Beiträge

Aus-gelassen leben

Hinderliche Glaubenssätze in der Erziehung

Die meisten Eltern wünschen sich selbstsichere, eigenständige Kinder, die in der Lage sind ein eigenverantwortliches, erfolgreiches Leben zu führen. Und doch vermitteln sie ihnen unbewusst und nonverbal ganz andere Dinge. Die Ursache dafür sind die eigenen Glaubenssätze, die sie im Umgang mit ihren Kindern beeinflussen.

Hier kannst du dir die Folge anhören:

Hier kannst du die Folge herunterladen (Einfach auf den link klicken, danach die rechte Maustaste klicken und „Audio speichern unter“ wählen)

Weiter unten kannst du einen Blogbeitrag zu diesem Thema lesen.

Einladung zur virtuellen Happy Hour

Wenn du vor einer Wand stehst und dir mehr Geduld mit deinem Kind wünschst, dann buche doch meine virtuelle Happy Hour. Für die Cocktails musst du selbst sorgen. Ich stehe mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung 30 Minuten lang zu deiner Verfügung. Du kannst mir dein Problem schildern und wir finden gemeinsam heraus, wie ich dich am besten Unterstützen kann. Ich verrate dir einen ersten Quick-fix, der sicher bald Erleichterung bringt.

Weiterlesen

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!
Aus-gelassen leben

Kennst du schon deine Gelassenheitsmonster?

Kennst du schon deine Gelassenheitsmonster

In der letzten Woche hielt ich mehrere Webinare. Das Interesse war groß und darum habe ich mir gedacht, ich gebe einen Teil dieser Inhalte auch auf dem Podcast heraus. Ich stelle dir heute die kleinen Gelassenheitsmonster vor. Diese kleinen putzigen Gesellen können manchmal ganz schön lästig sein, denn sie stören dich in deiner Gelassenheit. Sie haben eigene Ansprüche, die sie erfüllt haben wollen und das setzt dich unter Druck. Im Grunde genommen wollen sie dich unterstützen. Sie machen es leider nur sehr ungeschickt. Wenn du ihre Beweggründe einmal verstanden hast, dann kannst du auch geeignete Strategien entwickeln, um mit ihnen gut auszukommen. So wirst du Schritt für Schritt gelassen und ausgeglichen. Weiterlesen

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!

Wünsche helfen!

Wünsche

Weißt du, wie die alten Märchen beginnen?
„Es war einmal und auch nicht mehr, … zu einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat …“

Märchen sind nicht nur zur Unterhaltung da. Sie wurden geschrieben, um Erfahrungen und Weisheiten zu überliefern. Diese verstecken sich hinter der eigentlichen Geschichte.

Viele Märchen wurden schon von Psychologen und spirituellen Lehrern gedeutet. Märchen und Geschichten werden seit jeher von Therapeuten und Coaches eingesetzt.

Sollte sich auch hinter dieser bekannten Einleitungsformel ein Hinweis verborgen halten? – Ich glaube schon, dass das so ist. Sonst wäre wohl kaum Bärbel Mohrs Buch „Bestellungen ans Universum“ ein solcher Erfolg geworden.

Wenn ich mir etwas wirklich von Herzen wünsche, so brauche ich meist nicht lange zu warten, bis es in Erfüllung geht. Ich mache mir ganz automatisch ein sehr realistisches Bild von der Situation und sehe mich schon im Zustand der Erfüllung. Der Wunsch zieht mich faktisch an.

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Amethyst-Anhänger gewünscht. Er sollte Tropfenform haben. Ich hatte das Bild genau vor mir. Ich konnte ihn förmlich auf meiner Haut fühlen. Ich sah mich damit. Natürlich habe ich anderen von meinem Wunsch erzählt. Ich hatte mir keinen Termin gesetzt und war mir trotzdem sicher, dieser Anhänger kommt zu mir. Was soll ich dir sagen: Nach nur 4 Monaten bekam ich ihn völlig unerwartet von einem lieben Freund geschenkt. Zu einem Anlass, wo ich kein Geschenk erwartet hätte.

Das geht natürlich besonders gut bei Wünschen, die sehr nahe an der Realität sind und auch möglich sind. Trotzdem mache ich mir nicht viele Gedanken, wie ich diese Wünsche erreichen werde. Ich habe eine innere Sicherheit, dass sie passieren werden.
Ganz anders ist es mit den Zielen, die ich mir bewusst setze. Da fällt mir die Realisierung manchmal nicht so leicht. Ich setze diese Ziele nach allen Regeln der Kunst, setze sie SMART und tue alles, um sie zu erreichen. Die Leichtigkeit des Wünschens fehlt und es wird oft verkrampft und klappt nicht so, wie ich es gerne hätte.

