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Spielende Kinder, Bewegung macht selbstsicher

Wie Bewegung die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein unterstützt

Alles Lernen ist Bewegung. Oder um es mit den Worten von Xunzi auszudrücken

„Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Wenn du aufhörst, treibst du zurück.“

Laotse

Das Gehirn besteht aus ca. 100 Milliarden Nervenzellen. Was für eine Zahl. Für sich allein gesehen schöpft so eine Nervenzelle allerdings noch nicht ihr volles Potential aus. Um wirklich gut zu funktionieren braucht sie Verbindungen zu anderen Nervenzellen. Das sind die Synapsen.

Da das Gehirn bis zum Lebensende plastisch ist, werden laufend neue Verbindungen gebildet und andere … werden schwächer oder lösen sich auf.

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Aus-gelassen leben

Hinderliche Glaubenssätze in der Erziehung

Die meisten Eltern wünschen sich selbstsichere, eigenständige Kinder, die in der Lage sind ein eigenverantwortliches, erfolgreiches Leben zu führen. Und doch vermitteln sie ihnen unbewusst und nonverbal ganz andere Dinge. Die Ursache dafür sind die eigenen Glaubenssätze, die sie im Umgang mit ihren Kindern beeinflussen.

Hier kannst du dir die Folge anhören:

Hier kannst du die Folge herunterladen (Einfach auf den link klicken, danach die rechte Maustaste klicken und „Audio speichern unter“ wählen)

Weiter unten kannst du einen Blogbeitrag zu diesem Thema lesen.

Einladung zur virtuellen Happy Hour

Wenn du vor einer Wand stehst und dir mehr Geduld mit deinem Kind wünschst, dann buche doch meine virtuelle Happy Hour. Für die Cocktails musst du selbst sorgen. Ich stehe mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung 30 Minuten lang zu deiner Verfügung. Du kannst mir dein Problem schildern und wir finden gemeinsam heraus, wie ich dich am besten Unterstützen kann. Ich verrate dir einen ersten Quick-fix, der sicher bald Erleichterung bringt.

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8 Tipps für eine lebendige Partnerschaft

 

Meine 8 besten Tipps, wie du deine Beziehung lebendig hältst

(Dieser Blogartikel ist gleichzeitig Begleitartikel zum Podcast Beziehung ganz persönlich)

Mein Mann und ich kennen uns mittlerweile schon 34 Jahre und sind beinahe 25 Jahre verheiratet. Natürlich gab es in unserer Partnerschaft Höhen und Tiefen. Wir haben sie gemeinsam alle gemeistert und sind gestärkt daraus hervorgegangen. Heute können wir von uns sagen: Es geht uns so richtig gut miteinander! Wir lieben uns immer noch und unsere Partnerschaft ist von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt.

Gerade wenn ihr Kinder habt, steht eure Partnerschaft auf dem Prüfstand. Kinder verändern eine Beziehung und die Zeit für sich selbst und die Partnerschaft wird knapp. Grund genug, einmal die Beziehung in den Brennpunkt zu stellen. Denn auch das gehört zum Wachsen mit Kind.

Folgende Punkte haben uns geholfen, dahin zu kommen, wo wir jetzt sind.

  1. Sich seiner selbst bewusst werden und Selbstbewusstsein entwickeln

Am Anfang unserer Partnerschaft konnte ich oft nicht verstehen, warum mich mein Mann liebt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass unsere Beziehung ein Leben lang Bestand haben könnte.

Ich war unsicher und habe mich selbst sehr kritisch betrachtet. Ich konnte mich selbst nicht lieben. Daher konnte ich mir auch nicht vorstellen, warum mich ein anderer Mensch bedingungslos so annehmen und lieben konnte, wie ich nun einmal bin.

Im Laufe der Jahre habe ich an Selbstbewusstsein gewonnen und habe mich selbst liebevoller betrachtet. Mein Fokus lag nicht mehr auf: Was kann ich nicht?, oder „Was gefällt mir an mir selbst nicht? Er verschob sich hin zu: Was kann ich gut? und Was mag ich an mir?

