Aus-gelassen leben

Den Partner zur Hausarbeit motiveren

Wie du deinen Partner zur Mitarbeit im Haushalt motivierst

Diesmal gebe ich dir ein paar Tipps, wie du deinen Partner zur Hausarbeit motivieren kannst. Diese 15 konkreten Tipps zeigen dir, wie du das ohne Zoff und Ärger machen kannst.

Weiter unten findest du einen Blogbeitrag zu dem Thema. Dieser Blogartikel ist im wesentlichen eine Zusammenfassung des Podcast

Hier kannst du dir die Folge anhören:

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Shownotes:

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Motiviere deinen Partner zur Mitarbeit im Haushalt

Ich finde Frauen und Mütter leisten Großartiges. Wie du weißt, bin ich ein großer Fan davon, die ganze Familie in den Haushalt einzubeziehen. Wie dir das bei deinen Kindern gelingt, darüber schreibe ich ja immer wieder.

Diesmal geht es um die Mithilfe deines Partners.

Der Haushalt ist ein großes Belastungsproblem von uns Frauen. Laut einer OECD-Studie wenden österreichische Männer im Durchschnitt 79 Minuten täglich für die Hausarbeit auf, Frauen hingegen mehr als das doppelte nämlich 169,9 Minuten. In Deutschland ist es ein klein wenig besser ;-) Deutsch Männer arbeiten täglich 89,9 Minuten mit. Auch dort tragen Frauen mit 163,9 Minuten täglich wesentlich mehr zur Hausarbeit bei.

Ich hab ja das Glück, dass mein Liebster mittlerweile schon das zweite Jahr alleine im Ausland lebt und dort auch seinen Haushalt bestreitet. Seitdem ist er, wenn er auf Urlaub nach Hause kommt auch auf diesem Gebiet wesentlich aufmerksamer. Er sieht einfach, was zu tun ist. Das war nicht immer so.

Höchste Zeit also die Männer zur Mitarbeit zu motivieren!

Doch wie geht das?

  1. Mach klar, dass du Hilfe brauchst

Zeig deinem Partner, was in dir vorgeht. Er kann weder hellsehen noch Gedanken lesen. Und nein: Es muss nicht sehen, wie schlecht es dir geht. Sag es! Vielleicht nützt du ja einen ruhigen, entspannten Moment. Ein Spaziergang eignet sich besonders gut, da ihr euch dann auf neutralem Boden befindet.

  1. Schildere klar die Situation und bleib sachlich

Bleib sachlich und schildere deine Situation. Wenn dein Partner Gegenargumente vorbringt, so höre dir diese ruhig an. Auch wenn es dir schwer fällt. Unterbrich ihn nicht und bleib weiterhin sachlich.

  1. Verzichte auf Angriffe und Beschuldigungen

Sag also nicht:

„Immer lässt du alles fallen, wenn du bei der Tür hereinkommst.“

„Nie schraubst du die Zahnpasta Tube zu.“

„Schon wieder hast du dein Geschirr nicht in den Geschirrspüler geräumt.“

Schildere stattdessen sachlich was vorgefallen ist und verbinde es am besten gleich mit einer Bitte. „Du bist nach Hause gekommen und hast deine Jacke ausgezogen. Jetzt liegt sie am Boden. Hängst du sie bitte auf?“

  1. Frag deinen Partner, wie er die Situation empfindet

Oft scheitert es an den verschiedenen Ordnungsstandards. Dein Mann findet ein Zimmer dann ordentlich, wenn der Fußboden frei ist, du hingegen möchtest, dass alles auf seinem Platz steht.

  1. Schildere deine Bedürfnisse

Mach deinem Partner klar, was du brauchst, um dich wohl zu fühlen. Möglicherweise ist das für ihn ein Augenöffner, weil er sich gar nicht bewusst war, wie wichtig dir Ordnung ist.

