Aus-gelassen leben

 

Wie ein Montessorikurs meinen Alltag verändert, und was du daraus lernen kannst

In diesem Podcast erzähle ich dir ein wenig über mich und meine Arbeit. Ich verrate dir einen meiner Glaubenssätze und wie er mich immer noch beeinflusst. Doch ich habe zumindest gelernt, gelassen mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Ich erzähle dir auch, wie mir das gelungen ist und was du daraus lernen kannst.

Weiter unten kannst du diese Folge auch als Transkript lesen.

Hier kannst du dir die Folge anhören:

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Shownotes:

Lebenslust-wie ein Montessorikurs meinen Alltag verändert

Hier kannst du dich noch zur kostenlosen E-Mail-Kur „In 7 Tagen zu Gelassenheit“ anmelden.

In der „Musikalischen Reise ins Zahlenland“ in der Woche vom 22.08- 26.08.2016 sind noch zwei Stornoplätze frei geworden. Wenn du dein Kind gerne anmelden möchtest, kannst du es hier tun.

 

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Hier kannst du den Inhalt des Podcasts auch lesen, wenn dir das lieber ist.

Wie ein Montessorikurs meinen Alltag beeinflusst

Schön, dass du dabei bist.
Also, wie gesagt, ich halte momentan mit meiner lieben Kollegin Lisa Culk einen Montessorikurs. Und zwar heißt dieser Kurs: Die musikalische Reise ins Zahlenland. Lisa ist eine wirklich begnadete Musikerin und Musikpädagogin und mein Part bei diesem Kurs ist die Arbeit mit den Montessorimaterialien im Bereich der Mathematik und Geometrie.

Ja, und Lisa und ich veranstalten diesen Kurs seit 4 Jahren und wir lieben diese Arbeit. Wir haben uns heute erst wieder darüber unterhalten, wie angenehm wir unsere Zusammenarbeit empfinden, weil wir schon so ein eingespieltes Team sind und sich einer perfekt auf den anderen einstellt.

Die Bereiche Mathematik und Musik ergänzen sich einfach ideal und sie ermöglichen uns, die Lerneinheiten immer wieder aufzulockern durch Bewegungseinheiten, durch Tanz und durch Musik. Wir arbeiten grundsätzlich nur mit Kleingruppen mit 10 Kindern, das heißt wir haben einen ganz tollen Pädagogen Schlüssel: 5 Kinder auf eine Pädagogin. Und naturgemäß kommt es dann vor, dass da Kinder dabei sind, die in großen Gruppen eher untergehen würden oder die ihre Bedürfnisse in großen Gruppen nicht so erfüllt bekommen würden. Und uns gelingt es dann immer, auch diese Kinder dort abzuholen, wo sie sind. Die Gruppen sind altersdurchmischt, das heißt, wir arbeiten mit Gruppen von Kindern im Alter von 41/2 – 5 Jahren bis ca. 7 – 8 Jahren. Und das ist natürlich auch eine Herausforderung, weil jedes Kind etwas Anderes an Lernstoff braucht, weil jedes Kind etwas Anderes weiß. Und wir stellen uns natürlich vorher auf diese Kinder ein, wir bereiten uns vor, wir wissen, welche Altersgruppen da sind und trotzdem sind die Kinder dann immer wieder für Überraschungen gut. Heuer haben wir z. B. einen ganz begabten 5-jährigen dabei, der (mit 5 Jahren!) schon das kleine 1×1 kann. Und so habe ich mich natürlich mit den Materialien vollkommen umstellen müssen. Und so kommt es immer wieder vor, dass Lisa und ich am Abend Kriegsrat halten, uns kurz über die Kinder unterhalten und für den nächsten Tag ein neues Material zusammenstellen, neues Material aus unserem Fundus ausgraben oder auch mal wirklich neues Material herstellen. Das ist natürlich ein Riesenaufwand und dadurch bleibt dann das Tagesgeschäft zurück.

Genau aus diesem Grund kann ich zum Beispiel diese Woche meinen geplanten Podcast über vaterlos aufwachsende Kinder nicht so halten, wie ich es wollte. Denn auch dieser Podcast hätte von mir einiges an Recherchearbeit, die ich schon geleistet habe, gebraucht. Aber das ist ein so umfassendes Thema und es berührt mich ganz persönlich, da auch meine Mutter vaterlos aufgewachsen ist, dass ich dem wirklich mehr Zeit widmen möchte und wirklich tief in diese Materie eintauchen will. Und somit ist dieses Thema verschoben, du wirst es dann ganz am Ende der Papa-Podcasts hören, also Anfang September.

