Spielideen für zu Hause

Spielideen für zu Hause

Im Moment ist in vielen Familien die Situation prekär. Die Eltern brauchen das Interent, um online zu arbeiten. Die Kinder sind zu Hause und sollen den Schulstoff selbst erarbeiten.

Spielideen für zu Hause

Das können und wollen sie aber nicht immer. Denn Kinder brauchen erstens mehr (und kürzere) Pausen als Erwachsene. Sie brauchen aber auch problemfreie Räume. Diese problemfreien Räume entstehen unter anderem durch das Spiel.

Im Moment ist die Anzahl der sozialen Kontakte beschränkt. Man nennt das #socialdistancing. Das erschwert es den Kinder aber mit anderen Kinder zu spielen.
Damit sie den Kontakt zu Freunden nicht verlieren ist es sinnvoll und notwendig, dass die Kinder die technischen Möglichkeiten jetzt nutzen. SMS und WhatsApp an Freunde sind durchaus erwünscht. Auch Videotelefonie gibt den Kindern und Jugendlichen das Gefühl nicht den Anschluss zu verlieren. Freundschaften die jetzt gepflegt werden haben die Chance besonders intensiv zu werden, weil die Kinder und Jugendlichen auch ihre Sorgen und Ängste miteinander teilen.

Wie Kinder (und natürlich auch Erwachsene) über das Internet miteinander spielen können, zeigen dir Dina Beneke und ich in diesen Videos.

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Aber es braucht natürlich auch Spielideen für zu Hause und ich werde jetzt einmal in meinem Fundus graben. Denn ich sammle seit meine Kinder klein waren alle möglichen Spielideen.

Ich werde auch das ungefähre Alter angeben, ab wann diese Spiele geeignet sind.

Mit den Händen spielen

Schere, Stein, Papier oder Schnick-Schnack-Schnuck

Dieses Spiel bedarf wahrscheinlich keiner großen Erklärung. Es ist weit verbreitet und allgemein bekannt.

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Da es dieses Spiel mit Gesten verbunden ist, verlinke ich dir hier ein Video.

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Morra

Alter: ab ca. 5 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Ziel des Spieles ist es entweder gut zu raten oder sehr schnell zu reagieren.

  1. Die Spieler stehen sich gegenüber mit den Händen hinter dem Rücken.
  2. Die beiden Spieler sagen gleichzeitig eine Zahl zwischen 0 und 5.
  3. Dabei wird gleichzeitig dir rechte Hand nach vorne gestreckt und eine beliebige Zahl gezeigt. Die Null wird durch eine geschlossenen Faust dargestellt.
  4. Wenn deine gezeigte Zahl mit der vom Gegenspieler ausgesprochenen übereinstimmt, bekommst du einen Punkt
  5. Mit der linken Hand werden hinter dem Rücken die Punkte gezählt.

Zufallsspiele

Kopf oder Zahl

Alter: ab ca. 5 Jahren

Anzahl der Spieler 2

Eine Münze

Es geht darum die Münze hochzuwerfen und zu erraten, welche Seite oben liegen wird.

  1. Der erste Spieler wirft eine Münze in die Luft, sodass sie sich ein paar Mal dreht.
  2. Der zweite ruft in dieser Zeit „Kopf“ oder „Zahl“.
  3. Wenn er richtet geraten hat, bekommt er einen Punkt.
  4. Wenn nicht, geht der Punkt an den Werfer.
  5. Das Spiel ist beendet, wenn einer 5 Punkte erreicht hat.

Wortfallen

Alles, was Flügel hat fliegt

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

  1. Alle Spieler machen eine Faust und strecken den Zeigefinger aus.
  2. Jetzt wird mit den Fingern in schneller Abfolge auf den Tisch getrommelt.
  3. Der Spielleiter überlegt sich Lebewesen oder Gegenstände und verbindet sie mit dem Begriff „fliegen“. Ein Vogel fliegt. Eine Hummel fliegt. Das Schwein fliegt.
  4. Wenn es stimmt, dann müssen beim Wort „fliegt“ die Hände angehoben werden.
  5. Wenn es nicht stimmt, dann wird einfach weiter auf den Tisch getrommelt.
  6. Wer dreimal (leichte Variante) bzw. einmal (schwieriger) einen Fehler gemacht hat, scheidet aus.