  1. Legt gemeinsame Ordnungsstandards fest

Findet einen Mittelweg mit dem sich beide wohl fühlen.

  1. Finde heraus, was dein Partner gerne tut

Niemand muss Dinge im Haushalt machen, die er gar nicht mag. Zum Glück sind wir alle verschieden. Du wirst im Gespräch feststellen, dass du vielleicht gerne kochst und Staub wischt, dein Partner aber nichts dagegen hat zu bügeln.

Macht also eine Liste der Hausarbeiten und dahinter drei Spalten: mach ich gerne – geht so – mag ich gar nicht machen. Jeder von euch bekommt so eine Liste und ihr füllt sie aus. Damit habt ihr schon eine gute Verhandlungsbasis.

  1. Findet Alternativen

Es wird Dinge geben, die keiner besonders gerne macht. Dann könnt ihr euch entweder abwechseln, oder ihr lagert sie aus.

  1. Zeige, wie die Geräte funktionieren

Das klingt im ersten Moment blöd. Männer sind technisch begabt. An der Handhabung einer Waschmaschine können sie allerdings scheitern. Diese Geräte sind keinesfalls selbsterklärend. Zeige also, wie sie zu bedienen sind.

  1. Gib die Verantwortung ab

Gib mit der Tätigkeit die Verantwortung ab und lass es deinen Partner auf seine Weise tun.

Viele Frauen machen den Fehler, sofort korrigierend einzugreifen. Dadurch bekommen aber sowohl Kinder als auch Partner das Gefühl nichts richtig zu machen.

Du willst auch nicht ständig ausgebessert werden.

  1. Geheimtipp: Fahr ein paar Tage fort

Nicht am Wochenende, sondern unter der Woche. Koch nicht vor, befülle den Kühlschrank nicht und lass ihn mit dem ganzen Alltagskram alleine. Du wirst sehen, das wirkt Wunder.

  1. Bleib konsequent

Wenn ihr euch für eine Arbeitsaufteilung entschieden habt, dann überlasse die Aufgabe auch deinem Partner. Es braucht eine Zeit, bis er sieht, dass es dir ernst ist und nicht nur eine Phase.

  1. Mach die Dinge sichtbar

Wenn jemand neu für etwas zuständig ist, dann ist es nur natürlich, dass er auch ab und zu vergisst, dass er diese Verpflichtung eingegangen ist. Du kannst deinen Partner dabei unterstützen, dass das bald zu einer lieben Gewohnheit wird. Mach die Aufgaben und die Zuständigkeiten sichtbar. Das kann ein einfacher Haushaltsplan sein, eine Pinnwand mit Aufgabenzetteln in verschiedenen Farben oder auch eine Magnettafel.

  1. Zeig deine Wertschätzung

Zeige deinem Partner, dass du seine Hilfe schätzt. Bedanke dich ab und zu dafür. Du freust dich auch, wenn dir deine Familie nach einem guten Essen sagt, dass es gut geschmeckt hat.

  1. Belohnt euch gemeinsam

Durch die Mithilfe bleibt mehr Zeit. Diese Zeit könnt ihr zum Teil gemeinsam verbringen. Gönnt euch einen netten Abend pro Woche. Das schweißt euch noch besser zusammen.

Und übrigens

Jede zweite Frau findet es unheimlich attraktiv, wenn ihr Partner im Haushalt mithilft und sie hat mehr Lust auf Sex und Zärtlichkeit. Wenn das kein gutes Argument ist ;-)

Bleib gelassen!

Wenn du dich gerne unverbindlich über meine Arbeit informieren willst und erfahren möchtest, wie ich dich unterstützen kann, dann vereinbare doch einen Termin zur virtuellen Happy Hour! Ich stehe mit meinem Fachwissen und guten Tipps zur Verfügung, du steuerst deinen Cocktail bei. Dann plaudern wir 30 Minuten lang über deine Herausforderung und schauen gemeinsam, wie ich dich am besten unterstützen kann.

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