Dabei hat mir der orientalische Tanz sehr geholfen. Ich lernte durchs Tanzen, mich selbst anzunehmen. Sich selbst 90 Minuten lang im Spiegel zu betrachten und sich dabei auch noch zuzulächeln hat einen unschätzbaren therapeutischen Wert ;-)

  1. Du bist für dein Glück verantwortlich und niemand sonst

In unserem Podcast erzähle ich auch, dass ich vor allem am Anfang unserer Partnerschaft eine sehr romantische, rosarote Vorstellung hatte. Kein Wunder, ich war auch noch sehr jung. Ich ging davon aus, dass mein Partner dafür verantwortlich ist, mich glücklich zu machen.

Das war natürlich ein Irrtum und zum Scheitern verurteilt. Solange ich an dieser Ansicht festhielt war ich in unserer Partnerschaft unzufrieden.

Als ich erkannt hatte, dass ich selbst für mein Glück verantwortlich bin, habe ich mich nicht immer nach allen anderen gerichtet. Ich habe begonnen vermehrt auf meine Bedürfnisse zu achten und wurde dadurch zufriedener. Gleichzeitig hat sich das Verhalten meines Partners geändert. Klar, er sah sich jetzt nicht mehr meinem Anspruch ausgesetzt und war nicht unter Druck.

  1. Schaffe bzw. behalte dir deine Freiräume

Freiräume sind wichtig. Du bleibst dadurch mit dir selbst in Kontakt. Du kannst deinen Interessen und Bedürfnissen nachgehen. Sie haben jedoch auch einen Nebeneffekt. Du hast Dinge, die nur die gehören. Deine ganz privaten Zeiten und Zonen. Nur du entscheidest, ob du sie mit deinem Partner teilen willst. Sie schaffen aber auch anregende Gesprächsthemen. Du kannst deinen Partner ein Stück weit in deine Lebenswelt einladen. Du hast etwas zu erzählen und bleibst dadurch interessant.

Gerade wenn ihr Kinder habt, kann es sein, dass einmal der eine und ein anderes Mal der andere mehr Freiräume hat. Achtet dabei halbwegs auf Ausgeglichenheit. Du kannst aber darauf vertrauen, dass sich langfristig Ausgeglichenheit herstellen wird, ohne dass ihr die Minuten oder Tage zählt.

  1. Kommunikation

Ein weiterer Fehler, den ich am Anfang gemacht habe: Wenn er mich wirklich liebt, dann spürt er, was ich brauche und will. Das ist natürlich Bullshit. Dein Partner ist kein Magier und er beherrscht nicht die Kunst des Gedankenlesens. Wie soll er also wissen, was du möchtest.

Die einfachste Art, deine Wünsche erfüllt zu bekommen, ist immer noch, sie auszusprechen. Sag einfach, was du dir wünschst. Dabei ist es egal, ob es darum geht, dass dein Partner mehr im Haushalt mithelfen soll. Oder ob du geheime Sehnsüchte beim Sex hast. Erst wenn du dir deine Wünsche eingestehst und dazu stehst können sie Wirklichkeit werden.

  1. Nicht rumnörgeln und Vergangenes aufwärmen

Im Laufe jeder Partnerschaft kommt es irgendwann zu Konflikten und auch zu kleineren und größeren Verletzungen. Oft sind es achtlos dahingesagte Worte, denen wir selbst keine große Bedeutung beimessen, die den anderen verletzen.

Wenn dich dein Partner verletzt hat, dann sprich es an und gib ihm so die Gelegenheit die Sache zu klären. Dann liegt es an dir zu verzeihen, oder eben nicht.

Wichtig ist, dass du eine Verletzung nicht immer wieder aufwärmst. Damit tust du dir selbst keinen Gefallen. Denn du hängst damit in der Vergangenheit fest und nimmst eurer Liebe die Chance zu wachsen.

