Dankbarkeit - Rose

Dankbarkeit

Dankbarkeit

Mara hat zu einer Bogparade über Dankbarkeit aufgerufen. Da bin ich gerne dabei!

Dankbar zu sein, ist eine Grundhaltung:

  • Dankbar zu sein, verhilft uns zu mehr Zufriedenheit.
  • Dankbar zu sein, lenkt den Fokus auf Dinge, die wir schon haben.
  • Dankbar zu sein, zeigt uns, was wichtig für uns ist.
  • Dankbar zu sein, lässt uns die Fülle im Leben erkennen

Auf die Dankbarkeit vergessen …

Manchmal sind wir in unseren Wünschen, Sehnsüchten und Zielen verfangen.

In den letzten beiden Jahren hab ich die Dankbarkeit ein wenig aus meinem Fokus rutschen lassen.
Ich hatte mir ein berufliches Ziel gesetzt. Dieses Ziel hatte ich im Fokus.
Gleichzeitig ist aber etwas Anderes passiert: Dadurch, dass meine ganze Konzentration auf die Erreichung dieses Zieles ausgerichtet war, habe ich vergessen die kleinen Teilsiege entsprechend zu schätzen. Ich hab zwar meine Etappensiege gefeiert, aber dann auch gleich wieder ad acta gelegt. Schließlich gab es ja ein großes Ziel zu erreichen!

Ende 2014 passierte dann folgendes: Durch den Jahresrückblick, den ich gemeinsam mit meinem Mann gemacht hatte, wurde mir bewusst, wie viele meiner Etappenziele ich schon erreicht hatte.
In diesem Augenblick überkam mich ein Gefühl großer Dankbarkeit. Ich konnte die Fülle in meinem Leben endlich wieder wahrnehmen.

Endlich sah ich auch, was ich schon erreicht hatte!

… ein allgemeines Phänomen?

Als ich dann zu beobachten begann, bemerkte ich, dass es vielen Menschen in meiner Umgebung ähnlich geht. Die Zeit scheint schneller zu laufen, wir wollen in immer kürzerer Zeit immer mehr erreichen. Auch bei einigen meiner Coaching-Klienten war das der Fall.

Nachdem meine Klienten auch Aufgaben bekommen, bekamen einige von ihnen die Aufgabe ein Dankbarkeitsheft zu führen. In dieses Heft notieren sie all die Dinge für die sie grundsätzlich dankbar sind.
Am Abend jedes Tages notieren sie aber auch noch 3 Dinge, für die sie an diesem Tag speziell dankbar waren. Das können auch kleine Dinge sein; wie z. B. :

  • „Heute wurde ich an der Supermarktkasse vorgelassen.“
  • „Meine Bürokollegin hat mich heute zu einem Kaffee eingeladen.“

Auch am schrecklichsten Tag, gibt es zumindest 3 Dinge, für die du dankbar sein kannst.

Die meisten Klienten berichteten, dass sie sich viel mehr auf die positiven Ereignisse in ihrem Leben konzentrieren, seitdem sie dieses Heft führen. Wer positiv denkt, zieht positive Dinge an. Denn: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Dankbarkeit zeigen

Schön finde ich es auch, anderen Menschen zu zeigen, wenn ich dankbar bin. Es bringt ihre Gesichter zum Strahlen und berührt sie oft ganz tief. Durch meine Dankbarkeit bringe ich zum Ausdruck: „Ich schätze dich und das, was du tust“.  Dankbarkeit ist ein kleines Stück Anerkennung. Wir alle freuen uns, wenn wir annerkannt werden. Schließlich wollen wir alle geliebt, geschätzt und respektiert werden.

Diese Dankbarkeit drücke ich manchmal in Worten auch. Manchmal gelingt es mir nicht, meine Gefühl der Dankbarkeit in Worte zu fassen. Dann kann es auch eine innige Umarmung, ein warmer Blick oder ein kleines, sehr persönliches Geschenk sein.

Wofür ich persönlich dankbar bin!

Gesundheit

Ich bin dankbar, dass meine Familienmitglieder und ich gesund sind.

Meine Familie und meine Freunde

Ich bin zutiefst dankbar für meine Familie und für die Unterstützung, die ich durch sie immer wieder erhalte. Außerdem bin ich dankbar für die wirklich guten Freunde in meinem Leben. Früher hätte ich gesagt, ich kann sie an einer Hand abzählen und in den letzten Jahren werden es immer mehr.

Mein Mann

Ich bin meinem Mann dafür dankbar, dass er mich respektiert und schätzt mit all meinen Eigenheiten (guten wie schlechten :-) ) und dass er die Größe hat, mir meine Freiheit zu lassen.

Meinen Beruf

Ich habe einen Beruf, der mich begeistert. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und je mehr ich in diesem Bereich dazulerne, desto größer wird meine Leidenschaft.

Meine optimistische Lebenseinstellung

Ich bin dankbar, dass ich von Haus aus, ein zuversichtlicher, optimistischer Mensch bin. Durch meine Ausbildungen und den damit verbundenen Mind-Set konnte ich das noch verstärken.

Meinen Eltern

Für all die Dinge, die sie mir ermöglicht haben zu lernen und dafür, dass in ihrem Haus immer interessante Menschen ein- und ausgingen, mit denen es nie langweilig wurde, sich zu unterhalten. Ich habe hier Gastfreundschaft gelernt und Wissen angesammelt, das mir heute noch in vielen Situationen nützlich ist.

Meinen Lehrern und Mentoren

Ich habe in meinem Leben einige Menschen getroffen, die mich geprägt haben und die mir gleichzeitig Fenster und Türen zu neuen Einstellungen ganz weit aufgemacht haben. Einige davon begleiten mich noch immer als Freunde, Lehrer und Mentoren beiderlei Geschlechts.

 

Jetzt bin ich gespannt, worüber du dankbar bist und wie du deine Dankbarkeit zeigst und übst. Schreib es doch in die Kommentare!

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!
3 Kommentare
  1. Claudia Dieterle sagte:

    Hallo Ilse,
    das hast Du sehr schön beschrieben, wie man die Dankbarkeit aus dem Fokus lässt und die Zeit läuft. Ich finde es auch wichtig, dass man sich täglich bewusst macht, wofür man dankbar sein kann, oft sind es auch Kleinigkeiten, die Grund für große Freude und Dankbarkeit sein können.
    Viele Grüße
    Claudia

    Antworten

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