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Aus-gelassen leben

Podcast Aus-gelassen leben

Ich hab es endlich getan!

Podcast Aus-gelassen leben

Seit ungefähr ein einhalb Jahren rede ich davon, einen Podcast zu starten. Ich machte immer wieder Audios und es machte mir einen riesigen Spaß.

Jetzt ist es endlich so weit und mein Herz hüpft vor lauter Vor-freude und ein kleines bisschen auch aus Aufregung, wie du mein neues Baby aufnehmen wirst. Ich habe in den letzten Tagen viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt und jetzt, da das Kind geboren ist geht es mir wie nach den Geburten. Ich fühle mich glücklich aber buchstäblich innerlich leer. So, als ob etwas fehlt.
Und wie bei den Babys sitze ich jetzt in gespannter Erwartung da und überprüfe, ob alles dran ist und ob das Kind auch gesund und lebensfähig ist.

Ich bin Gott sei Dank nicht allein, denn du kannst mir helfen, dass dieses Baby Überlebenschancen hat. Indem du mit Feed-back gibst! Schreib mir doch eine E-Mail, wie dir der Podcast gefällt und was du dir für die Zukunft an Themen, Inhalten, und wen du dir als Interview-Partnern und Partnerinnen wünscht. So unterstützt du mich damit den Podcast für dich interessant zu machen und auf deine Bedürfnisse zuzuschneiden.

So, jetzt aber genug herumgeredet. Hier kannst du dir meine Eröffnungsfolge  meines Podcast Aus-gelassen leben anhören, die Folge, in der du mehr über mich erfährst und auch wie dieser Podcast in Zukunft aussehen wird.

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In dieser Podcastfolge erzähle ich dir:

  • warum ich Menschen unterstütze eine Leben in Gelassenheit und Ausgeglichenheit zu führen
  • was mich dazu befähigt
  • wie ich auf diesen Weg gekommen bin
  • wann du dir diesen Podcast zukünftig erwarten darfst
  • und was dich in diesem Podcast erwartet

 

Wenn du mich unterstützen willst, dann kannst du das am besten, indem du auf den Button hier unten drückst und meine Podcast auf iTunes bewertest. Danke!

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Natürlich bin ich auch auf Stitcher zu finden und freue mich auch dort über eine Bewertung.
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So, und jetzt bin ich gespannt, was du sagst.

Ilse Maria_Signatur

 

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Wöchentlich Gelassenheit!

Wöchentlich Gelassenheit! - Keine Vorsätze

Ende des Jahres hatte ich familiär und gesundheitlich eine turbulente Zeit. Früher hätte ich bei dieser Belastung ganz schön am Rad gedreht. Diesmal war es anstrengend und trotzdem anders. Ich konnte gelassen bleiben!

Ich habe meine Prioritäten neu gereiht, nicht unbedingt Notwendiges gestrichen, um Unterstützung ersucht, mit alle nötigen Informationen mit Hilfe meines Netzwerkes zusammengesucht und mir die Zeit genommen, die ich brauchte, um mit allem umzugehen. (Kurz Zusammenfassung: Beide Eltern hatten einen Tropenvirus, mein Vater ein OP an der Wirbelsäule und ich hatte eine Biopsie.) Die gute Nachricht: Alles ist gut ausgegangen!

Ich bin überzeugt, dass vor allem bei mir selbst, meine Gelassenheit dazu beigetragen hat.

Durch dieses Erlebnis hatte ich die Idee im Jahr 2016 eine wöchentliche Blogartikelserie zum Thema Gelassenheit zu machen: Wöchentlich Gelassenheit!
Ich mag Wortspiele und daher bietet sich dieser Titel an.Ich werde jede Woche am Freitag einen Artikel dieser Serie veröffentlichen und du bekommst damit deine wöchtenliche Portion Gelassenheit. Am Freitag deshalb, weil das Wochenende bevorsteht und du so gelassen und ausgeglichen ins Wochenende starten kannst.

Ich möchte mit dieser Serie kleine Impulse auf dem Weg zu deiner inneren und äußeren Gelassenheit setzen. Auch ich war nicht immer ausgeglichen und gelassen. Ich war sogar ein ziemlich verrücktes und nervöses Huhn. Verrückt bin ich heute immer noch ein wenig. Im besten Sinne des Wortes ver-rückt – wie Pippi Langstrumpf :-)

Mittlerweile bekomme ich immer wieder das Feed-back, dass ich eine große Ruhe ausstrahle. Dennoch bin ich eine Meisterin, die übt. Möglicherweise hast du Lust mich auf diesem Weg zu begleiten.