Wo ist also der Unterschied zwischen meinen Wünschen und meinen Zielen?

Ich habe einige Zeit gebraucht, um es herauszufinden und bin jetzt dem Schlüssel auf der Spur. Meine Wünsche kommen vom Herzen, ich habe sofort ein Zielbild und automatisch ein intensives Gefühl, wie es sich anfühlt, wenn dieser Wunsch erfüllt ist.
Meine Ziele kommen manchmal vom Verstand und manchmal vom Herzen und ich habe ein Zielbild. Der Unterschied ist: Mein Zugang zu meinen Emotionen ist nicht so intensiv. Ich spüre nicht sofort, wie sich das Ergebnis anfühlen wird.

Mein Fazit:

Ich verlege mich mehr aufs Wünschen. Ganz einfach, weil das bei mir besser klappt.
Vielleicht gelingt es mir eines Tages mit meinen Zielen genauso unverkrampft umzugehen, wie mit meinen Wünschen.

Die Emotionen sind der Schlüssel. Dr. Joe Dispenza beschreibt in seinem Buch „Du bist das Placebo“ wie die Emotionen der Schlüssel zur Selbstheilung sind. Wenn es gelingt, die Heilung gefühlsmäßig vorwegzunehmen und in einen guten emotionalen Zustand zu kommen, dann wirken nicht nur Medikamente besser, sondern auch Placebos entfalten ihre Wirkung.

Eine Tochter einer Freundin beherrscht die Kunst des Wünschens so gut, dass es wirklich bewundernswert ist.
Meine Freundin bekam von einer Bürokollegin ausgemusterte Kleidung geschenkt. Es waren lauter Designerstücke in der Kleidergröße ihrer Tochter. Abends brachte sie ihrer Tochter die Sachen vorbei. Ihre Tochter sah in den Sack und lachte. „Weißt du Mami, heute Morgen bin ich vor meinem Kasten gestanden und dachte bei mir, dass ich wirklich etwas Neues zum anziehen brauche. – Und schon ist es da! Ist das nicht wunderbar?“ Sie sah die Sachen durch und bemerkte: „Einige dieser Sachen hab ich mir vor kurzem in einer Boutique angesehen und dachte mir noch, dass ich sie mir im Moment nicht leisten kann.“

Wünsche entfalten – besonders wenn sie intensiv sind – eine besondere Magie. Wenn es richtige Herzenswünsche sind, dann richtet sich alles in uns auf die Erfüllung dieser Wünsche aus. Wir strahlen aus, was wir anziehen wollen und das Gesetz der Resonanz kann wirken.

Was das für dich bedeutet

Wenn du – so wie ich – manchmal deine Schwierigkeiten mit den gesetzten Zielen hast, dann versuche es doch einmal mit Wünschen. Das klingt oberflächlich nur nach einem Begriffsaustausch und hat dennoch eine ganz andere Wirkung.

Wünsche nehmen Druck heraus

Es gibt erfüllbare und unerfüllbare Wünsche. Somit ist klar: Wünschen darfst du auch Unerreichbares.

Viele Menschen limitieren sich bei ihren Zielen. Ihre persönlichen Glaubenssätze werden sofort aktiv.
Du setzt dir ein berufliches Ziel und hast sofort eine Stimme im Kopf, die dir zuflüstert:

  • Du bist nicht gut genug.
  • Um das zu erreichen, brauchst du noch eine Zusatzausbildung.
  • Der Kollege xy versteht es viel besser, sich ins rechte Licht zu setzen.
  • Dazu fehlt mir noch die Erfahrung.

Beim Wünschen bist du frei von diesen Glaubenssätzen. Du darfst dir auch Dinge wünschen, die – vorerst – unerfüllbar scheinen. Somit vergeudet dein Unbewusstes keine Energie mit negativen Glaubenssätzen. Es kann sich ganz auf die Realisierung des Wunsches ausrichten.

Wünsche lassen sich leichter publik machen

An ein Ziel bindest du dich. Du gehst damit eine Verpflichtung dir selbst gegenüber ein. Das hat zwar den Vorteil, dass du dich verbindlich darauf festlegst. Es können gleichzeitig auch viele Gedanken bezüglich Scheitern und Gesichtsverlust auftauchen.

