Traumweihnachten

Na, hast du gestern mitgemacht und deine Träume von einem idealen Weihnachtsfest aufgeschrieben?
Ohne dich zu beschränken? Ohne Zensur?

Sehr gut! Dann nimm diese geheime Liste zur Hand. Damit machen wir weiter.

Überleg zuerst einmal, ob diese Vorstellung von deinen idealen Weihnachten heuer schon zu verwirklichen ist.
Manche Ziele brauchen ja bekanntlich etwas Zeit für die Verwirklichung.

Traumweihnachten 2

Wenn beispielsweise auf deinem Zettel steht, du willst Weihnachten auf einer einsamen Hütte in der Schweiz verbringen, dann kann es sein, dass du dafür schon etwas spät dran bist. Die Reise muss organisiert werden. Du solltest eine Hütte finden, die genau deinen Vorstellungen entspricht. Schließlich soll sich der Aufwand ja auch lohnen. Dieses Ziel wäre aber im Bereich des Möglichen. In die Schweiz kann man von Österreich und Deutschland aus auch mit dem Auto reisen. Und wenn du Glück hast, findet sich auch die passende Hütte noch. Also ran an die Recherche!

Mit Heliskiing in Canada wird es schon schwieriger. Das bedarf nicht nur einer gründlichen Planung und einer guten Ausrüstung, sondern auch der nötigen finanziellen Mittel. Diesen Wunsch werden also viele Menschen auf das nächste Jahr verschieben müssen. Aber die  Kosten für diese Reise können durchaus angespart werden, wenn dir das wirklich wichtig ist. Vorfreude ist auch sehr schön.
Was kannst du tun, um möglichst viel von diesem Feeling schon heuer umzusetzen?
Das kommt darauf an, worum es dir geht.

  • Geht es ums Schifahren? – Dann ist es leicht, denn das lässt sich organisieren.
  • Oder geht es um Canada? – Dann wäre ein Städteflug vielleicht ein passender Ersatz
    Traumweihnachten

Träumst du von Weihnachten unter Palmen, wird es auch schon knapp.  Ein Blick in die Restplatzbörse lohnt sich aber bestimmt. Hier heißt es dann flexibel sein und die Gelegenheit beim Schopf packen.

Vielleicht feierst du aber auch ganz gerne im Kreise deiner Lieben, aber du hast Angst, dass es zu Konflikten kommt. Um dieses Thema kümmern wir uns morgen.

Wie gesagt, wenn deine Traumweihnachten für heuer nicht zu verwirklichen sind, dann hast du schon ein schönes Ziel für nächstes Jahr.

Schau aber trotzdem, dass du auch heuer schon etwas von deinen Bedürfnissen umsetzt. Wenn dein Traum Heliskiing ist, dann könntest du auch an einem der Feiertage Schi fahren gehen, oder eine Schitour machen.
Träumst du von Weihnachten unter Palmen, dann ist ein Besuch in der Therme vielleicht ein guter Anfang.
Einsame Hütten gibt es auch in Österreich.
usw.

Bei all diesen Plänen solltest du aber vor allem dann vorsichtig sein, wenn du noch Partner und Kinder miteinbeziehst. Wollen die das auch?

Morgen zeige ich dir eine Methode, die Bedürfnisse von mehreren Menschen so zu berücksichtigen, dass sich jeder gesehen fühlt.

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Traumweihnachten

Heuer ist alles anders!

Es will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Ja, die Kekse sind schon gebacken. Es wird auch schon dran genascht.
Aber irgendwie …
Die Weihnachtskarten sind auch noch nicht geschrieben

Im Coaching gibt es einen Grundsatz:
„Du bist verantwortlich für deinen Zustand und deine Gefühle und ich bin verantwortlich für meinen Zustand und meine Gefühle.“
Das ist erleichternd. Für beide, Coach und Coachee.

