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Aus-gelassen leben
Zufriedenheit im Alltag mit Kindern, Gelassenheit, Blogparade

Zufriedenheit im Alltag mit Kindern

Petra Straßmeir von kleinwirdgroß.de hat zu einer Blogparade aufgerufen. Die große übergeordnete Frage die sie stellt: „Verrate uns deine beste Strategie um im Alltag mit Kind wieder mehr Ruhe und Zufriedenheit zu spüren!“

Wie kann ich Zufriedenheit im Alltag mit Kindern erreichen?
Diese große Frage gliedert Petra in Unterfragen auf:

  • Was kann ich tun für meine eigene Gelassenheit, wenn der Alltag mal wieder nicht so läuft, wie er soll?
  • Was soll ich tun, wenn das Jammern meiner Kinder mich noch verrückt macht?
  • Was machst du an Tagen, an denen alles schief zu gehen droht, um dich selbst wieder zu beruhigen und du dadurch den Tag nochmal rettest?
  • Wie gehst du vor, wenn dich alles nervt, du aber nicht in Selbstmitleid versinken willst, sondern wieder in Richtung Zufriedenheit gehen möchtest?
  • Mit welcher Methode bist du am Erfolgreichsten, wenn es darum geht, „nicht gleich aus der Haut zu fahren“?
  • Wie schaffst du es, im herausfordernden Alltag trotzdem immer wieder einmal Zufriedenheit zu spüren?
  • Wie schaffst du es, nach einem langem Tag trotzdem noch mit Ruhe und Geduld deine Kinder ins Bett zu bringen?

Meine Antworten wie auch du mehr Zufriedenheit im Alltag mit Kindern erreichen kannst, hörst du hier:

[powerpress url=“http://entfaltungsparadies.podcaster.de/download/AGL-19_Beitrag_zur_Blogparade_von_Klein_wird_gross.mp3″]

Hier kannst du dir den Podcast direkt herunterladen: KLICK!

Shownotes

Hier findest du Petras Blogparade.

Auch Anja hat dazu einen Beitrag geschrieben.

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Aus-gelassen leben

Podcast Aus-gelassen leben

Ich hab es endlich getan!

Podcast Aus-gelassen leben

Seit ungefähr ein einhalb Jahren rede ich davon, einen Podcast zu starten. Ich machte immer wieder Audios und es machte mir einen riesigen Spaß.

Jetzt ist es endlich so weit und mein Herz hüpft vor lauter Vor-freude und ein kleines bisschen auch aus Aufregung, wie du mein neues Baby aufnehmen wirst. Ich habe in den letzten Tagen viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt und jetzt, da das Kind geboren ist geht es mir wie nach den Geburten. Ich fühle mich glücklich aber buchstäblich innerlich leer. So, als ob etwas fehlt.
Und wie bei den Babys sitze ich jetzt in gespannter Erwartung da und überprüfe, ob alles dran ist und ob das Kind auch gesund und lebensfähig ist.

Ich bin Gott sei Dank nicht allein, denn du kannst mir helfen, dass dieses Baby Überlebenschancen hat. Indem du mit Feed-back gibst! Schreib mir doch eine E-Mail, wie dir der Podcast gefällt und was du dir für die Zukunft an Themen, Inhalten, und wen du dir als Interview-Partnern und Partnerinnen wünscht. So unterstützt du mich damit den Podcast für dich interessant zu machen und auf deine Bedürfnisse zuzuschneiden.

So, jetzt aber genug herumgeredet. Hier kannst du dir meine Eröffnungsfolge  meines Podcast Aus-gelassen leben anhören, die Folge, in der du mehr über mich erfährst und auch wie dieser Podcast in Zukunft aussehen wird.

[powerpress url=“http://entfaltungsparadies.podcaster.de/download/AGL_00.mp3″]

In dieser Podcastfolge erzähle ich dir:

  • warum ich Menschen unterstütze eine Leben in Gelassenheit und Ausgeglichenheit zu führen
  • was mich dazu befähigt
  • wie ich auf diesen Weg gekommen bin
  • wann du dir diesen Podcast zukünftig erwarten darfst
  • und was dich in diesem Podcast erwartet

 

Wenn du mich unterstützen willst, dann kannst du das am besten, indem du auf den Button hier unten drückst und meine Podcast auf iTunes bewertest. Danke!

