Aus-gelassen leben

Mit Geschichten den Tag abschließen

Mit Geschichten den Tag abschließen

Geschichten stellen eine wunderbare Möglichkeit dar, Kindern zu helfen, das Tagesgeschehen zu verarbeiten. Du kannst in die Geschichten auch liebevolle Kritik verpacken und neue Lösungsmöglichkeiten zeigen, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daher zu kommen.

Weiter unten findest du einen Blogbeitrag zu dem Thema. Dieser Blogartikel ist im wesentlichen eine Zusammenfassung des Podcast

Hier kannst du dir die Folge anhören:

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Shownotes:

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Shownotes:

Hier findes du die Geschichten von Pezi und seinem Großvater.

Lars, den Eisbären kannst du hier kennen lernen.

Die Bücher „Meinst du denn, ich kann das nicht?“ und „Na und, wir wachsen noch“ findest du hier.

Was es bringt, wenn du deinem Kind Geschichten erzählst

In meinem letzten Blogartikel habe ich dir 24 Wege Zeit zu schenken vorgestellt. Ein Punkt um Kindern Zeit zu schenken, ist es Geschichten zu erzählen.

Geschichten sind für Kinder eine wunderbare Möglichkeit mit dem Tag abzuschließen.

Vorlesen

Natürlich kannst du dir eine Sammlung von guten Geschichtenbüchern für Kinder anschaffen. Meine absolute Empfehlung die Bücher „Na und, wir wachsen noch“ und „Meinst du denn, ich kann das nicht?“. In diesen beiden Büchern werden fast alle Situationen, die in einem Kinderleben so vorkommen liebevoll in einer Geschichte beschrieben. Beide Bücher sind immer noch erhältlich.

Oder selbst erzählen

Ein viel schöneres Erlebnis für dein Kind ist es aber, wenn du ihm selbst eine Geschichte erzählst.

Ich höre dich jetzt schon rufen: „Aber das kann ich nicht, ich bin keine Märchentante.“

Keine Angst, es ist gar nicht so schwer.

Erlebnisse aus dem Alltag aufarbeiten

Du kannst eine kleine Phantasiefigur erfinden. Bei uns war es die kleine Haselmaus. Zuerst einmal habe ich die süße kleine Haselmaus beschrieben. Danach habe ich erzählt wo sie wohnt und wie ihr Haus aussieht. Der Trick an der Sache aber war, dass ich das Tagesgeschehen meiner Kinder immer in die Geschichten der Haselmaus verpackt habe.

Mein Sohn hatte Schwierigkeiten mit einem Freund. – Die kleine Haselmaus hatte an diesem Tag ebenfalls mit einem Freund Streit.

Das Thema habe ich immer leicht verfälscht. Wenn es also im realen Leben darum ging, welches Spiel gespielt wird, dann stritt die Haselmaus mit ihrem Freund eben um einen kleinen Sandkübel.

Wie du Kindererlebnisse gut in Geschichten verpackst, siehst du auch in den alten Gute-Nacht-Geschichten von Pezi und seinem Großvater Petz.

Auch die Erlebnisse von Lars dem Eisbären und von seinen Freunden Lena und Pieps sind eine Inspirationsquelle.

Spannend ist übrigens die Tatsache, dass mich mein Sohn mit ca. 8 Jahren gefragt hat: „Mama, ich glaub ich war die kleine Haselmaus.“ Du siehst, diese Geschichten arbeiten lange im Unbewussten der Kinder.

Du hast so die Möglichkeit auf das Verhalten deines Kindes Einfluss zu nehmen, ohne zu schimpfen oder zu kritisieren. Einfach indem z. B. die kleine Haselmaus Lösungsmöglichkeiten für das Problem findet, die dein Kind für sich noch nicht gefunden hat.

Geschichten mitbestimmen lassen

Eine andere Art Geschichten zu erzählen, ist es, die Kinder den Inhalt der Geschichte mitbestimmen zu lassen.

Du gehst dabei, wie bei einer Reizwortgeschichte vor. Das heißt, dein Kind darf dir 3 – 5 Begriffe nennen und diese Begriffe müssen dann in der Geschichte vorkommen.

Diese Art der Geschichte habe ich als Kind sehr geliebt. Ich habe eine Tante, die eine wundervolle Geschichtenerzählerin ist. Leider ist sie meiner Aufforderung ihre Geschichten niederzuschreiben oder aufzunehmen nie gefolgt.

Ihre Geschichten waren von einer phantasievollen Lebendigkeit und ich durfte immer festlegen, worum es gehen soll.

Wenn du Geschichten auf diese Art erzählst, dann erfährst du sehr viel darüber, was dein Kind gerade beschäftigt und was ihm wichtig ist.

Was also bringt es, Geschichten zu erzählen

Du hilfst deinem Kind den Tag zu verarbeiten

Was immer dein Kind während des Tages erlebt, du kannst es in die Geschichte verpacken. Dein Kind wird sich die Story mit Begeisterung anhören und sich von dir verstanden und angenommen fühlen.

Du kannst in deine Geschichten Lösungsansätze verpacken

Ohne laute Kritik üben zu müssen, kannst du deinem Kind in den Geschichten zeigen, wie es sich in bestimmten Fällen verhalten kann. Wenn dein Kind z. B. nicht gerne teilt, dann kannst du das in eine Geschichte verpacken. Du kannst die Gefühle deines Kindes thematisieren. Vielleicht ist es neidig und will alles für sich. Möglicherweise ist es nur besonders heikel auf sein Sachen und hat Angst, dass sein wertvolles Spielzeug kaputt geht.

So lernt dein Kind über seine Gefühle zu sprechen.

Gleichzeitig kannst du Lösungsmöglichkeiten präsentieren. Es bleibt dann deinem Kind überlassen, was es davon übernimmt, weil es ihm gefällt

Du erfährst, was dein Kind bewegt

Besonders bei den Geschichten zum Mitbestimmen erfährst du, was dein Kind beschäftigt, was ihm im Moment wichtig ist und wofür es sich interessiert.

Will dein Kind z. B. immer wieder Piratengeschichten hören, so gefällt ihm vielleicht die Furchtlosigkeit und der Mut. Oder es wünscht sich ein wenig mehr Abenteuer in seinem eigenen Leben ;-)

Das Kind zur Ruhe bringen

Deinem Kind eine Geschichte zu erzählen hat einen wunderbaren Nebeneffekt. Oft sitzt es während des Erzählens an dich gekuschelt und holt sich noch eine Portion Streicheleinheiten.

Durch diese geschützte Haltung sind auch aufregende Themen leichter zu verarbeiten. Das stärkt die Stressresistenz und auch die Resilienz. Denn dein Kind erfährt dadurch, dass es in der Lage ist, mit Aufregung umzugehen. Es weiß auch, dass es geschützt und unterstützt wird.

Du merkst schon, es hat viele Vorteile, Geschichten zu erzählen und du wirst diese Zeit gemeinsam mit deinem Kind genießen.

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