Diesen Grundsatz werde ich heute befolgen und mich in Weihnachtsstimmung bringen. Eine Woche vor Weihnachten ist es ja auch Zeit dafür ;-)
Es ist ja nicht so, dass ich heuer für Weihnachten noch nichts getan hätte. Im Gegenteil; alles ist bis jetzt reibungslos gelaufen.
Die Kekse warten in den Dosen. Die Geschenke sind besorgt.

Traumweihnachten

Traumweihnachten
noch ist es nicht so weit …

Was also kann ich heute tun, damit ich mich in die richtige Stimmung versetze?
Ab heute gehe ich es etwas ruhiger an!
Ich habe heute noch einige Außentermine, aber ins Auto kommt heute eine CD mit … nein nicht Weihnachtsliedern, sondern mit stiller Harfenmusik.
Abends werde ich dann endlich die Weihnachtspost erledigen. (Das schiebe ich heuer ein wenig vor mir her.)
Gleichzeitig sende ich meinen letzten Newsletter für heuer aus.
Morgen werde ich dann die Päckchen machen.
Allein wenn ich das hier beschreibe, kommt schon ein zartes Gefühl von Weihnachten auf.
Aber es geht noch besser: ein Feuerchen im Kamin, einige Kerzen in der Wohnung verteilt ..
Ja, das fühlt sich gut an. Ich werde diese Woche also langsamer als sonst ausklingen lassen.

  • Wie steht es um deine Weihnachtsvorfreude?
  • Bist du schon in Weihnachtsstimmung?
  • Und wenn nicht, was kannst du dafür tun, um in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen?
  • Was gehört für dich untrennbar zu Weihnachten?

Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle! Bring dich in die richtige Stimmung, um die Feiertage zu genießen.
Ich weiß schon, jeder hat andere Vorstellungen von einem gelungenen Fest.
Ich gehöre zu den „ich mach es mir zu Hause gemütlich“ Typ.

Aber es gibt auch noch andere:

  • den „ich will lieber in den warmen Süden“-Typ
  • den „Weihnachten kann mir gestohlen bleiben“-Typ
  • dann hätten wir auch noch den „Hauptsache gutes Essen“-Typ
  • und „ich fürcht mich schon so vor dem Familienremmidemmi“-Typ

Wobei wir diese Typen nach ihrer Motivation unterscheiden können. Die einen sind „hin zu“, das heißt, sie wissen was sie wollen und versuchen es zu erreichen. In unserem Fall sind das der „ich mach es mir zu Hause gemütlich“, der „ich will in den warmen Süden“ und der Hauptsache gutes Essen“-Typ.
Die anderen sind „weg von“. Sie wissen ganz genau, was sie nicht wollen. Dadurch haben sie es wesentlich schwerer. Denn wenn sie definieren sollen was sie wollen, dann wissen sie es nur selten. Oder sie wissen es, und trauen sich nicht, es einzugestehen.

Jetzt ist es aber so, dass unser Unbewusstes kein nein und nicht kennt.
(Du kennst das sicher aus dem Beispiel: Denk nicht an einen rosa Elefanten. Und schon entsteht er vor deinem geistigen Auge und es kostet einige Arbeit ihn da wieder wegzuschieben. :-) )

Somit ziehen wir alles, was wir nicht wollen an, wenn wir ständig dran denken. Ebenso, wie wir Dinge anziehen, die wir wollen, wenn wir uns auf sie fokussieren.

Ist es dann nicht besser, genau zu wissen, was du willst?

Damit steigt die Chance, es zu erreichen.

Wie also willst du dein Weihnachtsfest verbringen?
Erlege dir fürs Erste keine Beschränkungen auf. Schreib es auf! Nur für dich.
Wenn es dein Traum ist, Weihnachten unter Palmen zu verbringen, dann schreib es auf.
Auch wenn du Bedenken hast, damit deine Familie zu vergrätzen. Darüber kannst du dir später Gedanken machen.
Schreib dir deine Idealvorstellung von Weihnachten auf.

Morgen kümmern wir uns dann darum, was du mit deinen Wünschen machst.