  • Was ist wenn ich das Ziel nicht erreiche?
  • Wie werde ich dann dastehen?
  • Was werden die anderen von mir denken?

Das sind natürlich alles wieder Glaubenssätze und einschränkende Entscheidungen.

Wünsche kannst du leicht erzählen. Da es ja „nur“ ein Wunsch ist, melden sich diese ganzen Bedenken nicht.

Egal ob du dir ein Ziel setzt, oder ob du dir etwas wünscht, wenn du darüber sprichst, holst du dir Unterstützer ins Boot. Du triffst möglicherweise Menschen, die dir weiterhelfen.

Wenn du unbelastet von Zweifeln bist, wirst du diese Möglichkeiten erkennen und annehmen. Du siehst also: Auch Wünsche ebnen Wege.

Wünsche lösen automatisch positive Gefühle aus

Wenn du dir etwas wirklich wünscht, dann ist mit der Erfüllung des Wunsches automatisch ein gutes Gefühl verbunden. Egal, ob du dir eine Motoryacht, mehr Umsatz oder ein gelassenes Familienleben wünscht. Wenn du an die Erfüllung des Wunsches denkst, dann wird sich ein wohliges, angenehmes Gefühl einstellen.

Wünsche schaffen Durchhaltevermögen

Genau dieses positive Gefühl hilft dir auch, auf dem Weg zur Wunscherfüllung durchzuhalten. Auch wenn du selbst etwas dazu beiträgst und dein Beitrag mit Herausforderungen verbunden ist.

Wenn es dein Wunsch ist, einmal auf dem Großglockner zu stehen, dann wirst du auch die dafür erforderlichen Schritte unternehmen. Du wirst trainieren, dir passende Bergpartner suchen, die Ausrüstung beschaffen usw.

Wünsche und Ziele liegen manchmal knapp beinander

Du siehst, Wünsche und Ziele liegen manchmal knapp beinander. Der einzige Unterschied besteht für mich darin, dass ich meinen Wünschen nicht unbedingt einen Termin gebe.

Ich bin aber durchaus bereit für meine Wünsche etwas zu tun und notfalls auch hart zu arbeiten. Wünsche, für die ich selbst gar nichts tun möchte, sind Luftschlösser :-)

Der wesentliche Unterschied besteht für mich darin, dass beim Wünschen ganz viel Druck rausgenommen wird und mein innerer Richter bzw. meine Glaubenssätze schweigen.

Wirst du die Magie der Wünsche in Zukunft für dich nutzen?

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!

Wie bleibe ich im Umgang mit meinen eigenen Erziehungsansprüchen entspannt?

eigene Erziehungsgrundsätze

Kleiner Schiläufer – großer Frust

Peter will seinem Sohn das Schi laufen beibringen. Peter ist ein guter Schifahrer. Es weiß nicht nur, wie es technisch geht, er hat auch Erfahrung damit, anderen etwas beizubringen.

Sein Sohn Niklas steht im Schnee. Er findet es unfair, dass er zuerst einmal den Hang hochstapfen soll. Peter erklärt: „Das macht man am Anfang so. Außerdem bist du schon aufgewärmt, wenn wir oben sind. Das hilft dir, Verletzungen zu vermeiden.“
Niklas ist sauer. Alle anderen dürfen mit dem Lift fahren.

Als sie endlich oben sind, zeigt ihm Peter den Stemmbogen. Niklas findet, das wäre etwas für Babys. Er ist schon 5 Jahre alt. Er ist schon groß. Er will genau so toll Schi fahren, wie Benni Raich. Der ist toll! Bei dem sieht alles so einfach aus.

Nachdem Peter drauf besteht, versucht er den Stemmbogen. – Und findet heraus, dass das nicht so einfach ist. Niklas wir wütend, weil er genau weiß, was er machen soll und es körperlich nicht schafft.

