Beiträge

Beatrice Drach

Bewegung für Kinder

Ein Gastbeitrag über Kinder und Bewegung

Beatrice Drach hat mich eingeladen einen Gastbeitrag auf ihrem Blog zu schreiben. „Könntest du da etwas schreiben, dass Eltern ihren Kindern mehr zutrauen sollen?“

Klar kann ich, sehr gerne sogar. Und es traf sich ganz besonders gut, dass ich in den beiden Wochen „Musikalische Reise ins Zahlenland“ mit Lisa Culk wieder einige Beobachtungen machen durfte.
Wir verbringen in diesem Kinderferienkurs den Tag mit den Kindern und beziehen sie in alles ein, was wir tun. Das heißt, wir machen nicht nur Programm, sondern die Kinder helfen auch bei der Gestaltung des Tages aktiv mit: Von der Zubereitung der Jause und des Mittagessens, über das Tisch decken bis zum Geschirr abwaschen. Das alles neben den Liedern, Tänzen, Spielen und Rechenaufgaben. Weiterlesen

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Trauer bei Kindern, Trauerphasen, Wenn Kinder trauern

Trauer bei Kindern

Als Abschluss meiner Serie über kindliche Emotionen will ich auch dieses – zugegebenerweise – schwierige Thema Trauer bei Kindern nicht auslassen.

Tod des Urgroßvaters

Unser Sohn war ungefähr 5 Jahre alt, als er das erste Mal mit dem Tod in Berührung kam. Unser jüngerer Sohn war zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre alt.

Mein Großvater war gestorben. Die Kinder hatten zu ihrem Urgroßvater keine besonders intensive Beziehung. Aber sie kannten ihn und mochten ihn ganz gerne.

Unser jüngerer Sohn war viel zu klein. Er hat von all den Ereignissen nichts mitbekommen. Es war für ihn zu weit weg. Der Ältere hingegen, bemerkte, dass sich in der Familienstruktur etwas veränderte. Er registrierte, dass die Menschen um ihn herum traurig waren.

Und so stellte sich auch die Frage: Soll er zum Begräbnis mit, oder nicht. Nach langem familieninternen Hin und Her entschloss ich mich, meinem Instinkt zu vertrauen und ihn einfach zu fragen. Ich erklärte ihm: „Weißt du, es werden ganz viele Menschen kommen und Abschied von deinem Uropa nehmen wollen. Sie werden traurig sein und weinen. Wir werden in die Kirche gehen und singen. Danach wird er in einer Holzkiste begraben. Die Menschen werden Blumen in das Loch werfen und ihm so zeigen, wie gerne sie ihn hatten. Was meinst du, willst du dabei sein?“


Er entschied, dass das für ihn zu viele Menschen seien. So fand er für sich eine andere Methode, um sich von seinem Uropa zu verabschieden. Er beschloss, zu einem späteren Zeitpunkt das Grab aufzusuchen und einen Stein auf das Grab zu legen. Ich habe keine Ahnung, wie er auf diese Idee gekommen ist, aber so haben wir es dann gemacht.

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Vorbildwirkung

Vorbildwirkung

Vor einiger Zeit stand ich in Wien an einer sehr belebten Kreuzung. Es ist eine dieser Kreuzungen, wo nicht nur Autospuren zu queren sind, sondern wo auch Busse und Straßenbahnen fahren. Teilweise fahren sie auf eigenen Spuren und alle diese Spuren sind mit Fußgängerampeln geregelt.

Soweit so gut. Es ist jedoch so, dass an einigen Spuren weniger Verkehr ist, als an anderen und daher die Rotphasen von den Fußgängern oft sehr lange empfunden werden. Die Versuchung einfach nach links und rechts zu schauen und dann bei Rot über die Spur zu gehen ist groß. Weiterlesen

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