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peripheres Sehen

Claudia Kauscheder wirft in ihrem 13 Wochen Fokus eine interessante Frage auf.
Wie sehr sollen wir fokussiert sein, damit wir einerseits unser Ziel nicht aus den Augen verlieren
und andererseits auch noch genug von dem mitbekommen, was rund um uns passiert?

Claudia kommt zu dem Schluss, dass Fokus mit Randschärfe gefordert ist.
Das ist eine wunderschöne Formulierung und auch Claudias Bilder zeigen ganz deutlich, was passiert.

Was aber wäre, wenn wir die Zone der Randschärfe erweitern könnten?

Wir könnten fokussiert bleiben, das Ziel im Auge behalten und noch mehr von unserer Umgebung wahrnehmen.

Ist das möglich?

Ich behaupte: „Ja!“
In der Kinesiologie gibt es den sogenannten Lernstate.
Du kannst ihn folgendermaßen herbeiführen: Schiele  mit beiden Augen ganz bewusst locker nach oben an die Decke.
Diese Stellung wird kurz gehalten und dann schaust du wieder nach vorne. Du wirst bemerken, dass dein Blickfeld weiter wird.
Du kannst alles, was sich vor dir befindet gut verfolgen, aber du nimmst auch Dinge in der Umgebung wahr.
Das wird peripheres Sehen genannt. normalerweise laufen wir mit einem fovealen Blickfeld durch die Welt, d. h. unser Blickfeld ist relativ eng.
Mit der oben beschriebenen Übung kannst du also dein Blickfeld aufspannen.

peripheres Sehen

Peripheres Sehen bedeutet: dein Blick geht weit über deinen Körperrand hinaus.

  • es ermöglicht uns leichter zu lernen
  • wir nehmen Dinge in der Umgebung besser wahr
  • wir können auch Dinge wahrnehmen, die hinter uns liegen
  • es macht uns offen für Neues

In vielen Kulturen trainieren Meister dieses periphere Sehen.

  • Meistern der Kampfkünste (aller Kulturen) wird nachgesagt, dass sie genau wissen, was hinter ihnen vorgeht
  • japanische Bogenschützen trainierten diese Art der Wahrnehmung
  • in verschiedenen Meditationstechniken, wird das periphere Sehen geschult
  • Schamanen beherrschen diesen Blick

Ich benütze diesen Zustand auch, wenn ich etwas Wichtiges erledigen möchte. Also, wenn ich ein neues Konzept entwickeln muss oder ich einen wichtigen Brief schreibe. Ich habe festgestellt, dass mit dem Blickfeld auch meine Gedanken weiter werden. Ich tue mir leichter „seitwärts“ zu denken.
Probier es einfach mal aus!
Ich freue mich über Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

 

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Angeregt durch Anne-Kerstin Busch und ihre wunderbare Idee zu einer Blogparade Alles rund um Weihnachten erzähle ich euch, wie das bei uns so läuft.

Weihnachtsvorbereitungen

Kennt ihr das? Ihr trefft Freunde im Oktober, November oder Dezember und sie sagen: „Wir müssen uns heuer noch unbedingt mal sehen.“
Nur das Jahr hat nicht mehr so viele freie Tage und Stunden, wie Freunde und Bekannte zu treffen wären. Jetzt ist es ja nicht so, dass man diese Menschen nicht sehen will. Aber oft bekommt man beim besten Willen nicht alles unter. Dann drängt und schiebt sich alles bis zum Jahreswechsel, weil der Advent ja so gemütlich ist. In Wirklichkeit hetzen wir vom Kaffeeklatsch mit der Freundin zum Abendessen mit den Bürokollegen oder zum Punschen mit den Ex-Kollegen.