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Natürlich bin ich auch auf Stitcher zu finden und freue mich auch dort über eine Bewertung.
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So, und jetzt bin ich gespannt, was du sagst.

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Wöchentlich Gelassenheit!

Wöchentlich Gelassenheit! - Keine Vorsätze

Ende des Jahres hatte ich familiär und gesundheitlich eine turbulente Zeit. Früher hätte ich bei dieser Belastung ganz schön am Rad gedreht. Diesmal war es anstrengend und trotzdem anders. Ich konnte gelassen bleiben!

Ich habe meine Prioritäten neu gereiht, nicht unbedingt Notwendiges gestrichen, um Unterstützung ersucht, mit alle nötigen Informationen mit Hilfe meines Netzwerkes zusammengesucht und mir die Zeit genommen, die ich brauchte, um mit allem umzugehen. (Kurz Zusammenfassung: Beide Eltern hatten einen Tropenvirus, mein Vater ein OP an der Wirbelsäule und ich hatte eine Biopsie.) Die gute Nachricht: Alles ist gut ausgegangen!

Ich bin überzeugt, dass vor allem bei mir selbst, meine Gelassenheit dazu beigetragen hat.

Durch dieses Erlebnis hatte ich die Idee im Jahr 2016 eine wöchentliche Blogartikelserie zum Thema Gelassenheit zu machen: Wöchentlich Gelassenheit!
Ich mag Wortspiele und daher bietet sich dieser Titel an.Ich werde jede Woche am Freitag einen Artikel dieser Serie veröffentlichen und du bekommst damit deine wöchtenliche Portion Gelassenheit. Am Freitag deshalb, weil das Wochenende bevorsteht und du so gelassen und ausgeglichen ins Wochenende starten kannst.

Ich möchte mit dieser Serie kleine Impulse auf dem Weg zu deiner inneren und äußeren Gelassenheit setzen. Auch ich war nicht immer ausgeglichen und gelassen. Ich war sogar ein ziemlich verrücktes und nervöses Huhn. Verrückt bin ich heute immer noch ein wenig. Im besten Sinne des Wortes ver-rückt – wie Pippi Langstrumpf :-)

Mittlerweile bekomme ich immer wieder das Feed-back, dass ich eine große Ruhe ausstrahle. Dennoch bin ich eine Meisterin, die übt. Möglicherweise hast du Lust mich auf diesem Weg zu begleiten.

Was bringt dir „Wöchentlich Gelassenheit!“?

  • Du bekommst wöchentlich einen Tipp, den du sofort umsetzen kannst
  • Du nimmst dir die Zeit, neue Gewohnheiten zu etablieren
  • Du bleibst am Ball
  • Du wirst immer wieder erinnert und erhältst neue Impulse

Üben wir uns gemeinsam gelassen zu sein.

Bevor ich dir den ersten Impuls gebe, findest du hier noch ein paar Tipps:

  1. Sei offen und neugierig! Probiere die Impulse und Tipps einfach aus, auch wenn du im ersten Moment vielleicht glaubst: „Das ist nicht mein Ding!“ Wage einen Versuch und entscheide dann. Im schlimmsten Fall, hast du einen Fehlversuch gemacht. Im besten Fall stellst du fest, dass du diesen Impuls magst und du gute Ergebnisse erzielst.
  2. Schaffe dir Routinen! Wenn du etwas Neues in dein Leben integrieren willst, dann fällt dir das leichter, wenn du die neue Angewohnheit mit einer bereits bestehenden verknüpfst. Du könntest dir z. B. vornehmen, dass du immer am Freitag (das ist der Erscheinungstermin des wöchentlichen Artikels) am Abend den Impuls ausprobierst.
  3. Nimm es leicht und sei dir bewusst, dass nicht von einem Tag auf den anderen Gelassenheit gewinnst. Das ist ein Prozess, der auch manchmal mit Rückschlägen verbunden ist. Geh liebevoll mit dir um.
  4. Spaß darf dabei sein! Manche der Impulse scheinen dir vielleicht ungewöhnlich. Das macht nichts. Schmunzle darüber und mach sie trotzdem.
    Du entscheidest, was du mitmachst.

Mein erster Impuls – Keine Vorsätze!

