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Bereits sehr junge Kinder bringen sehr deutlich zum Ausdruck, was sie wollen und was sie nicht wollen. Sie zeigen durch ein Lächeln, was ihnen angenehm ist und durch weinen oder das Wegdrehen des Kopfes, was sie nicht mögen.

Allerdings ist so ein Menschenkind ein sehr unfertiges Wesen, wenn es zur Welt kommt. Es ist abhängig von der Liebe und Fürsorge der erwachsenen Bezugspersonen. Im Gegenzug dazu sind die Erwachsen für das Wohlergehen verantwortlich. Die Kindheit steht als Entwicklungsphase unter stattlichem Schutz. Erwachsene sind verpflichtet die Kinderrechte zu beachten und umzusetzen.

Beim Recht nach Fürsorge ist das noch relativ einfach.

Aber wie steht es um das Recht nach Beteiligung und Mitbestimmung? Wie kann das umgesetzt werden? Und vor allem: Ab welchem Alter?

Diese Fragen stellen sich viele junge Familien, die engagiert dafür eintreten, dass ihre Kinder unbelastet aufwachsen und ihre Persönlichkeit wirklich entfalten dürfen.

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Wut, Zorn und Ärger bei Kindern

„Ich will das nicht! Nein, ich will das nicht! Wo ist die blaue Tasse!“ – und plötzlich hast du ein kleines Zornbinkerl vor dir stehen.
Alles nur wegen einer Tasse? – Nein, dein Kind will Entscheidungen treffen und mitbestimmen.

Wut Zorn und Ärger bei Kindern,
kleiner Junge, dem der Dampf aus den Ohren weicht

Wut, Zorn und Ärger bei Kindern – Emotionen die Eltern und Kinder belasten

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Grenzen setzen in der 6-Jahres-Krise

Grenzen-setzen-in-der-wackelzahnpubertät

Eltern müssen ziemlich auf Zack sein. Kaum haben sie mit dem Kind die Trotzphase hinter sich gebracht und konnten ein wenig verschnaufen steht schon wieder die Wackelzahnpubertät ins Haus. Und eines steht fest: Grenzen setzen in der Wackelzahnpubertät ist nicht einfach.

Kinder haben es aber auch nicht leicht. Gerade im Vorschulalter machen sie noch einmal einen riesigen Sprung nach vorne. Sie sind ständig am Wachsen, die Proportionen verändern sich, der Körperschwerpunkt verschiebt sich. Klick um zu Tweeten Weiterlesen
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Fingerspiele

Fingerspiele

Dieser Artikel wurde am 29. September 2017 verfasst und am 22. September 2019 überarbeitet.

Fingerspiele gibt es in vielen Varianten. Sie sind vom Kleinkind bis zum Schulkind passend. Je nach Altersgruppe haben sie unterschiedliche Ziele und Wirkungen. Eines ist jedoch sicher: Die meisten Kinder lieben sie.

In Kinderkrippe, Kindergarten, Kita und Schule gehören Fingerspiele zum Alltag.

Die Fingerspiele dienen dazu den eigenen Körper kennen zu lernen, berührt zu werden, die Sensorik zu trainieren. Aber auch etwas Neues zu erfahren und sich Inhalte leichter zu merken.

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Sprachförderung bei Kindern

Sprachspiele, Sprache, Reime, Verse

Sprache fasziniert mich. Das war schon immer so. So lange ich denken kann, habe ich gerne mit Sprache gespielt und experimentiert, gereimt, dem Rhythmus und dem Klang von Worten gelauscht.

Dieses Interesse kommt natürlich nicht von allein. Und als meine Kinder zur Welt kamen, fragte ich mich: „Wie kann ich diese Begeisterung weitergeben?“ Mein Anspruch war, dass ich weder belehren noch nerven wollte. Das alles sollte spielerisch passieren.

Was also hatten meine Eltern gemacht?

Meine Mutter hatte eine wunderschöne Singstimme. Schlaflieder waren für uns etwas Selbstverständliches. Außerdem gab es in meiner Kindheit noch keine Autoradios. Auf langen Autofahrten wurde also gespielt und gesungen.

Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, wenn ich am Wochenende morgens zu meinen Eltern ins Bett geschlüpft bin und meine Mutter mich mit Fingerspielen beschäftigt hat, damit ich noch eine Weile ruhig liegen bleibe. Ich liebte dieses Kitzeln in meiner Hand und ich hörte gebannt den Reimen zu.

Wartezeiten beim Arzt wurden mit Kniereitern und Kinderreimen verkürzt. Wir hatten ein unendliches Repertoire und doch hatten sowohl mein Bruder, als auch ich unsere Lieblinge. Die konnten wir nicht oft genug hören und spielen.

Erst als ich selbst Mutter war, wurde mir bewusst, welches Privileg ich hatte mit einer singenden, spielenden Mutter und einem reimenden Vater aufzuwachsen.

Wo liegt also der Wert von Kinderliedern, Kinderreimen, Fingerspielen, Kniereitern und Auszählreimen?

Und wie tragen sie zur Sprachförderung bei?

All diese Dinge tragen zur Sprachentwicklung bei. Aber sie tun noch viel mehr als das: sie bauen Bindung auf, schaffen Sprachgefühl, geben einen Eindruck von Rhythmik, sind oft das erste Erlebnis von Silbentrennung, fördern das Zuhören, schulen die Merkfähigkeit … und noch vieles mehr.

Genau damit werden wir uns in den nächsten Wochen beschäftigen.

Ich werde, gemeinsam mit anderen Fachleuten Hintergrundinformationen liefern. Natürlich stellen wir auch alle unsere liebsten Reime, Fingerspiele usw. zur Verfügung.

Ich brauche auch deine Mithilfe

Ich möchte für interessierte Eltern eine große Sammlung an diesen wertvollen Fühl- und Bewegungsspielen aufbauen. Genau dabei brauche ich deine Unterstützung.

Schick mir doch bis zum 03.09.2017 deine liebsten Kniereiter, Fingerspiele, Kinderreime und Auszählreime. Denn dadurch wird die Sammlung lebendig. Erfahrungsgemäß werden die besten Reime tradiert und in der Familie weitergegeben. Was deinem Kind Freude gemacht hat, macht sicher auch anderen Kindern Spaß.

Ich werde jede Woche einige Reime veröffentlichen. Wenn du mitmachst, dann verlinke ich auch gerne deinen Blog, falls du einen hast. Gerne weise ich auch auf deine Website hin, wenn du vom Fach bist. So gibt es Mehrwert für alle.

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

 

 

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