  1. Wenn dein Partner etwas erledigt, dann lass auch die Verantwortung bei ihm

In diesem Punkt war meine Mutter eine Meisterin im umgekehrten Sinne. Wann immer wir Kinder oder mein Vater etwas erledigt hatte, machte sie sich hinterher daran unsere „Fehler“ auszumerzen. Das passierte wortlos und traf dadurch umso mehr.

Wischten wir Kinder den Tisch ab, dann ging sie hinterher zum Tisch und wischte die letzten Krümel weg. Machten wir unsere Betten, dann musste sie noch einmal darüber streichen, um die letzten Falten zu glätten.

Sie erreichte damit nur eines. Wir alle halfen zwar regelmäßig, aber ungern. Wir hatten einfach das Gefühl ihren Ansprüchen ohnehin nicht zu genügen. Sie selbst war sich dieses Verhaltens lange Zeit gar nicht bewusst.

  1. Was fasziniert dich an deinem Partner/an deiner Partnerin?

Stell dir immer wieder diese Frage. Du wirst merken, dass dich heute andere Dinge beeindrucken, als zu der Zeit, wo ihr euch kennen gelernt habt. Dadurch erkennst du, dass ihr euch beide entwickelt. Außerdem bleibst du so neugierig auf deinen Partner/deine Partnerin.

Du machst dir bewusst, dass es immer noch Neues zu entdecken gibt und das gibt dir die Möglichkeit, dich jeden Tag neu zu verlieben.

  1. Kleine Aufmerksamkeiten

Zeige deinem Partner immer wieder, wie wichtig er für dich ist.

Mein Mann und ich zeigen uns unsere Zuneigung nicht nur durch Zärtlichkeiten, sondern auch durch kleine Aufmerksamkeiten. Das kann ein Blumenstrauß sein, den er beim Heimgehen kauft. Ich schummle manchmal kleine Zettelchen mit einer lieben Botschaft in seine Arbeitstasche.

Unlängst hat mir mein Mann ein herzförmiges Kärtchen mit einem netten Spruch in meine Wäschekommode gelegt.

Dabei kommt es auch manchmal zu lustigen Begebenheiten. Einmal landete eine dieser Botschaften in meinem Sportschuh. Ich habe sie beim Anziehen der Schuhe nicht bemerkt und mich beim Laufen gewundert, warum der Schuh sich komisch anfühlt. Als ich die Schuhe auszog kam ein vollkommen zerknittertes Zettelchen zum Vorschein, das kaum mehr lesbar war. Fazit: Sportschuhe sind als Versteck für diesen Zweck ungeeignet :-D

Beziehungen verändern sich im Laufe der Jahre

Beziehungen haben verschiedene Phasen. Jede davon ist wertvoll und nicht jede wird als gleich angenehm empfunden. Das große Geheimnis langjähriger Partnerschaften ist sicher die Bereitschaft an sich selbst und an der Beziehung zu arbeiten.

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

 

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Aus-gelassen leben

 

Dein Kind verstehen

Wenn du dein Kind verstehst, dann fällt es dir nicht nur leichter es angemessen in seiner Entwicklung zu unterstützen. Du kannst auch mit deinen Gefühlen in den diversen Erziehungssituationen besser umgehen. Du brauchst also nicht ärgerlich zu werden oder dir selbst die Schuld an einem etwaigen Fehlverhalten deines Kindes geben.

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Regeln aufstellen, ohne sie selbst zu beachten ist sinnlos

Noch heute klingt mir der Satz einer Bekannten im Ohr. Sie war damals Leiterin eines Frauenhauses. Ich war damals Anfang 20.