Erde, Luft und Meer

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Ein Stück Kreide oder ein Stück Malerkrepp

Bei diesem Spiel geht es um die Aufmerksamkeit und die Reaktion.

  1. Zuerst wird der Spielbereich mit einer Bodenmarkierung geteilt.
  2. Dann stellen sich alle Mitspieler auf eine Seite.
  3. Ein Spieler ist der Ansager und steht direkt auf der Linie.
  4. Der Spielführer ruft die Begriffe Erde, Luft oder Meer.
  5. Jeder dieser Begriffe ist mit einer Bewegung verbunden.
    Bei Erde bleiben alle auf der Stelle stehen.
    Bei Luft wird auf der Stelle beidbeinig gehüpft.
    Bei Meer hüpfen die Spieler mit geschlossenen Beinen auf die andere Seite der Linie.
  6. Der Spielführer kann die Begriffe in beliebiger Reihenfolge und auch mehrmals nacheinander rufen.
  7. Jeder Fehler ergibt einen Strafpunkt. Wer 5 Punkte hat, scheidet aus.

Reimspiele

Den Einkaufskorb füllen

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Bei diesem Spiel geht es darum Wörter mit der Endung – ein zu finden und das Gedächtnis zu trainieren.

  1. Die Spieler setzen sich auf den Boden oder um einen Tisch.
  2. Sie legen ihre Hände in die Mitte und bilden mit den Händen eine Schale.
  3. Ein Kind fragt den rechten Nachbarn: „Was darf rein in mein Körblein?“
  4. Der Nachbar muss darauf mit einem Begriff antworten, der auf „-ein“ endet. Danach stellt er dem nächsten Nachbarn die Frage.
  5. Wenn ein Spieler zu lange zögert oder ein Wort sagt, das schon in den Korb gelegt wurde, scheidet er aus.

Anregungen für Worte auf –ein: ein Stück vom Schwein, eine Flasche Wein, Futter fürs Zicklein, …

Variante: Ihr sammelt Dinge, die ins Körbchen kommen. Es muss also alles auf –chen enden: ein Törtchen, ein Baby-Söckchen …

Ich gebe dir mein Taschentuch

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 3

Bei diesem Spiel geht es darum eine Reimgeschichte zu erfinden, wobei ganze Sätze gebildet werden müssen.

  1. Die Kinder sitzen im Kreis.
  2. Der erste Spieler sagt zum linken Nachbarn: „Ich gebe dir mein Taschentuch?“
  3. Der zweite fragt den nächsten: „Warum gibt er mit sich Taschentuch?“
  4. Der dritte Spieler greift die Frage auf und bildet einen Reim, der auf „-uch“ endet.
  5. Der folgende Spieler stellt wieder eine Frage?

Beispiel:
Ich gebe dir ein Taschentuch.

Warum gibt er mir sein Taschentuch?

Er gibt dir sein Taschentuch, weil ich es tausch gegen ein Buch.

Warum tauschst du das Taschentuch gegen ein Buch?

Er tauchst das Taschentuch gegen ein Buch, weil ich heute die Oma besuch.

Warum besuchst du heute die Oma?

Ich besuche die Oma und bring ihr ein Tuch.

….

Tabuworte

Nicht ja, nicht nein

Alter: ab ca. 6 Jahren

Anzahl der Spieler mindestens 2

Dieses Spiel braucht Aufmerksamkeit und Kreativität.

  1. Der Spielführer startet das Spiel mit unterschiedlichen Fragen.
  2. Der Spieler der gefragt wird, darf bei seiner Antwort die Begriffe „ja“ und „nein“ nicht verwenden. Er muss also umschreiben. Wenn er einen Fahler macht, scheidet er aus.
  3. ACHTUNG. Wenn du gefragt wirst musst du antworten und du darfst weder Gesten verwenden noch schweigen.

Variante: Wer ausscheidet, wird automatisch Spielleiter.

Variante 2: um das Spiel noch schwieriger zu machen dürfen auch noch andere Ausdrücke nicht verwendet werden z. B. schwarz- weiß, groß – klein, dick – dünn

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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