Kleine Schritte

VorsätzeManche Menschen behaupten „Vorsätze gibt es nur, damit man sie brechen kann.“
Das stimmt natürlich nicht. Oft nehmen wir uns einfach zu viel auf einmal vor und überfordern uns damit.

Wenn du dir zum Beispiel für das neue Jahr vornimmst:

  1. regelmäßig Sport zu betreiben
  2. zu Rauchen aufzuhören
  3. dein Idealgewicht von XY kg am xy.xy.2014 zu erreichen
  4. und dich nur mehr gesund zu ernähren

dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du all diese Vorsätze umsetzt nicht besonders groß.

Das hat verschiedene Gründe.
Im ersten Fall ist das Ziel zu schwammig. Du solltest schon genau festlegen, was du erreichen möchtest. Dabei sollte das Ziel aber unbedingt SMART sein.
Darüber habe ich im Artikel Träume sind Ziele ohne Termin schon geschrieben.
Besser ist also „Ich möchte im Jahr 2014 drei Mal in der Woche für 40 Minuten Sport betreiben.“ (Hier kannst du die Sportart noch genau beschreiben.)
Das sollte für dich erreichbar und realistisch sein. Wenn du also bis jetzt nicht einmal spazieren gegangen bist, dann ist es nicht sehr realistisch, wenn du dir vornimmst sofort 40 Minuten zu laufen ;-)

Im Fall des Projektes freie Lunge (mit dem Rauchen aufhören) ist die Formulierung durchaus in Ordnung, jedoch fehlt auch hier das Zieldatum. Nicht alle Menschen schaffen diesen Schritt allein. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass 90 % der Menschen, die ohne Unterstützung mit dem Rauchen aufhören, rückfällig werden. Mit Unterstützung schafften es mehr als 55 % auch Nichtraucher zu bleiben.
Hier kann Hypnose oder Akupunktur einen wertvollen Beitrag leisten. Auch Nichtraucher-Seminare können helfen.

Die Formulierung mit dem Idealgewicht ist wunderbar. Hier achte aber darauf, dass du von einer wöchentlichen Gewichtsabnahme von 0,3- 0,5 kg ausgehst. So wirst du ein Zielgewicht auch halten.

Bei der gesunden Ernährung habe ich wieder an der Formulierung zu mäkeln. Was heißt „nur mehr gesund?

Kleine Schritte

Kleine Schritte

Bildquelle: pixabay.com

Wenn du dir all das auf einmal vornimmst, dann ist es zwar möglich, verlangt dir aber große Konsequenz und sehr gute Organisation ab.
Schließlich stellst du mit einem Schlag fast dein ganzes Leben auf den Kopf. Du läufst in Gefahr frühzeitig aufzugeben.

Mehr Aussicht auf Erfolg hast du also, wenn du dein Vorhaben in kleine Schritte unterteilst. Bei den großen Zielen kannst du auch noch Etappenziele einplanen.
Nimm dir erst einmal ein Ziel vor. Geh ganz nach deinem Bauchgefühl und nimm das, was dir im Moment am wichtigsten ist.
Dann kannst du mit den Tipps zur Selbst-disziplin weiterarbeiten. Geh mit kleinen Schritten den Weg weiter, dann kommst du sicher zum Ziel.

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Mach, was du für richtig hältst

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Nein, das wird kein üblicher Neujahrsartikel mit einer Beschreibung, wie du deine Ziele am besten erreichst.
Du kannst im moment so viel über SMARTE Ziele lesen, dass ich dich nicht mit noch einem Artikel in dieser Richtung langweile.
Im weitesten Sinne geht es trotz allem um Ziele.

Wie du weißt, bin ich Mutter von zwei Söhnen.
Wie allen Müttern entschlüpft mir ab und zu, wenn meine Kinder unbedingt etwas wollen, womit ich nicht ganz einverstanden bin, die Bemerkung:
Mach doch was du willst.“ – Was ich damit ausdrücken möchte ist: „Mach, was du für richtig hälst!“

Mach was du für richtig hältst
Bildquelle: pixabay.com; right-238369_640

Das passiert sehr selten und erst dann, wenn ich alle meine Argumente an den Mann gebracht habe.