Ja und dann startet auch nächste Woche meine Gelassenheitskur und auch für die möchte ich noch allerhand vorbereiten und so weiter. Und auch das ist natürlich neben der ganzen Materialherstellung und neben dem Kopieren eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die ich gerne annehme und die mir riesigen Spaß macht. Meine Nächte sind in diesen Wochen wirklich kurz, aber das macht mir überhaupt nix.

Spannend ist, dass in diesen Wochen auch so unvorhergesehene Dinge passieren, wie dass meine Mailingliste von Russen überschwemmt wird und dass ich da dann noch zusätzliche Arbeit leisten kann. Ob das wohl mit meinem Mindset zu tun hat?

Irgendwo gibt es in mir schon so einen Glaubenssatz: Wenn ich wirklich viel arbeite, dann kommt immer noch etwas Unvorhergesehenes dazu. Das ist eine Erfahrung, die ich mit den Kindern gemacht habe und die sich auch immer wieder bewahrheitet und an der ich jetzt wirklich, wirklich arbeite. Denn ich bin überzeugt, dass das nicht so sein muss. Ich bin überzeugt, dass nicht nur ich gelassen sein kann, sondern dass auch meine Planung beständig sein kann in diesen Wochen. Aber wie gesagt, im Moment bin ich noch nicht so weit, im Moment kommt einiges an Überraschungen auf mich zu.

Immerhin gelingt es mir aber schon, auch in diesen Situationen ruhig, gelassen und handlungsfähig zu bleiben. Ich nehme an, das hörst du schon an meiner Stimme.

Ja, ich hab einfach umgeplant. Ich habe improvisiert und darin bin ich mittlerweile Meisterin.

Aber vielleicht interessierst dich auch, was in dieser E-Mail-Kur „In 7 Tagen zu Gelassenheit“ auf dich zukommt. In dieser E-Mail-Kur wirst du zuerst einmal herausfinden, was dich daran hindert, gelassen zu sein. In welchen Bereichen es dir gut gelingt und in welchen es dir nicht gelingt. Und wer denn diese kleinen Gelassenheitsmonster sind, die dich daran hindern.

Und du wirst feststellen, dass diese Gelassenheitsmonster „eigentlich“ mit dir arbeiten wollen, für dich arbeiten wollen, dass sie das Beste für dich wollen. Aber sie machen das einfach so ungeschickt, sie stellen sich so patschert – wie wir das in Österreich sagen – an, dass der Schuss nach hinten los geht. Wenn du aber einmal deine Gelassenheitsmonster durchschaut hast und sie an der Hand nehmen kannst, dann kannst du mit ihnen tanzen und handlungsfähig bleiben. Dann kannst du dich auf sie einstellen. Und das wirst du in dieser E-Mail-Kur lernen.

Und außerdem gebe ich dir in dieser E-Mail-Kur eine Menge Blitzentspannungsübungen zur Hand: Atemübungen, Kurzmeditationen. Alles Dinge, die dir helfen, in Stresssituationen ganz einfach und leicht wieder in deine Gelassenheit zurückzufinden. Einfach und leicht wieder ruhig zu werden, entspannt zu sein, einen Schritt zurückzusteigen, dir einen Überblick zu verschaffen und dadurch wieder handlungsfähig zu sein und planen zu können.

… und was du daraus lernen kannst

Genau das, was ich jetzt gemacht habe in dieser Situation. Ich hab festgestellt: Mein Podcast über die vaterlosen Kinder – das geht sich nie aus. Und dann ist mir eingefallen, dass du vielleicht gerne hören möchtest, wie mein Alltag neben einem Montessorikurs abläuft. Vor welchen Herausforderungen ich mich sehe und wie ich damit umgehe.

Nicht unbedingt, weil das sooo riesig spannend ist für dich. Aber weil du vielleicht meine Strategien auf dein Leben übertragen kannst. Nicht 1:1, aber doch auf eine gewisse Art und Weise. Weil du dann merkst, ok, wenn ich einen Schritt zurücksteige, mir einen Überblick verschaffe, einmal schaue, was habe ich zu tun, wie könnte ich das sonst noch lösen. Wenn Plan A nicht funktioniert – das Alphabet hat noch 25 andere Buchstaben zur Verfügung; und genauso viele Möglichkeiten hast du, mit deiner Herausforderung umzugehen. Und wenn du mit diesem Mindset an die Sache herangehst, dann findest du eine Lösung. Dann findest du eine Möglichkeit, wie du dir dein Leben ruhig gestalten kannst.

Und genau das wünsche ich dir heute. Gestalte dir dein Leben ruhig. Wenn du vor einer Herausforderung stehst, such nach einer Lösung, die es dir ermöglicht, gelassen und ausgeglichen zu sein.

Ja! Und im nächsten Podcast, da gibt es wieder ein Papa-Interview. Ich freu mich schon auf dich. Tschüs!

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