Zuerst redet ihm Peter noch gut zu. „Niklas du musst Geduld haben. Wenn du fleißig übst, dann wirst du bald ein toller Schifahrer.
Neuer Versuch. Es klappt schon besser. Plötzlich stürzt Niklas. Peter nimmt es locker, geht zu ihm hin, hilft ihm auf und klopft ihm den Schnee ab. Niklas friert. Er nimmt einen neuen Anlauf. Nun kommt er ganz gut nach unten. Aber jetzt soll er den Anfängerhügel wieder hinaufstapfen. Er will nicht und bekommt einen Wutanfall. Schließlich ist er ja schon einmal herunter gefahren. Es wäre wirklich Zeit für den Lift. Peter ist unnachgiebig. Er weiß, dass Niklas noch Übung braucht. Stapfen macht müde. Niklas Beine sind an die Anstrengung noch nicht gewöhnt und er kann die Bewegungen nicht richtig ausführen. Peter korrigiert. Niklas schreit ihn an: „Papa ich mach das doch schon so!“ Peter zeigt nochmal vor. Niklas wird zornig. „Genau so mache ich es. Bei mir geht das nicht.“

Jetzt verliert Peter die Geduld: „Du machst gar nichts so, wie ich es sage. Sonst würdest du genau so den Hang hinunterfahren. Schau mir noch mal zu und stell dich nicht so an!“ Niklas reagiert mit einem harschen: „Ich bin ohnehin zu blöd dafür. Das schaffe ich nie!“

Jetzt ist Peter frustriert. Normalerweise besitzt er eine Engelsgeduld. Er hat schon einigen Erwachsenen und auch vielen Kindern Schi fahren beigebracht. Bei seinem eigenen Sohn versagt er. Dabei wollte er es besonders gut machen. Er weiß, wie sensibel Niklas ist. Er ist überzeugt davon, dass sein Sohn sportlich ist. Warum hört er nur nicht auf ihn? Es bringt ihn auf die Palme, wenn Niklas so stur ist.

Ungeduld mit Kindern

In meinem Artikel Von Eulen und Lerchen habe ich auch eine Situation beschrieben, wo Ines, die Mutter von zwei Mädchen frustriert war, weil sie ihre eigenen Ansprüche an eine gute Erziehung nicht gerecht werden konnte.

Warum werden Eltern ihren Ansprüchen nicht gerecht

Eltern wollen das Beste für ihre Kinder

Dazu zählt auch eine gute Erziehung. Sie soll natürlich ganz anders sein, als die eigene. Geprägt von Liebe und Verständnis. Geduldig wollen sie sein und den Kindern alles erklären.

Und dann werden sie vom Alltag eingeholt. Sie merken, dass sie sich in vielen Dingen so verhalten, wie sie es immer vermeiden wollten. Schlimmer gar, sie erkennen Verhaltensweise der eigenen Eltern wieder. So wollten sie nie sein!

Warum gelingt es nicht?

Alle Eltern haben eine eigene Geschichte und diese kommt im Umgang mit den Kindern oft hoch. Durch Erlebnisse oder einzelne Sätze wird sie angetriggert und schon befinden wir uns auf einer Zeitreise. Natürlich nicht wirklich. Ein Teil von uns, unser Körper, bleibt im hier und jetzt und erwachsen, aber ein anderer Teil – unsere Gefühle – wird in eine andere Zeit katapultiert. Wir sind aufeinmal wieder klein, unbeholfen und ausgeliefert. Jetzt prallen wir mit unserem Kindergefühl auf das Gefühl unseres Kindes – und PENG!, der schönste Knatsch ist fertig.

Wie gehe ich mit meinem eigenen Frust um?

Den eigenen Glaubenssätzen auf der Spur

Welche Sätze gehen dir durch den Kopf?

Hörst du innerlich Sätze wie:

  • Nie machst du es richtig.
  • Du kannst dich noch so bemühen, das wird doch nichts.
  • Jetzt hast du es schon wieder verbockt.

Ja? Dann bist du deinen eigenen Glaubenssätzen auf der Spur. Vielleicht sind das auch genau die Sätze, die du in ähnlichen Situationen in deiner Kindheit gehört hast. Und genau dieses Programm fängt jetzt zu laufen an.

Schleudert dir dein Kind vielleicht genau diese Sätze entgegen

Vielleicht schleudert dir dein Kind noch dazu genau einen dieser Sätze entgegen. Dann prallt Glaubenssatz auf Glaubenssatz. Der reife Teil in dir erkennt jetzt, dass deine eigenen Glaubenssätze auf dein Kind überspringen. Die Folge ist oft ein schlechtes Gewissen.

Du fühlst dich innerlich zerrissen. Einerseits fühlst du dich selbst in deinen Gefühlen verletzt und fällst in ein altes Versagensgefühl, andererseits willst du dein Kind zu einem positiven Menschen erziehen und ein gutes Vorbild sein.

