Wenn es dir auch so geht, wie Petra, dann hat dich mein letzter Blogartikel wahrscheinlich zum Nachdenken gebracht.

Gelassenheit durch die Erfüllung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse

Durch die Anerkennung der eigenen Bedürfnisse zu Gelassenheit finden

Wünscht auch du dir Ausgeglichenheit und Gelassenheit? Sehnst du dich nach Ruhe in deinem Leben?
Vielleicht hast du nach dem Lesen meines letzten Artikels ein wenig inne gehalten, dich zurückgelehnt und nachgespürt. Dann habe ich mein Ziel erreicht und dich einen Schritt auf dem Weg zur Gelassenheit mitgenommen.

Wenn nicht, dann möchte ich dich dazu einladen, dich gemeinsam mit mir auf den Weg zu einem ausgeglichenen, gelassenen Leben zu machen.

Bedürfnisse finden und erkennen

Wenn du es als genauso herausfordernd empfindest wie Petra, dir einmal Zeit für dich selbst zu nehmen, dann möchte ich dich heute zu einer kleinen Übung einladen, die Petra sehr geholfen hat, um ihren eigenen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Such dir einen bequemen Platz und mach es dir gemütlich. Du kannst dir noch eine Schale Tee kochen, das Zimmer durchlüften und für Sauerstoff sorgen, dir vielleicht eine Kerze anzünden. Leg dir Papier und einen Stift bereit, damit du dir nach der Übung Notizen machen kannst. Richte alles so her, wie es für dich stimmig ist und dann nimm Platz und mach es dir bequem. Nimm erst einmal ein paar tiefe Atemzüge. ….

Jaa, es gibt wieder ein Audio ;-), das du dir gleich anhören kannst.

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Hier kannst du dieses Audio als MP3 downloaden: KLICK!

 

Diesen Text findest du hier als pdf, damit du deine eigene Aufnahme machen kannst oder ihn dir vorlesen lassen kannst.

… und jetzt: aufschreiben

Alles, was du aufgeschrieben hast, darfst du wieder gedanklich loslassen und hast doch immer Zugriff!
Nimm dir jetzt deine Schreibsachen zu Hand und notiere dir, was dir während der Übung eingefallen ist. Notiere alles. Erlaube dir, auch Dinge zu notieren, die dir unwahrscheinlich scheinen oder für die du im Moment noch keine Lösung hast.

Jetzt ist nur wichtig, dass du alles, was in dir verborgen lag, festhältst.

Der Verstand und der innere Richter haben Pause

Du wirst feststellen, dass sich bei manchen deiner Wünsche sofort dein kritischer Verstand einstellt.

Vielleicht flüstert er dir ein:

  • „Das geht doch nicht.“
  • „Wie willst du das organisieren?“
  • Ich muss zuerst noch xy erledigen.

Oder es kommen alte Weisheiten hoch wie:

  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Das ist in Ordnung. Diese Sätze dürfen da sein. Um sie kümmerst du dich später. Jetzt machst du dich einmal an die Sammlung deiner Wünsche und Bedürfnisse.

Was geht leicht?

Dann nimm dir deine Liste zur Hand. Such dir zuerst die heraus, die leicht zu verwirklichen sind.

  • Ein Kaffee mit einer Freundin.
  • Eine gemütliche Lesestunde.
  • Ein prickelndes, erholsames Bad.
  • Ein entspannender Spaziergang.

Die Dinge auf dieser Liste planst du in deinen täglichen Ablauf ein. Wenn du sehr wenig Zeit hast, dann vielleicht nur ein oder zwei dieser Dinge in der Woche. Plane sie so ein, dass du sie wirklich genießen kannst und gib ihnen Priorität. Nimm diese Termine genau so wichtig, wie die Arbeitstermine oder die Termine deiner Kinder. Du bist es dir wert!

Mach aus diesen Terminen etwas Besonderes!

Wenn du dir selbst einen Tee zubereitest hast du die Wahl: Du kannst dir im Wasserkocher schnell Wasser heiß machen und einen Teebeutel in irgendeine Tasse hängen und ihn nebenher trinken. Oder du nimmst deine Lieblingstasse, verwendest einen besonderen Tee und zündest dir eine Kerze an. Bei welcher Variante werden der Genuss und das nachdrückliche Erlebnis wohl größer sein? Wann wirst du diese Pause wohl wirklich als Pause empfinden?

Wenn du ein Bad nimmst, dann kannst du das schnell tun, um sauber zu werden und den Schmutz des Alltags hinter dir zu lassen. Oder du kannst einen wohlriechenden Badezusatz verwenden, der deine Sinne umfängt und dich einhüllt. Du kannst im Badezimmer eine entspannende Musik hören oder eine Buch lesen. Wobei wird der Entspannungseffekt größer sein? Wann wirst du dich auch am nächsten Tag noch an dieses Bad erinnern?

Das Schöne ist, du brauchst kaum mehr Zeit für die eigentliche Tätigkeit. Du brauchst etwas mehr Zeit und vor allem Liebe zu dir selbst bei der Vorbereitung. Der Unterschied, den du damit erzielst ist riesig.

Unvergessliche Erholungsmomente schaffen

So kannst du selbst dazu beitragen, dass du deine kleinen Erholungsmomente genießt und dass sie dir gut in Erinnerung bleiben.
Auf diese Art und Weise hast du zwei Mal etwas von deinen Entspannungsmomenten. Du kannst sie wirklich genießen, wenn du sie erlebst. Und du kannst sie dazu benützen, um dich in Stresssituationen schnell abzuschalten.

Wenn dir deine Pausen und Entspannungsmomente bewusst sind, dann kannst du sie dir leicht in Stresssituationen in Erinnerung rufen. Du kannst dich an dein Körpergefühl erinnern, du kannst das leise Platzen des Seifenschaums hören. Du kannst dir die Musik in Erinnerung rufen, die du bei deiner Tasse Tee gehört hast.
Auf eine extra Liste schreibst du die Dinge, die dir im Moment unwahrscheinlich vorkommen. Mit dieser Liste befassen wir uns beim nächsten Mal.

Damit du alles strukturiert bearbeiten kannst und nichts vergisst, habe ich für diesen und den nächsten Blogartikel Arbeitsblätter entworfen.

Trag dich hier für die Arbeitsblätter ein!

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Zu dieser Serie gehören auch folgende Artikel:
1- Wie du von Unzufriedenheit zu Ausgeglichenheit kommst

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3 Kommentare

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  1. […] Ich hab dabei gleich den Eindruck, dass ich so viel zu tun habe, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Was ich selbst „eigentlich“ will, weiß ich in so einer Situation schon gar nicht, weil ich gar nicht die Zeit habe, mich mit meinen eigenen Bedürfnissen auseinander zu setzen. […]

  2. […] 2 – Durch die eigenen Bedürfnisse zu Gelassenheit finden […]

  3. […] letzten Blogartikel habe ich dir eine kleine Übung beschrieben, wie du deinen Wünschen und Bedürfnissen auf die Spur […]

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