Die Wirkung von „Mach, was dur für richtig hältst!“

Dieser Satz bewirkt zweierlei:

  1. Ich lasse los!
    Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt mit meinen Kindern intensiv auseinandergesetzt;
    habe alle meine Argumente vorgebracht und mir alle Gegenargumente angehört.
    Jeder von uns hat meist gute Gründe für seine Meinung. Im Endeffekt gibt es aber ein Patt.
    Allen Argumenten meiner Kinder kann ich ein Gegenargument entgegensetzen – und umgekehrt.
    Ich weiß zu diesem Zeitpunkt, dass sich meine Kinder gut überlegt haben, was sie wollen.
    Egal, wie sie sich entscheiden, sie folgen ihrer Überzeugung.
    Die Engländer würden das zusammenfassen mit dem Satz: „We agree to disagree!“ Das drückt sehr schön eine Wertschätzung gegenüber der Meinung des anderen aus. Auch wenn ich nicht deiner Meinung bin, dann kann ich deine Meinung durchaus respektieren.
  2. Mein Gesprächspartner (in diesem Fall eines meiner Kinder) weiß, dass ich ihm zutraue, die
    Angelegenheit alleine zu entscheiden. So werden meine Argumente aufgenommen und noch
    einmal überdacht.

Loslassen ist einer der Begriffe, die am meisten missverstanden sind. Loslassen bedeutet nicht fallenlassen.

Loslassen beduetet nicht fallen lassen. Es bedeute eine Person oder Sache frei zu geben. Klick um zu Tweeten

Mach doch ein kleines Experiment zum Loslassen

Mach dazu ein einfaches Experiment:
Nimm einen Schlüssel in die Hand und umschließe ihn mit deinen Fingern.
Drehe nun die Hand so, dass die Handfläche mit geschlossenen Fingern nach oben zeigt.
Öffne jetzt die Finger, die den Schlüssel umschließen.
Wenn du es richtig gemacht hast, dann hast du losgelassen und der Schlüssel liegt sicher auf deiner Handfläche.

Im Unterschied dazu:
Nimm einen Schlüssel in die Hand und umschließ ihn mit deinen Fingern.
Die Hand, die den Schlüssel umschlossen hält, schaut mit der Handfläche zum Boden.
Wenn du jetzt die Finger öffnest, dann fällt der Schlüssel zu Boden.
Du hast fallen gelassen.

Das bedeutet, beim Loslassen behalte ich das Ziel oder das Thema immer noch im Auge.
Ich versuche aber nicht krampfhaft den Ausgang zu beeinflussen. Ich bin offen.
Ich präsentiere mir selbst und meiner Umgebung dieses Thema und bin offen für Möglichkeiten.

Wie du das alles auf deine Ziele umlegen kannst

Diese Sätze, sind auch eine gute Herangehensweise an Ziele:

  • Mach was du für richtig hältst!
    Wenn du von einer Sache überzeugt bist, dann steckst du automatisch deine ganze Energie hinein und deine ganze Aufmerksamkeit ist auf diese Sache gerichtet.
    Allein diese Ausrichtung verhilft schon zu Erfolg!
  • Folge deiner Überzeugung!
    Je mehr du von einer Sache überzeugt bist, desto eher kannst du auch mit Rückschlägen und Hindernissen umgehen.
  • Loslassen!
    Habe dein Ziel im Blick, halte es auf dem Präsentierteller, aber halte es nicht fest.
    Auf dem Weg zu deinem Ziel wirst du möglicherweise feststellen, dass sich dir Möglichkeiten bieten, von denen du nicht mal zu träumen gewagt hättest.
    Wenn du loslässt, kannst du etwas sicher ablegen und hast die Hände frei, um neue Gelegenheiten zu ergreifen. Die Betonung liegt hier auf „sicher ablegen“
  • Lass dein Ziel nicht beim ersten Hindernis fallen!
    Wenn du etwas auf deiner offenen Handfläche liegen hast, dann gehst du meist besonders vorsichtig damit um. Vielleicht balancierst du es sogar, damit es dir nicht von der Hand fällt.
    Geh genau so mit deinen Zielen um. Sei vorsichtig, versuche Gefahrenquellen im Vorfeld zu erkennen und gleiche sie aus, indem du dir geeignete Strategien zurecht legst.

Was könntest du noch loslassen bzw. frei lassen?

Du könntest auch folgendes Loslassen:

  • Beziehungen, die dir nicht gut tun
  • Projekte, die dich belasten
  • Arbeitssituationen, die dich nicht weiter bringen

All das setzt Energie frei, die du dann für andere Projekte zur Verfügung hast.
Loslassen fällt aber manchmal schwer.
Wenn du dabei Unterstützung brauchst begleite ich dich gerne mit einen Coaching. Schreib mir einfach ein E-Mail.

