Aus-gelassen leben

Gib deinem Smartphone eine Pause - digital Detox

Gib deinem Smartphone Urlaub

Manchmal reicht es mir! Ich kann dieses Getue von schneller, höher, stärker und besser nicht mehr hören und lesen. Außerdem streikt meine rechte Hand, wenn ich zu viel vor dem PC und Smartphone sitze. Sie wird ganz kalt. Dann weiß ich, es wird wieder Zeit für digital Detox. Warum ich das mache und was es bringt, kannst du in diesem Podcast hören. Außerdem gebe ich dir meine besten Tipps zur Gestaltung deiner digitalen Entgiftungszeit.

Weiter unten findest du einen Blogbeitrag zu dem Thema. Dieser Blogartikel ist im wesentlichen eine Zusammenfassung des Podcast

Hier kannst du dir die Folge anhören:

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Shownotes:

 

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Gönn dem Smartphone eine Auszeit – digitale Entgiftung

Manchmal nervt sie mich einfach, die heile Social Media Welt. Alle sind nur gut gelaunt und es geht darum schneller, höher, stärker zu sein.

Versteh mich jetzt bitte nicht falsch. Ich liebe mein Business und kann mir ein Leben ganz ohne Internet und Smartphone nicht vorstellen. Und doch merke ich von Zeit zu Zeit, dass ich es mit meiner allumfassenden Erreichbarkeit übertrieben habe. Es ist dann, als ob alle Energie aus mir fließt.

Zum Glück macht mich mein Körper ganz schnell auf diese Tatsache aufmerksam. Sitze ich zu viel am PC oder bin dauernd am Handy, wird meine rechte Hand ganz kalt.

Wann immer das ein paar Tage hintereinander passiert, weiß ich: Jetzt ist es wieder Zeit für digitales Detox. Ich bin bei weitem kein heavy User. Möglicherweise bin ich ein wenig sensibler, was den Umgang mit technischen Geräten anbelangt.

Digitale Auszeit

Zum ersten Mal bin ich auf diesen Begriff gestoßen, als ich mein erstes Smartphone hatte. Ja, ich hatte lange ein altes Nokia-Handy und hab damit wirklich nur telefoniert und SMS geschrieben. Mir fiel damals ein Buch von Christoph Koch „Ich bin dann mal offline.“

Damals war das also für mich kein Thema. Mein Bruder, der im Management einer großen Firma arbeitet, vertraute mir damals an einem Wochenende an: „Ich leiste mir den Luxus, zu bestimmten Zeiten nicht erreichbar zu sein.“

Das hat mich doch sehr nachdenklich gemacht. Unerreichbarkeit als Luxus. So weit war ich damals noch lange nicht.

Warum digitale Auszeiten sinnvoll sind

Abschalten

Jeder Mensch braucht Zeiten, wo er wirklich abschalten kann. Wenn du dir den Luxus der Unerreichbarkeit leistest, dann weißt du, dass du in deinen Pausen nicht unterbrochen wirst. Du kannst sie also genießen.

Viele Leute können das heute gar nicht mehr. Die Aussicht unerreichbar zu sein, setzt sie immens unter Druck und ist mit Angst und Sorge verbunden. „Was ist, wenn jemand etwas braucht?“

Sie können nicht loslassen und wirklich entspannen. Die Vorstellung an einem See zu sitzen und einfach nur aufs Wasser zu schauen, ist ihnen fremd und löst Unbehagen aus.

Auftanken

Dein Körper braucht Erholung. Das erreichst du effektiv, wenn du in deiner Pause nicht unterbrochen wirst und nicht ständig auf dein Smartphone schielst.

Ich bin keine Technikfeindin. Ich besitze selbst einen PC, ein Smartphone und ein Tablet. Ich will mich nur nicht von diesen Geräten versklaven lassen. Ich möchte diese Geräte nutzen.