Was bringt dir „Wöchentlich Gelassenheit!“?

  • Du bekommst wöchentlich einen Tipp, den du sofort umsetzen kannst
  • Du nimmst dir die Zeit, neue Gewohnheiten zu etablieren
  • Du bleibst am Ball
  • Du wirst immer wieder erinnert und erhältst neue Impulse

Üben wir uns gemeinsam gelassen zu sein.

Bevor ich dir den ersten Impuls gebe, findest du hier noch ein paar Tipps:

  1. Sei offen und neugierig! Probiere die Impulse und Tipps einfach aus, auch wenn du im ersten Moment vielleicht glaubst: „Das ist nicht mein Ding!“ Wage einen Versuch und entscheide dann. Im schlimmsten Fall, hast du einen Fehlversuch gemacht. Im besten Fall stellst du fest, dass du diesen Impuls magst und du gute Ergebnisse erzielst.
  2. Schaffe dir Routinen! Wenn du etwas Neues in dein Leben integrieren willst, dann fällt dir das leichter, wenn du die neue Angewohnheit mit einer bereits bestehenden verknüpfst. Du könntest dir z. B. vornehmen, dass du immer am Freitag (das ist der Erscheinungstermin des wöchentlichen Artikels) am Abend den Impuls ausprobierst.
  3. Nimm es leicht und sei dir bewusst, dass nicht von einem Tag auf den anderen Gelassenheit gewinnst. Das ist ein Prozess, der auch manchmal mit Rückschlägen verbunden ist. Geh liebevoll mit dir um.
  4. Spaß darf dabei sein! Manche der Impulse scheinen dir vielleicht ungewöhnlich. Das macht nichts. Schmunzle darüber und mach sie trotzdem.
    Du entscheidest, was du mitmachst.

Mein erster Impuls – Keine Vorsätze!

Das habe ich mir für 2016 vorgenommen. Früher habe ich nicht nur Pläne für das neue Jahr gemacht, ich habe mir auch immer gute Vorsätze gefasst. Einige davon habe ich umgesetzt, andere nicht.

Ab heuer fasse ich keine Vorsätze mehr. Das hat mehrere Gründe:

Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, mache es gleich

Warum willst du mit einer Veränderung warten, wenn sie dir wirklich wichtig ist? Etwa, weil du dir von einem magischen Datum Unterstützung erwartest?

Ich habe mich im Sommer 2015 wieder in ein Fitness-Center eingeschrieben. Ich liebe es, mein Training mit einer anschließenden Saunaeinheit zu verknüpfen und dazu bietet mir das Fitness-Center die Möglichkeit. Diese Verknüpfung führt auch dazu, dass ich voll motiviert mein anstrengendes Work-out mache.

Am 27.12. habe ich begonnen meine Ernährung komplett umzustellen. Ich verzichte vorerst auf Fleisch und Zucker. Möglicherweise lebe ich irgendwann einmal vegan. Ich mache das nicht zur Ersatzreligion. Ich tue es, weil ich merke, dass mein Körper auf zu viel Zucker mit allerlei Wehwehchen reagiert. Wieso hätte ich auf den 1.1.2016 warten sollen?

Dein Vorteil – Du fokussierst dich

Wenn du dir gute Vorsätze für ein bestimmtes Datum vornimmst, dann machst du meistens zu viele Vorsätze auf einmal und es gelingt dir nicht all die neuen Gewohnheiten auf einmal umzusetzen. Wenn du alles, genau dann verwirklichst, wenn es dir gerade wichtig ist, dann teilt es sich auf. Außerdem kannst du dich gut auf dieses eine Ziel fokussieren.

Vorsätze setzen unter Druck

Mich setzen Vorsätze unter Druck. Ich plane dann nicht nur kleine Schritte, sondern gleich das große Ziel – und das möglichst perfekt. Kennst du das? Ich plane dann also nicht, meine Ernährung kontinuierlich umzustellen. Ich plane dann gleich von einem Tag auf den anderen vegetarisch zu leben. Das gelingt mir natürlich nicht, weil mir die Erfahrung fehlt, mein Rezeptpool noch nicht groß genug ist, ich nicht automatisch weiß, welche Produkte ich einkaufen werde …

Dieser Perfektionismus setzt unter Druck. Viel leichter fällt es mir kontinuierlich kleine Schritte zu unternehmen. Der Weg ist das Ziel! Egal ob es um das Entrümpeln eines Zimmers, die Umgestaltung einer Webseite oder eine neues Angebot geht.

