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Meine liebsten Motivationskicks

Dieser Artikel über meine liebsten Motivationskicks wurde erstmals im Juni 2015 veröffentlicht und im April 2020 überarbeitet

Manchmal kommt es vor, dass wir Aufgaben vor uns haben, die uns im Moment absolut nicht freuen. Viel lieber würden wir etwas anderes machen.

Es geht nicht nur uns Erwachsenen so. Kindern geht es auch so!

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Bei Kindern bemühen wir uns meist, ihnen die Aufgaben so schmackhaft wie möglich zu machen, bzw. in ein Spiel einzubinden.
Diesbezüglich habe ich gemeinsam mit meinen Kindern viel über Selbst- und Fremdmotivation gelernt. Mein oberstes Bestreben war immer, meinen Kindern die Arbeit leicht und freudvoll zu gestalten. Ich selbst bin von Haus aus zwar ein eher fauler (ja, ich stehe dazu), aber organisierter und disziplinierter Mensch. Meine oberste Prämisse ist es, die Dinge so schnell als möglich zu erledigen, dann habe ich sie hinter mir und auch aus dem Kopf.

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Hast du einen Lebenstraum? Etwas, das du schon immer gerne tun wolltest, einen geheimen Wunsch, den du noch niemanden anvertraut hast?
Ja! – Ich bin mir sicher, auch in deinem Leben drängt etwas nach Verwirklichung.

Träume-Ziele

Bilder erstellt mit https://getstencil.com

Warum sind Träume Ziele ohne Termin?

Begriffsabgrenzung

Was ist ein Ziel?
Was ist ein Traum?
Was ist ein Wunsch?

Ein Wunsch wird definiert als das Begehren oder das Verlangen nach einer Sache oder Fähigkeit. Ein Traum hat viele Definitionen. Diejenige die uns hier nützlich ist, ist die Imagination oder Fantasievorstellung. Ein Ziel ist ein zukünftiger Zustand, der im Vergleich zur Gegenwart verändert ist. Weiterlesen

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Wünsche helfen!

Wünsche

Weißt du, wie die alten Märchen beginnen?
„Es war einmal und auch nicht mehr, … zu einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat …“

Märchen sind nicht nur zur Unterhaltung da. Sie wurden geschrieben, um Erfahrungen und Weisheiten zu überliefern. Diese verstecken sich hinter der eigentlichen Geschichte.

Viele Märchen wurden schon von Psychologen und spirituellen Lehrern gedeutet. Märchen und Geschichten werden seit jeher von Therapeuten und Coaches eingesetzt.

Sollte sich auch hinter dieser bekannten Einleitungsformel ein Hinweis verborgen halten? – Ich glaube schon, dass das so ist. Sonst wäre wohl kaum Bärbel Mohrs Buch „Bestellungen ans Universum“ ein solcher Erfolg geworden.

Wenn ich mir etwas wirklich von Herzen wünsche, so brauche ich meist nicht lange zu warten, bis es in Erfüllung geht. Ich mache mir ganz automatisch ein sehr realistisches Bild von der Situation und sehe mich schon im Zustand der Erfüllung. Der Wunsch zieht mich faktisch an.

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Amethyst-Anhänger gewünscht. Er sollte Tropfenform haben. Ich hatte das Bild genau vor mir. Ich konnte ihn förmlich auf meiner Haut fühlen. Ich sah mich damit. Natürlich habe ich anderen von meinem Wunsch erzählt. Ich hatte mir keinen Termin gesetzt und war mir trotzdem sicher, dieser Anhänger kommt zu mir. Was soll ich dir sagen: Nach nur 4 Monaten bekam ich ihn völlig unerwartet von einem lieben Freund geschenkt. Zu einem Anlass, wo ich kein Geschenk erwartet hätte.

Das geht natürlich besonders gut bei Wünschen, die sehr nahe an der Realität sind und auch möglich sind. Trotzdem mache ich mir nicht viele Gedanken, wie ich diese Wünsche erreichen werde. Ich habe eine innere Sicherheit, dass sie passieren werden.
Ganz anders ist es mit den Zielen, die ich mir bewusst setze. Da fällt mir die Realisierung manchmal nicht so leicht. Ich setze diese Ziele nach allen Regeln der Kunst, setze sie SMART und tue alles, um sie zu erreichen. Die Leichtigkeit des Wünschens fehlt und es wird oft verkrampft und klappt nicht so, wie ich es gerne hätte.

Wo ist also der Unterschied zwischen meinen Wünschen und meinen Zielen?

Ich habe einige Zeit gebraucht, um es herauszufinden und bin jetzt dem Schlüssel auf der Spur. Meine Wünsche kommen vom Herzen, ich habe sofort ein Zielbild und automatisch ein intensives Gefühl, wie es sich anfühlt, wenn dieser Wunsch erfüllt ist.
Meine Ziele kommen manchmal vom Verstand und manchmal vom Herzen und ich habe ein Zielbild. Der Unterschied ist: Mein Zugang zu meinen Emotionen ist nicht so intensiv. Ich spüre nicht sofort, wie sich das Ergebnis anfühlen wird.

Mein Fazit:

Ich verlege mich mehr aufs Wünschen. Ganz einfach, weil das bei mir besser klappt.
Vielleicht gelingt es mir eines Tages mit meinen Zielen genauso unverkrampft umzugehen, wie mit meinen Wünschen.