Eine weitere Möglichkeit los zu lassen besteht darin sich von alten Dingen zu verabschieden:

  • Papierkram
  • Bücher
  • Kleidung

Was willst du loslassen?
Wo wirst dich du losgelassen und frei fühlen, damit du tun kannst, was du für richtig hältst?

Bleib gelassen,
Deine

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Traumweihnachten

Für heute habe ich dir eine Methode versprochen, wie du schon im Vorfeld darauf achten kannst, dass sich jeder wohl fühlt.

Wir haben zwei Entscheidungssysteme:

  • den bewussten Verstand
  • unser emotionales Erfahrungsgedächtnis

Der bewusste Verstand

Der bewusste Verstand arbeitet gründlich, aber langsam, sein Verständigungsmittel ist die Sprache. Er bewertet in richtig/falsch, hält sich an Zahlen, Daten und Fakten.
Die vorhandenen Informationen wägt er gegeneinander ab und trifft dann eine Entscheidung. Diese Entscheidungen können wir auch gut begründen.

Das emotionale Erfahrungsgedächtnis

Ganz anders ist die Lage beim emotionalen Erfahrungsgedächtnis. Hier werden aufgrund unserer Erfahrungen, auf die wir zurückgreifen, blitzschnell Entscheidungen getroffen. Diese Entscheidungen nehmen wir meist als ein Körpergefühl wahr: als Kloß im Hals, Stein im Magen, mulmiges Allgemeingefühl oder auch als ein Gefühl der Wärme, der Weite. Hier lautet die Entscheidung mag ich/mag ich nicht.
Diese Entscheidungen laufen innerhalb von Millisekunden ab und wir können sie nicht begründen. Aber wir haben ein komisches Gefühl bei der Sache. Oder eben ein gutes.

Kluge, tragfähige Entscheidungen werden mit beiden Systemen getroffen

Nun ist es leider so, dass wir bei den meisten Entscheidungen erst im Nachhinein beurteilen können, ob sie richtig waren. Jedoch: Entscheidungen, die mit Kopf und Bauch getroffen werden, haben größere Chance auf Erfolg. Es fällt uns auch leichter dahinter zu stehen.
Reine Kopfentscheidungen, die die Gefühle außer acht lassen, machen uns auf die Dauer krank.

So, das war es jetzt auch schon mit der langen Einleitung.
Alle, die mehr erfahren wollen sind an Maja Storch verwiesen. Sie hat ein paar ganz tolle Bücher zu diesem Thema geschrieben.

Was hat das jetzt alles mit unseren Traumweihnachten zu tun?

Wenn du deine Entscheidungen mit beiden Systemen triffst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du zufrieden bist viel größer.

Nicht immer im Leben können wir gleich alles haben, was wir uns wünschen. Es gibt jedoch immer eine richtige Lösung für den Moment.

Du hast in den letzten beiden Artikeln deinen Wunsch herausgefunden. Jetzt machen wir uns an die Verträglichkeitsprüfung :-)

Zur Vereinfachung beschränken wir uns auf ein Beispiel:
Chiara möchte Weihnachten am liebsten allein mit ihrem Partner Sven verbringen.
Ganz in Ruhe und gemütlich: vielleicht stilvoll essen, ein wenig Musik hören, …
Aber bei ihr in der Familie ist es Brauch, dass alle zusammen feiern. Um das Beispiel noch weiter zu vereinfachen, gehe ich davon aus, dass Chiara mit Sven einer Meinung sind.
Wenn die beiden auf ihr Bauchgefühl hört, dann ist ganz klar: Auf Familie haben sie keine Lust.
Ihr Kopf weiß aber noch anderes:

  • Wenn wir nicht kommen, dann kränkt sich die Mama.
  • Wenn wir hingehen, dann nervt uns Tante Hedwig sicher den ganzen Abend mit ihren Geschichten.
  • Opa ist sicher wieder ganz grantig, weil ihm der Rummel zuviel ist.
  • Die Kinder von … sind furchtbar ungezogen und können sich nicht benehmen.
  • Aber wir sollten hingehen, sonst sind alle beleidigt.
  • Tante Hedwig mag ich eigentlich ganz gerne und außerdem bringt sie immer tolle Geschenke.

Schon sind die beiden im schönsten Widerspruch zwischen Kopf und Bauch.
Jetzt wird es Zeit für Verhandlungen mit dem Gefühl, damit es zu einer guten Lösung kommt.

Affektbilanz

Hier kommt die Affektbilanz in Spiel.