[ctt template=“11″ link=“qCU8i“ via=“yes“ ]„Wenn die Frauen zu uns kommen, müssen sie als erstes lernen, Grenzen zu respektieren! https://www.entfaltungsparadies.at/regeln-beachten“[/ctt]

Im ersten Moment war ich geschockt. Warum belastet man Frauen in dieser Situation mit solchen Dingen? Meine Frage an sie war: „Aber sind diese Frauen nicht ohnehin vollkommen verschüchtert? Eure Frauen wurden gequält, geschlagen und noch Schlimmeres.“

Die Antwort meiner lieben Bekannten war einfach und brachte mich zum Nachdenken:

„Wer selbst keine Grenzen erfahren hat, ist auch nicht in der Lage, welche einzuhalten. Wurden die eigenen Grenzen verletzt, dann gelten auch andere Grenzen nicht.“

[ctt template=“11″ link=“G80g_“ via=“no“ ]Wurden die eigenen Grenzen permanent verletzt, dann gelten auch andere Grenzen nicht.[/ctt]

In dieser Antwort liegt für mich eine tiefe Weisheit.

  1. Ich muss Grenzen kennen, um in der Lage sein sie einzuhalten.
  2. Werden meine Grenzen verletzt, verliere ich mich und bin nicht in der Lage diese Grenzen zu sehen.
  3. Gutes Beispiel und Konsequenz hilft dabei, nicht nur Grenzen zu wahren.
  4. Grenzen im Außen unterstützen dabei, Grenzen im Innen wahrzunehmen.

Für diese Lebenslektion bin ich noch heute, nach beinahe 25 Jahren dankbar. Sie hat mir persönlich, im Umgang mit meinen Kindern und in der Arbeit mit meinen Klienten extrem weitergeholfen.

Was bedeutet das für Regeln und Grenzen innerhalb der Familie?

Auch in der Familie gibt es Grenzen. Sie sind wichtig. Grenzen und Regeln erleichtern einerseits das Zusammenleben, andererseits ermöglichen sie es, die eigenen persönlichen Grenzen zu erfahren.

Grenzen, die das Zusammenleben erleichtern sind z. B.:

  • Wir lassen einander ausreden.
  • Tim bringt den Müll raus.
  • Peter wischt das Geschirr ab.

Persönliche Grenzen werden entwickelt und gewahrt bei folgenden Regeln:

  • Wenn die Zimmertür zu ist, will ich ungestört sein.
  • Mein Tagebuch gehört allein mir.
  • Briefe werden nur vom Empfänger geöffnet.

Dabei sind die Übergänge oft fließend. „Wir lassen einander ausreden“ hilft im Zusammenleben und stärkt die persönliche Wahrnehmung. Der Redner erfährt „ich bin wichtig“ und „ich habe Zeit und Raum, meine Meinung zu sagen“.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Auch hier ist – wie überall in der Erziehung – gutes Beispiel wichtig. Du selbst MUSST die Regeln und Grenzen, die du aufstellst auch einhalten. Sonst wirst du unglaubwürdig. Kinder und Jugendliche sind da sehr empfindlich. Hältst du die aufgestellten Regeln nicht ein, werden sie sofort in ihrer Sinnhaftigkeit in Frage gestellt. Genau deshalb ist es sinnvoll mit bestimmten Regeln Altersangaben oder Fähigkeiten zu verbinden.

Also z. B. Mit 15 Jahren darfst du bis 22:00 Uhr fortgehen.

Oder: Wenn du in der Lage bist, einen Fahrplan zu lesen, darfst du allein mit Zug und Bus unterwegs sein.

Dann wird auch klar, warum dürfen das die Erwachsenen und ich nicht.

Konsequenz

Ich weiß, das ist ein oft missverstandener Begriff und doch liebe ich ihn. Es heißt nichts anderes, als eine Handlungsweise oder ein Ziel beharrlich zu verfolgen.

Nur wenn Grenzen konsequent eingehalten werden, bilden sie einen Raum für Entfaltung und Entwicklung. In diesem Raum kann sich das Kind oder der Jugendliche frei bewegen.