Ungestört sein

Auch beim Arbeiten ist es durchaus sinnvoll, das Smartphone abzuschalten oder es zumindest auf lautlos zu schalten. Nein, bitte nicht auf Vibration. Es geht darum, dass du ungestört arbeiten kannst und nicht unterbrochen wirst. Das Vibrieren deines Handys reißt dich genauso aus deiner Konzentration, wie das Klingeln.

Zwei Ansätze

Wenn du digital entgiften willst, gibt es im Wesentlichen zwei Ansätze.

  1. Du verzichtest für längere Zeit ganz auf Internet und Handy
  2. Du betreibst detox-light und schränkst deinen Konsum ein

Ich halte die zweite Variante für sinnvoller, weil sie dazu führt, dass du langfristig einen gesunden Umgang mit dem Medium erlernst und herausfindest wie viel für dich das richtige Maß ist.

Es geht darum herauszufinden, wie du die Geräte so einsetzt, dass du den größten Nutzen hast. Trotzdem bist du diejenige, die die Nutzung in der Hand hat. Grob gesagt: „Die technischen Möglichkeiten dienen dir und nicht du den Geräten.“

Wenn du dich gerne unverbindlich über meine Arbeit informieren willst und erfahren möchtest, wie ich dich unterstützen kann, dann vereinbare doch einen Termin zur virtuellen Happy Hour! Ich stehe mit meinem Fachwissen und guten Tipps zur Verfügung, du steuerst deinen Cocktail bei. Dann plaudern wir 30 Minuten lang über deine Herausforderung und schauen gemeinsam, wie ich dich am besten unterstützen kann.

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Wann ist es sinnvoll an eine digitale Auszeit zu denken

  • Schon der erste Blick am Morgen und der letzte am Abend gelten dem Handy.
  • Du nützt jede Wartezeit dazu, einen Blick aufs Smartphone zu werfen.
  • Auch beim Essen und Gesprächen ist dein Handy immer aktiv mit dabei.
  • Du unterbrichst jedes Gespräch, wenn das Mobiltelefon läutet.
  • Du wirst nervös, wenn du dein Smartphone vergisst.
  • Du lenkst dich in jeder unangenehmen Situation mit dem Handy ab.

Was bedeutet digial detox

  • Keine Social Media
  • Kein surfen und googlen
  • Kein Internet und RSS-Reader
  • Keine digitalen Zeitungen
  • Keine Videos streamen
  • Keine Serien und TV Beiträge
  • Keine E-Mails Checken

Tipps für digital detox light

Lege Nutzungszeiten fest

Du kannst mit ein paar handyfreien Stunden pro Tag beginnen. Wenn du fortgeschritten bist, dann erkennst du vielleicht wie gut dir das gut und du gönnst dir sogar einen komplett Smartphone-freien Tag.

Handy

Bestimmt zu welchen Zeiten du dein Handy benutzt. Wenn du möchtest kannst du festlegen, ob es Zeiten gibt, wo du es aktiv nutzt und andere, wo du „nur“ erreichbar bist.

Leg Zeiten fest, in denen du wirklich unerreichbar bist. Wenn dich jemand dringend erreichen will, gibt es eine Mobilbox. Du kannst zurückrufen. Oder derjenige versucht es noch einmal.

Vor 20 Jahren hat sich noch keiner dran gestört, wenn er jemanden angerufen hat und derjenige hat nicht abgehoben. Heute gibt es Menschen, die ihr Handy sogar auf die Toilette mitnehmen.

Internet (auch beim PC)

Ruf deine E-Mail 2 – 3 Mal am Tag ab und lass dein E-Mail Programm nicht im Internet laufen. Das reicht im Normalfall vollkommen aus. Wenn du beruflich Terminarbeiten erledigen musst, dann kannst du das einplanen und dann gibt es eben Tage, wo du diese Erreichbarkeit ausdehnst.