Was kann ich in solchen Situationen tun?

Bleib gelassen

Zuerst einmal: Bleib gelassen! Allein die Tatsache, dass du dir deiner Fehler bewusst bist, hilft dir dich weiter zu entwickeln. So kannst du daran arbeiten, es das nächste Mal besser zu machen. Das ist doch erfreulich :-)

Geh aus der Situation

Wann immer du kannst, verlasse die Situation. Atme tief durch und spüre in dich hinein. Was ist es genau, was dich so frustriert? Was brauchst du im Moment, um wieder ruhig zu werden.

Atmen hilft

Atme ein paar Mal tief durch. Das hört sich an, wie eine Binsenweisheit. Wenn du dich aber bewusst auf deinen Atem konzentrierst, dann ist in deinem Gehirn im Moment kein Platz für andere Gedanken. Das Gedankenkarussell kann sich beruhigen. Du kannst wieder klar denken und neue Entscheidungen treffen.

Warte ab

Auch dein Kind braucht eine Zeit, um sich zu beruhigen.

Wenn es euch beiden besser geht, sprich die Situation an. Du kannst erklären, dass dir dein Verhalten leid tut. Kinder können gut mit den Fehlern der Erwachsenen umgehen, wenn sie merken, dass sie ehrlich sind.

Humor

Bewahre dir deinen Humor. Er hilft dir, die Komik in der Situation zu sehen und auch deinem Kind mit einer humorvollen Bemerkung über die Situation hinwegzuhelfen. Achte dabei aber auf einen freundlichen, liebevollen Ton. Sonst kann eine humorvoll gemeinte Bemerkung zynisch ankommen.

Erinnere dich, wie es dir gegangen ist

Als Peter nachdenkt erinnert er sich an eine Szene, wo er seine Schi erbost von sich geschleudert hat, weil sie nicht „so gut fahren, wie die vom Hermann Maier.“
Mit dieser Erinnerung fühlt er sich seinem Sohn gleich ganz nah und kann ihn in seinem Frust gut verstehen.

Nicht alles selbst machen

Gerade wenn es darum geht, Kindern Sportarten beizubringen, ist es oft für beide Seiten leichter, wenn das Kind einen Kurs besucht. Erstens sieht es im Gruppenunterricht, dass andere auch Fehler machen und nicht gleich erfolgreich sind. Es merkt, dass Übung dazu gehört. Andererseits ist ein professioneller Trainer nicht gefühlsmäßig verstrickt und kann so sachlich reagieren.
Kinder können auch oft Anweisungen von anderen leichter akzeptieren.

Auch dein Kind möchte vielleicht vor dir besonders gut dastehen und hat mit sich daher wenig Geduld. Schließlich will es genau so toll sein, wie Papa oder Mama.

Die eigenen Glaubenssätze bearbeiten und auflösen

Es ist gut, die eigenen Glaubenssätze zu bearbeiten und aufzulösen, um sie nicht an die Kinder weiter zu geben. Wenn einige deiner Glaubenssätze wegfallen, wirst du in gewissen Situationen gelassen und ruhig reagieren können.

Wenn du dabei Hilfe brauchst, so wende dich an einen Coach. Alle Coaches verfügen über Techniken, die dabei helfen Glaubenssätze aufzulösen.

Auch im Online-Workshop Hotel Mama schließt gibt es einige Übungen, wo aktiv an deinen persönlichen Bremsen und Glaubenssätzen arbeitest. Hier hast du die Möglichkeit dich anzumelden. KLICK

Merken

Merken

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!
Die Sprache des Geldes

Die Sprache des Geldes

Die Sprache des GeldesIch bin über die Blogparade von Petra Schwehm „Geld und Glaubenssätze“ gestolpert ;-)
– und so rein zufällig *hihi* hab ich ein einem Buch eine Zusammenfassung eines Vortrages eines Philosophen gelesen, der mehrsprachig aufgewachsen ist. Er beschreibt in diesem Vortrag, dass sein Gemütszustand ein anderer ist, je nachdem in welcher Sprache er gerade spricht. Die Sprache beeinflusst also direkt seine Gefühle und seine Wahrnehmung der Welt. Einer der Schlüsselsätze in meinen Coachingausbildungen war: „Sprache schafft Bewusstsein.