Das habe ich mir für 2016 vorgenommen. Früher habe ich nicht nur Pläne für das neue Jahr gemacht, ich habe mir auch immer gute Vorsätze gefasst. Einige davon habe ich umgesetzt, andere nicht.

Ab heuer fasse ich keine Vorsätze mehr. Das hat mehrere Gründe:

Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, mache es gleich

Warum willst du mit einer Veränderung warten, wenn sie dir wirklich wichtig ist? Etwa, weil du dir von einem magischen Datum Unterstützung erwartest?

Ich habe mich im Sommer 2015 wieder in ein Fitness-Center eingeschrieben. Ich liebe es, mein Training mit einer anschließenden Saunaeinheit zu verknüpfen und dazu bietet mir das Fitness-Center die Möglichkeit. Diese Verknüpfung führt auch dazu, dass ich voll motiviert mein anstrengendes Work-out mache.

Am 27.12. habe ich begonnen meine Ernährung komplett umzustellen. Ich verzichte vorerst auf Fleisch und Zucker. Möglicherweise lebe ich irgendwann einmal vegan. Ich mache das nicht zur Ersatzreligion. Ich tue es, weil ich merke, dass mein Körper auf zu viel Zucker mit allerlei Wehwehchen reagiert. Wieso hätte ich auf den 1.1.2016 warten sollen?

Dein Vorteil – Du fokussierst dich

Wenn du dir gute Vorsätze für ein bestimmtes Datum vornimmst, dann machst du meistens zu viele Vorsätze auf einmal und es gelingt dir nicht all die neuen Gewohnheiten auf einmal umzusetzen. Wenn du alles, genau dann verwirklichst, wenn es dir gerade wichtig ist, dann teilt es sich auf. Außerdem kannst du dich gut auf dieses eine Ziel fokussieren.

Vorsätze setzen unter Druck

Mich setzen Vorsätze unter Druck. Ich plane dann nicht nur kleine Schritte, sondern gleich das große Ziel – und das möglichst perfekt. Kennst du das? Ich plane dann also nicht, meine Ernährung kontinuierlich umzustellen. Ich plane dann gleich von einem Tag auf den anderen vegetarisch zu leben. Das gelingt mir natürlich nicht, weil mir die Erfahrung fehlt, mein Rezeptpool noch nicht groß genug ist, ich nicht automatisch weiß, welche Produkte ich einkaufen werde …

Dieser Perfektionismus setzt unter Druck. Viel leichter fällt es mir kontinuierlich kleine Schritte zu unternehmen. Der Weg ist das Ziel! Egal ob es um das Entrümpeln eines Zimmers, die Umgestaltung einer Webseite oder eine neues Angebot geht.

Dein Vorteil bei den kleinen Schritten

Du hast genauso kontinuierlich, wie du deine Schritte setzt, kleine Erfolgserlebnisse. Diese Erfolgserlebnisse machen Mut und helfen dir dran zu bleiben.

Ich habe also ab 27.12. Fleisch und Zucker gestrichen. Mit einer Ausnahme: Jeden Tag darf ich 3 der bereits gebackenen Kekse gleich nach dem Mittagessen essen. Somit schleiche ich den Zucker aus. Und wenn es keine Kekse mehr gibt, dann ist auch diese Zuckerquelle versiegt. (Der Verzicht auf Fleisch fällt mir leicht.)

Wie ist das bei dir? Hast du dir für dieses Jahr Vorsätze gemacht? Oder setzt du deine Ideen gleich um?

Deine Erfahrungen interessieren mich. Teile sie doch in den Kommentaren mit meinen Leserinnen und mit mir.

Und ganz wichtig: Bleib gelassen!

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

 

P.S.: Hier findest du auch noch ein gutes Interview zum Thema Gelassenheit.

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Wenn es dir auch so geht, wie Petra, dann hat dich mein letzter Blogartikel wahrscheinlich zum Nachdenken gebracht.

Gelassenheit durch die Erfüllung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse

Durch die Anerkennung der eigenen Bedürfnisse zu Gelassenheit finden

Wünscht auch du dir Ausgeglichenheit und Gelassenheit? Sehnst du dich nach Ruhe in deinem Leben?
Vielleicht hast du nach dem Lesen meines letzten Artikels ein wenig inne gehalten, dich zurückgelehnt und nachgespürt. Dann habe ich mein Ziel erreicht und dich einen Schritt auf dem Weg zur Gelassenheit mitgenommen.

