Zeitgefühl von Kindern, Sanduhr

So unterstützt du das Zeitgefühl von Kindern

In meinen Vorträgen sorgt das Thema Zeitgefühl immer wieder für Diskussionsstoff.

Zeitgefühl von Kindern, Kinder und Zeit, Bild eines Weckers

Viele Eltern wundern sich, dass ihr Kindergartenkind nicht pünktlich zum Essen erscheint. Oder dass es nicht abschätzen kann, wann die 5 Minuten, die Mama noch zum Weiterspielen eingeräumt hat, vorbei sind.

Diese Eltern haben dann das Gefühl, dass die Kinder sie ignorieren oder sich absichtlich Zeit lassen.

Das stimmt aber nicht. Kindergartenkinder haben noch kein entwickeltes Zeitgefühl, sie verfügen nur über ein begrentes Zeitverständnis.

Kinder haben in den ersten 5 Lebensjahren andere Aufgaben:

In erster Linie beobachten sie was in der Welt um sie herum passiert. Diese Beobachtungen nehmen sie auf und setzen sie dann um. Laut Maria Montessori sind Kinder dieses Alters wie ein unbelichteter Film. Alles, was um sie herum passiert, macht auch einen Eindruck und hinterlässt ein Abbild auf dem Film.

Kinder wollen am Alltag teilnehmen, denn sie streben den von ihnen bewunderten Erwachsenen nach.

Kinder sollten sich in diesem Alter viel bewegen, um ihre Muskulatur voll auszubilden. Denn eine gut ausgebildete Muskulatur bildet die Grundlage für viele Fähigkeiten, die sich später erst entwickeln.

Dein Kind sollte auch Zeit und Raum für das freie Spiel haben. Das freie Spiel ist ein Spiel ohne Regeln. Kinder üben bei diesem Spiel Verhaltensweisen ein und sie erproben sich.

Dein Kind braucht aber auch dein Vertrauen in seine Fähigkeiten und sein Entwicklungspotential. Hab Geduld, dein Kind lernt noch!

Und damit sind wir wieder beim Thema Zeit. Wir alle kommen nicht mit einem voll entwickelten Zeitgefühl auf die Welt. Wir lernen erst mit der fortschreitenden Entwicklung was Zeit ist. Wir schreiben ihr mit den Lebensjahren mehr und mehr Bedeutung zu.

Wie also entwickelt sich das Zeitgefühl von Kindern?

0 – 3 Jahre: Der Tag teilt sich in schlafen, essen und spielen

Dein Kind verbindet im Alter von 0 – 3 Jahren Zeit mit Handlungen. Der Tag hat also nicht 24 Stunden, sondern er besteht aus Essens-, Spiel- und Schlafzeiten.

Genau darum brauchen Kinder auch verlässliche Abläufe und Rituale. Sie helfen ihnen sich im Tagesverlauf zurecht zu finden und sich im Tagesgeschehen und orientieren.

Die Strukturierung des Tages in verschiedene Phasen bietet einerseits Verlässlichkeit und Wiedererkennungswert. Sie schafft aber auch Vorhersagbarkeit und Vertrauen. Rituale sind dabei extrem hilfreich. Diese Rituale können aus Liedern, Sprüchen oder auch aus stets gleichbleibenden, sich wiederholenden Handlungen bestehen.

So baut das Kind sein Verständnis von Zeit auf.

4. – 6. Lebensjahr

Die Kinder bekommen eine Ahnung von Zeit. Sie messen die Zeit nach dem, was sie sehen. Ein großer Hund ist älter als ein kleiner. Babys sind schließlich auch jünger als große Schulkinder.

Zeitbegriffe wie „bald“, „später“, „heute nicht“ bekommen Bedeutung.

Diese Kinder strukturieren also den Tag mithilfe der Zeitbegriffe vorher/gestern, jetzt/heute und nachher/morgen. Wobei manchmal „morgen“ auch in einer Woche bedeuten kann. Es ist eben „nicht jetzt“.