Traumweihnachten
Affektbilanz

So sieht diese Affektbilanz aus. Wichtig ist, dass keine Skalierungen (also Unterteilungen von 0 – 100) angebracht sind. Das Unbewusste soll die Entscheidung treffen!
Über diese Affektbilanz schreibt Chiara also z. B.: „Weihnachten zu Hause“.
Chiara nimmt einen Stift und legt ganz spontan, schnell und aus dem Bauch heraus fest:

  • Wo auf der Skala von o – 100 ist mein Gefühl, das gegen Weihnachten zu Hause spricht.
    Diesen Wert trägst du auf der roten – Skala ein.
  • Wo auf der Skala von 0 – 100 ist mein Gefühl, das für Weihnachten zu Hause spricht.
    Diesen Wert trägst du auf der grünen + Skala ein.
  • Danach überlegst du welchem Wert, dein Kreuzchen entspricht.

Das könnte dann etwa so aussehen:
Bei der Affektbilanz Weihnachten zu Hause liegt das Minusgefühl liegt also bei 30 und das Plusgefühl bei 85.

Affektbilanz für Weihnachten zu Hause

Affektbilanz für Weihnachten zu Hause

Eine zweite Affektbilanz für Weihnachten mit der Familie, könnte in etwas so aussehen:
Das Minusgefühl liegt also bei 70 und das Plusgefühl bei ca. 40.

Affektbilanz Weihnachten mit der Familie

Affektbilanz Weihnachten mit der Familie

Wie müsste die Affektbilanz für  Weihnachten, damit ihr die Entscheidung leicht fällt?
Chiara braucht nicht lange zu überlegen. Das Minusgefühl müsste auf 30 sinken und das Plusgefühl auf 70 steigen.

Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Chiara und Sven machen sich daran einen „Ideenkorb“ zu füllen. Das müssen sie nicht alleine machen. In solchen Situationen ist es hilfreich auch andere Menschen, nach ihren Ideen zu befragen. Das machen wir meistens auch ganz intuitiv, wenn wir in der Klemme stecken. Wir erzählen von unserer Sitution und fragen um Rat.
Hier gehen Chiara und Sven aber ganz zielgerichtet vor. Sie fragen sich und auch andere, was sie tun könnten, um ein Fest im Kreis der Familie zu genießen, bzw. und doch noch zu ihrem Weihnachtsfest zu zweit zu kommen.

Ideenkorb

Folgende Ideen haben Chiara und ihr Partner gesammelt:

  1. Weihnachten zu Hause feiern und mit dem Ärger der anderen klar kommen.
  2. Zu Hause alles herrichten und dann nur für eine kurz Zeit (z. B. ein Abendessen) mit der Familie feiern.
  3. Am Vorbend zu Hause schon alles vorbereiten und gemütlich Weihnachten feiern und den Weihnachtsabend mit der Familie verbringen.
  4. Die Familie zu sich einladen und eventuell die Zeit beschränken.
  5. Den Weihnachtsabend zu Hause verbringen und mit der Familie am ersten Feiertag feiern.
  6. Die Familie nachmittags besuchen und abends allein zu Hause feiern.
  7. Die Koffer packen und einfach wegfahren.
  8. Zuerst gemütlich zu Hause essen und feiern und dann später noch für eine Stunde zur Familie schauen.

Das ist ein richtiges Buffet an Ideen und Chiara und Sven brauchen sich jetzt nur noch daran zu bedienen und sich die Idee auszusuchen, die ihnen am besten gefällt und die das beste Gefühl hervorruft.

Chiara sieht sich die Ideen an. Einiges kann sie gleich verwerfen. Wegzufahren kommt für sie nicht in Frage und wenn sie mit dem Ärger der Familie wirklich leben könnte, dann wäre sie nicht in diesem Dilemma.
Anderes gefällt ihr ganz gut: Für Variante 2, 3, 4 und 6 könnte sie sich durchaus erwärmen, aber ideal ist das alles noch nicht.

Schließlich findet sie die perfekte Lösung in einer Kombination:

Chiara und Sven werden am Vorabend zu Hause schon alles herrichten, für den Weihnachtstag wird sie ein Essen kochen, das sie gut vorbereiten kann, damit sie wirklich Zeit hat.
Am Nachmittag wird sie die Familie zu Kaffee und Keksen einladen und dabei auch ihre Nichten und Neffen beschenken. So haben sie und Seven die Kontrolle über die Zeit, denn spätestens zur Bescherung und zum Abendessen wollen die anderen zu Hause sein. Der Abend gehört dann ihr und Sven und sie können sich ihren Wunsch von Traumweihachten erfüllen.