Dein Vorteil bei den kleinen Schritten

Du hast genauso kontinuierlich, wie du deine Schritte setzt, kleine Erfolgserlebnisse. Diese Erfolgserlebnisse machen Mut und helfen dir dran zu bleiben.

Ich habe also ab 27.12. Fleisch und Zucker gestrichen. Mit einer Ausnahme: Jeden Tag darf ich 3 der bereits gebackenen Kekse gleich nach dem Mittagessen essen. Somit schleiche ich den Zucker aus. Und wenn es keine Kekse mehr gibt, dann ist auch diese Zuckerquelle versiegt. (Der Verzicht auf Fleisch fällt mir leicht.)

Wie ist das bei dir? Hast du dir für dieses Jahr Vorsätze gemacht? Oder setzt du deine Ideen gleich um?

Deine Erfahrungen interessieren mich. Teile sie doch in den Kommentaren mit meinen Leserinnen und mit mir.

Und ganz wichtig: Bleib gelassen!

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

 

P.S.: Hier findest du auch noch ein gutes Interview zum Thema Gelassenheit.

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Wenn es dir auch so geht, wie Petra, dann hat dich mein letzter Blogartikel wahrscheinlich zum Nachdenken gebracht.

Gelassenheit durch die Erfüllung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse

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Von der hektischen Betriebsamkeit und inneren Unzufriedenheit zur Ausgeglichenheit

Wie du aus der Unzufriedenheit zu Ausgeglichenheit kommst

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist frei erfunden und doch wieder nicht.
Petra hat Eigenschaften von meinen verschiedenen Lieblingskunden übernommen.
Nachdem du meinen Blog liest, erkennst du dich und deine Situation vielleicht ein klein wenig wieder.

Petra ist 35 Jahre und eine bodenständige, aktive Person.
Ein Typ auf den man sich verlassen kann – sagen ihre Freunde.
Eine Frau, die nichts aus der Bahn wirft – sagt ihre Kollegen.
Eine liebevolle Ehefrau und Mutter, die alles im Griff hat – sagt ihr Mann.
Jemand, der immer Rat weiß – sagen ihre Bekannten.
Diejenige, die immer da ist – sagen die Mitglieder des Elternvereins.
Meine Mama! – sagen ihre Kinder.

Du siehst schon, Petra trägt viel Verantwortung.
Sie übernimmt gerne Aufgaben für die Allgemeinheit und sorgt für ihr Umfeld.

Petra ist ganz schön tough. Sie ist gut organisiert, leistungsbereit und sozial engagiert. Es liegt ihr einfach am Herzen, dass alles gut läuft und es ist ihr wichtig, dass sich ihre Familie wohl fühlt. Sie schupft einen 5 Personen-Haushalt und arbeitet in Teilzeit als Krankenschwester. Sie hat extra die Station gewechselt, um ihren Kindern einen geregelten Tagesablauf bieten zu können.
Früher hat sie auf der Intensivstation gearbeitet. Das war mit Wechseldiensten verbunden. Sie hat diese Arbeit geliebt. Aber Wechseldienste lassen sich schlecht mit dem Familienleben vereinbaren.

Ihre Kinder liegen ihr sehr am Herzen und sie will ihnen nicht nur eine gute Erziehung und Bildung ermöglichen, sondern ihnen auch eine wirklich gute Mutter sein, die immer für sie da ist.

Das ist manchmal ganz schön herausfordernd und bringt ihren Tagesablauf gehörig durcheinander.
Schließlich ist ihr Alltag straff organisiert.

Sie steht um 05:30 auf, geht ins Bad und richtet sich für den Tag her.
Sie selbst würde sagen sich macht sich für den Tag fertig.
Ich verwende diesen Ausdruck nicht so gerne. Er ist so doppeldeutig ;-)

Danach huscht sie in die Küche und macht Frühstück, deckt den Tisch und weckt ihre Kinder.
In der Zwischenzeit ist ihr Mann aufgestanden und im Bad. Er ist kein Morgenmensch
und daher morgens nicht besonders gut gelaunt. Also übernimmt Petra die Aufgabe,
die Kinder anzutreiben und dafür zu sorgen, dass alle gewaschen und angezogen beim Frühstückstisch sitzen. Das Frühstück ist die einzige Mahlzeit des Tages, die alle gemeinsam einnehmen. Deshalb ist sie für die ganze Familie wertvoll. Wenn alles gut geht, sitzt die Familie um 06:15 am Frühstückstisch.