Grundschulalter

Jetzt erkennen Kinder, dass Zeit überall gleich gemessen wird und dass sie überall gleich lang ist. – Selbst dann, wenn es ihnen nicht gleich lang vorkommt. Sie bemerken, dass eine Stunde Spiel viel schneller vergeht, als eine Stunde im Wartezimmer eines Arztes zu sitzen. Das kindliche Zeitverständnis beginnt sich also langsam zu entwickeln.

Gleichzeitig beginnen sie die Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einzuordnen.

Sie sind also im Zeitbegriff schon ziemlich weit. Dennoch können diese Kinder Zeit noch ganz schlecht abschätzen. Allerdings beherrschen sie oft schon einen Trick. Sie wissen, wenn sie langsam und gleichmäßig bis 60 zählen ist ca. eine Minute vergangen.

Diese Kinder beginnen sich für die Uhr zu interessieren und können meistens schon einfache Zeiten ablesen.

Ab dem 9. Lebensjahr

Das kindliche Zeitverständnis ist gefestigt. Jetzt ist das Konzept Zeit fest verankert. Leider geht das auf Kosten des Augenblicks.

Wie kannst du dein Kind dabei unterstützen Zeitgefühl zu entwickeln?

0 – 3 Jahre

Piktogramme, Bilder und Tagesaufgaben

In diesem Alter ist es wichtig, Zeit sichtbar zu machen. Du kannst dein Kind am besten mit Bildern unterstützen. Du kannst einfach Flashcards von Handlungen nehmen, Metacom-Symbole verwenden, oder selbst Bilder malen. Wichtig ist nur, dass du den Zeitverlauf sichtbar machst. Flashcards sind eigentlich zum Sprachen lernen gedacht, eignen sich aber hervorragend auch für diesen Zweck.

Die Jahreszeiten kannst du z. B. mit dem Jahreskreis sichtbar machen, indem du z. B. das Bild eines Baumes im Frühling, Sommer, Herbst und Winter darstellst. Neben den passenden Baum kannst du dein Kind z. B. Kleidungsstücke legen lassen, die zu dieser Jahreszeit passen. Also Badeanzug im Sommer, Schianzug im Winter.

Im Tagesverlauf machst du Zeit sichtbar, indem du verschiedene Tätigkeiten, die ihr regelmäßig wiederholt auf ein Plakat zeichnest. Achte jedoch darauf, dass es nicht zu viele Tätigkeiten sind. Die Faustregel lautet Alter des Kindes in Tätigkeiten.
Im Alter von 3 Jahren lässt sich also eine Morgenroutine schon darstellen.
1. Bild aufstehen, 2. Bild anziehen, 3. Bild Frühstück.

4 – 6. Lebensjahr

Du kannst weiterhin Bilder verwenden um Zeit sichtbar zu machen und das Zeitgefühl deines Kindes zu unterstützen.

Sanduhren

Sanduhren

Ergänzen kannst du das aber durch ein Set von Sanduhren. Sanduhren gibt es mit verschiedenen Durchlaufzeiten. Kinder lieben es, dem Sand beim Rieseln zuzusehen. Sie können buchstäblich verfolgen, wie die Zeit verrinnt.

Mit diesen Sanduhren kannst du deine Anmerkungen sichtbar machen. Wenn du z. B. sagst: „In 5 Minuten lese ich dir etwas vor!“, dann bekommt dein Kind die passende Sanduhr mit der Durchlaufzeit von 5 Minuten und weiß, wie lange es warten muss.

Kurzzeitmesser

Du kannst aber auch mit Kurzzeitmessern arbeiten und deinem Kind erklären, dass ihr in 20 Minuten weggehen müsst. Dazu stellst du auf dem Kurzzeitmesser die passende Zeitspanne ein und erklärst: „Wenn der Wecker klingelt, dann hörst du auf zu Spielen und ziehst dich an. Danach gehen wir weg.“ So gibst du deinem Kind Eigenverantwortung und es bekommt auch ein Stück weit Kontrolle über die Situation. Es fühlt sich nicht so ausgeliefert und ist vorbereitet.

