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Rückzugsorte schaffen

Rückzugsorte schaffen

Die einen freuen sich, weil sie endlich zur Ruhe kommen. Die anderen leiden darunter 24/7 zusammenzupicken und haben schon Lagerkoller.

Dieses #socialdistancing birgt auch Chancen – es bringt Familien dichter zusammen.

Rückzugsorte schaffen

Es ist leicht, die Zeit zu genießen, wenn die Wohnung oder das Haus groß genug ist, dass jeder einen Rückzugsort hat.
Für manche Familien wird es allerdings dichter, als sie ertrgen können. Wenn nämlich der Wohnraum nicht groß ist, dann wird es jetzt wirklich schwierig.

Schwierig, aber schaffbar.

Schaffe Nischen

Ja, mit ist klar, im Moment weißt du nicht wo dir der Kopf steht. Aber wenn du jetzt ein wenig Zeit investierst, dann wird es euch langfristig mit den angeordneten Maßnahmen besser gehen.

Setz dich also einen Moment in Ruhe hin und überlege, ob du Nischen schaffen kannst, wenn ihr die Möbel etwas umstellt. Beziehe dazu ruhig deine Familie mit ein.

Mit Bücherregalen

Oft hilft es, wenn du ein Bücherregal ans Kopf- oder Fußende eines Bettes stellst, das bereits an der Wand steht. So entsteht eine Art Betthöhle, die ihr gemütlich einrichten könnt. Eine nette Tagesdecke und ein paar Polster dazu und schon ergibt sich ein schöner Rückzugort.

Stockbetten

Stockbetten sind klasse. Sie schaffen Raum. Auch hier kann mit ein paar einfachen Handgriffen und ein wenig technischem Geschick Privatsphäre geschaffen werden. Hängt dazu einfach Vorhänge auf. Ist der Vorhang zugezogen, dann will die betreffende Person Ruhe, wenn nicht, dann ist sie gesprächsbereit.

Hochbetten

Der Raum unter Hochbetten bietet unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Hier kann ein schöner Arbeitsplatz untergebracht werden. Achtet dann aber auf eine wirklich gute Beleuchtung.
Oder auch Raum zum Spielen. Auch hier können Vorhänge Rückzugsräume schaffen.

Rückzugssessel

Rückzugssessel gibt es in allen Preisklassen. Vom Designer aber auch vom schwedischen Möbelhaus.
Vor allem Kinder schätzen den Sessel, wo sie einfach die Jalousie runterlassen können. Sie können dort alleine sein und hören trotzdem, was rundherum passiert. Sie sind also allein, ohne einsam zu sein.

Vorhandene Nischen nutzen

In Altbauwohnungen gibt es oft tiefe Fensternischen, die gut für einen Leseplatz genutzt werden können.
Bei Neubauten kannst du solche Nischen bewusst schaffen, indem du links und rechts vom Fenster ein Regal aufstellst und den Platz dazwischen mit einer einfach Bank ohne Rückenlehne füllst.

Gemütliche Sessel, Sofas und Ähnliches

Hochlehner laden zum Verweilen, Lesen und Entspannen ein.
Es müssen aber nicht unbedingt immer Möbelstücke sein. Als unsere Kinder klein waren war der liebste Kuschelplatz eine Kindermatratze, die mit einem lustigen, selbstgenähten Bezug versehen war und auf dem Boden lag. Hier konnten sie knotzen, aber auch toben. Die Matratze diente als Rückzugsort und Basis für die selbstgebauten Höhlen. So war auch der Boden kuschelig.

Bettzelte

Es gibt auch lustige Bettzelte, mit denen ein Teil des Bettes abgedeckt wird. Dadurch entsteht eine gemütliche Kuschelhöhle.

Hängezelte und Vorhanghängezelte

Du könntest auch ein Hängezelt an der Decke anbringen. Das bietet neben der Rückzugsmöglichkeit auch noch einen beruhigenden Schaukeleffekt.

Es gibt auch diese Vorhanghängezelte die an einem Ring angebracht sind und an der Decke über dem Bett befestigt werden. Viele Kinder lieben es, diesen Vorhang um ihr Bett zu drapieren. Es ist ein abgeschlossener Raum und sie sehen durch den dünnen Stoff trotzdem durch.

All diese Dinge sind nicht sehr teuer und lassen sich schnell umsetzen. Vieles davon erreichst du schon, wenn du die vorhandenen Möbel etwas umstellst.
Warum nicht einmal einen Kasten mitten in den Raum stellen oder ein Regal als Raumteiler nützen?

Vielleicht hast du ja auch alte Vorhangstoffe oder eine Matratze, die ohnehin nur zur Reserve ist. Dann ist das jetzt die richtige Zeit, sie gut einzusetzen.

Bleib also trotz allem gelassen und behalte die Nerven

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!