Zur Kontrolle macht sie jetzt noch einmal eine Affektbilanz für diese Lösung. Die sieht nun so aus und übertrifft Chiaras Mindestanforderungen sogar.

Traumweihnachten erfüllt
Chiaras Lösung

Auf die gleiche Art und Weise kannst du natürlich auch an deine persönliche Weihnachtsvorstellung herangehen. Wenn die Vorstellungen von dir und deinem Partner unterschiedlich sind, dann könnt ihr jeder eine Affektbilanz machen für eure Vorstellung und dann könnt ihr einen Ideenkorb füllen, wie ein Weihnachten aussehen kann, mit dem ihr beide zurfrieden und glücklich seid!

Ganz anders geht zeitzuleben.de an das Thema heran: Was muss ich tun, damit Weihnachten eine Katastrophe wird?

Somit steht gelungenen Weihnachten nichts im Weg!

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Traumweihnachten

Na, hast du gestern mitgemacht und deine Träume von einem idealen Weihnachtsfest aufgeschrieben?
Ohne dich zu beschränken? Ohne Zensur?

Sehr gut! Dann nimm diese geheime Liste zur Hand. Damit machen wir weiter.

Überleg zuerst einmal, ob diese Vorstellung von deinen idealen Weihnachten heuer schon zu verwirklichen ist.
Manche Ziele brauchen ja bekanntlich etwas Zeit für die Verwirklichung.

Traumweihnachten 2

Wenn beispielsweise auf deinem Zettel steht, du willst Weihnachten auf einer einsamen Hütte in der Schweiz verbringen, dann kann es sein, dass du dafür schon etwas spät dran bist. Die Reise muss organisiert werden. Du solltest eine Hütte finden, die genau deinen Vorstellungen entspricht. Schließlich soll sich der Aufwand ja auch lohnen. Dieses Ziel wäre aber im Bereich des Möglichen. In die Schweiz kann man von Österreich und Deutschland aus auch mit dem Auto reisen. Und wenn du Glück hast, findet sich auch die passende Hütte noch. Also ran an die Recherche!

Mit Heliskiing in Canada wird es schon schwieriger. Das bedarf nicht nur einer gründlichen Planung und einer guten Ausrüstung, sondern auch der nötigen finanziellen Mittel. Diesen Wunsch werden also viele Menschen auf das nächste Jahr verschieben müssen. Aber die  Kosten für diese Reise können durchaus angespart werden, wenn dir das wirklich wichtig ist. Vorfreude ist auch sehr schön.
Was kannst du tun, um möglichst viel von diesem Feeling schon heuer umzusetzen?
Das kommt darauf an, worum es dir geht.

  • Geht es ums Schifahren? – Dann ist es leicht, denn das lässt sich organisieren.
  • Oder geht es um Canada? – Dann wäre ein Städteflug vielleicht ein passender Ersatz
    Traumweihnachten

Träumst du von Weihnachten unter Palmen, wird es auch schon knapp.  Ein Blick in die Restplatzbörse lohnt sich aber bestimmt. Hier heißt es dann flexibel sein und die Gelegenheit beim Schopf packen.

Vielleicht feierst du aber auch ganz gerne im Kreise deiner Lieben, aber du hast Angst, dass es zu Konflikten kommt. Um dieses Thema kümmern wir uns morgen.

Wie gesagt, wenn deine Traumweihnachten für heuer nicht zu verwirklichen sind, dann hast du schon ein schönes Ziel für nächstes Jahr.

Schau aber trotzdem, dass du auch heuer schon etwas von deinen Bedürfnissen umsetzt. Wenn dein Traum Heliskiing ist, dann könntest du auch an einem der Feiertage Schi fahren gehen, oder eine Schitour machen.
Träumst du von Weihnachten unter Palmen, dann ist ein Besuch in der Therme vielleicht ein guter Anfang.
Einsame Hütten gibt es auch in Österreich.
usw.

Bei all diesen Plänen solltest du aber vor allem dann vorsichtig sein, wenn du noch Partner und Kinder miteinbeziehst. Wollen die das auch?

Morgen zeige ich dir eine Methode, die Bedürfnisse von mehreren Menschen so zu berücksichtigen, dass sich jeder gesehen fühlt.

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Traumweihnachten

Heuer ist alles anders!