Ab dem Grundschulalter

Jetzt ist es an der Zeit, deinem Kind mit Hilfe der Uhr zu zeigen, wann etwas passieren wird.

Du kannst jede Zeitangabe mit deinem Kind besprechen, in dem du ihm zeigst, wo die Zeiger der Uhr nach Ablauf dieser Zeitspanne stehen werden.

Wenn du diese Vorschläge umsetzt, dann verhinderst du lästiges Nachfragen, weil dein Kind im Vorfeld schon weiß, wie lange es warten muss.

Was Eltern beachten sollten

Achtung: Lass dein Kind nicht zu lange warten und halte vereinbarte Zeiten ein. Denn je genauer du jetzt bist, desto selbstverständlicher wird es für dein Kind sein Zeitvereinbarungen einzuhalten.

Im Hinblick auf die Pubertät ist es eine gute Idee, jetzt schon Vorbild zu sein ;-)

Bleib gesund und gelassen!
Deine

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Hilfe-bei-trauer

Trauer – ein unerwünschtes Gefühl

Heute möchte ich dir eine kleine Übung vorstellen, die Hilfe bei Trauer bieten kann.

Es gibt Gefühle, die die meisten Menschen schätzen und gerne haben wollen. Allen voran die Liebe.

Und dann gibt es eine Gruppe von Gefühlen, die allgemein als schlecht abgestempelt werden. Zu dieser Gefühlsgruppe gehört neben Wut, Angst und Scham auch die Trauer.

hilfe-bei-trauer, frauenauge mit träne

In meiner Kinesiologie-Ausbildung habe ich gelernt: Ein Gefühl ist ein Gefühl. Punkt. Es ist für sich betrachtet weder gut noch schlecht. Die Bewertung geben wir ihm, weil wir es entweder gerne spüren – das gute Gefühl; oder eben nicht gerne spüren – das schlechte Gefühl.

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So wird dein Kind selbstständig

Eva ist bei ihrer Freundin Monika zu Besuch. Sie ist erstaunt, wie selbstständig der dreijährige Leon schon ist. Er zieht sich bereits selbst an, holt sich selbstständig mithilfe eines kleinen Hockers ein Glas Wasser, und ist ein selbstbewusstes, offenes Kind.

Auch seine sechsjährige Schwester Mia ist nicht nur selbstbewusst. Sie macht auch ganz allein ihre Hausaufgaben. Selbst im Alltag ist sie sehr selbstständig. Sie geht ganz allein zur Schule und hilft auch bereitwillig im Haushalt mit. Naja, manchmal jedenfalls.

Ihren Kindern dagegen muss Eva überall helfen. Sie trägt ihnen alles nach. Ständig muss sie ihre Kinder an die Hausaufgaben erinnern.

Eva meint, dass Monika es mit ihren Kindern sehr leicht hat.

In anderen Kulturen ist die Bestärkung der kindlichen Selbständigkeit viel üblicher als im deutschsprachigen Bereich.

Eva sieht nicht alles

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Todesverständnis von Kindern

Das Todesverständnis von Kindern in ihren Entwicklungsstufen

Weißt du über das Todesverständnis von Kindern im Laufe der Entwicklung Bescheid?

Der Tod ist unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Viele Eltern versuchen ihre Kinder mit den Themen Tod und Sterben zu verschonen. Dabei kommen Kinder unweigerlich im Laufe ihres Lebens mit dem Tod in Berührung. Meistens sind sie auch gar nicht schockiert. Oft sind sie sogar eher neugierig.

Was Kinder aber gut kennen, ist das Gefühl der Trauer. Aber auch mit diesem Gefühl haben viele Erwachsene so ihre Schwierigkeiten. Sie bewerten Gefühle nach gut und schlecht, gut oder böse, erwünscht oder unerwünscht.

Das Todesverständnis von Kindern

Zu den erwünschten Gefühlen gehören Liebe, Freude und Geborgenheit.

Wut, Angst, Trauer und Scham stehen auf der anderen Seite. Diese Gefühle gelten oft als unerwünscht, hemmend und schlecht.

