zuerst. Meine Unzufriedenheit stieg, denn es ging alles so langsam.

Business oder Hobby

Es ging quälend langsam voran. Aber es musste ja auch nicht schnell gehen. Ich hatte ja meinen Teilzeitjob. Wenn es hart auf hart ging, dann hatten die Bedürfnisse meiner Familie immer oberste Priorität.

So kam es, wie es kommen musste: Mein Business war Hobby. Nicht für mich. Meine Familie sah es so. Meine Mutter meinte einmal: „Du darfst nicht unzufrieden sein, ein wenig Taschengeld kommt schon rein.“ Das zeigt, wie wenig ernst sie meine Herzenssache nahm.

Nachdem ich stets versuchte allen gerecht zu werden, legte ich auch meine Businesstermine auf Randzeiten, wo die Familie nicht gestört wurde.

Meine Klientinnen sahen mich anders

Anders war das bei meinen Klientinnen. Die nahmen mich von Anfang an erst. Ihnen konnte ich tatsächlich helfen. Ich hatte einige Stammkundinnen.

Aber auch hier spiegelte sich mein Selbstverständnis. Ich sah mich helfend und unterstützend. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, um Feed-back zu ersuchen. So kam es auch, dass eine meiner Kundinnen eines Tages nicht mehr kam. Ich zermarterte mir das Hirn und dachte, sie sei nicht zufrieden. Jahre später stand sie auf einmal wieder vor der Tür. Da erst erfuhr ich, dass ich ihr einfach geholfen hatte ihr Problem zu lösen. Sie brauchte mich schlicht nicht mehr. Als es ihr wieder einmal schlecht ging, dachte sie sofort wieder an mich.

Wechselnde Teilzeitjobs verbunden mit Teilzeitselbständigkeit

Ich hatte wechselnde Teilzeitjobs und ich habe alle geliebt. In jedem habe ich etwas gelernt. Für mich waren diese Jobs eine Art „Realtime-Workshop“. Ich achtete anfangs ziemlich darauf, dass meine Teilzeitjobs und meine selbständige Tätigkeit zusammenpassten.

Ich war Ordinationshilfe bei einer Ärztin, die von meiner Selbständigkeit wusste und mir sogar Klientinnen für Kinesiologie-Sitzungen schickte. Die Ärztin wechselte den Standort und ich konnte nicht mitgehen. Dabei hatte sich alles so gut angelassen. Wir verstanden uns gut und ich steckte eine Menge Energie in die Ordination.

Ich leitete ein Eltern-Kind-Zentrum und organisierte dort nicht nur das Seminarprogramm, sondern hielt auch selbst als Montessori-Pädagogin Kurse ab. Das ging so lange gut, bis sich die Obfrau des Vereins dazu entschied, das Eltern-Kind-Zentrum zu schließen und sich auf den zweiten Zweig (Vermittlung von Tagesmüttern und Babysittern) zu konzentrieren. Ich hatte während dieser Zeit gemeinsam mit ihr eine Firmenkrabbelgruppe aufgebaut, und mit viel Zeit und Liebe verschiedene Seminarprogramme zusammengestellt.

Zu diesem Zeitpunkt war ich dann fast so weit, meine Selbständigkeit aufzugeben. Schließlich lief sie ja nicht an. Ich brauchte noch eine weitere schlimme Erfahrung.

Aus Solidarität vermittelte mir meine ehemalige Chefin einen anderen Teilzeitjob. Diesmal war es etwas ganz anderes. Ich war Assistentin bei einem Geotechniker, der gemeinsam mit einem Partner eine zweite Firma aufbaute. Für diese zweite Firma war ich Mädchen für alles. Die Arbeit machte spaß. Jedoch wurde ich zwischen meinen beiden Chefs aufgerieben. Sie hatten eine andere Herangehensweise an die Arbeit. Der eine ließ mir möglichst viel Freiheit, solange die Arbeit schnell und gut gemacht war. Der andere war auf Kleinigkeiten fixiert. Er verhandelte mit mir über Strichstärken und das Format von Lineaturen. Täglich änderte er seine Meinung. Es kam, wie es kommen musste. Die beiden trennten sich und die neue Firma wurde liquidiert.

Wohin fließt deine Energie

Erst dann wurde mir klar, warum bei meinem eigenen Business nicht viel weiter gegangen war. Ich hatte all meine Energie in die Träume und Projekte anderer gesteckt. Ich bin begeisterungsfähig und ein Arbeitstier. Das ist gut. Aber die Energie für andere zu verschwenden ist weniger gut.

All-in oder lassen

Nach einem langen Gespräch mit meinem Mann beschloss ich damals All-in zu gehen. Ich wollte es schaffen. Diesmal mit voller Energie und Kraft in Bezug auf mein eigenes Business.