Wenn nicht, dann möchte ich dich dazu einladen, dich gemeinsam mit mir auf den Weg zu einem ausgeglichenen, gelassenen Leben zu machen.

Bedürfnisse finden und erkennen

Wenn du es als genauso herausfordernd empfindest wie Petra, dir einmal Zeit für dich selbst zu nehmen, dann möchte ich dich heute zu einer kleinen Übung einladen, die Petra sehr geholfen hat, um ihren eigenen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Such dir einen bequemen Platz und mach es dir gemütlich. Du kannst dir noch eine Schale Tee kochen, das Zimmer durchlüften und für Sauerstoff sorgen, dir vielleicht eine Kerze anzünden. Leg dir Papier und einen Stift bereit, damit du dir nach der Übung Notizen machen kannst. Richte alles so her, wie es für dich stimmig ist und dann nimm Platz und mach es dir bequem. Nimm erst einmal ein paar tiefe Atemzüge. ….

Jaa, es gibt wieder ein Audio ;-), das du dir gleich anhören kannst.

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Hier kannst du dieses Audio als MP3 downloaden: KLICK!

 

Diesen Text findest du hier als pdf, damit du deine eigene Aufnahme machen kannst oder ihn dir vorlesen lassen kannst.

… und jetzt: aufschreiben

Alles, was du aufgeschrieben hast, darfst du wieder gedanklich loslassen und hast doch immer Zugriff!
Nimm dir jetzt deine Schreibsachen zu Hand und notiere dir, was dir während der Übung eingefallen ist. Notiere alles. Erlaube dir, auch Dinge zu notieren, die dir unwahrscheinlich scheinen oder für die du im Moment noch keine Lösung hast.

Jetzt ist nur wichtig, dass du alles, was in dir verborgen lag, festhältst.

Der Verstand und der innere Richter haben Pause

Du wirst feststellen, dass sich bei manchen deiner Wünsche sofort dein kritischer Verstand einstellt.

Vielleicht flüstert er dir ein:

  • „Das geht doch nicht.“
  • „Wie willst du das organisieren?“
  • Ich muss zuerst noch xy erledigen.

Oder es kommen alte Weisheiten hoch wie:

  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Das ist in Ordnung. Diese Sätze dürfen da sein. Um sie kümmerst du dich später. Jetzt machst du dich einmal an die Sammlung deiner Wünsche und Bedürfnisse.

Was geht leicht?

Dann nimm dir deine Liste zur Hand. Such dir zuerst die heraus, die leicht zu verwirklichen sind.

  • Ein Kaffee mit einer Freundin.
  • Eine gemütliche Lesestunde.
  • Ein prickelndes, erholsames Bad.
  • Ein entspannender Spaziergang.

Die Dinge auf dieser Liste planst du in deinen täglichen Ablauf ein. Wenn du sehr wenig Zeit hast, dann vielleicht nur ein oder zwei dieser Dinge in der Woche. Plane sie so ein, dass du sie wirklich genießen kannst und gib ihnen Priorität. Nimm diese Termine genau so wichtig, wie die Arbeitstermine oder die Termine deiner Kinder. Du bist es dir wert!

Mach aus diesen Terminen etwas Besonderes!

Wenn du dir selbst einen Tee zubereitest hast du die Wahl: Du kannst dir im Wasserkocher schnell Wasser heiß machen und einen Teebeutel in irgendeine Tasse hängen und ihn nebenher trinken. Oder du nimmst deine Lieblingstasse, verwendest einen besonderen Tee und zündest dir eine Kerze an. Bei welcher Variante werden der Genuss und das nachdrückliche Erlebnis wohl größer sein? Wann wirst du diese Pause wohl wirklich als Pause empfinden?

Wenn du ein Bad nimmst, dann kannst du das schnell tun, um sauber zu werden und den Schmutz des Alltags hinter dir zu lassen. Oder du kannst einen wohlriechenden Badezusatz verwenden, der deine Sinne umfängt und dich einhüllt. Du kannst im Badezimmer eine entspannende Musik hören oder eine Buch lesen. Wobei wird der Entspannungseffekt größer sein? Wann wirst du dich auch am nächsten Tag noch an dieses Bad erinnern?