Apps

Installiere nur die Apps, die du wirklich brauchst und lösche alle anderen vom Smartphone. Der Speicher deines Smartphones wird es dir danken und du selbst bist nicht permanent abgelenkt.

Überlege dir, welche Apps für dich sinnvoll sind. Ich z.B. wehre mich seit Jahren gegen den Facebook Messenger. Wenn ich wirklich von unterwegs eine Nachricht checken will, steige ich über den mobilen Browser ein. Das ist umständlich und so überlege ich es mir zehnmal, ob ich einen Chat starte.

Mobile Datennutzung und WLAN

Du kannst die mobile Datennutzung und WLAN deaktivieren. So bist du im Notfall erreichbar und bist nicht durch Facebook, Twitter, Pinterest und Co abgelenkt.

Lege absolute Sperrzeiten fest

Bei bestimmten Tätigkeiten hat das Smartphone nichts verloren.

Du wirst sehen, um wie viel interessanter ein Essen ausfällt, wenn alle auf das Smartphone verzichten. Auch im Bett kannst du getrost auf dein Smartphone verzichten. Hier empfiehlt es sich sogar auf Flugmodus zu schalten, da viele Menschen bei eingeschaltetem Handy schlechter schlafen.

Wenn du also unter Schlafstörungen leidest, dann ist es eine gute Idee, das Smartphone ganz aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Beobachte, ob sich etwas verändert.

Den Zugang erschweren

Viele haben das Smartphone in der Hosentasche. Wenn du den Zugang erschwerst, läufst du nicht so schnell in Gefahr aus Langeweile drauf herumzuspielen.

Ich habe mein Handy unterwegs ein einem speziellen Fach meiner Handtasche. Es ist greifbar und doch nicht ganz so körpernah, dass es wie ein Teil von mir wirkt.

Apps zum Tracken

Es gibt Apps, mit denen du tracken kannst, wie viel Zeit du mit dem Smartphone verbringst. Andere Apps unterstützen dich dabei, offline-Zeiten festzulegen. (z. B. Offtime-App)

Du wirst überrascht sein, wie viel Zeit du mit deinem Smartphone verbringst.

Was bringt digital detox?

Du hinterfragst dein Verhalten

Du gibst dir selbst eine Chance zu reflektieren und legst möglicherweise schadhafte Verhaltensmuster ab. Oft ist der Griff zum Smartphone keine Notwendigkeit, sondern der Langeweile geschuldet. Du lenkst dich also von dir selbst ab.

Du lernst wieder im Hier und Jetzt zu leben

Smartphone, Internet und Co führen dazu, dass wir uns oft getrieben fühlen. Es gehört zum guten Ton, ständig erreichbar zu sein. Das führt aber auch dazu, dass man uns in Situationen erreicht, wo es vollkommen unangebracht ist. Reflexartig heben wir ab, wenn es klingelt. Auch wenn das an der Kassa des Supermarktes, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Familienessen ist.

Wir sind Getriebene und haben den Eindruck, dass ständig jemand etwas von uns will.

Durch die ständige Erreichbarkeit unterstützen wir das.

Du nimmst Rücksicht auf die Umwelt

Ich fahre öfter mit dem Zug und ich empfinde es als Zumutung, wenn dort Menschen in voller Lautstärke ihre Beziehung diskutieren oder mit dem Partner die Einkaufsliste abstimmen. Warum muss ich das hören?

[ctt template=“5″ link=“d21U3″ via=“yes“ ]Es ist eine Zumutung, wenn Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln lautstark ihre Beziehungsprobleme breittreten. @IlseMLechner[/ctt]

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand ein Gespräch führt. In der Öffentlichkeit sollte das aber in gedämpftem Ton passieren. Leider gibt es auch solche Zeitgenossen, die auch noch über Lautsprecher telefonieren. So höre ich dann beide Gesprächsteilnehmer. Wozu in aller Welt gibt es Headsets?