Petras Mann Dieter ist der erste der aus dem Haus muss, da er mit dem Zug zur Arbeit fährt und eine längere Anfahrtszeit hat. Er verlässt das Haus um 06:45.

Er verabschiedet sich liebevoll von Frau und Kindern und los geht es.
Für Petra! Denn jetzt ist es an der Zeit, dafür zu sorgen, dass der Tisch abgeräumt wird.
An guten Tagen helfen die Kinder mit, an schlechten sind sie nach dem Frühstück plötzlich verschwunden, wie der blaue Rauch. Es ist ja auch kein Wunder. Schließlich sind sie erst 4, 8 und 11 Jahre.

Die Kleinste geht noch in den Kindergarten. Der mittlere besucht die Volksschule (Grundschule) und die Älteste geht bereits aufs Gymnasium. Petra hat jetzt genau eine halbe Stunde Zeit, um die Küche wieder in Ordnung zu bringen, die Betten zu machen und im Bad noch einmal kurz über die Waschbecken zu huschen. Sie sorgt dafür, dass die Kinder sich anziehen, ihr Jause einpacken,
die sie schon vorbereitet hat und um spätestens 07:20 Uhr verlassen alle das Haus.

Pia, die kleinste nimmt Petra im Auto mit zum Kindergarten und auch Lara, die Älteste fährt mit ihr mit. Sie besucht die Schule in derselben Stadt, in der Petra arbeitet. Alexander, der Mittlere geht selbst zur Schule. Sie befindet sich im Wohnort. Genau darüber gibt es morgens oft noch Diskussionen. „Immer muss ich allein zur Schule gehen. Pia und Petra nimmst du mit dem Auto mit. Das ist unfair.“

Natürlich weiß Alexander, dass er nur 3 Minuten zu Fuß gehen muss und dass Pia noch zu klein ist, um selbst zu gehen. Diese morgendlichen Diskussionen kosten Petra Kraft.

Wenn Petra schließlich um 07:30 an ihrer Dienststelle ankommt, hat sie gerade noch Zeit sich umzuziehen und kurz auf der  Schwesternbasis während der Dienstübergabe einen Kaffee zu trinken. Dann beginnt ihr Dienst. Petra sehnt sich zu diesem  Zeitpunkt schon nach der ersten Pause, doch die muss noch Stunden warten. Dabei fühlt sie sich jetzt schon leer und ausgepowert.

Sie wünscht sich sehnlichst Ausgeglichenheit und Gelassenheit.
Sie ist innerlich unzufrieden und will mehr vom Leben.

Geht es dir auch manchmal wie Petra?

Hetzt du durch deinen Tag, ohne Zeit für dich?
Besteht dein Leben nur aus Verpflichtungen?

Dann ist dein Leben ganz schön herausfordernd und du hast echt viel zu stemmen.

Vielleicht sehnst du dich nach geregelten Pausen und auch etwas Zeit für dich selbst.
Aber egal, wie du es anstellst, immer kommt etwas dazwischen, was wichtiger ist.

Genau hier liegt der Schlüssel versteckt. Du hast noch nicht erkannt, dass du es bist, die an dieser Situation etwas ändern kann. Du kannst etwas tun, um Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu erlangen.
Du bist die Person, die sich Pausen ermöglicht und Rückzugsmöglichkeiten schaffen kann. Dazu ist es wichtig, dass du deine eigenen Bedürfnisse genau so wichtig nimmst, wie die Bedürfnisse der anderen.

Erst wenn du für deine Zufriedenheit sorgst, wirst du ausgeglichen und gelassen werden.

Wie wichtig nimmst du dich selbst?
Stellst du die Bedürfnisse der anderen vor deine eigenen?