Das Schöne ist, du brauchst kaum mehr Zeit für die eigentliche Tätigkeit. Du brauchst etwas mehr Zeit und vor allem Liebe zu dir selbst bei der Vorbereitung. Der Unterschied, den du damit erzielst ist riesig.

Unvergessliche Erholungsmomente schaffen

So kannst du selbst dazu beitragen, dass du deine kleinen Erholungsmomente genießt und dass sie dir gut in Erinnerung bleiben.
Auf diese Art und Weise hast du zwei Mal etwas von deinen Entspannungsmomenten. Du kannst sie wirklich genießen, wenn du sie erlebst. Und du kannst sie dazu benützen, um dich in Stresssituationen schnell abzuschalten.

Wenn dir deine Pausen und Entspannungsmomente bewusst sind, dann kannst du sie dir leicht in Stresssituationen in Erinnerung rufen. Du kannst dich an dein Körpergefühl erinnern, du kannst das leise Platzen des Seifenschaums hören. Du kannst dir die Musik in Erinnerung rufen, die du bei deiner Tasse Tee gehört hast.
Auf eine extra Liste schreibst du die Dinge, die dir im Moment unwahrscheinlich vorkommen. Mit dieser Liste befassen wir uns beim nächsten Mal.

Damit du alles strukturiert bearbeiten kannst und nichts vergisst, habe ich für diesen und den nächsten Blogartikel Arbeitsblätter entworfen.

Trag dich hier für die Arbeitsblätter ein!

* Pflichtfeld

Zu dieser Serie gehören auch folgende Artikel:
1- Wie du von Unzufriedenheit zu Ausgeglichenheit kommst

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Von der hektischen Betriebsamkeit und inneren Unzufriedenheit zur Ausgeglichenheit

Wie du aus der Unzufriedenheit zu Ausgeglichenheit kommst

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist frei erfunden und doch wieder nicht.
Petra hat Eigenschaften von meinen verschiedenen Lieblingskunden übernommen.
Nachdem du meinen Blog liest, erkennst du dich und deine Situation vielleicht ein klein wenig wieder.

Petra ist 35 Jahre und eine bodenständige, aktive Person.
Ein Typ auf den man sich verlassen kann – sagen ihre Freunde.
Eine Frau, die nichts aus der Bahn wirft – sagt ihre Kollegen.
Eine liebevolle Ehefrau und Mutter, die alles im Griff hat – sagt ihr Mann.
Jemand, der immer Rat weiß – sagen ihre Bekannten.
Diejenige, die immer da ist – sagen die Mitglieder des Elternvereins.
Meine Mama! – sagen ihre Kinder.

Du siehst schon, Petra trägt viel Verantwortung.
Sie übernimmt gerne Aufgaben für die Allgemeinheit und sorgt für ihr Umfeld.

Petra ist ganz schön tough. Sie ist gut organisiert, leistungsbereit und sozial engagiert. Es liegt ihr einfach am Herzen, dass alles gut läuft und es ist ihr wichtig, dass sich ihre Familie wohl fühlt. Sie schupft einen 5 Personen-Haushalt und arbeitet in Teilzeit als Krankenschwester. Sie hat extra die Station gewechselt, um ihren Kindern einen geregelten Tagesablauf bieten zu können.
Früher hat sie auf der Intensivstation gearbeitet. Das war mit Wechseldiensten verbunden. Sie hat diese Arbeit geliebt. Aber Wechseldienste lassen sich schlecht mit dem Familienleben vereinbaren.

Ihre Kinder liegen ihr sehr am Herzen und sie will ihnen nicht nur eine gute Erziehung und Bildung ermöglichen, sondern ihnen auch eine wirklich gute Mutter sein, die immer für sie da ist.

Das ist manchmal ganz schön herausfordernd und bringt ihren Tagesablauf gehörig durcheinander.
Schließlich ist ihr Alltag straff organisiert.