Du machst verbindliche Zusagen

Kennst du das? Du verabredest dich mit einer Person und noch während du auf dem Weg zum Treffen bist, wirst du drei Mal umdirigiert und zwei Mal wird die Zeit verschoben.

Oder die Ansage lautet so: „Wir treffen uns morgen gegen 15:00 Uhr. Wann und wo genau, machen wir uns noch aus.“ Wenn es wirklich wichtig ist, und dir daran liegt, was hindert dich, gleich einen fixen Termin auszumachen?

Ich hasse das! Ich kann es nicht anders sagen. Es nervt mich unendlich. Als es noch keine Handys gab, haben wir uns auch verabredet und getroffen. Wir haben uns bemüht, pünktlich zu sein. Falls wirklich jemand zu spät kam, haben wir eben ein paar Minuten gewartet.

Wenn du deinen Handy-Konsum einschränkst führt das beinahe automatisch dazu, dass du dir vorher einen festen Treffpunkt und eine fixe Zeit ausmachst. Du wirst diese Zeiten einhalten.
Sollte wirklich etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen, kannst du immer noch anrufen ;-)

Du verlässt dich wieder auf deine eigene Wahrnehmung

Facebook und Co gaukeln uns vor, dass alle Problem dieser Welt über die Community zu lösen sind.

[ctt template=“5″ link=“rYLj0″ via=“yes“ ]Facebook und Co gaukeln uns vor, dass alle Probleme dieser Welt über die Community zu lösen sind. @IlseMLechner[/ctt]

Das stimmt in gewissen Bereichen auch. Suchst du eine Wohnung oder willst du dein Auto verkaufen, dann ist es sicherlich hilfreich, wenn die Community teilt.

Vor Jahren hat mal eine Freundin von mir gepostet, dass ein schwer krankes, sterbendes Mädchen einen Wunsch hätte und startete einen Spendenaufruf, um ihn zu erfüllen. Was mich entsetzt hat, waren die Reaktionen der „Freunde“ die von guten Tipps, fragwürdigen Therapiemethoden bis hin zu der Bemerkung „Wir können dieses Kind doch nicht sterben lassen!“ gingen. Es wurden weder Tipps noch Ratschläge erbeten. Welche Allmachtsphantasien stecken hinter solchen Posts?

Du fühlst dich besser

Gerade auf den Social Media versucht jeder sich bestmöglich zu präsentieren. So kommt es, dass du den Eindruck von lauter shiny, happy people hast. Das führt vielleicht dazu, dass du mit deinem eigenen Leben unzufrieden bist und gar nicht zu schätzen weißt, was du hast.

Das kann bis hin zu Depressionen führen. Was diese Menschen vergessen: Jeder teilt gerne die positiven Erlebnisse. Die nicht so tollen Seiten des Lebens werden gerne verschwiegen.

Andererseits gibt es Menschen, die wirklich hungrig nach dem nächsten like sind. Das Belohnungszentrum im Gehirn springt an, wann immer eine ihrer Meldungen geliket wird.

Achtsamkeit

Ganz nebenbei schulst du deine Achtsamkeit und achtest mehr auf deine Umwelt. Schließlich benutzt du ja im Zug und in der U-Bahn nicht mehr das Handy, um dich abzulenken. Du hast stattdessen Zeit, die Menschen zu beobachten.

Augen und Nacken entspannen

Deine Augen entspannen, weil sie nicht immer auf eine kurze Distanz schauen. Du wirst deine Umgebung beobachten, den Sonnenuntergang genießen und die Augen schweifen lassen.

Dein Blick geht nicht immer nach unten und so entspannst du deine Nackenmuskulatur.

Gelassenheit

Nicht zuletzt gewinnst du Gelassenheit, weil du erkennst, dass die Welt nicht gleich untergeht, wenn du nicht erreichbar bist. Du kannst zurückrufen! Das nimmt viel Druck aus deinem Alltag.

Bleib gelassen!

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

 

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