Petra verzettelt sich

Da Petra so wenig Zeit für sich hat, weiß sie aber im Moment gar nicht ganz genau, was gut für sie ist. Sie sehnt sich nach mehr Schlaf, einem gemütlichen Kaffeeklatsch mit ihrer besten Freundin, einem Theaterbesuch mit ihrer Mutter, einem prickelnden Abend zu zweit mit ihrem Mann, einem gemütlichen Leseabend auf der Couch … So viele Wünsche und wenn sie tatsächlich mal etwas Zeit hat, dann scheint ihr die Zeit zwischen den Fingern zu zerrinnen. Sie trödelt herum, fängt dieses und jenes an, lässt es wieder liegen und ist am Ende frustriert, dass sie keinen ihrer Wünsche verwirklichen konnte.

Was also kann sie tun?
Wie kannst du dieses Dilemma lösen, wenn es dir genau so geht?

Dein Weg zur Ausgeglichenheit

Innehalten

Petra ist auf einem so hohen Aktivitätslevel, dass es ihr bereits schwer fällt abzuschalten.

Der erste Schritt ist es also, mehr Entspannung in ihr Leben zu bringen. Öfter mal kurz inne zu halten, abzuschalten und in sich hineinzuhorchen: „Wie geht es mir jetzt?“

Genau davor hat Petra aber auch ein wenig Angst.
Wer weiß schon, was aus den Tiefen ihrer Seele auftaucht, wenn sie ihre hektische Betriebsamkeit für einen Augenblick sein lässt?

Es wird nur eines passieren. Petra wird sich selbst und ihren eigenen Bedürfnissen begegnen. Sie wird sich selbst auf die Spur kommen und sie wird erkennen, was sie im Moment braucht.

Um dahin zu kommen, stehen Petra verschiedene Möglichkeiten offen.

  • Sie kann einen Yogakurs besuchen
  • Sie kann zu Hause kurze Entspannungsübungen durchführen
  • Sie kann beginnen zu meditieren
  • Sie kann einen Entspannungskurs machen
  • Sie kann Entspannung in ihren Alltag integrieren

Selbstbesinnung

Genau dieses Innehalten wird Petra das erste mal die Möglichkeit geben, sich auf sich selbst zu besinnen, nachzuspüren, was sie wirklich will. Sie kann dann ein Bild davon entwickeln, was sie wirklich will und wie sie es umsetzen kann. Dazu braucht sie Zeit und Stille, um auf sich selbst zu hören.

Wie das aussehen kann, darauf gehe ich in einem der nächsten Blogartikel ein.

Schriftlich festhalten

Das, was Petra erkennt, wird sie am besten schriftlich festhalten. Sie hat dann ihre eigenes Bedürfnis-Chart :-)

Damit kann sie sicher gehen, dass sie im hektischen alltag nicht wieder vergisst, was sie herausgefunden hat.  Wie schnell entschwindet eine gute Idee, weil sie nirgends festgehalten wird!

Kleine Schritte machen

Nachdem sie ihre Bedürfnisse erkannt und aufgeschrieben hat, kann  und wird sie sich auf den Weg machen, um sie zu verwirklichen.

Wann immer sie Zeit hat, kann sie dieses Chart zur Hand nehmen und nachsehen, was sich leicht und schnell verwirklichen lässt. So vergisst sie nichts und kann auch immer wieder überprüfen, ob jeder der Wünsche noch gilt.

Konsequenz

Bei größeren Vorhaben kann Petra drangehen sie in kleine Schritte zu unterteilen und jeden Tag einen dieser kleinen Schritte zu machen. So wird sie auch die großen Ziele erreichen.

In meinem nächsten Artikel geht es nur um dich! Ich zeige dir, wie du deinen Wünschen und Bedürfnissen auf die Spur kommst. Dazu gibt es ein Audio und auch Arbeitsblätter.

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

Dies ist der erste Artikel einer ganze Serie.
Zu dieser Artikelserie gehören auch folgende Artikel:

2 – Durch die eigenen Bedürfnisse zu Gelassenheit finden

3 – Mit kleine Schritten große Bedürfnisse erreichen

 

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Entspannung, Ruhe

Zeit für dich?

Mal ehrlich: Wie oft nimmst du dir Zeit nur für dich?

Ich meine damit nicht Zeit, die du gemeinsam mit deiner Familie verbringst und auch nicht die einzelnen Minuten, die du dir abzwackst, um dir mal die Nägel oder Haare zu machen.
Ich meine so richtig Zeit für dich selbst. Ohne Mann, ohne Kinder, ohne Verpflichtungen?