Sie steht um 05:30 auf, geht ins Bad und richtet sich für den Tag her.
Sie selbst würde sagen sich macht sich für den Tag fertig.
Ich verwende diesen Ausdruck nicht so gerne. Er ist so doppeldeutig ;-)

Danach huscht sie in die Küche und macht Frühstück, deckt den Tisch und weckt ihre Kinder.
In der Zwischenzeit ist ihr Mann aufgestanden und im Bad. Er ist kein Morgenmensch
und daher morgens nicht besonders gut gelaunt. Also übernimmt Petra die Aufgabe,
die Kinder anzutreiben und dafür zu sorgen, dass alle gewaschen und angezogen beim Frühstückstisch sitzen. Das Frühstück ist die einzige Mahlzeit des Tages, die alle gemeinsam einnehmen. Deshalb ist sie für die ganze Familie wertvoll. Wenn alles gut geht, sitzt die Familie um 06:15 am Frühstückstisch.

Petras Mann Dieter ist der erste der aus dem Haus muss, da er mit dem Zug zur Arbeit fährt und eine längere Anfahrtszeit hat. Er verlässt das Haus um 06:45.

Er verabschiedet sich liebevoll von Frau und Kindern und los geht es.
Für Petra! Denn jetzt ist es an der Zeit, dafür zu sorgen, dass der Tisch abgeräumt wird.
An guten Tagen helfen die Kinder mit, an schlechten sind sie nach dem Frühstück plötzlich verschwunden, wie der blaue Rauch. Es ist ja auch kein Wunder. Schließlich sind sie erst 4, 8 und 11 Jahre.

Die Kleinste geht noch in den Kindergarten. Der mittlere besucht die Volksschule (Grundschule) und die Älteste geht bereits aufs Gymnasium. Petra hat jetzt genau eine halbe Stunde Zeit, um die Küche wieder in Ordnung zu bringen, die Betten zu machen und im Bad noch einmal kurz über die Waschbecken zu huschen. Sie sorgt dafür, dass die Kinder sich anziehen, ihr Jause einpacken,
die sie schon vorbereitet hat und um spätestens 07:20 Uhr verlassen alle das Haus.

Pia, die kleinste nimmt Petra im Auto mit zum Kindergarten und auch Lara, die Älteste fährt mit ihr mit. Sie besucht die Schule in derselben Stadt, in der Petra arbeitet. Alexander, der Mittlere geht selbst zur Schule. Sie befindet sich im Wohnort. Genau darüber gibt es morgens oft noch Diskussionen. „Immer muss ich allein zur Schule gehen. Pia und Petra nimmst du mit dem Auto mit. Das ist unfair.“

Natürlich weiß Alexander, dass er nur 3 Minuten zu Fuß gehen muss und dass Pia noch zu klein ist, um selbst zu gehen. Diese morgendlichen Diskussionen kosten Petra Kraft.

Wenn Petra schließlich um 07:30 an ihrer Dienststelle ankommt, hat sie gerade noch Zeit sich umzuziehen und kurz auf der  Schwesternbasis während der Dienstübergabe einen Kaffee zu trinken. Dann beginnt ihr Dienst. Petra sehnt sich zu diesem  Zeitpunkt schon nach der ersten Pause, doch die muss noch Stunden warten. Dabei fühlt sie sich jetzt schon leer und ausgepowert.

Sie wünscht sich sehnlichst Ausgeglichenheit und Gelassenheit.
Sie ist innerlich unzufrieden und will mehr vom Leben.

Geht es dir auch manchmal wie Petra?

Hetzt du durch deinen Tag, ohne Zeit für dich?
Besteht dein Leben nur aus Verpflichtungen?

Dann ist dein Leben ganz schön herausfordernd und du hast echt viel zu stemmen.

Vielleicht sehnst du dich nach geregelten Pausen und auch etwas Zeit für dich selbst.
Aber egal, wie du es anstellst, immer kommt etwas dazwischen, was wichtiger ist.

Genau hier liegt der Schlüssel versteckt. Du hast noch nicht erkannt, dass du es bist, die an dieser Situation etwas ändern kann. Du kannst etwas tun, um Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu erlangen.
Du bist die Person, die sich Pausen ermöglicht und Rückzugsmöglichkeiten schaffen kann. Dazu ist es wichtig, dass du deine eigenen Bedürfnisse genau so wichtig nimmst, wie die Bedürfnisse der anderen.

Erst wenn du für deine Zufriedenheit sorgst, wirst du ausgeglichen und gelassen werden.