Ich dachte damals, es ginge darum Bewusstsein für wichtige Fragen zu schaffen, indem wir sie klar benennen und achtsam in der Wortwahl sind. Seit meiner NLP-Ausbildung weiß ich, dass Sprache tatsächlich unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung beeinflusst. Das Thema Geld brachte mich jedoch dazu, diesen Satz ganz anders zu betrachten.

Sprache schafft Bewusstsein

Seit längerer Zeit stört mich der Ausdruck „Geld verdienen„. Dieser Ausdruck war für mich in Ordnung, solange ich angestellt tätig war. Da hat er gestimmt. Ich habe meiner Firma gedient und dafür Geld erhalten. Ich habe mir mein Geld verdient. Punkt.

Als ich selbständig wurde, habe ich mich, wie die meisten Unternehmer erst einmal mit meinen Glaubenssätzen rund ums Geld befasst. Natürlich hab ich die üblichen Verdächtigen gefunden. Du musst hart arbeiten. Wer über Nacht erfolgreich wird ist nicht ehrlich. (Schmarrn. Ehrlich, wer wird schon über Nacht erfolgreich?)
Am meisten aber stört mich der Ausdruck „Geld verdienen“. Der tut mir richtig weh.
Schließlich sehe ich jetzt meine Leistung ganz anders. Ich schaffe Verbindungen, unterstütze bei Projekten, verhelfe zu mehr Klarheit …
Ich sehe es eher so, dass ich meine Saat ausstreue und darauf warte, bis sie Früchte trägt. Naja und dann kam mir unlängst die Erkenntnis, dass es in anderen Sprachen anders ist.

Geld verdienen in verschiedenen Sprachen

Im englischen Sprachraum wird Geld erworben, erwirtschaftet und eingebrachtyou earn money. Das gefällt mir schon weit besser. Du säst und bringst deine Ernte ein.
In Frankreich wird Geld gewonnengagner de l`argent. Das ist doch auch schön. Du strengst dich gar nicht an. Du gewinnst es einfach … und Silber noch dazu ;-)
Die Italiener machen Geldfare cassa. Ob das auch einer der Gründe ist, das manche Menschen glauben, sie könnten ihr Geld selbst machen? Oder stammt es noch aus venezianischer Zeit, als Geld noch ein Kreditbrief war?
Auch Spanier gewinnen ihr Geldgañar dinero. Das ist doch fein, oder?
Wenn ich es richtig recherchiert habe, dann suchen die Ungarn Geld – pénzt keres. Das ist jetzt auch nicht unbedingt die Möglichkeit, die ich mir wünsche. Nur weil ich es suche, heißt es noch lange nicht, dass ich es auch finde :-(

Ich persönlich werde in Zukunft mein Geld ernten, einbringen und gewinnen. Das scheint mir stimmig, denn schließlich erbringe ich ja auch eine Leistung davor.

Natürlich werden all diese Ausdrücke im deutschen mit Geld verdienen übersetzt. In der jeweiligen Landesprache schwingt aber immer auch die andere Bedeutung des Wortes mit. So wie im Deutschen eben auch.

Glaubenssätze und Sprichwörter

Könnte es also sein, dass unsere jeweiligen Glaubenssätze zum Thema Geld, etwas mit unserer Mutterprache und den verwendeten Ausdrücken zu tun haben?
Definitiv werden die Glaubenssätze rund ums Geld stark von den Sprichwörtern beeinflusst.

  • Geld stinkt nicht.
  • Geld allein macht nicht glücklich.
  • Geld regiert die Welt.
  • Geld aus dem Fenster werfen.
  • Geld wie Heu haben.
  • Geld zum Schornstein hinausjagen.
  • Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
  • Zeit ist Geld.

Komisch nicht ein einziges dieser Sprichwörter ist positiv besetzt. – Und dann wundern wir uns, dass wir ein gestörtes Verhältnis zu Geld haben? Also ich wundere mich nicht mehr. Manche dieser Sprichwörter haben wir der Einfachheit halber gleich als Glaubenssätze übernommen.

Nachdem ich nur einige Sprachen so weit beherrsche, dass ich die Ausdrücke rund ums Geld wirklich analysieren kann, bin ich auch auf deine Hilfe angewiesen. Welche Sprache sprichst du und wie ist die Beziehung zum Geld in dieser Sprache? Ich freue mich, wenn du die Liste über die Einstellung zum Geld in den Kommentaren fortsetzt.

 

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!