Allerdings sind wir es, die einem Gefühl die Bewertung geben. Trauer ist keineswegs ein schlechtes oder gar sinnloses Gefühl. Darüber aber ein anderes Mal mehr.

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25 Mut-mach-tricks-für-kinder

25 Mut-mach-Tricks für Kinder

Die meisten Eltern wollen ihr Kind unterstützen stark und selbstbewusst zu werden. Sie wollen, dass sich ihr Kind mehr zutraut und sich der eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst ist. Das Kind soll offen sein für Neues und unbefangen auf andere zugehen.

25 Mut-mach-Tricks für Kinder

Ziel ist es also das Selbstvertrauen deines Kindes zu stärken.

Damit dein Kind ermutigt ist, sollten die positiven und verstärkenden Botschaften deutlich überwiegen. Es sollte zumindest 3 Mal so häufig bestärkt werden, wie es kritisiert oder ausgebessert wird.

Denn die meisten Menschen sind mit Kritik schneller bei der Hand, als mit Ermutigung. Ich spreche hier absichtlich nicht von Lob. Den Unterschied zwischen Lob und Ermutigung habe ich hier schon erklärt.
Um also dein Kind drei Mal so häufig zu ermutigen, wie du es ausbesserst oder kritisierst, musst du sehr bewusst und manchmal auch geplant vorgehen.
Mit den 25 Mut-mach-Tricks für Kinder schaffst du es spielend die Anzahl der ermutigenden Interventionen zu erhöhen.

Was ist Selbstvertrauen

Selbstvertrauen ist das sichere Gefühl über ein wirksames und angemessenes Verhaltensrepertoire zu verfügen.

Kinder mit einem guten Selbstvertrauen können gut auf andere zugehen, Freunde finden, sich offen neuen Situationen stellen und Krisen bestehen. Das macht sie insgesamt zufriedener und stabiler.

Gerade Kinder, die sich in gewissen Bereichen schwer tun, sind oft viel Kritik ausgesetzt. Dabei ist es ganz egal, ob dieses „schwer tun“ eine Teilleistungsstörung ist, eine normale Schwäche (wir alle haben Begabungen und Schwächen) oder ob es mit einer Diagnose wie ADHS verbunden ist.

Aber auch wenn Kinder vor neuen Situationen wie z. B. einem Schulwechsel stehen, brauchen sie oft eine Extraportion Zuversicht.
Im Sommer Ferien-Kurs VOR-Sprung – Fit für den Schulübertritt mache ich gemeinsam mit Dina Beneken Mut für die neue Herausforderung. Neben einem Boost für das Selbstvertrauen versorgen wir dein Kind auch noch mit verschiedenen Lerntechniken und zeigen ihm, wie es sich selbst motivieren kann.
Andere Kindern und ihren Eltern wird erst im Laufe des ersten oder zweiten Schuljahres des Kindes bewusst, dass dem Kind noch organisatorische Fähigkeiten fehlen. Auch sie sind natürlich in diesem Kurs herzlich willkommen.

Kritik lässt das Selbstvertrauen schrumpfen

Werden Kinder in bestimmten Bereichen immer wieder Kritik ausgesetzt, so schrumpft das Selbstvertrauen. Sie glauben nicht mehr an sich und trauen sich insgesamt weniger zu. Klick um zu Tweeten

Werden Kinder in bestimmten Bereichen immer wieder Kritik ausgesetzt, so schrumpft das Selbstvertrauen. Sie glauben nicht mehr an sich und trauen sich insgesamt weniger zu. Schnell sind sie dann mit Aussagen wie „das schaffe ich ja doch nicht“ oder „ich bin zu dumm dafür“ bei der Hand. Diese Aussagen sind für mich bereits ein Anzeichen dafür, dass das Kind zu resignieren begonnen hat. Es hat bereits ein bestimmtes (negatives) Bild von sich selbst. Das drückt sich in einer zurückgezogenen Grundhaltung aus. Die Anstrengungsbereitschaft sinkt, weil das Kind das Gefühl hat: „Auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge, ich habe ja doch keinen Erfolg. Warum soll ich die Mühe dann auf mich nehmen?“. Die 25 Mut-mach-Tricks für Kinder sind Anregungen, wie du dein Kind unterstützen kannst.