Die Emotionen sind der Schlüssel. Dr. Joe Dispenza beschreibt in seinem Buch „Du bist das Placebo“ wie die Emotionen der Schlüssel zur Selbstheilung sind. Wenn es gelingt, die Heilung gefühlsmäßig vorwegzunehmen und in einen guten emotionalen Zustand zu kommen, dann wirken nicht nur Medikamente besser, sondern auch Placebos entfalten ihre Wirkung.

Eine Tochter einer Freundin beherrscht die Kunst des Wünschens so gut, dass es wirklich bewundernswert ist.
Meine Freundin bekam von einer Bürokollegin ausgemusterte Kleidung geschenkt. Es waren lauter Designerstücke in der Kleidergröße ihrer Tochter. Abends brachte sie ihrer Tochter die Sachen vorbei. Ihre Tochter sah in den Sack und lachte. „Weißt du Mami, heute Morgen bin ich vor meinem Kasten gestanden und dachte bei mir, dass ich wirklich etwas Neues zum anziehen brauche. – Und schon ist es da! Ist das nicht wunderbar?“ Sie sah die Sachen durch und bemerkte: „Einige dieser Sachen hab ich mir vor kurzem in einer Boutique angesehen und dachte mir noch, dass ich sie mir im Moment nicht leisten kann.“

Wünsche entfalten – besonders wenn sie intensiv sind – eine besondere Magie. Wenn es richtige Herzenswünsche sind, dann richtet sich alles in uns auf die Erfüllung dieser Wünsche aus. Wir strahlen aus, was wir anziehen wollen und das Gesetz der Resonanz kann wirken.

Was das für dich bedeutet

Wenn du – so wie ich – manchmal deine Schwierigkeiten mit den gesetzten Zielen hast, dann versuche es doch einmal mit Wünschen. Das klingt oberflächlich nur nach einem Begriffsaustausch und hat dennoch eine ganz andere Wirkung.

Wünsche nehmen Druck heraus

Es gibt erfüllbare und unerfüllbare Wünsche. Somit ist klar: Wünschen darfst du auch Unerreichbares.

Viele Menschen limitieren sich bei ihren Zielen. Ihre persönlichen Glaubenssätze werden sofort aktiv.
Du setzt dir ein berufliches Ziel und hast sofort eine Stimme im Kopf, die dir zuflüstert:

  • Du bist nicht gut genug.
  • Um das zu erreichen, brauchst du noch eine Zusatzausbildung.
  • Der Kollege xy versteht es viel besser, sich ins rechte Licht zu setzen.
  • Dazu fehlt mir noch die Erfahrung.

Beim Wünschen bist du frei von diesen Glaubenssätzen. Du darfst dir auch Dinge wünschen, die – vorerst – unerfüllbar scheinen. Somit vergeudet dein Unbewusstes keine Energie mit negativen Glaubenssätzen. Es kann sich ganz auf die Realisierung des Wunsches ausrichten.

Wünsche lassen sich leichter publik machen

An ein Ziel bindest du dich. Du gehst damit eine Verpflichtung dir selbst gegenüber ein. Das hat zwar den Vorteil, dass du dich verbindlich darauf festlegst. Es können gleichzeitig auch viele Gedanken bezüglich Scheitern und Gesichtsverlust auftauchen.

  • Was ist wenn ich das Ziel nicht erreiche?
  • Wie werde ich dann dastehen?
  • Was werden die anderen von mir denken?

Das sind natürlich alles wieder Glaubenssätze und einschränkende Entscheidungen.

Wünsche kannst du leicht erzählen. Da es ja „nur“ ein Wunsch ist, melden sich diese ganzen Bedenken nicht.

Egal ob du dir ein Ziel setzt, oder ob du dir etwas wünscht, wenn du darüber sprichst, holst du dir Unterstützer ins Boot. Du triffst möglicherweise Menschen, die dir weiterhelfen.

Wenn du unbelastet von Zweifeln bist, wirst du diese Möglichkeiten erkennen und annehmen. Du siehst also: Auch Wünsche ebnen Wege.

Wünsche lösen automatisch positive Gefühle aus

Wenn du dir etwas wirklich wünscht, dann ist mit der Erfüllung des Wunsches automatisch ein gutes Gefühl verbunden. Egal, ob du dir eine Motoryacht, mehr Umsatz oder ein gelassenes Familienleben wünscht. Wenn du an die Erfüllung des Wunsches denkst, dann wird sich ein wohliges, angenehmes Gefühl einstellen.

Wünsche schaffen Durchhaltevermögen

Genau dieses positive Gefühl hilft dir auch, auf dem Weg zur Wunscherfüllung durchzuhalten. Auch wenn du selbst etwas dazu beiträgst und dein Beitrag mit Herausforderungen verbunden ist.

Wenn es dein Wunsch ist, einmal auf dem Großglockner zu stehen, dann wirst du auch die dafür erforderlichen Schritte unternehmen. Du wirst trainieren, dir passende Bergpartner suchen, die Ausrüstung beschaffen usw.

Wünsche und Ziele liegen manchmal knapp beinander

Du siehst, Wünsche und Ziele liegen manchmal knapp beinander. Der einzige Unterschied besteht für mich darin, dass ich meinen Wünschen nicht unbedingt einen Termin gebe.

Ich bin aber durchaus bereit für meine Wünsche etwas zu tun und notfalls auch hart zu arbeiten. Wünsche, für die ich selbst gar nichts tun möchte, sind Luftschlösser :-)

Der wesentliche Unterschied besteht für mich darin, dass beim Wünschen ganz viel Druck rausgenommen wird und mein innerer Richter bzw. meine Glaubenssätze schweigen.

Wirst du die Magie der Wünsche in Zukunft für dich nutzen?

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