Alles tun

Vor etwas mehr als einer Woche saß ich in der Ausbildung zum Time-Line-Therapy® Master-Practitioner. Im Zuge dieser sind auch sogenannte Break-Through-Sitzungen vorgesehen. Das ist, wie der Name schon andeutet, eine Coaching-Sitzung die den Durchbruch in einem bestimmten Lebensbereich zum Ziel hat. So eine Break-Through-Session wird normalerweise auf verschiedene Sitzungstermine aufgeteilt.

Im Rahmen der Ausbildung gibt es aber geballten Durchbruch. Einmal als der Gebende und einmal als der Empfangende.
Ich habe schon viele Coaching-Sitzungen an mit selbst erlebt. Diese Erfahrung hat allerdings alles übertroffen. In jeder Art und Weise. An dieser Stelle sage ich meinem Coach „Danke, Stefan! Du hast tolle Arbeit geleistet!“
Ich ging mit einem klaren Ziel in einem Lebensbereich in diese Sitzung. Dieses Ziel wird mich noch bis Jahresende gut beschäftigen ;-) – ich weiß, dass ich es erreiche.

Will ich das „alles“ wirklich?

Mehr als einmal stellte ich mir während der Sitzung die Frage: „Will ich das alles wirklich? Ist das wirklich das, was ich erreichen möchte?“ Und vor allem: „Bin ich wirklich bereit, alles zu tun, um dieses Ziel zu erreichen?“ Möchte ich mich allen Konsequenzen stellen und bin ich bereit, sie zu tragen?“
Es war ein großes Ziel und es ist mir anfangs nicht leicht gefallen. Auch jetzt, während der Umsetzung, stelle ich mir diese Fragen jedes Mal aufs Neue! Es ist täglich eine Entscheidung für das Ziel und eine Neufokussierung. Langsam wird mir das zur Gewohnheit werden und ich bin sicher, in ein oder zwei Wochen werde ich mir diese Fragen immer seltener stellen.

Der Erfolg eines Coaching hängt auch vom Klienten ab

Ich habe einmal mehr erkannt, dass der Erfolg eines Coachings nicht allein von einem guten Coach abhängt. Ein guter Coach kann die richtigen Fragen stellen, dich begleiten und dir helfen, dran zu bleiben. Nötigenfalls wird er dir auch einen sanften Schubbs geben, wenn du in Gefahr läufst dein Ziel aus den Augen zu verlieren.

Der Coach ist Begleiter

Den Weg zum Ziel einschlagen musst du selbst. Du trifft die Entscheidung für dein Ziel und dafür die Konsequenzen auf dich zu nehmen. Du bist mit den positiven Ergebnissen genauso konfrontiert, wie mit den möglicherweise unangenehmen oder unbequemen Nebenerscheinungen.
Mein Caochingpartner war sehr gefinkelt. Er stellte mir frei, wie ich meine Aktionen und die damit verbundenen Fortschritte dokumentiere. Das hat mich zum Nachdenken gezwungen.

Ich habe einen Teil meines Zieles nicht offen gelegt.
Ich stand also vor der Wahl: Lege ich es offen, damit er mich besser unterstützen kann, oder behalte ich es für mich und wähle eine Art der Dokumentation, die ausführlich und nützlich ist, damit er die Fortschritte sehen kann.
Die erste Variante wäre bequemer, denn ich könnte einen Teil der Verantwortung abgeben. Da ich nicht alles verraten wollte, wählte ich die 2. Variante. So habe ich gleichzeitig die volle Verantwortung für Veränderung auf mich genommen.

Willst du Veränderung?

Coaching funktioniert, wenn du es zulässt und bereit bist, alles dafür zu tun, um dein Ziel zu erreichen.
Dieses Wort „alles“ stresst viele Coachees am Anfang gewaltig. Sie glauben oft, dass „alles“ viel mehr ist, als sie leisten können. Im Grunde genommen, wissen wir alle, wo unsere „Misthauferln“ versteckt sind.
Weiß also der Coachee, dass der wahre Grund seines Problems in einer unerfreulichen Partnerschaft liegt, dann könnte er mit „alles“ sofort Trennung oder Scheidung verbinden und hat Stress. Oft stellt sich im Coaching heraus, dass „alles“ weit weniger ist, als im ersten Moment gedacht.Alles“ kann auch ein klärendes Gespräch sein, vor dem sich der Coachee schon jahrelang drückt.
Manchmal ist „alles“ wirklich eine große Sache: z. B. eine Kündigung oder der Wechsel vom Angestellten-Dasein in die Selbständigkeit. Auch hier ist „alles“ wenn es tatsächlich in Angriff genommen wird oft einfacher, als gedacht.
Ist der Entschluss einmal gefallen kommt es zur sogenannten Serendipity, das heißt, die Ereignisse fügen sich mühelos ineinander, es kommt zu den glücklichen Zu-fällen. Es fällt dir etwas für dich passendes zu.
Du kündigst und zwei Tage später erzählt dir eine Bekannte von einer ausgeschriebenen Stelle, die genau auf dein Anforderungsprofil passt. Du bewirbst dich, wirst zum Gespräch eingeladen – und hast den Job.
Bist du bereit „alles“ für die Erreichung deines Zieles oder deine Veränderung zu tun?
Dann nimm mit mir Kontakt auf. Ich freue mich!
In einem 20-minütigen Gespräch (telefonisch, persönlich oder per Skype) klären wir, ob die Chemie stimmt.

Ja, ich will ein Kennenlern-Gespräch mit Ilse

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