Diese Kinder brauchen Mut

Diese Kinder brauchen Mut. Da sie bereits den Glauben an sich selbst verloren haben, brauchen sie die Bestätigung, die Ermutigung und den festen Glauben von außen. Daher spielen Eltern und Pädagog*innen gerade bei diesen Kindern eine große Rolle. Wenn es ihnen gelingt auf der Beziehungsebene einen guten Kontakt herzustellen und zu pflegen, dann können sie das Kind aus seiner mutlosen Haltung herausholen.

25 Mut-mach-Tricks für Kinder

  1. Gib deinem Kind Liebe und Geborgenheit und das Gefühl unabhängig von seiner Leistung geliebt zu werden.
  2. Zeige deinem Kind, dass es dir wichtig ist.
  3. Zeige Interesse für die Probleme, Sorgen, Nöte und auch Freuden deines Kindes.
  4. Wenn du einen Kosenamen benutzt, dann überlege dir sehr genau, wie er auf dein Kind wirken könnte. Sag niemals etwas wie „mein kleiner Angsthase“. Auch wenn du es nicht böse meinst. Dein Kind versucht unbewusst immer deine Erwartungen zu erfüllen.
  5. Sage deinem Kind ganz konkret, was du an ihm magst und schätzt oder vielleicht sogar bewunderst.
  6. Mache dein Kind immer wieder auf seine Stärken aufmerksam.
  7. Ermutige dein Kind immer wieder.
  8. Mach dein Kind aufmerksam, was gut geklappt hat.
  9. Freu dich mit deinem Kind auch über kleine Erfolge.
  10. Zeige Anerkennung, wenn dein Kind sich besonders engagiert oder angestrengt hat.
  11. Gehe bei Herausforderungen deines Kindes immer vom besten Ausgang aus. Zeig ihm, dass du an dein Kind glaubst. „Du schaffst das!“
    Eine schöne Anregung dafür ist das Buch von Margit Wickhoff.
  12. Übertrage deinem Kind immer wieder kleine Aufgaben von denen du weißt, dass es sie bewältigen kann. So sorgst du für Erfolgserlebnisse.
  13. Hab Geduld und mach dir und deinem Kind immer wieder klar, dass auch die kleinen Schritte zählen.
  14. Vergleiche dein Kind niemals mit anderen.
  15. Wenn du vergleichst, dann mit seinem jüngeren ich. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, um auf die Fortschritte hinzuweisen.
  16. Fördere die Begabungen und Interessen deines Kindes. Auch dann, wenn sie sich aus heutiger Sicht nicht „beruflich verwerten lassen“. Wir wissen nicht, welche Berufe in 10 – 15 Jahren gefragt sind.
  17. Relativiere, wenn etwas schief gegangen ist und betone das, was schon jetzt gut geklappt hat.
  18. Kritisiere so wenig wie möglich. Sei lieber Vorbild und zeige, wie es besser geht.
  19. Gib klare Handlungsanweisungen oder Verbesserungsvorschläge. Aber achte dabei auf deinen Ton.
  20. Vermeide verletzende Bemerkungen.
  21. Frage, ob deine Kritik und Hilfe erwünscht sind. „Soll ich dir zeigen, wie ich das mache?“ „Ich hätte da eine Idee, kann ich die mal ausprobieren?“
  22. Wenn unbedingt nötig kritisiere die Handlungen, aber niemals die Person. „Da hast du aber unüberlegt gehandelt!“ und nicht „Nie denkst du nach!“
  23. Achte bei Konfliktsituationen darauf mit einer positiven Botschaft zu enden.
  24. Sammelt gemeinsam Erfolgserlebnisse.
  25. Unterstütze dein Kind mit Fragen eigene Lösungsansätze zu finden.

Viel Spaß beim Ausprobieren dieser Tipps.
Bleib gesund und gelassen!

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