Wie wichtig nimmst du dich selbst?
Stellst du die Bedürfnisse der anderen vor deine eigenen?

Petra verzettelt sich

Da Petra so wenig Zeit für sich hat, weiß sie aber im Moment gar nicht ganz genau, was gut für sie ist. Sie sehnt sich nach mehr Schlaf, einem gemütlichen Kaffeeklatsch mit ihrer besten Freundin, einem Theaterbesuch mit ihrer Mutter, einem prickelnden Abend zu zweit mit ihrem Mann, einem gemütlichen Leseabend auf der Couch … So viele Wünsche und wenn sie tatsächlich mal etwas Zeit hat, dann scheint ihr die Zeit zwischen den Fingern zu zerrinnen. Sie trödelt herum, fängt dieses und jenes an, lässt es wieder liegen und ist am Ende frustriert, dass sie keinen ihrer Wünsche verwirklichen konnte.

Was also kann sie tun?
Wie kannst du dieses Dilemma lösen, wenn es dir genau so geht?

Dein Weg zur Ausgeglichenheit

Innehalten

Petra ist auf einem so hohen Aktivitätslevel, dass es ihr bereits schwer fällt abzuschalten.

Der erste Schritt ist es also, mehr Entspannung in ihr Leben zu bringen. Öfter mal kurz inne zu halten, abzuschalten und in sich hineinzuhorchen: „Wie geht es mir jetzt?“

Genau davor hat Petra aber auch ein wenig Angst.
Wer weiß schon, was aus den Tiefen ihrer Seele auftaucht, wenn sie ihre hektische Betriebsamkeit für einen Augenblick sein lässt?

Es wird nur eines passieren. Petra wird sich selbst und ihren eigenen Bedürfnissen begegnen. Sie wird sich selbst auf die Spur kommen und sie wird erkennen, was sie im Moment braucht.

Um dahin zu kommen, stehen Petra verschiedene Möglichkeiten offen.

  • Sie kann einen Yogakurs besuchen
  • Sie kann zu Hause kurze Entspannungsübungen durchführen
  • Sie kann beginnen zu meditieren
  • Sie kann einen Entspannungskurs machen
  • Sie kann Entspannung in ihren Alltag integrieren

Selbstbesinnung

Genau dieses Innehalten wird Petra das erste mal die Möglichkeit geben, sich auf sich selbst zu besinnen, nachzuspüren, was sie wirklich will. Sie kann dann ein Bild davon entwickeln, was sie wirklich will und wie sie es umsetzen kann. Dazu braucht sie Zeit und Stille, um auf sich selbst zu hören.

Wie das aussehen kann, darauf gehe ich in einem der nächsten Blogartikel ein.

Schriftlich festhalten

Das, was Petra erkennt, wird sie am besten schriftlich festhalten. Sie hat dann ihre eigenes Bedürfnis-Chart :-)

Damit kann sie sicher gehen, dass sie im hektischen alltag nicht wieder vergisst, was sie herausgefunden hat.  Wie schnell entschwindet eine gute Idee, weil sie nirgends festgehalten wird!

Kleine Schritte machen

Nachdem sie ihre Bedürfnisse erkannt und aufgeschrieben hat, kann  und wird sie sich auf den Weg machen, um sie zu verwirklichen.

Wann immer sie Zeit hat, kann sie dieses Chart zur Hand nehmen und nachsehen, was sich leicht und schnell verwirklichen lässt. So vergisst sie nichts und kann auch immer wieder überprüfen, ob jeder der Wünsche noch gilt.

Konsequenz

Bei größeren Vorhaben kann Petra drangehen sie in kleine Schritte zu unterteilen und jeden Tag einen dieser kleinen Schritte zu machen. So wird sie auch die großen Ziele erreichen.

In meinem nächsten Artikel geht es nur um dich! Ich zeige dir, wie du deinen Wünschen und Bedürfnissen auf die Spur kommst. Dazu gibt es ein Audio und auch Arbeitsblätter.

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

Dies ist der erste Artikel einer ganze Serie.
Zu dieser Artikelserie gehören auch folgende Artikel:

2 – Durch die eigenen Bedürfnisse zu Gelassenheit finden

3 – Mit kleine Schritten große Bedürfnisse erreichen

 

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