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7 Tipps für gute Laune

Könnt ihr euch noch erinnern … Allways look on the bight side of life ?
Wobei das Video dazu heute nicht mehr möglich wäre. Es ist alles andere als politisch korrekt. Ich konnte mich gar nicht mehr dran erinnern, dass das eine Szene aus „Das Leben des Brian war.“

7 Tipps für gute LauneIch habe nur das Lied im Ohr. Es macht tatsächlich gute Laune. Einerseits, weil die Melodie eingängig ist, zweitens macht pfeifen prinzipiell fröhlich und drittens ist der Text eine einizige große Aufforderung alles nicht tragisch zu nehmen.

Schlechte Laune ruiniert die Stimmung und schlimmstenfalls den ganzen Tag. Darum möchte ich einige Methoden vorstellen, die die Laune sofort verbessern.

7 Tipps für gute Laune

  1. Singe oder pfeife
    Stell dir eine Liste von 10 Lieblingssongs zusammen und singe sie, wenn du schlecht drauf bist. Du wirst sehen, du brauchst nie mehr als 3 Songs, um aus deinem Miese-Laune-Eck herauszukommen.
    Pfeifen ist fast noch besser, wenn du das kannst. Beim Pfeifen werden dieselben Gesichtsmuskeln aktiviert, wie beim Lachen. Was also passiert, wenn du pfeifst? Probier es einfach aus :-)
  2. Lächle dich im Spiegel an
    Wenn dir nicht nach Lächeln ist: Fake it, till you make it. Tu es einfach! Lach dir freundlich ins miesepetrige Gesicht. Nach einigen Augenblicken ist es fast unmöglich nicht wirklich zu lächeln.
    Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob die Signale aus dem Körper echt oder unecht sind. Es reagiert darauf. Darum kannst du mit deinem Körper die Laune beeinflussen.
  3. Richte dich auf und schau nach oben
    Schon Charlie Brown wusste, dass man nicht deprimiert sein kann, wenn man sich aufrichtet. Auch unsere Körperhaltung beeinflusst die Stimmung.
    Wenn du dich aufrichtest, hat dein Körper gleich viel mehr Spannung.
  4. Suche dir einen Kraftplatz
    Das kann ein gemütliches Plätzchen in deiner Wohnung sein, oder auch ein Platz in der Natur.7 Tipps für gute Laune
    Einer meiner Lieblingplätze ist an einem Teich. Ich sitze dort gerne Abends mit einem Gläschen Wein und sehe der Spiegelung der untergehenden Sonne im Wasser zu.
    Ich kenne diesen Platz so gut, dass ich ihn jederzeit besuchen kann. Ich brauche dazu nicht einmal meine Augen zu schließen.
  5. Denk an ein schönes Erlebnis mit einem lieben Menschen
    Versuche schon vorher, diese Erlebnisse zu speichern. Je intensiver du diese Erlebnisse aufnimmst, desto leichter sind sie in Zukunft abrufbar.
  6. Setz dir eine Aufgabe und fang einfach an
    Manchmal zieht uns unsere schlechte Laune so hinunter, dass wir in Starre verfallen. Dann hilft es, sich einfach eine Aufgabe vorzunehmen und anzufangen.
    Ich beginne in solchen Momenten mit Routineaufgaben. Irgendetwas zu putzen ist mir am liebsten. Je schmutziger, desto besser. Denn dann sehe ich schnell einen ersten Erfolg. – Und schon ist die gute Laune wieder da.
  7. Werde aktiv
    Geh spazieren, trainiere, tanze oder lauf eine Runde um den Block. Mit hilft es zwischendurch auf dem Sitzball herum zu hopsen. Das hebt sofort meine Stimmung. Es ist mir unmöglich zu hopsen und dabei keinen Spaß zu haben.

Diese Liste ist nur als Initialzündung gedacht. Am besten ist es, wenn du dir deine persönlichen 7 Tipps für gute Laune zusammenstellst (es dürfen ruhig auch mehr sein :-) ) und sie jederzeit griffbereit hast.

Wenn ein Thema ansteht, bei dem gute Laune allein nicht mehr hilft und du dir professionelle Unterstützung wünscht, dann kannst du mich hier erreichen.

 

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