[ctt template=“11″ link=“iB20q“ via=“no“ ]So komisch es auch klingt: Konsequent eingehaltene Regeln schenken Freiheit.[/ctt]

Grenzen wahren

Wichtig für Eltern ist es auch die persönlichen Grenzen der Kinder zu wahren. Nur so lernen die Kinder ihre persönlichen Grenzen überhaupt wahrzunehmen.

Es ist also unbedeutend, ob das Tagebuch von einer 14-jährigen oder einer 6-jährigen geschrieben wurde. Auch wenn du als Mama glaubst, alles über deine 6-jährige zu wissen. Das Tagebuch ist tabu.

Auch das Argument: „Ich mache mir Sorgen um mein Kind.“ zählt nur bedingt. Wenn du dir um dein Kind Gedanken machst, rede mit ihm. Ein Vertrauensbruch ist keine gute Basis für eine Beziehung.

Selbst kleine Kinder dürfen ihre Post selbst öffnen und auch bei ihnen gilt das Briefgeheimnis. Wenn deine Tochter also eine Brieffreundin hat und du möchtest wissen, was sich die beiden so schreiben, dann rede mit ihr. Lies aber auf keinen Fall ihre Briefe.

Die Wahrung der persönlichen Grenzen ist Schutz vor Missbrauch

Die Mütter, mit denen ich zu tun habe, wollen alle, dass es ihren Kindern gut geht. Sie wollen, dass sie unversehrt durchs Leben gehen.

Oft beobachte ich, dass gerade Mütter von heranwachsenden Mädchen sich Sorgen machen, dass ihrer Kleinen etwas zustoßen könnte. Sie lassen sie abends nicht weggehen, weil sie Angst haben, dass sie überfallen oder vergewaltigt wird.

Der beste Schutz ist eine stabile, selbstsichere Persönlichkeit. Es gibt Studien, die belegen, dass die Haltung und das Auftreten maßgeblich zur Auswahl des Opfers beitragen. Eine Person, die ihre Grenzen kennt, ist in der Lage Nein zu sagen. Und das auch so laut, dass es alle umstehenden hören. Das ist oft schon die erste Barriere für Täter.

[ctt template=“11″ link=“QHFSU“ via=“yes“ ]Eine Person, die ihre Grenzen kennt, ist in der Lage Nein zu sagen.[/ctt]

Wie du mir, so ich dir

Wenn du als Mama die Grenzen deines Kindes nicht wahrst und übertrittst, dann darfst du nicht überrascht sein, wenn sich dein Kind nicht an Regeln und Grenzen hält und seinerseits deine Grenzen übertritt.

Die gute Nachricht für deine Gelassenheit

Ich habe schon vorher geschrieben, du sollst mit gutem Beispiel vorangehen. Du sollst die Regeln und Grenzen, die ihr gemeinsam aufstellt, auch befolgen.

Jetzt kommt aber dein Bonus. Du sollst auch in der Wahrung der persönlichen Grenzen ein Beispiel sein. Zeig deinem Kind aktiv, dass es gut und wichtig ist, seine persönlichen Grenzen zu wahren.

Es ist also legitim zu einem dreijährigen zu sagen: „Heute bin ich zu müde, um mit dir im Garten nachlaufen zu spielen. Lass uns doch ein Brettspiel spielen.“

Es ist in Ordnung, wenn du deine Jugendlichen ersuchst, das Kochen zu übernehmen, wenn du an diesem Tag selbst viel zu tun hast.

Es ist fabelhaft, wenn du dir auch selbst etwas Gutes tust. Du zeigst deinem Kind damit, dass du dich um dich selbst gut kümmerst.

Es ist auch richtig zwischendurch einmal anzumerken, dass du Unterstützung brauchst, weil dir im Moment alles über den Kopf wächst.

So zeigst du deinen Kindern, dass du auch deine persönlichen Grenzen respektierst.

Bleib gelassen!

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