Es will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Ja, die Kekse sind schon gebacken. Es wird auch schon dran genascht.
Aber irgendwie …
Die Weihnachtskarten sind auch noch nicht geschrieben

Im Coaching gibt es einen Grundsatz:
„Du bist verantwortlich für deinen Zustand und deine Gefühle und ich bin verantwortlich für meinen Zustand und meine Gefühle.“
Das ist erleichternd. Für beide, Coach und Coachee.

Diesen Grundsatz werde ich heute befolgen und mich in Weihnachtsstimmung bringen. Eine Woche vor Weihnachten ist es ja auch Zeit dafür ;-)
Es ist ja nicht so, dass ich heuer für Weihnachten noch nichts getan hätte. Im Gegenteil; alles ist bis jetzt reibungslos gelaufen.
Die Kekse warten in den Dosen. Die Geschenke sind besorgt.

Traumweihnachten

Traumweihnachten
noch ist es nicht so weit …

Was also kann ich heute tun, damit ich mich in die richtige Stimmung versetze?
Ab heute gehe ich es etwas ruhiger an!
Ich habe heute noch einige Außentermine, aber ins Auto kommt heute eine CD mit … nein nicht Weihnachtsliedern, sondern mit stiller Harfenmusik.
Abends werde ich dann endlich die Weihnachtspost erledigen. (Das schiebe ich heuer ein wenig vor mir her.)
Gleichzeitig sende ich meinen letzten Newsletter für heuer aus.
Morgen werde ich dann die Päckchen machen.
Allein wenn ich das hier beschreibe, kommt schon ein zartes Gefühl von Weihnachten auf.
Aber es geht noch besser: ein Feuerchen im Kamin, einige Kerzen in der Wohnung verteilt ..
Ja, das fühlt sich gut an. Ich werde diese Woche also langsamer als sonst ausklingen lassen.

  • Wie steht es um deine Weihnachtsvorfreude?
  • Bist du schon in Weihnachtsstimmung?
  • Und wenn nicht, was kannst du dafür tun, um in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen?
  • Was gehört für dich untrennbar zu Weihnachten?

Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle! Bring dich in die richtige Stimmung, um die Feiertage zu genießen.
Ich weiß schon, jeder hat andere Vorstellungen von einem gelungenen Fest.
Ich gehöre zu den „ich mach es mir zu Hause gemütlich“ Typ.

Aber es gibt auch noch andere:

  • den „ich will lieber in den warmen Süden“-Typ
  • den „Weihnachten kann mir gestohlen bleiben“-Typ
  • dann hätten wir auch noch den „Hauptsache gutes Essen“-Typ
  • und „ich fürcht mich schon so vor dem Familienremmidemmi“-Typ

Wobei wir diese Typen nach ihrer Motivation unterscheiden können. Die einen sind „hin zu“, das heißt, sie wissen was sie wollen und versuchen es zu erreichen. In unserem Fall sind das der „ich mach es mir zu Hause gemütlich“, der „ich will in den warmen Süden“ und der Hauptsache gutes Essen“-Typ.
Die anderen sind „weg von“. Sie wissen ganz genau, was sie nicht wollen. Dadurch haben sie es wesentlich schwerer. Denn wenn sie definieren sollen was sie wollen, dann wissen sie es nur selten. Oder sie wissen es, und trauen sich nicht, es einzugestehen.

Jetzt ist es aber so, dass unser Unbewusstes kein nein und nicht kennt.
(Du kennst das sicher aus dem Beispiel: Denk nicht an einen rosa Elefanten. Und schon entsteht er vor deinem geistigen Auge und es kostet einige Arbeit ihn da wieder wegzuschieben. :-) )

Somit ziehen wir alles, was wir nicht wollen an, wenn wir ständig dran denken. Ebenso, wie wir Dinge anziehen, die wir wollen, wenn wir uns auf sie fokussieren.

Ist es dann nicht besser, genau zu wissen, was du willst?

Damit steigt die Chance, es zu erreichen.

Wie also willst du dein Weihnachtsfest verbringen?
Erlege dir fürs Erste keine Beschränkungen auf. Schreib es auf! Nur für dich.
Wenn es dein Traum ist, Weihnachten unter Palmen zu verbringen, dann schreib es auf.
Auch wenn du Bedenken hast, damit deine Familie zu vergrätzen. Darüber kannst du dir später Gedanken machen.
Schreib dir deine Idealvorstellung von Weihnachten auf.

Morgen kümmern wir uns dann darum, was du mit deinen Wünschen machst.

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!