Mittlerweile waren unsere Jungs auch so groß, dass sie mich nicht mehr so unmittelbar brauchten.

Das schwerste war es für mich, eine Zeit lang nichts mehr zum Haushaltseinkommen beitragen zu können. Ich begann noch eine zusätzliche Ausbildung, die mir Sicherheit gab, um wirklich Fuß zu fassen.

Noch einmal auf Anfang

Allerdings musste ich noch einmal zurück zum Anfang. Ich begann meine Selbständigkeit als Kinesiologin und Cranial Fluid Dynamics Practitioner. Ich habe also mit Menschen und am Körper gearbeitet. Ich stellte aber schnell fest, dass die Menschen kamen um mit mir zu reden.

Also machte ich zusätzlich eine Coaching-Ausbildung mit Schwerpunkt Philosophie und Gesellschaft und die NLP Ausbildung bis zum Trainer. Die Kosten der Ausbildung bezahlte ich zurück in die Familienkasse, sobald ich sie eingenommen hatte. Schließlich konnte ich mich auch als Lebens- und Sozialberaterin qualifizieren.

Das war der Zeitpunkt, wo sich herausstellte, dass meine Traumzielgruppe Mütter und Kinder sind. Spannend ist das deshalb, weil ich bereits als Kind sagte, dass ich Kindergartenpädagogin werden wollte.

Mit Fokus läuft es

Seitdem mit klar war, wo mein Schwerpunkt liegt, läuft es.
Ich wusste wer meine Zielgruppe ist und wo ich sie finde. Da es mir wichtig war, möglichst präventiv zu arbeiten ging ich in die Kindergärten und hielt Vorträge. Dabei merkte ich gleichzeitig, dass ich gerne lehre und die Menschen begeistern kann. Die Folge war eine Supervisionsausbildung, um auch Teams unterstützen zu können.

Was du aus meiner Geschichte lernen kannst?

Teilzeitselbständigkeit kann eine Entlastung sein

Allerdings nur, wenn du dein Hauptaugenmerk und deine Energie auf deinem Business hast.

Nicht zu viele Baustellen

Heute würde ich sagen, dass Teilzeitselbständigkeit und Familie völlig ausreicht. Wenn du zusätzlich noch einen Teilzeitjob hast, dann teilst du deine Energie zwischen drei Sparten auf. Das kann sich nicht ausgehen.

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Der Spruch gilt auch für deine Selbständigkeit. Sie ist wie ein Baby und braucht anfangs sehr viel Aufmerksamkeit. Sei dir dessen bewusst. Wenn du nicht genug Energie hineinsteckst, dann verkümmert sie.

Ein wenig Druck kann motivieren

Finanzieller Druck ist belastend, aber ein wenig Druck kann dazu führen, dass du aktiver bist, um diesem Druck standzuhalten. Du musst Ideen haben, wo Geld hereinkommen kann. Du bist gezwungen neue Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen.

Feed-back ist wichtig

Feed-back hilft dir nicht nur dich weiter zu entwickeln. Es kann auch dein Selbstbewusstsein in Bezug auf dein Business stärken. Hätte ich gewusst, dass die Klientin einfach deshalb nicht wiederkam, weil es ihr gut ging, hätte ich mich gefreut. Frag also aktiv nach Feed-back.

Achte darauf, wie andere dein Business sehen

Das gilt ganz besonders für deine Familie. Nur wenn du Business in den Mittelpunkt stellst und ernst nimmst, tun es auch die anderen.

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade über Teilzeitselbständigkeit von Beatrice Krammer.

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Packen mit Kindern

Gemeinsam packen mit Kindern

Wie schon im Artikel Reisevorbereitung versprochen, gehe ich heute darauf ein, wie du deine Kinder in die Reisevorbereitungen einbinden kannst.

Kinder können mehr, als wir ihnen zutrauen. Wenn du sie von Anfang an in deine Tätigkeiten einbindest, kostet das zwar etwas Zeit und ist scheinbar umständlich, du wirst aber reich dafür belohnt. Du wirst in ein strahlendes Kindergesicht blicken. Und dein Kind wird selbständig, selbstbewusst und lebensfroh.

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„Mutti, ist es noch weit?“

„Sind wir schon bald da?“

„Wie lange dauert es noch, Mama?“

„Ist es noch weit bis ….?“

Endlich Ferien! Und endlich dürfen wir uns alle auch wieder frei bewegen, reisen, das Meer sehen.

Viele Menschen genießen es wieder Reisen zu dürfen. Einige werden mit dem Auto Urlaub im eigenen Land oder in den Nachbarländern machen. Andere werden sich doch wieder trauen zu fliegen.

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