In Stille und Ruhe zur Gelassenheit finden

In Ruhe und Stille zu Gelassenheit finden

 

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich so richtig Feuer und Flamme für eine Sache bin, dann ist Stille für mich kaum zu ertragen. Ich bin so begeistert von meinem Projekt, dass ich (fast) jede Minute des Tages daran denke. Diese und jene Idee kommt mir in den Sinn und alles will sofort umgesetzt werden. Ich kann lange Zeit sehr strukturiert vor mich hinarbeiten.

Mittlerweile habe ich auch gelernt meine Ruhepausen fix einzuplanen, damit ich nicht ausbrenne. Aber mit totaler Stille tue ich mir in solchen Phasen schwer. Auch meine Ruhepausen sind dann eher aktiv: Ich mache Sport, gehe spazieren und widme mich meinen Hobbys.

Wirklich still sitzen und einfach nur in die Luft schauen? Pustekuchen! Das brauche ich nicht.

Mit den Jahren wurde ich klüger

Im Laufe meines Lebens habe ich allerdings gelernt, dass ich auch diese scheinbare totale Untätigkeit brauche, um wirklich kreativ und leistungsfähig zu bleiben. Es fällt mir manchmal immer noch schwer, Gelegenheiten zu finden, um genau das zu erhalten.

Es kommt auch auf das Umfeld an

Für mich kommt es auch sehr auf das Umfeld an. Wenn keine Autos und technischen Geräte um mich sind, dann schalte ich leichter ab. Ideal ist also der Wald, das Meer, das Gebirge … oder wie ich im vergangenen Monat feststellen durfte: die Wüste.

Ich möchte dir heute ein Geschenk machen

In meiner Auszeit habe ich mehrere kleine Videos gemacht. Alle in Situationen, die für mich total entspannend waren. Wie sehr mich Wasser und Meer entspannt, habe ich dir hier schon gezeigt.

Heute zeige ich dir, wie entspannend und beruhigend absolute Stille sein kann. Du kannst dieses Video als Kurzmeditation nutzen.

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Hast du gehört?

Konntest du hören, wie laut der Wind war? Meine kleine Kamera war davon richtig irritiert.

Ich hab die Tonspur aber absichtlich nicht entfernt, denn du wirst auch das Zwitschern der Vögel und das Summen der Insekten hören.

Natürlich hätte ich jetzt kunstvoll eine neue Tonspur mit Vogelgezwitscher und netten Geräuschen über das Video legen können. Aber ich wollte, dass du hörst, was ich gehört habe.

Mir ist in dieser Stille klar geworden, dass es das einfache, puristische ist, was ich schätze.

Mir ist das in diesen Tagen in Tunesien gelungen. Dieses Gefühl der Leere im Kopf hat gleichzeitig zu großer Fülle und tiefer Dankbarkeit geführt. Es hat einen kleinen Nachteil: Ich weiß jetzt, was für mich wesentlich ist ;-) – und es ist nicht immer das, was die Gesellschaft oder andere von mir erwarten.

Das hat gleichzeitig zu einer tiefen inneren Gelassenheit geführt, die ich auch ausstrahle.

Nimm wahr, was in dir steckt

Nicht nur die Umgebung nimmst du in der Stille vermehrt wahr. Du kannst auch viel besser nach Innen hören. Das graue Rauschen deiner Gedanken beruhigt sich langsam und du kommst zur Ruhe. Dabei merkst du, was wirklich wichtig und essentiell ist, in deinem Leben.

Was genau ist es, was du brauchst?

Es gibt diese schöne Frage, welche 3 Dinge bzw. Menschen du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest.

Kannst du das klar sagen, oder bist du so abgelenkt von Äußerlichkeiten, dass du es gar nicht benennen kannst? Reduktion auf das Wesentliche erfordert Mut, Vertrauen und Gelassenheit.

  • Mut, das Unwesentliche loszulassen.
  • Vertrauen in die eigene Entscheidung.
  • Gelassenheit, um mit dem auszukommen, was vorhanden ist.

Mein Wunsch an dich

Ich wünsche dir, dass du täglich mindestens eine Minute Zeit hast, um wirklich zur Ruhe zu kommen. So richtig. Ohne störende Gedanken im Kopf.

Ich wünsche dir, dass du in der Stille und Ruhe zu Gelassenheit findest.

Bleib gelassen!

Ilse Maria_Signatur

 

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1 Kommentar
  1. Dagmar sagte:

    Liebe Ilse,
    wie immer toll geschrieben.
    Ich habe mit der Zeit auch erkannt Weniger ist Mehr!
    Leider kann man das Video nicht anschauen oder anhören.
    Liebe Grüße
    Dagmar

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