Als meine Kinder noch klein waren, habe ich immer halb neidisch bewundernd halb geringschätzig auf eine Freundin geschaut, die ihre Kinder einmal pro Woche eine Stunde länger bei der Tagesmutter ließ. Sie machte das nicht, um mal schnell in Ruhe einzukaufen, oder einen Arzttermin unterzubringen. Sie hat in dieser Zeit einfach etwas für sich getan. Entweder setzte sie sich in ihr Lieblingscafé und trank dort genüsslich einen Cappuccino, oder sie ging im Park spazieren und setzte sich an einem schönen Tag auf der Parkbank in die Sonne, oder sie ging einfach einmal bummeln.

Ehrlich: Ich hab das nie gemacht, denn ich hatte meinen Kindern gegenüber stets ein schlechtes Gewissen. Ich habe daher diese Zeit mit ihnen verbracht. Wir haben diese Zeit genossen und haben viele schöne Dinge gemacht: Wir waren im Zoo, haben Freunde besucht, haben gebastelt …

Du siehst aber, dass es Qualitätszeit für die Kinder war und nicht für mich.

Was ich damals nicht verstanden habe: Ich bin als Frau und Mutter genau so wichtig, wie alle anderen Familienmitglieder und nur wenn es mir gut geht, kann ich auch dafür sorgen, dass es auch den anderen gut geht. Nur wenn meine Tanks gefüllt sind, habe ich die Energie, die ich brauche.

Ich war in dieser Zeit oft erschöpft, nervlich dünnhäutig und oft kam es vor, dass eine Kleinigkeit mein überreiztes Nervenkostüm zum Bersten brachte. Dann saß ich abends da wie ein Häufchen Elend, habe manchmal auch geweint und jammerte meinem Mann vor, dass ich nicht genügend Unterstützung bekäme.

Ich bin heute noch dankbar, dass er meine Ausbrüche mit stoischer Ruhe ertragen hat.

Was kannst du aus meinem Verhalten lernen?

1. Du bist genau so wichtig, wie alle anderen

Du bist ein Mensch mit Hoffnungen, Träumen, Wünschen und Bedürfnissen. Du bist genau so wichtig, wie alle anderen. Es steht dir nicht nur zu, für dich zu sorgen, es sollte deine wichtigste Aufgabe sein.

Du bist in erster Linie für dich selbst verantwortlich. Ja, ich weiß, als Mutter stellt man die Kinder oft an die erste Stelle. Sei dir aber bewusst, dass du nur dann gut für deine Kinder sorgen kannst, wenn du gesund und fit bist.

2. Du bist diejenige, die für deine Energie verantwortlich ist

Wenn du ein Auto hast, dann ist es für dich selbstverständlich regelmäßig auf die Tankanzeige zu schauen, damit du genug Sprit hast. Du fährst auch regelmäßig zum Service, damit du dich auf dein Fahrzeug verlassen kannst und es gut in Schuss ist.

Genau so bist du für deinen Körper und deinen Energiehaushalt verantwortlich. Du merkst zuerst, wenn dir etwas zu viel wird. Du kannst und sollst daher aktiv werden.

Erwarte nicht, dass die anderen um dich herum die Warnsignale erkennen, wenn du sie selbst missachtest. Du bist sozusagen die Tankanzeige. Wenn dein Energiehaushalt auf Reserve ist, dann sag es deinen Mitmenschen.

3. Kommunikation ist der Schlüssel

Da du kein Schild auf der Stirn hast und auch keine Anzeige auf deiner Brust aufleuchtet, ist es an dir zu sagen, was du dir wünschst und was du brauchst.

Du wirst sehen, wenn du klar und bestimmt deine Bedürfnisse äußerst, dann geht dein Umfeld auch darauf ein.

Du könntest z. B. deinen Mann ersuchen die Kinder von der Kinderbetreuung oder Schule abzuholen, damit du einmal einen ruhigen Nachmittag hast. Vielleicht kann auch eine Oma einspringen, oder die Kinder können einen Nachmittag bei Freunden verbringen. Das nächste Mal könntest du die Freunde deiner Kinder zu dir einladen, damit deren Eltern mal freigespielt sind.
Schon klar: Im Familienverband braucht das manchmal ein wenig Organisation, aber es lässt sich regeln.

4. Kein schlechtes Gewissen

Nimm dich wichtig und genieße die Zeit, die dir zur Verfügung steht.

Du nimmst dir bloß einige Stunden für dich Zeit. Mach das Beste draus und genieße jede Sekunde.

Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, ist keinem geholfen. Deine Kinder genießen die Zeit mit Papa/Oma/Freunden genau so und denken wahrscheinlich keine Sekunde an dich. Danach werden sie dir wahrscheinlich ganz begeistert erzählen, was sie während dieser Zeit erlebt haben.

Vielleicht magst du ihnen ja auch erzählen, wie es dir ergangen ist und ihnen dadurch vermitteln, dass es durchaus in Ordnung ist, an sich selbst zu denken und etwas für sich zu tun ;)

Mein Umdenken fand erst statt, als meine Tochter bereits 8 Jahre alt war. Es war gerade noch rechtzeitig. Sie hat durch mein Beispiel gelernt, dass auch ihre Bedürfnisse wichtig sind. Sie ist sehr sozial veranlagt und achtet dabei sehr genau auf ihre eigenen Grenzen.

5. Geht es der Frau und Mutter gut, geht es auch der Familie gut

Dieser alte Hebammenspruch beinhaltet eine tiefe Weisheit. Jede Spannung, die du empfindest überträgt sich automatisch auf deine Kinder. Oft werden Kinder genau dann besonders wild und lebhaft, wenn die Mütter schon am Zahnfleisch gehen. Es ist, als ob sie durch dieses Verhalten drauf aufmerksam machen wollen: „Schau her, du brauchst genau wie ich Ruhe und Gelassenheit!“ Diesen Fall halte ich persönlich für den leichter bemerkbaren.

Andere Kinder werden wieder besonders still und angepasst, wenn sie spüren, dass es der Mutter nicht gut geht. Sie beherrschen die Kunst, sich beinahe unsichtbar zu machen. Das erscheint im ersten Moment angenehm. Viel später fällt dann auf, dass diese Kinder ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahren. Sie stellen sich selbst zurück und führen so das Muster weiter fort.

Auch die Partner sind oft von der Situation belastet und es wäre oft viel einfacher für sie irgendwelche Pflichten zu übernehmen, als zu sehen, wie sich die geliebte Frau mit sich selbst und ihrer Überforderung herumquält.

6. Stärke bedeutet auch einmal Grenzen zu setzen

Meiner Erfahrung nach sind es oft die starken Frauen, die sich zu viel auflasten. Sie sind es gewohnt viel zu leisten und es ist für sie selbstverständlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn etwas getan werden muss, reden sie nicht lange, sondern sie greifen an und werden aktiv.

Diese Frauen empfinden es oft als Schwäche einzugestehen, dass sie am Limit sind und schon fast nicht mehr weiterkönnen. Statt Hilfe einzufordern nehmen sie also ihr letztes bisschen Energie zusammen und machen weiter.

Wenn du zu dieser Gruppe Frauen gehörst, dann glaub mir: „Es gehört viel Mut und Stärke dazu, Hilfe und Unterstützung einzufordern und Grenzen zu setzen.“

Ich weiß, du machst dich dadurch verletzlich. Du gibst zu, dass du nicht mehr kannst.

Und du machst dadurch auch eine Türe auf. Du signalisierst den anderen: „Deine Hilfe ist genau so wichtig, wie meine. Deine Arbeitskraft ist genauso wertvoll, wie meine. Auch wenn du die Dinge anders machst, als ich, so machst du sie gut.“

7. Regelmäßigkeit spart Zeit

Klingt das komisch?
Wenn du dir regelmäßig Zeit für dich selbst nimmst, dann sorgst du dafür, dass deine Energietanks immer gut gefüllt sind. Es ist wie beim Auto. Wenn du regelmäßig nachtankst, dann kommst du nie in den Reservebereich. Du brauchst also nur kurze Erholungszeiten. Du lernst, diese Erholungszeiten zu genießen und schnell abzuschalten.

Wartest du allerdings, bis du (fast) nicht mehr kannst, dann brauchst du lange, um dich wieder zu erholen und deine Batterien aufzuladen.

Zeit für dich!

Ich hoffe, mein Blogartikel konnte dich darin bestärken, dir regelmäßig Zeit für dich selbst zu nehmen.

Wenn es dir schwer fällt, dir Zeit für dich selbst zu nehmen, dann nimm gerne mit mir Kontakt auf und wir klären in einem 20-minütigen Gespräch, wie du gut für dich sorgen kannst, um deinen Alltag gelassen und ausgeglichen zu meistern.

Deine

Ilse Maria_Signatur

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